die fantastische Felsenküste am Westcoast Trail auf Fuerteventura | © Sunhikes der Arco de las Penitas auf Fuerteventura | © Sunhikes Blick über die Küste beim Pico de Mocan auf Fuerteventura | © Sunhikes

Die besten Highlights auf Fuerteventura – Entdecke die Vielfalt der Insel

Sunhikes bietet eine Übersicht über Wander- und Naturerlebnisse auf Fuerteventura. Die Insel ist ideal für Wanderer. Sie beeindruckt mit ihrer abwechslungsreichen Landschaft. Der im Süden der Insel gelegene Naturpark Jandía besticht durch Strandlandschaften, Berge und Ausblicke. Der Landschaftspark Betancuria ist geprägt von Hügeln, Schluchten und Bergen. An der Westküste erwartet Sie unberührte Natur mit Stränden und Klippen. Die Insel zeichnet sich durch vulkanische Landschaften, Dünen und Gebirgszüge aus. Eine der spektakulärsten Dünenlandschaften befindet sich im Naturpark Corralejo.

Sunhikes stellt Wanderrouten mit Beschreibungen, Fotos und Karten vor. Der höchste Punkt der Insel ist der 807 Meter hohe Pico de la Zarza. Eine anspruchsvolle Route durch das Gran Valle führt zur Playa de Cofete. Eine abwechslungsreiche Wanderung durch eine Felsschlucht bietet beeindruckende Ausblicke auf die wilde Küste. Der rund 160 Kilometer lange Fernwanderweg, der die Insel von Nord nach Süd durchquert, bietet in neun Etappen ein unvergleichliches Erlebnis für Wanderer.

Neben Natur hat Fuerteventura auch Kultur zu bieten: den Mirador del Risco de las Peñas mit Talblick, das Fischerdorf El Cotillo mit Wellen und maritimer Atmosphäre, die weiß getünchten Häuser von La Oliva im Norden der Insel, Aktivitäten in der Natur, viele Unterkünfte, die sich harmonisch in die Umgebung einfügen, Wandern und Surfen sowie traditionelle Feste und Handwerkskunst.

Weitere Informationen und detaillierte Wanderbeschreibungen gibt es im Artikel „Wandern auf Fuerteventura: 12 Wanderwege mit Karten, GPS-Daten und Tipps”.

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Mirador del Risco de las Peñas

Betancuria
, Fuerteventura , Spanien
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Im westlichen Teil von Fuerteventura, zwischen Vega de Río Palmas und Pájara, erhebt sich die Passhöhe Degollada de los Granadillos mit dem Mirador del Risco de las Peñas. Von diesem aus kann man den westlichen Teil der Insel überblicken und die malerische Landschaft des Tals darunter bewundern. Die Terrassenfelder und erloschenen Lavaströme sowie die umliegenden Bergketten bieten eine beeindruckende Kulisse. Ein Wanderweg führt von hier aus zur Ermita de la Peña, einer winzigen, weiß getünchten Kapelle direkt an einer Steilklippe gelegen. Von dort aus kann man den Weg hinunter ins Tal nach Vega de Río de las Palmas weiterverfolgen.

Den Aussichtspunkt erreicht man über die Landstraße FV-30. Die Aussichtsplattform befindet sich rechts der Straße, in der Nähe gibt es auch Parkplätze.

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El Cotillo

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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An der Nordwestküste Fuerteventuras liegt El Cotillo. Das kleine Fischerdorf verbindet eine maritime Vergangenheit mit weitläufigen Sandstränden, vulkanisch geprägten Küstenabschnitten und guten Bedingungen für Wellenreiter.

Über die FV-10 ist der Ort gut erreichbar. Rund um El Cotillo zeigt sich Fuerteventura von einer abwechslungsreichen Seite: Sand und Lavagestein treffen auf den Atlantik, während sich nördlich des Ortes kleine Buchten zwischen den erkalteten Lavaformationen verstecken.

El Cotillo und seine maritime Geschichte

Heute prägen Strände, Restaurants und Surfer das Bild von El Cotillo. Die Geschichte des Ortes reicht jedoch deutlich weiter zurück.

Im 17. Jahrhundert war El Cotillo, das damals auch Puerto del Tostón genannt wurde, einer der drei bedeutenden Hafenorte Fuerteventuras. Der kleine Hafen hat seine einstige Bedeutung längst verloren. Noch immer lässt sich hier aber die Verbindung des Ortes zum Meer spüren.

Besonders rund um den Hafen wirkt El Cotillo ruhiger und ursprünglicher als die großen Ferienorte der Insel. Die maritime Vergangenheit gehört dabei ganz selbstverständlich zum Charakter des Ortes.

Strände und Atlantik rund um El Cotillo

Die Küste rund um El Cotillo ist abwechslungsreich. Neben Sandstränden gibt es felsige Abschnitte und kleine Buchten, in denen das vulkanische Gestein besonders deutlich hervortritt.

Zu den bekannten Stränden gehört der Playa del Castillo. Hier treffen sich Badegäste und Wellenreiter. Die Bedingungen an der Nordwestküste machen El Cotillo zu einem beliebten Ziel für Surfer.

Je nach Wetter und Wellengang zeigt sich der Atlantik dabei von ganz unterschiedlichen Seiten. Ruhiges Wasser und sanfte Wellen können schnell einer deutlich kräftigeren Brandung weichen. Entsprechend sollte beim Baden und bei Wassersportaktivitäten immer auf die aktuellen Bedingungen geachtet werden.

Die Caletillas de Cotillo

Nördlich von El Cotillo liegen die Caletillas de Cotillo, auch Playas de Caletillas genannt. Dieser Küstenabschnitt wird von erkalteten Lavaströmen geprägt.

Dunkles Lavagestein reicht bis an das Meer und bildet zusammen mit kleinen Sandbuchten eine ungewöhnliche Küstenlandschaft. Zwischen den Lavaformationen liegen immer wieder helle Sandflächen, die einen starken Kontrast zum dunklen Vulkangestein bilden.

Gerade diese Verbindung macht die Caletillas zu einem interessanten Abschnitt der Küste von El Cotillo. Statt eines durchgehenden Sandstrandes wechseln sich hier Lavazungen, Felsen und kleine Buchten ab.

