Dahn – Ausgangspunkt für Felsen- und Burgenabenteuer
Von Dahn aus führen gut ausgeschilderte Wanderwege zu spektakulären Felsformationen und den berühmten Dahner Burgen: Altdahn, Grafendahn und Tanstein. Die Burgruinen, auf steilen Felsrücken erbaut, bieten nicht nur weite Ausblicke über den Pfälzerwald, sondern auch Einblicke in die Geschichte der Region.
Man folgt den Pfaden durch dichte Wälder, vorbei an imposanten Felsen wie dem Büttelfelsen, dem Schillerfelsen oder den bizarren Schwalbenfelsen. Besonders faszinierend sind die Hohle Felsen und der Roßkegelfelsen mit ihren einzigartigen Formen. Wer den Hochstein erklimmt, wird mit einem Panorama belohnt, das den Atem raubt.
Gut zu wissen:
Öffnungszeiten der Dahner Burgen
April bis Oktober täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr.
Die Dahner Burgen sind vom 4. November 2025 bis zum 31. März 2026 geschlossen.
Die Burgruine Neu-Dahn ist ganzjährig und kostenfrei begehbar.
Weitere Informationen
Dahner Hütte - PWV - Im Schneiderfeld hat von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Montag und Dienstag sind Ruhetage. Von April bis Oktober ist eine Übernachtung möglich.
Weitere Informationen gibt es auf der Website des Pfälzerwald-Vereins
Dahner Felsenpfad – Wandern auf dem Premiumweg
Der Dahner Felsenpfad ist ein Erlebnis für sich – ein Premiumwanderweg mit 13 Kilometern Länge, der 15 beeindruckende Felsformationen und sechs Aussichtspunkte verbindet. Steile Wände, sandige Böden und moosbewachsene Wälder prägen das Bild. Der Weg führt zu Highlights wie Pfaffenfels, Sängerfelsen, Jungfernsprung, Felsenarena, Elwetritschefels, Hirschfelsen, Mooskopf und Schlangenfelsen.
Man wandert auf schmalen Steigen, spürt die Felsen unter den Händen, genießt die Stille und das Lichtspiel im Blätterdach. Jeder Abschnitt bietet neue Perspektiven auf das Felsenland und lässt die Fantasie schweifen – ein echtes Naturerlebnis im Pfälzerwald.
Kurze Rundwege zu Felsen und Aussichten
Nicht immer muss es die große Tour sein. Kurze Rundwanderungen verbinden beispielsweise Büttelfelsen und Lämmerfelsen auf drei Kilometern – perfekt für einen Nachmittag voller Ausblicke. Die kleine Runde um den Roßkegelfelsen ist ein Genuss für alle, die das Felsenwandern im Wasgau lieben und die Vielfalt der Landschaft in kurzer Zeit erleben möchten.
Moosbachtal – Stille Weiher und bizarre Felsen
Das Moosbachtal verführt mit seinem Wechselspiel aus Wasser, Wald und Stein. Alte Weiher spiegeln den Himmel, Libellen tanzen über dem Wasser, und der Weg führt zu den Hohlen Felsen – ein Felsenriff mit Spalten, Überhängen und geheimnisvollen Formen. Weiter geht es zu Schwalbenfelsen, Schillerfelsen und Rosskegelfelsen. Wer die Ruhe sucht, findet sie hier – zwischen Moos, Farn und dem leisen Plätschern der Quellen.
Dahner Burgen und Hochstein – Geschichte zum Anfassen
Die Dahner Burgen sind mehr als Ruinen – sie sind steinerne Zeugen vergangener Jahrhunderte. Man wandert von Burg zu Burg, spürt die kühle Luft in den alten Gewölben und genießt den weiten Blick über das Land. Der Hochstein erhebt sich mächtig über Dahn und ist ein beliebtes Ziel für alle, die den perfekten Aussichtspunkt suchen.
Rundwanderungen für Anspruchsvolle
Wer die Herausforderung sucht, wagt sich auf den Dahner Rundwanderweg mit Hochstein – 20 Kilometer voller Felsen, Wälder und Burgen. Oder man folgt dem Napoleon-Steig bei Bruchweiler-Bärenbach: Ein Weg durch spektakuläre Felslandschaften, vorbei an Retschelfelsen, Eisenbahnfelsen, Rauhbergfelsen und den legendären Napoleonsfelsen. Auch der Bären-Steig begeistert mit seinen Kletterpassagen, Aussichtspunkten und der Nähe zu Natur und Geschichte.
Bärensteig und Jüngstberg – Abenteuer im Dahner Felsenland
Im Süden locken der Bärensteig und die Jüngstberg-Tour. Man erklimmt die Jüngstbergkanzel, blickt weit über den Pfälzerwald und entdeckt die Fladensteine – Felsen, die wie gestapelte Brote wirken. Die Wege führen durch stille Wälder, vorbei an Buntsandsteinfelsen und zu Panoramen, die das Herz berühren.
