In Tiscamanita beginnt eine Landschaft, in der das Inselinnere still und weit wird. Die Wanderung zur Caldera de Gairía ist eine moderate Tour durch eine faszinierende Vulkanlandschaft auf Fuerteventura, geprägt von offenen Horizonten und weiten Ausblicken über das Zentrum der Insel. Schritt für Schritt wächst das Gefühl, sich einem besonderen Ort zu nähern.
Nahe des Schießplatzes beginnt der Weg. Man betritt eine Landschaft, die sofort innehalten lässt. Der gut ausgebaute Pfad führt durch das Innere und entlang des Randes der Caldera de Gairía, einem eindrucksvollen Naturdenkmal auf Fuerteventura. Schritt für Schritt öffnet sich der Blick in eine Welt aus Lava, Licht und Weite. Am Rand ist Vorsicht geboten – doch genau dort entfalten sich die schönsten Ausblicke.
Am Rand der Caldera
Nahe des Schießplatzes beginnt die spektakuläre Passage. Der Weg führt durch das Innere und entlang des Randes der Caldera de Gairía. Man geht vorsichtig, denn der Abgrund ist nah, doch die Ausblicke sind es wert. Das Naturdenkmal Caldera de Gairía ist Teil des geschlossenen Wassereinzugsgebiets Agua de Bueyes. Auf einer Fläche von 240,9 Hektar liegt es zwischen den Gemeinden Antigua und Tuineje, östlich von Tiscamanita. Man spürt sofort: Dieser Ort ist gut erhalten, rau und ursprünglich – landschaftlich, geologisch und geomorphologisch von besonderem Wert.
Kargheit mit Geschichte
Die Öffnung nach Südosten und eine Bruchstelle an der Westflanke zeugen vom Abbau von Picón. Landwirtschaft fand hier kaum statt – die Böden sind steinig, karg und wenig fruchtbar. Doch als Weidegebiet war und ist die Caldera bis heute Teil des stillen Lebens dieser Landschaft.