Surfen bei El Cotillo

Die Lage an der Nordwestküste Fuerteventuras macht El Cotillo auch für Wellenreiter interessant. Besonders am Playa del Castillo finden sich gute Voraussetzungen für den Surfsport.

Wer noch wenig Erfahrung mit dem Atlantik hat, sollte die Bedingungen nicht unterschätzen. Wellen, Wind und Strömungen können sich verändern. Gerade an den felsigen Küstenabschnitten rund um die Caletillas ist deshalb Vorsicht angebracht.

Für erfahrene Wellenreiter bietet die Küste rund um El Cotillo dagegen eine abwechslungsreiche Kulisse aus Atlantik und vulkanischem Gestein.

Torre de Tostón – Zeugnis der Vergangenheit

Ein sichtbares Zeugnis der Geschichte des Ortes ist der Torre de Tostón. Der historische Turm steht für die maritime Vergangenheit El Cotillos und erinnert daran, welche Bedeutung die Küste einst für den Ort hatte.

Der Turm lässt sich gut mit einem Besuch des Ortes verbinden und bildet einen interessanten Kontrast zu den heutigen Stränden und der modernen Surfkultur.

Faro de El Tostón

Etwa vier Kilometer von El Cotillo entfernt liegt der Faro de El Tostón. Der Leuchtturm ist ein weiteres markantes Ziel an der Küste und bietet die Möglichkeit, die Umgebung des Ortes weiter zu erkunden.

Zusammen mit dem Torre de Tostón gehört der Leuchtturm zu den Sehenswürdigkeiten, die an die enge Verbindung Fuerteventuras mit dem Meer erinnern.

El Cotillo zu Fuß und mit dem Fahrrad entdecken

Nicht nur die Strände machen El Cotillo interessant. Auch die Umgebung des Ortes lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.

Dabei verändert sich die Landschaft immer wieder. Küstenabschnitte mit hellem Sand wechseln mit dunklem Lavagestein, während der Blick über den Atlantik reicht. Besonders nördlich des Ortes zeigen die Caletillas, wie stark die vulkanische Entstehung Fuerteventuras das heutige Landschaftsbild geprägt hat.

Ein Küstenort mit unterschiedlichen Gesichtern

El Cotillo verbindet mehrere Seiten Fuerteventuras. Da ist das ehemalige Fischerdorf mit seiner maritimen Geschichte, die Strände und die Surfkultur. Dazu kommen die vulkanisch geprägten Küstenabschnitte rund um die Caletillas und die historischen Bauwerke Torre de Tostón und Faro de El Tostón.

Gerade diese Mischung macht den Ort interessant. El Cotillo ist nicht nur ein Strandziel, sondern ein Ort, an dem sich Geschichte, Atlantik und Vulkanlandschaft auf engem Raum begegnen.

Wer die Nordwestküste Fuerteventuras erkundet, findet hier deshalb einen abwechslungsreichen Ausgangspunkt für einen Tag am Meer, einen Spaziergang entlang der Küste oder eine Tour durch die Landschaft rund um den Ort.

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La Oliva

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Zwischen Vulkanhügeln und einer weiten Ebene liegt La Oliva im Norden Fuerteventuras. Der Ort ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde, zu der auch die Nebeninsel Los Lobos gehört. Über die Landstraßen FV-10, FV-101 und FV-102 ist La Oliva aus verschiedenen Richtungen gut erreichbar.

Wer durch den Ort fährt, merkt schnell, dass hier ein anderes Tempo herrscht. Weiße Häuser, kleine Blumenbeete und traditionelle Gebäude prägen die Straßen. Große touristische Anlagen sucht man vergeblich – stattdessen zeigt sich eine eher ruhige Seite der Insel.

Spuren der frühen Bewohner

Die Geschichte von La Oliva reicht weit zurück. Archäologische Funde belegen, dass die Region bereits von der altkanarischen Bevölkerung besiedelt wurde.

Heute erinnert vor allem das gewachsene Ortsbild an die lange Geschichte des Ortes. Die weiß getünchten Häuser stehen dabei in einem schönen Kontrast zur kargen Landschaft und den dunklen Vulkankegeln rund um La Oliva.

Casa de los Coroneles

Besonders auffällig ist die Casa de los Coroneles. Das herrschaftliche Gebäude im spanischen Kolonialstil hebt sich mit seiner repräsentativen Architektur deutlich von den kleineren Häusern des Ortes ab.

Die Casa gehört zu den bekanntesten Bauwerken La Olivas und lohnt einen Blick, wenn der Ort zu Fuß erkundet wird.

Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria

Ebenfalls sehenswert ist die Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria. Die Kirche gehört zu den prägenden Gebäuden des Ortes und lässt sich gut in einen Spaziergang durch das Zentrum einbinden.

Zusammen mit der Casa de los Coroneles erzählt sie etwas von der Geschichte La Olivas, ohne dass dafür ein großes Museumsareal nötig wäre. Vieles lässt sich einfach beim Spaziergang durch die Straßen entdecken.

Eine Pause in La Oliva

Nach dem Rundgang laden traditionelle Cafés und Restaurants zu einer Pause ein. Gerade hier lässt sich die Atmosphäre des Ortes gut aufnehmen.

La Oliva ist kein Ziel, das mit einer langen Liste von Attraktionen aufwartet. Der Reiz liegt eher im Zusammenspiel aus den historischen Gebäuden, den weißen Häusern und der Landschaft, die direkt vor den Toren des Ortes beginnt.

Zwischen Vulkankegeln und weiter Ebene

Rund um La Oliva ragen zahlreiche Vulkankegel aus der ansonsten offenen Landschaft. Die weite Ebene gibt dem Ort einen ganz eigenen Rahmen und macht deutlich, wie stark der Vulkanismus das Erscheinungsbild Fuerteventuras geprägt hat.

So lohnt sich La Oliva besonders als Zwischenstopp auf einer Tour durch den Norden der Insel. Ein Spaziergang durch den Ort, eine Pause in einem Café und ein Blick auf die umliegenden Vulkankegel reichen aus, um eine ruhigere und traditionelle Seite Fuerteventuras kennenzulernen.