Busenberg und Bundenthal – Burgen, Felsen und stille Pfade
Busenberg lockt mit der Burgruine Drachenfels, die wie ein Adlerhorst auf ihrem Fels thront. Der Weg dorthin führt durch wildromantische Wälder, vorbei an der Buchkammer und dem mystischen Schlüsselfels. Die Routen bieten immer wieder neue Ausblicke über das Felsenland Pfalz und laden zum Verweilen an stillen Plätzen ein.
Die Buchkammer, der Schlüsselfels und der Jüngstberg sind weitere Ziele, die auf dem Bären-Steig oder dem Napoleon-Steig entdeckt werden.
Bundenthal ist das Tor zu den berühmten Fladensteinen und dem Jüngstberg. Die Jüngstberg-Tour führt durch verwunschene Wälder und über schmale Pfade zu Felsen, die wie gestapelte Brote wirken – ein Paradies für Naturliebhaber:innen und Fotograf:innen. Wer den Bären-Steig wählt, erlebt das Dahner Felsenland in seiner ganzen Vielfalt: urige Pfade, weite Aussichten und das Gefühl, in einer anderen Welt zu wandern.
Schönau und das Grenzland – Sagen, Burgen und Vogesenblick
Im Grenzgebiet zu Frankreich liegt Schönau – Ausgangspunkt für Wanderungen zu Burgen wie Blumenstein, Wasigenstein und Froensbourg. Der Felsenland Sagenweg entführt in eine Welt voller Legenden und Naturwunder wie Zigeunerfels und Pfaffenfelsen. Über den GR 53 erreicht man die Nordvogesen, wo weitere Burgen und Felsen auf Entdecker:innen warten. Wer Lust auf eine lange Tour hat, folgt den Spuren zu den französischen Burgen Fleckenstein, Hohenbourg und Loewenstein.
Ludwigswinkel und Nothweiler – Felsen, Türme und grenzenlose Wege
Ludwigswinkel lädt ein auf den Rumberg-Steig, einen Premiumwanderweg zu den Rumbergtürmen, vorbei an Ostfels, Lochfels, Wespenfels und Habichtsfels.
Nothweiler liegt am Rand der Nordvogesen und ist ein idealer Startpunkt für grenzüberschreitende Wanderungen. Die Wege führen zu Schlüsselfels, Wegelnburg – der höchstgelegenen Burg der Pfalz – und weiter zu den französischen Ruinen Fleckenstein, Hohenbourg und Loewenstein. Über Krappenfels und Langer Fels erlebt man eine Wanderwelt, in der Natur und Geschichte, Deutschland und Frankreich, nahtlos ineinander übergehen. Die Touren verbinden deutsche und französische Geschichte, Natur und weite Ausblicke.
Grenzenloses Wandern – Burgen und Felsen in den Nordvogesen
Wer weiterzieht, entdeckt im Grenzgebiet die Nordvogesen: Die Wegelnburg, höchstgelegene Burg der Pfalz, das mächtige Château de Fleckenstein, die Ruinen von Hohenbourg und Loewenstein. Über Krappenfels und Langer Fels führen die Wege von Aussicht zu Aussicht – eine Wanderwelt, die keine Grenzen kennt.
Praktische Tipps für das Wandern im Wasgau
Ob kurze Rundwanderung, Felsenpfad oder Burgen-Tour: Gute Wanderschuhe, ausreichend Wasser und eine Karte sind Pflicht. Viele Wege sind auch für weniger geübte Wanderer geeignet, andere verlangen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Im Herbst leuchten die Wälder in allen Farben, im Sommer spenden sie angenehmen Schatten. Wer mag, kehrt in eine der PWV-Hütten ein und genießt regionale Spezialitäten.
Fazit: Dahn & Wasgau – Wandern, Staunen, Eintauchen
Man verlässt Dahn und den Wasgau nicht, wie man gekommen ist. Zu stark wirken die Bilder der Felsen, die Stille der Wälder, die Weite der Blicke. Hier, wo sich Natur und Geschichte begegnen, wird jede Wanderung zum Erlebnis. Ob auf den Spuren der Burgen, zwischen den Sandsteinfelsen oder auf stillen Pfaden durch das Felsenland – der Pfälzerwald zeigt sich von seiner wildromantischen Seite. Die Landschaft ist geprägt von Bergkämmen, tiefen Tälern, uralten Buntsandsteinfelsen und den stillen Zeugen der Vergangenheit: den Burgen. Wer sich auf die Wege begibt, spürt die Magie des Pfälzerwaldes und nimmt Erinnerungen mit, die lange nachklingen.