Panorama Tour Nordschwarzwald: Hornisgrinde & Klettersteig Karlsruher Grat

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Strecke
Distanz
20,3 km
Höhenmeter Aufstieg
252 hm
Höhenmeter Abstieg
1.104 hm
höchster Punkt
1.158 m
niedrigster Punkt
302 m
ca. Dauer
6:15 – 7:00 h
gute Grundkondition
Wegmarkierung
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Der Ausgangspunkt der Wanderung liegt am Hornisgrindeturm auf 1.164 m, dem höchsten Berg des Nordschwarzwaldes. Der 23 m hohe Turm, 1910 erbaut, eröffnet einen majestätischen Rundblick: das Rheintal, die Vogesen, der Pfälzer Wald, die Schwäbische Alb und bei klarer Sicht die Alpen. Unterhalb vermitteln Schautafeln Wissenswertes zum Naturschutzgebiet Hornisgrinde – Biberkessel und dem Naturlehrpfad Grindenpfad.

Die Wanderung führt über die Grindenlandschaft – baumlose Hochflächen mit weiten Blicken und Heidekrautflächen – zur Passhöhe Mummelsee auf 1.036 m. Der Karsee ist 3,7 ha groß, 17 m tief und ein beliebtes Ziel für Natur- und Wanderfreunde.

Mummelsee – Wildsee – Alpenpanorama

Von der Passhöhe geht es weiter über Wege mit Tiefblicken auf den Wildsee. Immer wieder öffnen sich Ausblicke auf die Hochflächen des Nordschwarzwaldes. Die klare Luft lässt das Murgtal erkennen, während die Schwarzwaldhochstraße die Wanderung begleitet.

Karlsruher Grat – Einzigartiger Klettersteig im Nordschwarzwald

Der Weg über den Karlsruher Grat, den einzigen Klettersteig der Region, verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Felsige Passagen wechseln sich mit spektakulären Aussichtspunkten ab, die jeden Schritt lohnen. Die Route verläuft teils parallel zu einem sicheren Wanderweg, sodass der Grat optional umrundet werden kann.

Edelfrauengrab-Wasserfälle – Romantisches Finale

Nach dem Grat folgt die Strecke dem Gottschlägbach zu den Edelfrauengrab-Wasserfällen bei Ottenhöfen, einem landschaftlichen Höhepunkt der Tour. Das Plätschern des Wassers und die tief eingeschnittenen Täler wirken wie eine Belohnung nach den alpinen Passagen.

Historische und kulturelle Höhepunkte

  • Signalturm / Bismarckturm (erbaut ca. 1840): Ein weiterer Aussichtspunkt am Weg.
  • Dreifürstenstein (1.151 m): Historische Grenzmarkierung zwischen Baden, Württemberg und Straßburg, höchster Punkt Württembergs.
  • Seibelseckle (958 m) & Ruhestein (915 m): Passhöhen mit Naturschutz-Informationszentrum und Skischanze.

Höhenprofil

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Der Ausgangspunkt der Wanderung liegt am Hornisgrindeturm auf 1.164 m, dem höchsten Berg des Nordschwarzwaldes. Der 23 m hohe Turm, 1910 erbaut, eröffnet einen majestätischen Rundblick: das Rheintal, die Vogesen, der Pfälzer Wald, die Schwäbische Alb und bei klarer Sicht die Alpen. Unterhalb vermitteln Schautafeln Wissenswertes zum Naturschutzgebiet Hornisgrinde – Biberkessel und dem Naturlehrpfad Grindenpfad.

Die Wanderung führt über die Grindenlandschaft – baumlose Hochflächen mit weiten Blicken und Heidekrautflächen – zur Passhöhe Mummelsee auf 1.036 m. Der Karsee ist 3,7 ha groß, 17 m tief und ein beliebtes Ziel für Natur- und Wanderfreunde.

Mummelsee – Wildsee – Alpenpanorama

Von der Passhöhe geht es weiter über Wege mit Tiefblicken auf den Wildsee. Immer wieder öffnen sich Ausblicke auf die Hochflächen des Nordschwarzwaldes. Die klare Luft lässt das Murgtal erkennen, während die Schwarzwaldhochstraße die Wanderung begleitet.

Karlsruher Grat – Einzigartiger Klettersteig im Nordschwarzwald

Der Weg über den Karlsruher Grat, den einzigen Klettersteig der Region, verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Felsige Passagen wechseln sich mit spektakulären Aussichtspunkten ab, die jeden Schritt lohnen. Die Route verläuft teils parallel zu einem sicheren Wanderweg, sodass der Grat optional umrundet werden kann.

Edelfrauengrab-Wasserfälle – Romantisches Finale

Nach dem Grat folgt die Strecke dem Gottschlägbach zu den Edelfrauengrab-Wasserfällen bei Ottenhöfen, einem landschaftlichen Höhepunkt der Tour. Das Plätschern des Wassers und die tief eingeschnittenen Täler wirken wie eine Belohnung nach den alpinen Passagen.

Historische und kulturelle Höhepunkte

  • Signalturm / Bismarckturm (erbaut ca. 1840): Ein weiterer Aussichtspunkt am Weg.
  • Dreifürstenstein (1.151 m): Historische Grenzmarkierung zwischen Baden, Württemberg und Straßburg, höchster Punkt Württembergs.
  • Seibelseckle (958 m) & Ruhestein (915 m): Passhöhen mit Naturschutz-Informationszentrum und Skischanze.