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Molino de Antigua

Antigua
, Fuerteventura , Spanien
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Die Museumsanlage El Molino de Antigua besteht aus mehreren Gebäuden, darunter eine vierflügelige Windmühle, ein Restaurant sowie ein kleiner Kunsthandwerksladen. Ein hübsch angelegter Kakteengarten schmückt das Areal gelungen aus. Innerhalb der restaurierten großen Windmühle findet sich seit dem Jahre 1998 ein Museum, das unter anderem über die Leben eines Müllers sowie die Gofio-Herstellung informiert. 

Das gesamte Areal ist modern und künstlerisch ausgearbeitet worden und besticht neben seinen kulturellen Sehenswürdigkeiten auch mit einem ansehnlichen Garten. Ein Besuch der Museumsanlage ist jedenfalls lohnenswert und kann sehr gut mit einer Inselrundfahrt verbunden werden. Die Anfahrt erfolgt über die Landstraße FV-20. Das Museum liegt am nördlichen Ortsrand von Antigua.

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Playa de Cofete

Pájara
, Fuerteventura , Spanien
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Der Strand Playa de Cofete liegt unmittelbar vor der Hirtensiedlung Cofete auf der Halbinsel Jandía und ist Teil des Naturparks Jandía. Die schwer erreichbare Bucht ist einige Kilometer lang und von goldgelbem Sand bedeckt. Bis zu 800 Meter hohe Berghänge säumen große Teile dieses Küstenbereichs. Die daraus entstehende Optik in Kombination mit der idyllischen Ruhe des goldgelben Sandstrands lassen ein unvergessliches Panorama entstehen. 

Der Strand liegt an der meist rauen Westküste Fuerteventuras. Wellengang und Strömungen machen den Aufenthalt im Meer zu einem riskanten Unterfangen.  Jedoch kann man bei Ebbe herrliche Wanderungen entlang des Strandes unternehmen. Von Cofete aus führt nur ein Fußweg zum Strand und selbst Cofete sollte von am besten mit einem geländegängigen Fahrzeug anfahren.

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Pájara

Pájara
, Fuerteventura , Spanien
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Die Ortschaft Pájara liegt in einem Tal innerhalb eines etwa 600 Meter hohen Gebirgskamms im Zentrum der Insel Fuerteventura. Erste Überlieferungen erwähnen Pájara im Jahre 1612. Aufgrund guter landwirtschaftlicher Bedingungen prosperierte der Ort, was in der Architektur der historischen Gebäude aus der Kolonialzeit auch heute noch erkennbar ist.

Sehenswert sind die reich verzierte Kirche Nuestra Señora de Regla aus dem 18. Jahrhundert und ein historischer Schöpfbrunnen, der früher von Dromedaren oder Eseln angetrieben wurde. Der Ort Pájara gehört zu den schönsten Ortschaften auf Fuerteventura. Als Kreuzungspunkt der Landstraßen FV-20, FV-30 und FV-617 ist der Ort aus verschiedenen Richtungen kommend bequem mit dem Auto zu erreichen.

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Convento de San Buenaventura

Betancuria
, Fuerteventura , Spanien
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Im Zuge der Eroberung Fuerteventuras für die spanische Krone kamen auch Franziskanermönche auf die Insel und begannen 1416 mit dem Bau des ersten Klosters der Kanarischen Inseln. Seine Überreste liegen am nördlichen Ortsrand Betancurias und zeugen von der Missionierung der kanarischen Urbevölkerung. 

Einzig ein Portal mit Spitzbogen, Rundbögen, einige Außenmauern und die Grabplatte vor dem Altarraum sind von dem ursprünglichen gotischen Bau erhalten. Rund um die liebevoll restaurierte Ruine befindet sich eine kleine Gartenanlage. Ein Bachbett trennt das Kloster von der Capilla San Diego de Alcalá.

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Casa Winter

Pájara
, Fuerteventura , Spanien
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Die geheimnisvolle Villa Winter geht auf den Schwarzwälder Ingenieur Gustav Winter (1893 – 1971) zurück, der eigenen Aussagen zufolge im Jahr 1958 mit dem Bau begann. Doch es gibt Verschwörungstheoretiker, die behaupten, dass die Entstehung der Villa bereits zu einem früheren Zeitpunkt stattgefunden hat. Den Gerüchten zufolge sollte die Villa samt eines an der Küste stationierten U-Boots alten Nazis als Basis für die Flucht nach Lateinamerika dienen. Es gibt jedoch keinerlei Beweise für diese Behauptung.

Die Villa Winter ist mit dem Auto erreichbar, allerdings ist die Fahrt über die Pisten beschwerlich und erfordert ein geländetaugliches Fahrzeug. Wer die Mühen auf sich nimmt, wird mit einem atemberaubenden Ausblick auf den Atlantik, die Strände Playa de Cofete und Playa de Barlovento sowie auf El Islote belohnt. Eine einfachere Möglichkeit, die Villa zu besuchen, ist die Buchung einer Jeep-Safari. 

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Playa de la Barca

Pájara
, Fuerteventura , Spanien
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Der Strand Playa de la Barca gehört zu den Playas de Sotavento an der Südostküste der Halbinsel Jandía und ist ungefähr 4 Kilometer lang. Vereinzelt wachsen hier Sträucher und sogar Palmen. Bei Flut entsteht eine relativ seichte Lagune, die sicheren Badespaß für die ganze Familie bietet. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören Rettungsschwimmer, Erste-Hilfe, sanitäre Anlagen und eine Surfschule. Denn für Surfer ist Playa de la Barca Eldorado. Am Surfspot kann entsprechende Ausrüstung gemietet werden.

So erreicht man den Strand: Etwa sechs Kilometer südlich von Costa Calma führt von der FV-2 eine Nebenstraße in südöstlicher Richtung zur Küste. In unmittelbarer Nähe zum Strand befinden sich diverse Parkmöglichkeiten.

