El Bastón GR 131 – Etappe 1: Vom Meer zu den Gipfeln von La Palma

GR 131 El Bastón La Palma Spanien
Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Strecke
Distanz
16,9 km
Höhenmeter Aufstieg
2.732 hm
Höhenmeter Abstieg
345 hm
höchster Punkt
2.414 m
niedrigster Punkt
27 m
ca. Dauer
9:00 – 11:30 h
leicht zu folgen, trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, alpines Gelände
Wegmarkierung
GR 131
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, Windschutz, Stirnlampe
Auslastung
gering

Tourencharakter

In Puerto de Tazacorte, wo die Brandung an schwarze Felsen schlägt, beginnt der GR 131 – Naturpfad El Bastón, der vom Atlantik hinauf zum Roque de los Muchachos (2.426 m) im Nationalpark Caldera de Taburiente führt. Der Weg schlängelt sich durch landwirtschaftliche Terrassen, Bananen-, Wein- und Avocadofelder, vorbei an Aussichtspunkten wie La Punta und Mirador del Mite, mit spektakulären Blicken auf das Aridane-Tal, die Lavaströme des Tajogaite und die Küstenklippen.

Mit zunehmender Höhe geht die Landschaft in Kiefernwald über, Basaltblöcke prägen den Pfad, die Luft wird trockener und die Sonne intensiver. Ab 1.800 m tauchen Pflanzen der Hochgebirgsvegetation wie Tajinaste oder Bencomia exstipulata auf. Bei den Pinos Gachos auf 2.100 m liegt die Insel zu Füßen: Caldera, Roque Idafe, Pico Bejenado und frische Lavaströme entfalten ihre ganze geologische Vielfalt.

Die Route führt weiter entlang der Ruta de los Volcanes, um Krater wie Hoyo Negro oder San Antonio, und endet am Leuchtturm Faro de Fuencaliente, wo schwarze Lava auf Meer und Salinen trifft. Der GR 131 verbindet Küste, Gipfel, Geschichte und Natur – eine epische Wanderung über La Palmas Rückgrat.

Höhenprofil

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

In Puerto de Tazacorte, wo die Brandung an schwarze Felsen schlägt, beginnt der GR 131 – Naturpfad El Bastón, der vom Atlantik hinauf zum Roque de los Muchachos (2.426 m) im Nationalpark Caldera de Taburiente führt. Der Weg schlängelt sich durch landwirtschaftliche Terrassen, Bananen-, Wein- und Avocadofelder, vorbei an Aussichtspunkten wie La Punta und Mirador del Mite, mit spektakulären Blicken auf das Aridane-Tal, die Lavaströme des Tajogaite und die Küstenklippen.

Mit zunehmender Höhe geht die Landschaft in Kiefernwald über, Basaltblöcke prägen den Pfad, die Luft wird trockener und die Sonne intensiver. Ab 1.800 m tauchen Pflanzen der Hochgebirgsvegetation wie Tajinaste oder Bencomia exstipulata auf. Bei den Pinos Gachos auf 2.100 m liegt die Insel zu Füßen: Caldera, Roque Idafe, Pico Bejenado und frische Lavaströme entfalten ihre ganze geologische Vielfalt.

Die Route führt weiter entlang der Ruta de los Volcanes, um Krater wie Hoyo Negro oder San Antonio, und endet am Leuchtturm Faro de Fuencaliente, wo schwarze Lava auf Meer und Salinen trifft. Der GR 131 verbindet Küste, Gipfel, Geschichte und Natur – eine epische Wanderung über La Palmas Rückgrat.

Hintergrundinformationen

Der GR 131 – Fernwanderweg El Bastón auf La Palma erstreckt sich über bis zu 87 Kilometer von Puerto de Tazacorte bis Fuencaliente und verbindet die zwei großen Bergrouten der Insel: die Ruta de la Crestería über den Nationalpark Caldera de Taburiente und die Ruta de los Volcanes über den Südkamm der Cumbre Vieja. Die Wanderung führt vom Atlantik hinauf zum Roque de los Muchachos (2.426 m) und über Höhenkämme, Vulkanlandschaften und Schluchten bis zum Leuchtturm Faro de Fuencaliente, mit spektakulären Panoramen über Krater, Kiefernwälder, Schluchten und das Meer.

