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Highlights Tarifa

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die Duna de Bolonia an der Costa de la Luz
die Duna de Bolonia vom Wanderweg Sendero Faro Camarinal
die Ruinen der römischen Stadt Baelo Claudio vor der Duna de Bolonia
Pinien am Rande der Sanddüne von Bolonia
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Duna de Bolonia – Ein geologisches Wunder an der Küste von Cádiz

Tarifa
, Andalusien , Spanien
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Die Duna de Bolonia, die mehr als 30 Meter in den Himmel ragt, ist ein beeindruckendes Beispiel für die natürliche Schönheit der Südatlantikküste von Cádiz. Dieses Naturdenkmal, das Teil des Naturparks El Estrecho ist, bietet einen einzigartigen Rückzugsort, an dem die unberührte Landschaft und die faszinierende Flora und Fauna harmonisch zusammenkommen. Die charakteristische Form der Düne, bekannt als Barjanal, erzeugt eine spektakuläre Kulisse und zieht Wanderer sowie Naturliebhaber gleichermaßen an.

Während man auf dem Wanderweg von Bolonia zum Faro Camarinal schlendert, eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf den feinen goldgelben Sandstrand und die aufregenden Überreste der römischen Stadt Baelo Claudia. Hier wird Geschichte lebendig und lädt zur Entdeckung ein. Zudem verbergen sich in den klaren Gewässern vor der Küste beeindruckende Kalksteinformationen, die zum Tauchen einladen.

Die Duna de Bolonia ist nicht nur ein Ort der Ruhe und Erholung, sondern auch ein bedeutendes Ökosystem, das es zu schützen gilt. Besuchen Sie dieses Naturparadies und genießen Sie die Harmonie von Natur und Geschichte an einem der schönsten Orte Andalusiens.

Die Duna de Bolonia, ein beeindruckendes Naturdenkmal auf der Landzunge Punta Camarinal, zieht die Blicke der Besucher auf sich. Diese einzigartige Sanddüne ist nicht nur ein Refugium für seltene Pflanzenarten, sondern auch ein faszinierendes Beispiel für die dynamischen Kräfte der Natur. Der starke Levantewind formt und verändert die Landschaft ständig und schafft so einen herausfordernden und faszinierenden Lebensraum.

Die spärliche Vegetation, bestehend aus Gräsern wie Strandhafer und Strandweizen sowie dem Kretischen Hornklee, zeigt die Anpassungsfähigkeit der Flora an die rauen Bedingungen. Hinter der Düne erstrecken sich Kiefernwälder mit eingestreuter Buschvegetation, die den Wind mildern und Lebensraum für verschiedene Tierarten bieten. Besonders bemerkenswert ist die Ansiedlung von andalusischem Wacholder und Sadebäumen auf den windgeschützten Felsen, während die typischen Krähenbeeren - auf Spanisch „Camarina“ - dem Gebiet einen besonderen Charme verleihen. Die Duna de Bolonia ist somit nicht nur ein Ort der Ruhe und Schönheit, sondern auch ein lebendiges Zeugnis geologischer Prozesse und ökologischer Vielfalt.

Anfahrt
Von Tarifa aus fährt man ca. 15 km auf der N340, biegt von der N340 in Richtung Bolonia ab und erreicht nach 7 km die Küste. Weiter bis zu den römischen Ruinen von Baelo Claudia, wo sich ein Parkplatz befindet. Die Dünen befinden sich auf der rechten Seite des Strandes.

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Duna de Valdevaqueros im Naturpark del Estrecho
Strandlandschaft mit dem Playa de Valdevaqueros und der Düne
von der Punta Paloma blickt man über die Düne von Valdevaqueros auf die ersten Berge
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Die Düne von Valdevaqueros

Tarifa
, Andalusien , Spanien
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Tarifa ist für die Düne von Punta Paloma bekannt, die eine wunderschöne Aussicht bietet. An windigen Tagen kann man in der Bucht von Valdevaqueros hunderte von Kitesurfern und Windsurfern beobachten, mit Tarifa und Marokko im Hintergrund.

Ein toller Ort für einen Ausflug mit Kindern. Am Ende der Dünenstraße befindet sich das Restaurant El Mirlo, in dem man gut essen kann. Das Restaurant befindet sich in einer alten Militärbasis, ist aber jetzt für alle geöffnet. Der Fisch ist hervorragend!