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Faro de Jandía

Pájara
, Fuerteventura , Spanien
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Am Kap Punta de Jandía, dem westlichsten Punkt Fuerteventuras, erhebt sich gut sichtbar der Leuchtturm Faro de Jandía. Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1864 leuchtet er unverdrossen und ist bis heute aktiv. Im Leuchtturmgebäude ist ein kleines Museum untergebracht, das die Meereswelt rund um Fuerteventura in den Fokus rückt. Vom Areal des Leuchtturms aus eröffnet sich ein atemberaubender Panoramablick auf die karge und wilde Landschaft. Die Umgebung des Leuchtturms am abgelegenen Zipfel Jandías erscheint wie das Ende der Welt. In der Nähe von Punta Jandía liegt auch das Ende der Fernwanderstrecke Camino Natural de Corralejo a Punta de Jandía (GR 131).
Auf dem Weg zum Leuchtturm kommt man an der winzigen Siedlung El Puertito (oder: Puertito de la Cruz) vorbei. Hier laden ein paar Restaurants zum Verweilen und Genießen ein.

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Ajuy

Betancuria
, Fuerteventura , Spanien
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Die Ortschaft Ajuy liegt an der mittleren Westküste Fuerteventuras im Mündungsbereich eines breiten Tals westlich von Antigua und Betancuria. Die Gegend ist geologisch höchstinteressant und ist deswegen auch als Monumento Natural de Ajuy ein Naturdenkmal. Als Bestandteil des Parque Natural de Betancuria ist die Region sozusagen doppelt geschützt. Das Highlight sind die uralten, spektakulär anzusehenden Felsen, die von Ajuy zu Fuß erreichbar sind.

Das beschauliche Örtchen wird von kleinen Fischerhäuschen geprägt. Die Fischer sind bis heute noch aktiv. Vor allem während der Sommermonate, wenn das Meer vergleichsweise ruhig ist, sieht man die Boote an den naheliegenden Stränden an Land liegen oder auf dem Meer schippern. Aufgrund der reichhaltigen Meeresfauna ist der Küstenstreifen Ajuys auch bei Anglern sehr beliebt. In der Vergangenheit lag hier der Hafen der alten Hauptstadt Betancuria und war als Puerto de La Peña bekannt. Ajuy gehört verwaltungstechnisch zur Gemeinde Pájara und liegt am Ende der Straße FV-621, die aus Pájara kommt.

Für Wanderer bietet sich Ajuy als Ausgangspunkt für zwei sehr schöne Küstenwanderungen an. Die moderate Küstenrundwanderung von Ajuy zur Playa de la Solapa ist rund 11,5 Kilometer lang begeistert mit Blick auf Klippen und Höhlen. Auf der Wanderung von Ajuy zum Felstor Arco del Jurado hat man Gelegenheit, auf rund fünf Kilometern das Naturdenkmal von Ajuy zu erkunden.

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Puerto del Rosario

Puerto del Rosario
, Fuerteventura , Spanien
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Puerto del Rosario, die Hauptstadt Fuerteventuras, befindet sich an der Ostküste. Obwohl erst Ende des 18. Jahrhundert als Puerto de Cabras gegründet, gewann der Hafenort aufgrund des florierenden Handels zunehmend an Bedeutung und löste 1860 Betancuria als Hauptstadt ab. Den aktuellen Namen trägt Puerto del Rosario erst seit 1957. 
Restaurierte alte Gebäude, kulturelle Angebote, begrünte Straßen, diverse Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten machen den Ort auch für Touristen attraktiv. Für Nachtschwärmer bietet die Stadt ein wachsendes Angebot an Kneipen, Bars und Diskotheken.

Der geschäftige Hafen der Hauptstadt ist jedenfalls einen Blick wert. Dort können Besucher den mit indischen Lorbeerbäumen verzierten Platz Plaza de España besuchen. Das Areal gilt als Herzstück der Stadt und ermöglicht eine gelungene Panoramasicht auf den Hafen. Ebenfalls sehenswert sind das Museum Casa Museo Miguel de Unamuno, das Auditorium und die Kirche Iglesia Nuestra Señora del Rosario. Der Stadtstrand Playa Blanca befindet sich am Südrand Puerto del Rosarios.

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Ermita de la Peña

Betancuria
, Fuerteventura , Spanien
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Dies kleine und sehr alte Kapelle aus dem 15. Jahrhundert, die auch unter dem Namen Ermita de Malpaso bekannt ist, liegt im Barranco de Malpaso im Parque Rural de Betancuria. Errichtet wurde sie kurz nach der Eroberung Fuerteventuras für die spanische Krone und war Standort des Bildnisses der Virgen de la Peña, der Schutzheiligen der Insel. Der Legende zufolge sollen hier zwei Franziskanermönche im Fels ein eigenartiges Leuchten entdeckt haben. An dieser Stelle gruben sie in Loch und entdeckten die Madonnenstatue.

Aufgrund der Lage in der Schlucht gestalteten sich Wallfahrten als schwierig, deswegen wurde die Madonna schon im 16. Jahrhundert in eine bequemer erreichbare Alternative nach Vega de Río Palmas verlegt. Ihr heutiger Standort Ermita de Nuestra Señora de las Peñitas wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet. Die alte Kapelle im Barranco de Malpaso kann auf einer sehr schönen Wanderung von Vega de Río Palmas aus erreicht werden.

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Monumento Natural de Ajuy

Betancuria
, Fuerteventura , Spanien
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Das Naturdenkmal Monumento Natural de Ajuy ist eine geschützte Naturlandschaft an der Westküste von Fuerteventura und gehört zum Parque Rural de Betancuria. Die Felslandschaft der Klippen an der Bucht von Ajuy ist spektakulär anzusehen. Freigelegt durch Erosion erkennt man einem Komplex aus sedimentären, magmatischen und vulkanischen Materialien. Die Kalksedimente stammen aus der Kreidezeit, damit kann man davon ausgehen, dass das Gestein mindestens 65 Millionen Jahre alt ist und vor der Ausbildung der Kanarischen Inseln entstand. 