Der Weg zählt zu den anspruchsvollsten der Insel, mit einer Höhendifferenz von ca. 2.409 m. Trinkwasser gibt es nur in den Ortschaften und ausgewiesenen Refugios, die auch einfache Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Frühling oder Herbst sind die besten Wanderzeiten, da Sommerhitze und Winterkälte extreme Bedingungen darstellen.

Aufgrund fehlender Übernachtungsmöglichkeiten auf der ersten Etappe empfiehlt sich der Einsatz des Sunhikes 3D Tourenplaners, um individuelle Etappen mit angepasster Streckenlänge zu erstellen oder die Wanderung in umgekehrter Richtung zu planen.

Entlang des GR 131 wechseln sich Ökosysteme ab: karges Buschland, Pinienwälder, vulkanische Felsformationen und Bananenplantagen. Historische Wege, alte Dörfer und Krater wie Hoyo Negro oder Montaña de Fuego machen die Wanderung zu einer Reise durch Natur, Vulkanismus und Geschichte. Der GR 131 ist nicht nur ein Pfad – er ist ein Übergang von Küste zu Gipfel, von Landschaft zu Zeit.

Routenbeschreibung

Man steht am Meer in Puerto de Tazacorte, dort, wo die Brandung an schwarze Felsen schlägt. Ein schlichtes Schild am Fuß der Klippe markiert den Beginn der ersten Etappe des Naturpfads El Bastón (GR 131). Was folgt, ist ein stetiger Aufstieg – vom Atlantik hinauf zum Roque de los Muchachos, dem höchsten Punkt La Palmas auf 2.426 Metern, mitten im Nationalpark Caldera de Taburiente.

Der Weg schlängelt sich nordostwärts durch die rohe, felsige Morphologie der Insel. Strategisch gesetzte Stufen erleichtern den Aufstieg zum Aussichtspunkt La Punta auf 270 Metern. Von hier öffnet sich der Blick über die Südwestküste, über das Meer und die Fajanas, die der Vulkan Tajogaite im Jahr 2021 geschaffen hat.

Zwischen Landwirtschaft und Lava

Man durchquert landwirtschaftliche Wege, flankiert von schwarzen Steinmauern, die Bananenplantagen trennen. Kurz führt der Pfad über Asphalt, bevor er wieder steil ansteigt – vorbei an Avocado-, Wein- und Bananenfeldern. Am Mirador del Mite auf 594 Metern wird die Landschaft weiter, der Horizont tiefer.

Auf etwa 600 Metern Höhe öffnet sich ein eindrucksvoller Blick auf das Aridane-Tal, die Lavaströme des Tajogaite, den Cumbre-Vieja-Kamm und die Schlucht Barranco de las Angustias. Hier beginnt der Wandel: Küstenökosysteme gehen über in die mittleren Höhenlagen, erste kanarische Kiefern erscheinen.

Der Weg wird rauer, die Natur wilder

Mit zunehmender Höhe wird der Pfad steiler und steiniger. Große Basaltblöcke formen eine vulkanische Straße. Landwirtschaft weicht dem Kiefernwald (Pinus canariensis), die Luft wird trockener, die Sonne intensiver. Man spürt den Wechsel nicht nur mit den Augen, sondern auch im Körper.

Ab etwa 1.800 Metern öffnet sich der Wald. Die ersten Pflanzen der Hochgebirgsvegetation La Palmas erscheinen: Tajinaste, Echium gentianoides, Bencomia exstipulata. Wind und Kälte formen sie zu gedrungenen, widerstandsfähigen Gestalten.

Ankunft über den Wolken

Bei den Pinos Gachos auf 2.100 Metern liegt die Insel zu Füßen. Die Caldera, der Roque Idafe, der Pico Bejenado, das Valle de Aridane und die frischen Lavaströme des Tajogaite liegen wie eine geologische Chronik ausgebreitet. Man ist noch nicht am Ziel – aber dem Himmel bereits sehr nah.

Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Strecke
Distanz
16,9 km
Höhenmeter Aufstieg
2.732 hm
Höhenmeter Abstieg
345 hm
höchster Punkt
2.414 m
niedrigster Punkt
27 m
ca. Dauer
9:00 – 11:30 h
leicht zu folgen, trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, alpines Gelände
Wegmarkierung
GR 131
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, Windschutz, Stirnlampe
Auslastung
gering