Wanderung Cascadas Barranco del Río
Fakten
Tourencharakter
Die Wanderung Barranco del Río ist 10,4 km lang und hat 809 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Offiziell sind 5:15 bis 6:15 Stunden angesetzt. Achtung: Die GPX-Daten sind bezüglich Höhenunterschied und Wegführung nicht verlässlich, da das Satellitensignal in der engen Schlucht verloren geht; die Wegmarkierungen sind sporadisch und das steinige Terrain im Schluchtabschnitt ist schwierig zu folgen.
Die beeindruckende Tour führt durch eine ursprüngliche, wilde Schlucht entlang eines ganzjährigen Bachlaufs zu einem kleinen Wasserfall. Nach einem steilen Aufstieg über eine Piste mit rund 400 Hm ändert sich der Charakter kurz vor dem Eintritt in die Schlucht, und man wird mit den ersten spektakulären Ausblicken belohnt. Im tief eingeschnittenen Barranco del Río folgt man dem Flussbett durch stellenweise enge Steilwände meist weglos, kurz vor dem Ziel muss ein durch Erdrutsch entstandenes Geröllfeld mit teils losen Felsbrocken durchstiegen werden.
Unter Fakten stehen drei Buttons bereit: Der Flyover-Button öffnet einen 3D-Überflug des wilden Schluchtenwegs zum verborgenen Wasserfall, der 3D-Route-Button zeigt die Wanderung im Sunhikes 3D-Routenplaner in 360°-Ansicht, und über den GPS-Button lässt sich der Track herunterladen.
Wie lange diese 10,4 km mit 809 Hm Auf- und Abstieg im eigenen Tempo dauern, wie viel Wasser nötig ist und was die Tour an Kalorien kostet, berechnet der Sunhikes Wanderrechner weiter unten – auf Basis des echten GPX-Tracks.
Höhenprofil
Routenbeschreibung
Vom Ausgangspunkt folgt immer man dem Fahrweg bergauf für ca. 3 km. Auf diesem steilen Wegstück bewältigt man eine Höhendifferenz von ca. 400 Metern. Der Ausblick auf die Berge Guajara, Morra del Río und Roque de la Grieta mit teils zerklüfteten weißen Felsformationen begleitet den Aufstieg.
Nach ca. 2 km zweigt eine Piste in einer Linkskurve nach rechts ab, diese ignoriert man.
Schließlich mündet der Fahrweg in einer T-Kreuzung auf die quer zum Berghang verlaufende Pista del Río ein. Von hier aus nach links leicht bergab bis zu einer scharfen Rechtskurve in der noch die Überreste einer verrosteten Schranke stehen.
Ein kleiner Abstecher nach links auf den Bergrücken lohnt sich. Von dort ergeben sich grandiose Ausblicke über die tief eingeschnittene Schlucht des Barranco del Río und zum Caldera-Randgebirge mit dem 2.529 Meter hohen Morra del Río.
Man folgt weiter der Pista del Río, die nun direkt oberhalb der Schlucht verläuft. Nach ca. 250 Metern folgt man einem schmalen Pfad, der links hinunter in die Schlucht abzweigt. Dies ist der Einstieg in die Schluchtwanderung zu den Cascadas del Río. Die Brücke, die die Piste im weiteren Verlauf mit der anderen Seite Schlucht verbunden hat, ist zerstört und wird wohl auch nicht mehr aufgebaut.
Der Abstieg ist steil und führt stellenweise über loses Geröll. Ungefähr auf halber Strecke nach unten erblickt man gegenüber einen mühsam angelegten Pfad, der sich auf der anderen Seite nach oben windet. Am Grund der Schlucht angekommen folgt man dem Bachlauf nach rechts flussaufwärts.
Der Weg entlang des Bachbettes ist fast nicht vorhanden. Von Zeit zu Zeit findet man Steinmännchen oder Markierungen in Form von gelben und weißen Punkten/Pfeilen die die Richtung anzeigen. Man kann sich nicht verirren, das Bachbett ist nicht breit, und obwohl es an einigen Stellen alternative Wege gibt, laufen diese immer wieder zusammen.
Immer entlang des Bachbetts muss der Wasserlauf mehrfach gequert werden, über größere Steine und durch Vegetation. Schließlich verengen die senkrechten Felswände die Schlucht. Kurz darauf öffnet sich ein weiter Kessel in den von rechts die Schlucht Barranco El Fuerte einmündet. Das den Barranco del Río setzt sich nach links fort.
Zum Wasserfall folgt man sporadischen Markierungen auf rutschigen Pfaden links am Hang entlang.
Kurz vor dem Ziel muss noch ein gewaltiges, durch einen Erdrutsch entstandenes, Geröllfeld durchstiegen werden. Vorsicht: die großen Felsbrocken sind teilweise lose.
Schließlich erreicht man den Wasserfall Cascadas del Río, der sich über mehrere Stufen durch enge Schluchtwände in ein Becken ergießt. Die Quelle liegt unterhalb der Degollada de Guajara. Der Bachlauf führt ganzjährig Wasser, im Winter natürlich mehr als in den heißen Sommermonaten.