Bis ins 19. Jahrhundert waren die Kalkfelsen der Grund für Ajuys Wohlstand und einstige wirtschaftliche Bedeutung. Der hochwertige Kalkstein wurde abgebaut und gleich vor Ort gebrannt, wovon heute noch die alten Kalkbrennöfen nördlich von Ajuy zeugen. Etwas weiter nördlich des Dorfes befindet sich die schwarzsandige Bucht Caleta Negra. Dort haben Erosion und Brandung die skurrilen Höhlenformationen Cuevas de Ajuy geformt, die auch Teil des Naturdenkmals sind. Einige der Höhlen sind begehbar und können besichtigt werden.

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Arco de las Peñitas

Betancuria
, Fuerteventura , Spanien
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Der Arco de las Peñitas ist einer der besonders schönen Orte auf der Insel Fuerteventura. Seine skurrilen Formen und die einzigartige Umgebung machen ihn definitiv zum Ziel einer Wanderung. Der stete Wind auf den Kanaren hat aus dem Felsen die bizarre Gestalt geformt und man könnte Stunden verbringen, um die natürliche Skulptur aus allen Winkeln zu studieren.

So kommt man zum Arco de las Peñitas. Am Ende des „Camino de Buen Paso" (FV-627) befindet sich eine Parkmöglichkeit. Von hier beginnt die Tour zum Felsbogen mit Querung des Barranco de Malpaso. Diese Wanderung durch die felsige, fast wüstenhafte Landschaft ist wunderschön.

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Arco del Jurado

Betancuria
, Fuerteventura , Spanien
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Der Felsenbogen Arco del Jurado befindet sich in der Mündung des Barranco de las Peña an der Westküste Fuerteventuras. Hier wird man Zeuge der ungezügelten Naturgewalt. Bei Flut schlägt die Brandung heftig auf den Felsen, sodass das Wasser spektakulär durch das Loch spitzt. In Reiseführern wird die Formation gelegentlich auch als Peña Horadada bezeichnet, was soviel wie durchbohrter Fels bedeutet. Der Arco del Jurado lässt sich am besten vormittags mit der Sonne aus Osten fotografieren. Vom Dorf Ajuy aus führt ein etwa 2,5 Kilometer langer Wanderweg an der Küste über die Bucht von Ajuy zum Arco del Jurado.

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Costa Calma

Pájara
, Fuerteventura , Spanien
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Wer nach Costa Calma kommt, landet nicht in einem alten kanarischen Dorf, sondern in einem Ferienort, der erst Ende der 1970er-Jahre entstanden ist. Damals wurden die ersten Hotels und Ferienanlagen gebaut. Heute prägen sie zusammen mit Restaurants, Bars, Geschäften, Apotheken und weiteren Angeboten das Bild des Ortes.

Vieles ist hier auf Urlaub eingestellt. Der Strand ist schnell erreicht, eine Kleinigkeit zum Essen ebenso. Für einen längeren Aufenthalt fehlt es an wenig. Gleichzeitig wird schnell deutlich, dass Costa Calma eine andere Seite von Fuerteventura zeigt als die kleinen Dörfer im Inselinneren.

Der Atlantik beginnt direkt vor der Tür

Besonders schön wird es südwestlich des Ortes. Dort öffnet sich die Küste zu den weitläufigen Playas de Sotavento und der Playa Barca. Kilometerlange Sandstrände, Atlantik und Wind bestimmen hier das Bild.

Costa Calma bedeutet übersetzt „ruhige Küste“. Der Name passt vor allem zu den langen Strandabschnitten, an denen sich geschützte und bewachte Bereiche finden. Für Familien ist die Küste deshalb ebenso interessant wie für alle, die einfach einen Tag am Meer verbringen möchten.

Wer ein Stück am Strand entlanggeht, merkt schnell, wie weitläufig dieser Küstenabschnitt ist. Hinter den letzten Hotels verschwindet der Ferienort zunehmend aus dem Blickfeld und die Landschaft bekommt wieder mehr Raum.

Auf Entdeckungstour durch Jandía

Costa Calma eignet sich auch gut als Ausgangspunkt, um die Halbinsel Jandía zu erkunden. Mit dem Fahrrad geht es durch die Landschaft, bei einer Quad-Tour wird es etwas abenteuerlicher und Jeepsafaris führen weiter hinaus in den Süden Fuerteventuras.

Auch der Atlantik lässt sich aktiv erleben. Surf- und Tauchkurse bieten eine Möglichkeit, den Urlaubstag einmal nicht am Strand, sondern direkt auf oder unter dem Wasser zu verbringen.

Fobos – ein Stück César Manrique in Costa Calma

Zwischen den modernen Ferienanlagen findet sich eine kleine Besonderheit: das Windspiel Fobos von César Manrique.

Die Geschichte dahinter ist ungewöhnlich. Manrique hatte die Pläne für das Kunstwerk bereits zu Lebzeiten entworfen, die Umsetzung erfolgte jedoch erst nach seinem Tod. So ist Fobos heute eine Verbindung zu einem Künstler, dessen Spuren sich an vielen Orten der Kanarischen Inseln finden.

Costa Calma und die Strände von Jandía

Ein historischer Ortskern oder eine Reihe klassischer Sehenswürdigkeiten gehören nicht zu den Stärken von Costa Calma. Der Reiz liegt woanders: morgens den Atlantik vor Augen haben, den Tag am langen Sandstrand verbringen und anschließend noch ein Stück durch die Landschaft von Jandía fahren.

Costa Calma ist damit vor allem ein Ort für Strand und Meer – und ein guter Ausgangspunkt, um die unterschiedlichen Seiten der südlichen Halbinsel kennenzulernen.

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Tindaya

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Besuchern, die den Norden Fuerteventuras erkunden wollen, empfiehlt sich ein Zwischenstopp in Tindaya. Das Dorf liegt südwestlich von La Oliva am Montaña de Tindaya. Der einstige heilige Berg der Ureinwohner ist heute ein Naturdenkmal.

Bekannt ist die Bauernsiedlung für ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Vor allem der Ziegenkäse ist auf der ganzen Insel bekannt. In den Bars und Restaurants im Dorf werden die lokalen Spezialitäten angeboten. Der Ort verströmt ein gemütliches Flair, sehenswert ist die kleine Dorfkirche Virgen de la Caridad mit ihrem Barockaltar. Highlight ist zweifellos der Vulkankrater Tindaya. Dort gefundene Petroglyphen geben einen Einblick in die Mythen und Riten der altkanarischen Zeit. Für die Besteigung des Berges benötigt man eine Genehmigung.

