Wer abseits ausgetretener Pfade wandert, zwischen Busenberg und Erfweiler durch stillen Wald streift, findet ihn nur, wenn er ihn sucht: das Sorgenbergmassiv – zwei Felstürme, versteckt am Hang, fernab der bekannten Wanderwege.

Im Übergang zweier Täler

Das Sorgenbergmassiv, auch Sorgenbergfelsen oder historisch Wolfshorn genannt, liegt im Übergangsbereich zwischen Busenberg und Erfweiler, im Bärenbrunner beziehungsweise Erfweiler Tal. Geografisch bildet die Formation eine zweigipflige Felsgruppe am Westhang, unterhalb des Südostkamms des Eichelbergs – ein lohnendes Ziel für Wanderer, die abseits der Hauptrouten unterwegs sind.

Zwei Türme, ein Massiv

Wer auf dem schmalen Pfad näher herantritt, erkennt: Das Sorgenbergmassiv gliedert sich in den Westlichen Sorgenbergturm und den Östlichen Sorgenbergturm, wobei Letzterer den Hauptteil der Formation bildet. Die Felsen erreichen Höhen von etwa 8 bis 21 Metern und prägen mit ihrer stillen Präsenz den umliegenden Wald.

Der Westliche Sorgenbergturm: Die Wolfshörner

Der Westliche Sorgenbergturm, oft synonym für die gesamte Anlage verwendet und historisch auch als Wolfshörner bekannt, zählt zu den eher versteckten, wilderen Felsformationen am Westhang des Eichelbergs. Er erhebt sich etwa 20 Meter hoch aus dem bewaldeten Hang – ein ruhiger Rastpunkt für Wanderer, die das Sorgenbergmassiv auf ihrer Route entdecken, fernab stark frequentierter Ausflugsziele.

Wandern im Gebiet: ein echter Geheimtipp

Die Sorgenbergfelsen liegen abseits der großen Hauptwanderwege wie dem Busenberger Holzschuhpfad und werden meist nur von jenen wahrgenommen, die gezielt die schmalen Forst- und Pfadspuren zwischen dem Bärenbrunner Tal und dem Eichelberg-Sattel nutzen. Wer diesen Wanderweg wählt, wandert durch dichten Mischwald, vorbei an moosbewachsenem Gestein – ein echter Geheimtipp für alle, die auf ihren Wanderungen im Wasgau abseits der bekannten Routen unterwegs sein möchten. Wer das Sorgenbergmassiv mit weiteren Felsformationen der Region verbinden möchte, findet in der Tour Felsenrunde im Bärenbrunner Tal eine passende Route.

Anreise zum Ausgangspunkt

Das Sorgenbergmassiv liegt versteckt im Wald und ist von der Bärenbrunner Straße aus erreichbar – entweder vom östlichen Ende Erfweilers oder knapp vor dem Bärenbrunnerhof. Die Zugangswege für Wanderer führen über ansteigende Forstwege und schmale Waldpfade, die zum Sattel unterhalb des Eichelbergs hinaufführen. Die Region liegt im Wasgau, dem südlichen Pfälzerwald; mit dem Auto ist sie am besten über die B 427 zwischen Dahn und Bad Bergzabern erreichbar.

Author Sunhikes | © Sunhikes
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