GR 130 La Palma - Etappe 7: Von Fuencaliente nach Villa de Mazo
Tourencharakter
Die 7. Etappe des GR 130 La Palma, auch Camino Real de la Costa y Medianías, beginnt in Los Canarios (Fuencaliente) auf 820 Metern Höhe. Zunächst führen Feldwege durch Kanarische Kiefern (Pinus canariensis) und über alten Vulkanboden, bevor sich die Landschaft zu landwirtschaftlichen Terrassen und Weinbergen öffnet.
Der Weg umrundet den Naturpark Cumbre Vieja und erreicht die Plaza del Pino de la Virgen, einen spirituellen Ort mit Wallfahrtsritualen. Die Route quert die historischen Lavaströme des Vulkans Martín de Tigalate (1646), wo Flechten, Bejeque, Farne und Tabaibal-Cardonal die karge Vulkanlandschaft beleben. Danach wechseln Weinberge, kleine Felder und Kiefernwälder die Szenerie, bevor der Weg durch Tigalate, über den Camino Viejo und die Schlucht San Simón verläuft. Montaña de las Toscas markiert den ruhigen Abschluss der etwa 15 km langen Etappe, nur wenige Kilometer von Villa de Mazo entfernt.
Höhenprofil
Routenbeschreibung
Die 7. Etappe des GR 130 La Palma, auch bekannt als Camino Real de la Costa y Medianías, beginnt in Los Canarios (Fuencaliente) auf etwa 820 Metern Höhe. Schon nach den ersten Schritten öffnet sich eine Landschaft, in der sich vulkanische Erde, Kiefernwälder und landwirtschaftliche Terrassen abwechseln. Stadt und Natur gehen fließend ineinander über, begleitet vom Licht des Südostens und dem fernen Blau des Atlantiks.
Kanarische Kiefern und schwarzer Vulkanboden
Ein Feldweg, gesäumt von niedrigen Steinmauern, führt durch einen dichten Wald aus Kanarischen Kiefern (Pinus canariensis). Das satte Grün der Nadeln kontrastiert mit dem Schwarz der alten Lavaströme, bedeckt von Asche und Pyroklasten. Goldene Kiefernnadeln, vulkanisches Gestein und das Meer im Osten erzeugen ein eindrückliches Farbspiel. Mit etwas Glück zeigen sich typische Inselbewohner wie die La-Palma-Rieseneidechse oder die Westkanarische Eidechse.
Am Rand des Naturparks Cumbre Vieja
Der Weg umrundet die Südspitze der Insel und folgt dem Rand des Naturparks Cumbre Vieja. Nach rund 2,5 Kilometern erreicht man die Plaza del Pino de la Virgen an der Fuente de los Roques. Eine mächtige Kiefer trägt hier das Bildnis der Jungfrau, Ziel einer traditionellen Wallfahrt im August – ein stiller, spiritueller Ort inmitten des Waldes.
Vulkan Martín de Tigalate
Kurz darauf wechselt der Untergrund: Pflaster weicht rohem Lavagestein. Die Etappe quert die historischen Lavaströme des Vulkans Martín de Tigalate, dessen Ausbruch im Jahr 1646 die Landschaft dauerhaft prägte. Zwischen dem zerklüfteten Gestein haben sich Flechten, Bejeque, Farne und Tabaibal-Cardonal-Formationen angesiedelt – ein lebendiger Kontrast zur scheinbaren Kargheit.
Monte de Luna und Weinlandschaften
Jenseits der Lava wird die Umgebung feuchter, grüner, vielfältiger. Heidekraut, Faya und Acebiño begleiten den Weg, bevor ein sanfter Abstieg in den Monte de Luna beginnt. Hier mischen sich Weinberge, kleine Felder und Kiefernwälder. Der Weg fordert mit kurzen Anstiegen, verläuft entlang der Meredos-Schlucht und erreicht schließlich die LP-2.
Ankunft in Villa de Mazo
Nach mehreren Querungen und Abschnitten entlang der LP-206 führt der Camino durch Tigalate, über den Camino Viejo und die Schlucht San Simón. Der letzte Abschnitt bringt Ruhe: Das Erholungsgebiet Montaña de las Toscas markiert das Ende dieser abwechslungsreichen Etappe, nur wenige Kilometer von Villa de Mazo entfernt – ein stiller Abschluss zwischen Wald, Lava und Kulturlandschaft.
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