Routenbeschreibung

Hornisgrinde – Aussicht vom Hornisgrindeturm

Ausgangspunkt der Hornisgrinde Wanderung ist die Bushaltestelle „Hornisgrindeturm“ auf 1.158 m Höhe. Der alte Aussichtsturm thront über dem Nordschwarzwald und eröffnet gleich zu Beginn einen weiten Blick über die Schwarzwaldhöhen. Unterhalb geben Schautafeln Informationen zum Naturschutzgebiet Hornisgrinde – Biberkessel und zum Naturlehrpfad Grindenpfad. Auf spielerische Weise erfährt man alles über Grinden, Moore, Klima, Flora und Fauna – ein Erlebnis für Naturliebhaber und Wanderer.

Der Gipfelrundweg folgt der gelben Raute in Richtung „Dreifürstenstein“ (0,6 km). An der ehemaligen Segelflughalle und einem noch militärisch genutzten Funkturm vorbei, öffnet sich die Landschaft zu Hochmoorflächen. Auf dem Bohlenweg des Ruthard-Hambrecht-Weges trifft man auf den Bismarckturm, wo die rote Raute des Westwegs den weiteren Weg begleitet. Nach 0,6 km führt der Rundweg zurück zum Hornisgrindeturm.

Abstieg zum Mummelsee – Schwarzwald Panorama genießen

Von der Hochfläche geht es mit der roten Raute zur Bergwachthütte. Das nächste Ziel ist der Mummelsee (1.036 m). Ein kurzer Aufstieg führt zum Katzenkopf (1.123 m) mit freier Aussicht ins Renchtal. Weiter über den Westweg Schwarzwald rechts abwärts, vorbei am Katzenkopf, bis zum Berghotel Mummelsee. Hier trifft der Westweg auf den Achertäler Heimatpfad.

Vorbei an der Mummelseekapelle durchschreitet man das Wanderportal „Mummelseetor Seebach“ und wandert auf einem Weg parallel zur B500 in den Mummelseewald zum Ecklesbrunnen und zur Rasthütte am Seibelseckle (956 m). Gegenüber liegt der Skihang Schwarzkopf, stets in Sicht der Schwarzwaldhochstraße. Ein Gedenkstein erinnert an den Orkan Lothar und bietet erneut einen weiten Blick ins Renchtal.

Wildsee & Seekopf – Trittsicherheit gefragt

Vorbei am Skilift Darmstädter Hütte führt der Weg rechts ab zum Wildseewegle. Der Abstecher zum Wildsee ist nur für Trittsichere empfehlenswert. Kurz darauf eröffnet das Eutinggrab einen herrlichen Blick auf den Wildsee (1.037 m). Der Seekopf wird an seiner Südseite umgangen, bis der Skilift Ruhestein und das Naturschutzzentrum Ruhestein erreicht sind.

Karlsruher Grat – Abenteuerlicher Klettersteig

Am Parkplatz Ruhestein (913 m) verlässt man den Westweg, folgt der gelben Raute Richtung „Bosenstein“ und „Karlsruher Grat“. Nach einem kurzen Anstieg führt die Route vorsichtig über die Schwarzwaldhochstraße. Ab hier beginnt der 8 km lange Abstieg mit 700 Hm über den Achertäler Heimatpfad, vorbei an „Schöne Aussicht“, Heidelbeermauer und Bosensteiner Eck.

Der Karlsruher Grat ist ein alpiner Klettersteig, nur für trittsichere und schwindelfreie Wanderer. Alternativ kann der Grat nördlich umgangen werden, der Weg folgt der blauen Raute bis „Dreierschrofen“.

Gottschlägtal – Edelfrauengrab-Wasserfälle

Im Tal geht es der gelben Raute entlang des wilden Gottschlägbachs zur „Romantischen Brücke“ und zum Edelfrauengrab-Wasserfall – ein landschaftlicher Höhepunkt. Weiter zum „Schloßhof“ oberhalb der Ruine Bosenstein und in Richtung Hildahain.

Der letzte Abschnitt führt vorbei an der Katholischen Kirche Ottenhöfen direkt zum Kurgarten und schließlich zum Bahnhof SWEG (303 m), wo die Wanderung endet.

Hinweise + Tipps

Wanderung teils anspruchsvoll, insbesondere über den Karlsruher Grat (Klettersteig).

Wege führen über felsige Pfade, Grindenlandschaften und Waldpassagen.

Gute Fernsicht nur an wenigen Tagen möglich, da Hornisgrinde zu den niederschlagsreichsten Orten Deutschlands gehört.

Trittsicherheit und festes Schuhwerk erforderlich, für Klettersteig Helm und Ausrüstung empfehlenswert.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Die Anreise erfolgt mit der Achertalbahn bis zum Bahnhof Ottenhöfen. Ab dem Bahnhof Ottenhöfen besteht eine Busverbindung zum Hornisgrinde-Turm in Seebach (Baden). Die Panoramalinie 423 verkehrt täglich zwischen Achern (Rheinebene), dem Mummelsee und der Hornisgrinde.
Bitte beachten Sie die jeweiligen Verkehrszeiten. Die Rückfahrt erfolgt mit der Achertalbahn ab Bahnhof Ottenhöfen.
Fahrplanauskünfte erhalten Sie bei der Deutschen Bahn AG unter www.reiseauskunft.bahn.de.

Anfahrt & Parken

Ab Bahnhof Ottenhöfen erfolgt die Weiterfahrt mit dem Bus zum Startpunkt an der Hornisgrinde (siehe öffentliche Verkehrsmittel). Parkmöglichkeiten stehen auf dem Parkplatz am Bahnhof Ottenhöfen zur Verfügung.

Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Strecke
Distanz
20,3 km
Höhenmeter Aufstieg
252 hm
Höhenmeter Abstieg
1.104 hm
höchster Punkt
1.158 m
niedrigster Punkt
302 m
ca. Dauer
6:15 – 7:00 h
gute Grundkondition
Wegmarkierung
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat