Felsenweg Ottenhöfen – Kurze Runde mit allen 9 Felsen

Schwierigkeit
moderat
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
9,6 km
Höhenmeter Aufstieg
356 hm
Höhenmeter Abstieg
356 hm
höchster Punkt
702 m
niedrigster Punkt
531 m
ca. Dauer
3:00 – 3:30 h
leicht zu folgen, trittsicher
Wegmarkierung
Felsenweg Ottenhöfen, Achertäler Heimatpfad
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Regenschutz
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Spektakuläre Felsformationen, großartige Aussichten – von der Rheinebene bis zu den Vogesen, von den Schwarzwaldtälern bis zur Hornisgrinde – und eine abwechslungsreiche Route voller Highlights zum Verweilen und Genießen. Neun Felsformationen, ein Wald voller Geschichten, 9,6 km – und deutlich weniger Höhenmeter als die offizielle Route. Diese kurze Runde auf dem Felsenweg Ottenhöfen holt alle Highlights der zertifizierten Premiumwanderung im Nordschwarzwald, spart aber den langen Auf- und Abstieg vom Tal.

Die Tour eignet sich für geübte Wanderer, die einen abwechslungsreichen Halbtag im Achertal suchen. Einzelne Passagen – besonders am Katzenschrofen und Rappenschrofen – sind steil, felsig und bei Nässe rutschig. Festes Schuhwerk ist Pflicht.

Länge: 9,6 km | Höhenmeter: 356 Hm | Schwierigkeit: Moderat | Anforderung: Trittsicher
Offizielle Route: 15,4 km | 592 Hm | Schwer | Trittsicher

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Spektakuläre Felsformationen, großartige Aussichten – von der Rheinebene bis zu den Vogesen, von den Schwarzwaldtälern bis zur Hornisgrinde – und eine abwechslungsreiche Route voller Highlights zum Verweilen und Genießen. Neun Felsformationen, ein Wald voller Geschichten, 9,6 km – und deutlich weniger Höhenmeter als die offizielle Route. Diese kurze Runde auf dem Felsenweg Ottenhöfen holt alle Highlights der zertifizierten Premiumwanderung im Nordschwarzwald, spart aber den langen Auf- und Abstieg vom Tal.

Die Tour eignet sich für geübte Wanderer, die einen abwechslungsreichen Halbtag im Achertal suchen. Einzelne Passagen – besonders am Katzenschrofen und Rappenschrofen – sind steil, felsig und bei Nässe rutschig. Festes Schuhwerk ist Pflicht.

Länge: 9,6 km | Höhenmeter: 356 Hm | Schwierigkeit: Moderat | Anforderung: Trittsicher
Offizielle Route: 15,4 km | 592 Hm | Schwer | Trittsicher

Hintergrundinformationen

Porphyr, Granit und 260 Millionen Jahre Schwarzwald

Der Felsenweg Ottenhöfen führt durch zwei geologisch völlig verschiedene Welten. Die Felsen rund um Palmfelsen und Bürstenstein bestehen aus Granit – abgerundet, wollsackartig, warm. Weiter oben, am Rappenschrofen, Breitfelsen und Spitzfelsen, ändert sich das Bild: Quarzporphyr, dunkel, schroff, kantig. Vulkanisches Ergussgestein, 260 bis 280 Millionen Jahre alt. Derselbe Urschlot, durch den einst Magma aus dem Erdinneren aufstieg.

Hexensagen und Sagenlandschaft Achertal

Der Weg berührt keine gewöhnliche Wanderroute. Am Hexentanzplatz, tief im Waldulmer Wald, weben sich die Achertalsagen ins Gelände, lebendig in jeder schiefen Diele des Hexenhauses und im überdimensionalen Besen.

Routenbeschreibung

Start: Grillplatz Blaubronn

Der Grillplatz Blaubronn liegt hoch oben, fast schon auf dem Bergrücken. Kein langer Aufstieg, kein Kampf gegen die Höhenmeter – die Tour beginnt bereits auf Kurs. Ein kurzes asphaltiertes Stück führt durch die Siedlung Blaubronn – verstreute Berghöfe, Obstwiesen, weiter Blick ins Schwarzwaldtal – bevor der Wald einen aufnimmt.

Stierfelsen & Bürstenstein – erster Fels, erstes Panorama

Bald taucht der Stierfelsen auf: turmartig, am Rand einer schmalen Hochfläche, fast unbemerkt. Über einen Wurzelpfad folgt der Bürstenstein. Von hier blickt man weit über das Achertal – bei klarer Sicht bis zur Rheinebene, zum Straßburger Münster, zu den Vogesen. Rau, borstig, exponiert – der Name ist kein Zufall.

Über breite Forstwege geht es zurück nach Blaubronn.