Links vom Wasserfall befindet sich die Galería Risco del Ala, ein alter Wasserstollen. Der Weg zur Galería ist schwierig und sollte nur mit Bergerfahrung begangen werden.
Bei dieser traditionellen Art der Wassergewinnung wurden Stollen waagerecht in das Gebirgsmassiv geschlagen. Dort wurde das Wasser gesammelt, gespeichert und über Kanalsysteme abgeleitet. Einige dieser Galerías werden heute noch genutzt.
Der Rückweg erfolgt auf dem Weg, den man gekommen ist.
Hinweise + Tipps
Vorsicht: GPX-Daten sind bezüglich Höhenunterschied und Wegführung nicht verlässlich, da das Satellitensignal in der engen Schlucht verloren geht.
Wegmarkierungen: Dem Weg durch die Schlucht ist bedingt durch sporadische Markierungen und steinigem Terrain schwierig zu folgen.
Anfahrt mit dem Auto:
Von der TF-28 im Ort El Río an der Kirche Parroquia San Bartolomé bergauf in die Calle San Bartolomé abbiegen (von Granadilla de Abona links / von Arico rechts abbiegen). Durch den Ort immer der Calle San Bartolomé folgen, die schließlich Orts auswärts den Berg hinaufführt. Der sehr schmalen asphaltierten Straße für 5,9 km folgen, alle abzweigenden Fahrwege ignorieren. Kurz vor dem Ende der Straße befinden sich links und rechts zwei große rechteckige Wasserbassins. Wenig später erreicht man einen großzügigen geschotterten Parkplatz (links) der den Startpunkt der Wanderung markiert. Kurz darauf endet der Asphaltweg, die unbefestigte Piste ist nur noch für Geländefahrzeuge befahrbar.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Wanderung Barranco del Río
Wie beginnt die Wanderung Barranco del Río?
Vom Ausgangspunkt folgt man rund 3 km einem Fahrweg steil bergauf, wobei etwa 400 Höhenmeter überwunden werden, bevor der Weg in die eigentliche Schlucht eintritt.
Wie anspruchsvoll ist der Weg durch die Schlucht auf der Wanderung Barranco del Río?
Im tief eingeschnittenen Barranco del Río folgt man dem Flussbett durch stellenweise enge Steilwände meist weglos. Die Wegmarkierungen sind sporadisch, sodass der Schluchtabschnitt auf steinigem Terrain schwierig zu folgen ist.
Kann man sich auf der Wanderung Barranco del Río auf GPX-Daten verlassen?
Nein – die GPX-Daten sind bezüglich Höhenunterschied und Wegführung nicht verlässlich, da das Satellitensignal in der engen Schlucht verloren geht.
Wie erreicht man den Ausgangspunkt der Wanderung Barranco del Río mit dem Auto?
Von der TF-28 im Ort El Río biegt man an der Kirche Parroquia San Bartolomé in die Calle San Bartolomé ab und folgt dieser 5,9 km bergauf. Kurz vor dem Ende der asphaltierten Straße liegen zwei große Wasserbassins, wenig später folgt ein geschotterter Parkplatz.
Wie lange brauche ich für die Wanderung Barranco del Río?
Ein Sportwanderer (75 kg, 8 kg Rucksack, 4,5 km/h) braucht für diese 10,4 km lange Wanderung mit 809 Hm Aufstieg und 809 Hm Abstieg ca. 5:15 Std. Der Sunhikes Wanderrechner berechnet die persönliche Gehzeit nach der Naismith-Regel auf Basis des echten GPX-Höhenprofils. Gewicht, Rucksack und Tempo lassen sich im Rechner anpassen. Richtwert, kein Messwert.
Wie viel Wasser muss ich für die Wanderung Barranco del Río mitnehmen?
Für einen Sportwanderer (75 kg, 4,5 km/h) werden für diese 10,4 km lange Wanderung mindestens 3,0 Liter Wasser empfohlen. Bei Hitze über 25 °C oder starker Sonneneinstrahlung - wie auf Teneriffa im Sommer - steigt der Bedarf um 30-50 %. Der Sunhikes Wanderrechner berechnet die Trinkmenge aus Strecke, Höhenmetern und Körpergewicht. Richtwert, kein Messwert.
Wie viele Kalorien verbrenne ich auf der Wanderung Barranco del Río?
Ein Sportwanderer (75 kg, 8 kg Rucksack, 4,5 km/h) verbrennt auf dieser 10,4 km langen Wanderung mit 809 Hm Aufstieg und 809 Hm Abstieg ca. 2.039 kcal - das entspricht etwa 4 Mahlzeiten à 500 kcal. Berechnet mit dem Minetti-Gradientenmodell auf Basis des echten GPX-Höhenprofils. Gewicht, Rucksack und Tempo lassen sich im Rechner anpassen. Richtwert, kein Messwert.
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