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Gezeitenplattformen am Wanderweg Colada de la Costa
Flysch-Formationen an der Strasse von Gibraltar
Felsformationen an der Meerenge von Gibraltar
Brandungsplattformen im Naturpark del Estrecho
Rinder zwischen Militärruinen entlang der Colada de la Costa
Meeresbänke am Campo de Gibraltar
Jbel Musa erhebt sich aus der Silhouette Afrikas
bei Ebbe werden die Küstenfelsen bei Tarifa freigelegt
Schichtgestein im Flysch des Naturparks del Estrecho
Felstplattformen in der Gezeitenzone des Naturparks Estrecho
Küstenwanderweg Colada de la Costa mit Klippen, Schluchten und Panorama auf Afrika
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Klippen, Küste, Kontinente: Die spektakuläre Colada de la Costa bei Tarifa entdecken!

Tarifa
, Andalusien , Spanien
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Entlang der Küste des Naturparks del Estrecho verläuft ein außergewöhnlicher historischer Weg, der seit Jahrhunderten Menschen, Kontinente und Geschichten miteinander verbindet. Der ehemalige Küsten- und Viehtriebweg, heute als Wanderpfad erlebbar, folgt der Straße von Gibraltar – jener schmalen Meerenge, an der Europa und Afrika, Mittelmeer und Atlantik aufeinandertreffen.

Schon beim ersten Schritt wird deutlich, warum dieser Ort seit jeher von strategischer Bedeutung war. Der Blick reicht weit über das Meer, bis zu den Bergen Nordafrikas, während der Weg sich an Klippen und Hochebenen entlangzieht. Land, Meer und Himmel verschmelzen zu einer Landschaft von eindrucksvoller Weite.

Wachtürme, Bunker und militärische Relikte

Entlang des Weges begegnet man zahlreichen Wachtürmen, Bunkern und militärischen Ruinen. Diese Bauwerke erzählen von der wechselvollen Geschichte der Region: von der Küstenüberwachung in der frühen Neuzeit bis zu den Verteidigungsanlagen des 20. Jahrhunderts. Besonders die während des Zweiten Weltkriegs errichteten Bunker erinnern daran, wie sensibel diese Passage zwischen den Kontinenten stets war.

Die Relikte fügen sich heute still in die Landschaft ein und verleihen dem Weg eine besondere Tiefe – als würde man durch ein offenes Geschichtsbuch wandern.

Flysch-Geologie – Millionen Jahre im Fels

Nicht nur die Geschichte des Menschen, auch die der Erde ist hier sichtbar. Die Küste wird geprägt vom Flysch del Estrecho, einer Abfolge aus Sandstein-, Ton- und Mergelschichten, die vor Millionen von Jahren am Grund eines urzeitlichen Meeres entstanden sind. Durch die Bewegung der afrikanischen und europäischen Erdplatten wurden diese Gesteine gefaltet und angehoben.

Wind und Wellen haben daraus eine spektakuläre Küstenlandschaft geformt: steile Klippen, schräg gestellte Felswände und flache Brandungsplattformen, die bei Ebbe freigelegt werden und den Blick auf die geologische Vergangenheit öffnen.

Naturraum und Zugvogelroute 

Die Straße von Gibraltar ist eine der wichtigsten Zugvogelrouten Europas. Jedes Jahr überqueren tausende Greifvögel, Störche und Singvögel diese schmale Meerespassage zwischen den Kontinenten. Entlang des Küstenwegs laden Beobachtungspunkte dazu ein, dieses Naturschauspiel zu erleben, z.B. am Observatorio de Aves Planeadoras »Punta Camorro« nahe Tarifa. Wenn die Windverhältnisse günstig sind, besteht von Mitte März bis Mitte Mai, also im Frühling, eine gute Chance, hier mehrere Arten von Zugvögeln zu beobachten. Zu den regelmäßig vorkommenden Arten gehören: Europäische Schlangenadler, Schmutzgeier, Zwergadler, Schwarzmilane und Wespenbussarde (vor allem im Mai).

Gleichzeitig bietet die abwechslungsreiche Landschaft Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten, die sich an Wind, Salz und felsigen Untergrund angepasst haben. Im Frühling kann man das Schauspiel der intensiven Blüte vieler verschiedener Arten genießen.

Ein Ort zwischen Welten

Dieser historische Küstenweg ist mehr als eine Wanderroute. Er ist ein Ort des Übergangs – zwischen Kontinenten, Meeren, Epochen und Erdzeitaltern. Wer hier unterwegs ist, bewegt sich nicht nur durch eine beeindruckende Landschaft, sondern durch die Geschichte der Natur und der Menschen, die diese Küste seit Jahrtausenden geprägt haben.

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