Tindaya ist Startpunkt des Wanderwegs PR-FV 9, der über Vallebrón nach Tefía führt. Die Streckenwanderung ist gut 15 Kilometer lang, dabei müssen über 400 Höhenmeter jeweils im Auf- und Abstieg bewältigt werden.

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Valle de Santa Inés

Betancuria
, Fuerteventura , Spanien
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Der Ort Valle de Santa Inés liegt an der VF-30 zwischen Tefía und dem Berg Morro Velosa. Handwerkliche und landwirtschaftliche Tradition werden hier großgeschrieben. Das Dorf war einst ein Zentrum für die typische Keramik der Ureinwohner, die ohne Töpferscheibe gefertigt wurde. Diese Tradition der Majorera-Keramik wird in einer Töpferwerkstatt, die an der Straße Richtung Betancuria liegt, immer noch gepflegt. Am Südrand des Weilers befindet sich die Kapelle Ermita de Santa Inés. Der im 15. Jahrhundert errichtete Sakralbau legt von der langen Geschichte des kleinen Ortes Zeugnis ab. 

Reisende ohne Auto erreichen Valle de Santa Inés mit dem Bus Linie 01 von Morro Jable oder Puerto del Rosario. Wanderer, die den großen Rundwanderweg GR 131 Camino Natural de Fuerteventura gehen, laufen auch durch Valle de Santa Inés. 

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El Jablito

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Das Örtchen El Jablito entstand im ausgehenden 18. Jahrhundert als Siedlung von Wanderarbeitern, die sich hier als Fischer niederließen. Wer an den etwa 20 Häuschen aufmerksam vorbeigeht, kann manchmal nicht nur die Familiennamen der ersten Siedler, sondern  auch das Baujahr ablesen. Das Dörfchen liegt an der Ostküste zwischen Puerto del Rosario und Corralejo und hat einen schönen, familientauglichen Strand.

Am kleinen Fischerhafen gibt es Tauchzentren, bei denen Tauchkurse oder bei entsprechender Qualifikation Tauchgänge buchen kann. Auch Anfänger haben hier schöne Erlebnisse, da die Bucht durch das vorgelagerte Riff geschützt wird. Im zwischen 2 und 15 Meter tiefen Wasser können unter anderem Riffbarsche, Gespensterkrabben, Tigermuränen, Steinfische, Drachenköpfe und Seepferdchen beobachtet werden.

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Vega de Río Palmas

Betancuria
, Fuerteventura , Spanien
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Südlich des Dorfes Betancuria befindet sich der malerische Weiler Vega de Río Palmas im gleichnamigen Tal. Als wasserreichstes Tal der gesamten Insel ist es ein fruchtbares Anbaugebiet für Gemüse, Kartoffeln und Hülsenfrüchte, die jedoch hauptsächlich für den Eigenbedarf angebaut werden. Ein Highlight des Tals ist zweifellos der atemberaubende Palmenbestand, der als schönster und üppigster auf der Insel gilt. 

Abseits der touristischen Gebiete fasziniert Vega de Río Palmas mit seinem ursprünglichen Charme und seiner authentischen Atmosphäre. Ein absolutes Highlight ist die Iglesia de Nuestra Señora de la Peña, die die Madonnenfigur der Schutzheiligen Fuerteventuras beherbergt. Diese Figur ist das bedeutendste Heiligtum der Insel und Mittelpunkt der Wallfahrt Romería de la Virgen de La Peña. 

Für aktive Wanderfreunde ist Vega de Río Palmas ein hervorragender Ausgangspunkt für Touren durch die prächtige Landschaft, die im Vergleich zum Rest der Insel besonders vielfältig ist. Der Weg führt entlang des Barranco de las Peñitas, wo man am Stausee Presa oder Embalse de Peñitas vorbeikommt, bis hin zur historischen Wallfahrtskapelle Ermita de la Peña im Barrancao Malpaso. 

Wer nach einer Wanderung oder vor dem Aufbruch Lust auf kulinarische Genüsse verspürt, findet in Vega de Río Palmas zwei Restaurants, die traditionelle Gerichte Fuerteventuras auf hohem Niveau servieren.

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Las Grandes Playas de Corralejo

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Las Grandes Playas de Corralejo sind eine Reihe paradiesischer Strände mit weißem Sand und klarem, türkisfarbenem Wasser. Die Strände liegen im Naturpark Corralejo an der Nordostküste Fuerteventuras. Sie werden von den berühmten Dünen von Corralejo gesäumt, der größten Dünenlandschaft der Kanarischen Inseln. Die Idylle des Strandes wird nur von zwei großen Hotelanlagen unterbrochen.

Gut 4 Kilometer lang reihen sich die Strände aneinander, beginnend mit der Playa de Pozo direkt bei Corralejo. Es folgt Playa del Médano, besonders beliebt bei Wind- und Kitesurfern, Playa del Viejo, ein Badestrand für die ganze Familie, ist der letzte vor den Hotels. Es folgen die Strände Playa Baja Negro, Playa Larga und Playa de los Matos. Manche zählen auch die Playas del Dormidero und del Moro dazu.

Entlang der Küste verläuft die Landstraße FV-104, sodass auch die weiter entfernten Strände gut erreichbar sind. Die kleineren Strandbuchten am südlichen Ende bieten FKK-Freunden die nötige Privatsphäre. Die Strände zwischen Corralejo und den Hotels sprechen den komfortorientierten Urlauber an. Hier gibt es Verkaufsstellen für Snacks, kalte Getränke und Eis sowie Liegestühle und Sonnenschirme. Die herrlichen Strände von Corralejo sind ein Traumziel für alle Liebhaber von Meer und Sonne. 

