Zwischen Vulkanhügeln und einer weiten Ebene liegt La Oliva im Norden Fuerteventuras. Der Ort ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde, zu der auch die Nebeninsel Los Lobos gehört. Über die Landstraßen FV-10, FV-101 und FV-102 ist La Oliva aus verschiedenen Richtungen gut erreichbar.

Wer durch den Ort fährt, merkt schnell, dass hier ein anderes Tempo herrscht. Weiße Häuser, kleine Blumenbeete und traditionelle Gebäude prägen die Straßen. Große touristische Anlagen sucht man vergeblich – stattdessen zeigt sich eine eher ruhige Seite der Insel.

Spuren der frühen Bewohner

Die Geschichte von La Oliva reicht weit zurück. Archäologische Funde belegen, dass die Region bereits von der altkanarischen Bevölkerung besiedelt wurde.

Heute erinnert vor allem das gewachsene Ortsbild an die lange Geschichte des Ortes. Die weiß getünchten Häuser stehen dabei in einem schönen Kontrast zur kargen Landschaft und den dunklen Vulkankegeln rund um La Oliva.

Casa de los Coroneles

Besonders auffällig ist die Casa de los Coroneles. Das herrschaftliche Gebäude im spanischen Kolonialstil hebt sich mit seiner repräsentativen Architektur deutlich von den kleineren Häusern des Ortes ab.

Die Casa gehört zu den bekanntesten Bauwerken La Olivas und lohnt einen Blick, wenn der Ort zu Fuß erkundet wird.

Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria

Ebenfalls sehenswert ist die Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria. Die Kirche gehört zu den prägenden Gebäuden des Ortes und lässt sich gut in einen Spaziergang durch das Zentrum einbinden.

Zusammen mit der Casa de los Coroneles erzählt sie etwas von der Geschichte La Olivas, ohne dass dafür ein großes Museumsareal nötig wäre. Vieles lässt sich einfach beim Spaziergang durch die Straßen entdecken.

Eine Pause in La Oliva

Nach dem Rundgang laden traditionelle Cafés und Restaurants zu einer Pause ein. Gerade hier lässt sich die Atmosphäre des Ortes gut aufnehmen.

La Oliva ist kein Ziel, das mit einer langen Liste von Attraktionen aufwartet. Der Reiz liegt eher im Zusammenspiel aus den historischen Gebäuden, den weißen Häusern und der Landschaft, die direkt vor den Toren des Ortes beginnt.

Zwischen Vulkankegeln und weiter Ebene

Rund um La Oliva ragen zahlreiche Vulkankegel aus der ansonsten offenen Landschaft. Die weite Ebene gibt dem Ort einen ganz eigenen Rahmen und macht deutlich, wie stark der Vulkanismus das Erscheinungsbild Fuerteventuras geprägt hat.

So lohnt sich La Oliva besonders als Zwischenstopp auf einer Tour durch den Norden der Insel. Ein Spaziergang durch den Ort, eine Pause in einem Café und ein Blick auf die umliegenden Vulkankegel reichen aus, um eine ruhigere und traditionelle Seite Fuerteventuras kennenzulernen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu La Oliva

Wo liegt La Oliva und wofür ist es Verwaltungssitz?

La Oliva liegt inmitten einer von Vulkankegeln umgebenen Ebene im nördlichen Teil der Insel und ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde, zu der auch die Nebeninsel Los Lobos gehört.

Seit wann ist die Region um La Oliva besiedelt?

Archäologische Funde belegen, dass die Region bereits von der altkanarischen Bevölkerung besiedelt wurde.

Was ist die Casa de los Coroneles in La Oliva?

Die herrschaftliche Casa de los Coroneles im typisch spanischen Kolonialstil zählt zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Ortes, neben der Kirche Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria.

Wie ist La Oliva verkehrstechnisch angebunden?

Der Ort liegt am Schnittpunkt der Landstraßen FV-10, FV-101 sowie FV-102 und ist gut zu erreichen.
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