Badische Rheinebene – Vielfältige Wanderregion zwischen Lörrach und Mannheim

Die Badische Rheinebene erstreckt sich entlang der östlichen Rheinseite von Lörrach im Markgräflerland bis Mannheim in der Kurpfalz. Sie ist das Übergangsgebiet zu Schwarzwald, Kaiserstuhl, Kraichgau und Pfalz und bietet ein mildes Klima sowie abwechslungsreiche Landschaften. Diese Region bietet abwechslungsreiche, leichte bis mittelschwere Wanderungen durch Auenlandschaften, Weinberge und historische Städte.

Man wandert durch Auwälder und Feuchtgebiete auf dem "Natura Trail" von Lampertheim nach Mannheim, entlang des Rheins bei Ketsch oder durch die Wagbachniederung mit artenreicher Tierwelt und seltener Flora. Auf dem Knabenkrautpfad am Kaiserstuhl entdeckt man ein Blütenmeer und der Nimbergpfad bei Teningen bietet Höhenblicke über die Rheinebene.

Die Vielfalt reicht von flachen Touren in der Rheinebene bis zu Wandererlebnissen entlang der Badischen Weinstraße.

Gebiete Badische Rheinebene

Startpunkte Badische Rheinebene

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Rundweg durch den Schwetzinger Schlossgarten

Kurpfalz
,
Badische Rheinebene
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Dieser Rundgang ist zu jeder Jahreszeit ein wahres Erlebnis für die Sinne. Die europäische Gartenkunst der Extraklasse kann hier erlebt werden, und das Garten-Kunstwerk, das seit 250 Jahren mit seinen Skulpturen, Tempeln, Wegeführungen und Blickachsen die Besucher fasziniert, ist bewundernswert. Nicht umsonst sagte der große Voltaire über dieses Highlight der Kurpfalz: „Ich will, bevor ich sterbe, noch einer Pflicht genügen und einen Trost genießen. Ich will Schwetzingen wiedersehen. Dieser Gedanke beherrscht meine ganze Seele.“

leicht
21 hm
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7,3 km
Schwierigkeit
Routentyp
leicht
Rundtour
21 hm
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7,3 km
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Bienenfresserpfad im Kaiserstuhl: Auf den Spuren der bunten Schönheiten

Kaiserstuhl
,
Badische Rheinebene
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Man betritt den Bienenfresserpfad im Kaiserstuhl und lässt den Alltag hinter sich. Dieser besondere Genießerpfad verbindet Naturerlebnis, Genusswandern und Vogelbeobachtung auf einzigartige Weise. Der Weg schlängelt sich durch sanfte Hügellandschaften, vorbei an Reben, blühenden Böschungen und grasbewachsenen Hängen – ein ideales Revier für den farbenprächtigen Bienenfresser, dessen eleganter Flug immer wieder den Blick nach oben lenkt.

Genusswandern und Vogelbeobachtung im Kaiserstuhl

Die Wanderung auf dem Bienenfresserpfad ist ein Fest für die Sinne. Man spürt die Wärme der Sonne, hört das Summen der Insekten und entdeckt entlang der naturnahen Wege unzählige Fotomotive. Mit etwas Geduld und einem Fernglas lässt sich der quirlige Sommervogel beobachten, wie er von seiner Sitzwarte im Kirschbaum plötzlich Reißaus nimmt – ein kurzer, farbenfroher Moment, der in Erinnerung bleibt.

Landschaftliche Höhepunkte und Panoramaausblicke

Immer wieder öffnen sich beeindruckende Panoramaausblicke über den Kaiserstuhl. Zu den landschaftlichen Höhepunkten zählen die langgestreckten Hohlgassen bei Ihringen und Vogtsburg-Bickensohl, die an heißen Tagen wohltuende Abkühlung bieten. Die Aussichtspunkte bei Kiechlinsbergen lassen den Blick weit über die Rheinebene schweifen – im Dunst zeichnet sich mit etwas Glück sogar die Spitze des Straßburger Münsters ab.