Die Grandes Playas de Corralejo – und was Fuerteventuras Küste sonst noch zu bieten hat

Die Grandes Playas de Corralejo mit ihrem weißen Sand und türkisfarbenem Wasser zählen zu den schönsten Stränden der Kanarischen Inseln — direkt angrenzend an die größte Dünenlandschaft des Archipels. Wer wissen möchte, welcher der über 150 Strände Fuerteventuras wirklich zu einem passt, findet ehrliche Beschreibungen und Anfahrtstipps zu Traumstränden und Küstenparadiesen auf Fuerteventura auf unserer Partnerseite go-fuerteventura.com auf einen Blick.

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Corralejo

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Nicht nur Taucher und Surfer lieben den Ferienort Corralejo. Auch die nahegelegenen Traumstrände des zweitgrößten Ferienzentrums Fuerteventuras sind bei Badegästen aus der ganzen Welt begehrt. Auf einer Länge von mehreren Kilometern laden die Grandes Playas de Corralejo zum Baden und Wassersport ein. Es lohnt sich auch, die etwas außerhalb gelegenen Strände entlang des Dünengebietes, auch El Jable genannt, zu besuchen. Hier genießt man eine wunderbare Wüstenoptik und eine natürliche Atmosphäre.

Vom Fährhafen in Corralejo aus kann man über die Meerenge La Bocaina auf die Insel Los Lobos übersetzen.  Auf einer Rundwanderung um Los Lobos kann man das besondere Flair der Insel erleben.

Das Ortsbild ist zwar von Hotelkomplexen und touristischen Einrichtungen geprägt. In einigen Bereichen ist die Atmosphäre jedoch überraschend ursprünglich. Das beste Beispiel dafür ist wohl der kleine Marktplatz im Zentrum. Hier finden Besucher verschiedene Restaurants und Cafés sowie einige Geschäfte. Empfehlenswert ist auch ein Spaziergang entlang der Strandpromenade. Die Restaurants bieten neben guter Küche auch einen überzeugenden Meerblick.

Bei soviel Stand und Meer sollte man nicht übersehen, dass sich von Corralejo aus auch eine wunderbare Wanderung rund um den Vulkankessel Calderón Hondo starten lässt.

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Calderón Hondo

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Der Calderón Hondo ist ein Vulkankrater wie aus dem Bilderbuch. Der Vulkankessel liegt inmitten einer hügeligen, vulkanischen Landschaft, welche sich von La Oliva bis zum Hinterland von Corralejo erstreckt. Entlang dieser Vulkankette findet sich ein Lehrpfad, der auch zur Aussichtsplattform auf dem bis zu 278 Meter hohen Vulkankrater führt. Von dort hat man einen exklusiven Blick in den rund 70 Meter tiefen Vulkanschlund.

Das Gebiet eignet sich gut für Wandertouren, in welche man den Aufstieg zum Calderón Hondo mit einplanen kann. Der Gang entlang der Vulkanketten wird mit skurrilen Eindrücken belohnt. Die einzigen Gewächse, die sich in dieser kargen Umgebung wohlfühlen, sind Flechten, wie zum Beispiel die graue Vulkanflechte oder die orange-leuchtende Wandflechte.

Eine kleine entspannte Rundwanderung mit Aufstieg auf den Calderón Hondo startet in Lajares.

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La Casa de los Coroneles

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Über die Jahrhunderte hinweg hat der Herrensitz La Casa de los Coroneles verschiedene militärische, zivile, soziale, wirtschaftliche und administrative Funktionen erfüllt. Das Anwesen befindet sich etwas außerhalb des charmanten Städtchens La Oliva auf Fuerteventura und wurde sorgfältig restauriert. Seit 2006 ist es für Besucher geöffnet und bietet eine Kunst- und Kulturausstellung, die Einblicke in die Historie des Gebäudes sowie des gesamten Archipels ermöglicht. Die Ausstellung begeistert die Besucher mit einer Vielzahl historischer Exponate wie Tafelsilber, Geschirr, Bücher und Waffen aus der Zeit der Coroneles, die einen authentischen Eindruck über die historische Bedeutung des Hauses vermitteln. Auch die kunstvoll gearbeiteten Holzbalkone zeugen von Geltungsbedürfnis der ehemaligen Inselherren.

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Villaverde

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Die Häuser von Villaverde verteilen sich großzügig links und rechts der Landstraße FV-101, die La Oliva mit Corralejo verbindet. Der Platz vor der Kapelle Ermita de San Vicente Ferrer de Villaverde ist das, was einem Ortskern am nächsten kommt. Die meisten Häuser sind hübsch restauriert. Einige werden als Fincas an Ruhe suchende Touristen vermietet. Wer nur 1-2 Tage bleiben will, findet in einem der Hotels entsprechende Möglichkeiten. Für das leibliche Wohl sorgen einige Restaurants und Bars. Wer etwas zum Besichtigen sucht, dem seien die Windmühlen am Ortsrand Richtung La Oliva empfohlen.

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Playa del Valle

Betancuria
, Fuerteventura , Spanien
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Der Strand Playa del Valle liegt an der Mündung des Barranco del Valle an der Westküste Fuerteventuras in der Nähe der kleinen Feriensiedlung Aguas Verdes.  Man erreicht ihn am besten über Llanos De La Concepcion. Am Ortsausgang in Richtung Valle de Santa Inés biegt man rechts in eine kleine Straße (Carretera Mojadilla a la Concepcíon) und fährt bis zum Strand.

Die kleine Bucht zeichnet sich durch eine zerklüftete Felslandschaft und eine starke Brandung aus. Wegen des starken Seegangs ist der Strand nur bedingt zum Baden geeignet. Wer unbedingt baden möchte, kann dies in kleinen natürlichen Becken tun, die man nach einem Spaziergang von 300 Metern erreicht.

In Aguas Verdes startet ein anspruchsvolle Wanderung die Küste entlang bis nach Ajuy.
Mehr Informationen zum Strand Playa del Valle findet man auf go-fuerteventura.com

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Playa de Jarugo

Puerto del Rosario
, Fuerteventura , Spanien
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Die Playa del Jarugo (auch Playa de Jarubio) auf Fuerteventura entfaltet sich wie ein unentdecktes Kapitel der Insel – rau, ursprünglich und still. Man erreicht diesen abgelegenen Naturstrand an der Westküste Fuerteventuras über eine einfache Piste, die durch die karge Landschaft nahe Tindaya führt.