Palmfelsen – Granit, Aussicht, weiter Himmel

Man folgt dem Felsenweg Ottenhöfen bergauf. Ein schmaler Pfad führt durch die Granitformationen des Palmfelsens, mit Geländer gesichert, ein eigener kleiner Rastplatz auf dem Fels. Der Blick reicht über das Achertal bis zu den Vogesen. Wollsackverwitterung, Feldspateinsprenglinge – der Palmfelsen liest sich wie ein offenes Lehrbuch der Geologie.

Hexentanzplatz – schiefe Hütte, riesiger Besen

Über einen Waldpfad und Forstwege erreicht man den Hexentanzplatz. Eine schiefe Hütte, ein riesiger Besen, dichter Wald – mehr braucht es nicht für die Atmosphäre. Hier enden keine Pfade, hier beginnen Geschichten.

Katzenschrofen – Labyrinth aus Stein

Am Ende des Forstwegs schlängelt sich ein Pfad bergab. Dann: die ersten Granitblöcke des Katzenschrofens. Abgerundet von Jahrmillionen, bemooste Oberflächen, ein schmaler Weg, der sich hindurchwindet. Steil, felsig, bei Nässe rutschig. Kein Panorama, kein Aussichtspunkt – nur Wald, Stein, Stille.

Pfennigfelsen – stiller Fels im Wald

Vom Katzenschrofen folgt man der Wegmarkierung des Felsenwegs Ottenhöfen. Gelegentlich öffnen sich Lücken im Walddach – Blicke auf die Berge, die Hornisgrinde, die Täler. An der Weggabelung lohnt sich der Abstecher zum Pfennigfelsen (800 m einfach): ein stiller Fels tief im Wald, abseits des Hauptwegs. Durch den Wald und über Wiesenlichtungen geht es auf den Bergrücken Richtung Buchwaldkopf. An der Wegkreuzung Buchwaldkopf verlässt man kurz den Felsenweg und folgt dem markierten Pfad zum Rappenschrofen.

Rappenschrofen – der wildeste Punkt

Quarzporphyr. Rund 260 bis 280 Millionen Jahre alt. Dunkel, zerklüftet, fast alpin. Der Rappenschrofen ist der wildeste Punkt der gesamten Runde. Der Pfad führt direkt an die Kante – der Blick öffnet sich unvermittelt über das obere Achertal, Ottenhöfen, und bei guter Sicht bis zur Hornisgrinde (1.164 m). Kein Geländer, kein Schutz. Mit Kindern besondere Vorsicht.

Breitfelsen & Spitzfelsen – Fels auf Fels

Nun folgt ein Fels nach dem anderen. Der Breitfelsen: massig, rötlich-grau, eine Felsnase hoch über dem Tal. Der Aufstieg führt über eine Felsrinne – großartige Aussicht, Trittsicherheit Pflicht. Ab dort beginnt ein langer Wegabschnitt mit echten Felsenpfaden – durch den Wald, üppig bemoste Steine, Blockhalden. Dann der Spitzfelsen: schmal, luftig, eine natürliche Kerbe im Porphyr. Eine schmale Kante, kein breites Plateau, der Blick über Ottenhöfen und die Seitentäler.

Sesselfelsen – Aussicht, Kreuz, Kolpingdenkmal

Der Felsenweg Ottenhöfen führt über Forst- und Wiesenwege zum Sesselfelsen. Kurz vor dem Aufstieg verläuft der Weg am Wiesenrand – der Blick fällt auf Lauenbach. Dann die Felstreppen hinauf: eine großzügige Felsplattform, eine Aussichtsbank, ein Holzkreuz. Der Blick auf ins weite Achertal und zur Hornisgrinde. Am Fuße des Felsens: das Kolpingdenkmal mit Tafel und Inschrift.

Zurück nach Blaubronn

Vom Sesselfelsen folgt man dem Achertäler Heimatpfad (gelbe Raute) zurück nach Blaubronn.

Hinweise + Tipps

Anreise

Mit dem PKW: Navigationsziel „Grillplatz Blaubronn, 77883 Ottenhöfen im Schwarzwald". Von Ottenhöfen Richtung Unterwasser, dann steil bergauf durch die Siedlung Blaubronn bis zum Waldrand. Kleiner Wanderparkplatz direkt am Grillplatz.

Material & Ausrüstung

  • Festes Wanderschuhwerk (Knöchelschutz empfohlen)
  • Wanderstöcke für steilere Abschnitte hilfreich
  • Bei Nässe erhöhte Vorsicht an Katzenschrofen, Rappenschrofen und Breitfelsen
  • GPS empfohlen (Felsenweg-Markierung + Achertäler Heimatpfad)
Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
moderat
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
9,6 km
Höhenmeter Aufstieg
356 hm
Höhenmeter Abstieg
356 hm
höchster Punkt
702 m
niedrigster Punkt
531 m
ca. Dauer
3:00 – 3:30 h
leicht zu folgen, trittsicher
Wegmarkierung
Felsenweg Ottenhöfen, Achertäler Heimatpfad
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Regenschutz
Auslastung
moderat