Durch das Herz des Kaiserstuhls

Der Bienenfresserpfad Wanderweg durchquert das Hauptverbreitungsgebiet des Wappenvogels des Kaiserstuhls. Man sollte hitzefest sein, denn der Bienenfresser zeigt sich bevorzugt an warmen Sommertagen an sonnigen Südhängen. Ein Sonnenhut gehört daher ebenso zur Ausrüstung wie ausreichend Wasser.

Zwischen den Höhenzügen quert man – nicht ohne einige Auf- und Abstiege – das Krottenbachtal bei Vogtsburg-Oberrotweil. Wer hier seinen Tiefpunkt erreicht, findet oft eine erfrischende Einkehr. Rastplätze entlang des Weges laden zum Verweilen ein und machen die Wanderung auf dem Bienenfresserpfad im Kaiserstuhl zu einem harmonischen Zusammenspiel aus Bewegung, Ruhe und intensivem Naturgenuss.

moderat
461 hm
471 hm
19,1 km
Schwierigkeit
Routentyp
moderat
Strecke
461 hm
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19,1 km
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Kammwanderung um Vogtsburg im Kaiserstuhl über das Rasthaus Lenzenberg

Kaiserstuhl
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Badische Rheinebene
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Die anspruchsvolle Höhenwanderung startet in Vogtsburg-Oberrotweil und führt über den Katharinenberg zu den beiden Aussichtstürmen Eichelspitzturm und Neunlindenturm, bevor sie über das Rasthaus Lenzenberg zurück zum Ausgangspunkt verläuft.

Badberg und Naturschutzgebiet Haselschacher Buck

Mitten im Kaiserstuhl liegt der Badberg (433 m), ein Naturschutzgebiet für wertvolle Trockenrasengebiete. Das besonders günstige Klima des Kaiserstuhls lässt hier wärmeliebende Pflanzen und Tiere gedeihen, die in Deutschland kaum sonst zu finden sind.

Neben Orchideen, Küchenschellen, Smaragdeidechsen oder Gottesanbeterinnen lassen sich auch Vögel wie der Bienenfresser beobachten. Vom Badberg eröffnen sich weite Blicke über die Rebterrassen des Kaiserstuhls, die das Landschaftsbild prägen.

Aussichtstürme Eichelspitz und Neunlinden

Der Eichelspitzturm steht auf der Eichelspitze (521,3 m ü. NN), der zweithöchsten Erhebung des Kaiserstuhls. Mit 42,5 Metern Höhe und 127 Stufen bis zur Aussichtsplattform eröffnet sich ein weiter Panoramablick über den Kaiserstuhl.

Der Neunlindenturm auf dem Totenkopf, der mit 556,8 m höchsten Erhebung des Mittelgebirges, bietet einen herrlichen Rundblick über den Schwarzwald, die Vogesen und die Kaiserstuhlberge. Er ist nur zu Fuß erreichbar und gilt als Wahrzeichen des Kaiserstuhls.

Flora, Fauna und Themenwege

Entlang der Wanderung informieren Thementafeln über die reiche Flora und Fauna der Region. Besonders im Mai und Juni lohnt sich die Wanderung für botanisch Interessierte: Dann blühen rund 35 Orchideenarten in ihrer vollen Pracht.

Einkehr im Rasthaus Lenzenberg

Die Variante über das Rasthaus Lenzenberg bietet eine gemütliche Einkehrmöglichkeit mit regionaler Küche und schönen Ausblicken. Von hier aus führt der Rückweg entspannt zurück nach Oberrotweil.

Fazit

Die Kammwanderung um Vogtsburg im Kaiserstuhl kombiniert Natur, Panoramen und Kulturgeschichte. Sie ist ideal für Wanderer, die anspruchsvolle Höhenwege, seltene Pflanzen, Tierbeobachtungen und spektakuläre Ausblicke suchen.

schwer
799 hm
799 hm
25,3 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Rundtour
799 hm
799 hm
25,3 km