Dünen, Barranco und Farbspiel

Im Mündungsbereich des Barranco de Jarubio öffnet sich eine Szenerie, die fast unwirklich erscheint. Dünenlandschaften laden dazu ein, sich niederzulassen, ein Buch aufzuschlagen und die Sonne zu genießen.

Im Sand wachsen salzliebende Pflanzen, die mit ihren Farben leuchtende Akzente setzen – ein stilles Spiel aus Natur und Licht. Hier verliert sich der Blick in der Weite des Atlantiks, während der Wind die Spuren im Sand verwischt und die Zeit langsamer vergeht.

Ursprüngliche Küstenlandschaft zwischen Klippen und Schlucht

Die Playa Jarugo wirkt wie ein verborgenes Naturparadies. Eingebettet zwischen majestätischen Klippen und einer rauen Schlucht entfaltet sich eine Landschaft von archaischer Kraft.

Der feine, goldene Sand steht im Kontrast zum oft bewegten Meer. Am rechten Ende bildet ein natürlicher Fels einen Wellenbrecher, während sich auf der gegenüberliegenden Seite kleine, abgeschiedene Buchten entdecken lassen. Die Wellen rollen gleichmäßig an den auch als Playa de Jarubio bekannten Strand, doch ihre Schönheit täuscht: Die starken Strömungen machen das Schwimmen hier oft gefährlich.

Hinter dem Strand erhebt sich die eindrucksvolle Steilküste, deren geschichtete Struktur die geologische Geschichte der Insel sichtbar macht.

Ruhe, Einsamkeit und pure Natur

An diesem abgelegenen Strand auf Fuerteventura gibt es nichts außer dem, was wirklich zählt: Ruhe, Weite und Natur. Keine Bars, keine Liegen – nur das Rauschen des Ozeans und der Wind. Man tut gut daran, sich im nahegelegenen Tindaya mit Snacks und Getränken zu versorgen, bevor man sich auf den Weg macht. Die gehört Playa del Jarugo zu den stillsten Orten der Insel. Selbst im Sommer bleibt sie ein Geheimtipp für Individualreisende.

Anreise zur Playa del Jarugo

Der Strand liegt abgelegen an der Westküste Fuerteventuras. Die Anfahrt erfolgt über eine unbefestigte Straße ab Tindaya, was den Ort zu einem echten Rückzugsort fernab der Massen macht.

Wer den Weg auf sich nimmt, wird mit einem Gefühl belohnt, als hätte man einen unberührten Küstenabschnitt ganz für sich allein entdeckt.

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Faro de el Tostón

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Der Turm markiert die Nordwestspitze Fuerteventuras. Das Besondere an diesem Leuchtturm sind seine drei unterschiedlichen Türme. Das ebenerdige rote Wärterhaus mit dem angebauten kleinen Leuchtturm wurde um 1887 erbaut und war bis in die 1950er-Jahre in Betrieb. Dann wurde der achteckige, weiße, etwa 15 Meter hohe Nachfolgeturm gebaut, der wie eine überdimensionale Schachfigur in den Himmel ragt. Heute steht nur noch sein Grundgerüst und erfüllt zuverlässig seinen Zweck als Aussichtspunkt. Nur der jüngste, 1986 errichtete rot-weiß gestreifte Turm ist noch in Betrieb. Dieser Turm kann leider nicht bestiegen werden. In der ehemaligen Wohnung des Leuchtturmwärters befindet sich das Museum der traditionellen Fischerei. Hier erfährt man viel über die Bräuche und Traditionen der Majoreros und über die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen.

Die Umgebung des Leuchtturms besticht durch herrliche Ausblicke. Von hier aus hat man einen hervorragenden Panoramablick auf die angrenzende Küste. Besonders beeindruckend ist der Anblick der rauen See, die oft gewaltig an die Küste brandet. Einzigartige Eindrücke vermittelt die zugegebenermaßen schwere Wanderung vom Faro del Tostón über El Cotillo nach Los Molinos.

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Mirador de Vallebrón

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Ein kurzer Abstecher von der Straße und schon öffnet sich der Blick über eine der besonderen Landschaften im Norden Fuerteventuras. Der Mirador de Vallebrón liegt wenige Kilometer südwestlich von La Oliva auf einer Passhöhe in den Bergen des Naturschutzgebietes Vallebrón.

Bekannt ist der Aussichtspunkt auch als Mirador Degollada de Valle Grande. Der Name nimmt Bezug auf das grüne und fruchtbare Hochtal, das sich unterhalb des Aussichtspunkts ausbreitet.

Blick über das Valle Grande

Vom Parkplatz an der FV-103 führt ein kurzer Anstieg hinauf zum Mirador. Der Aussichtspunkt liegt am Nordwesthang der Montaña de la Muda und besteht aus zwei gemauerten Terrassen.

Oben angekommen, verändert sich der Blick mit jedem Schritt. Während sich hinter dem Aussichtspunkt die Hänge der Montaña de la Muda erheben, liegt das Valle Grande weit unterhalb. Die Landschaft wirkt hier deutlich weiter und grüner als viele der kargen Bereiche, die sonst mit Fuerteventura verbunden werden.

Die Montaña Tindaya im Blick

Der eigentliche Höhepunkt des Aussichtspunkts liegt jedoch in der Ferne. Über das Tal hinweg reicht der Blick bis zur Montaña Tindaya im Nordwesten.

Der markante Berg hebt sich deutlich aus der Landschaft ab und bildet einen besonderen Blickfang. Von den gemauerten Terrassen des Miradors lässt sich die Landschaft rund um Vallebrón so in ihrer ganzen Weite erfassen.

Ein Aussichtspunkt am Weg

Der Mirador de Vallebrón ist kein Aussichtspunkt, für den ein großer Ausflug nötig ist. Die Lage an der FV-103 macht ihn zu einem unkomplizierten Zwischenstopp auf einer Fahrt durch die Landschaft rund um La Oliva.

Gerade die Kombination aus dem Hochtal, den Berghängen und dem Blick zur Montaña Tindaya macht den Mirador interessant. Ein kurzer Anstieg genügt, um die Landschaft des Naturschutzgebietes Vallebrón aus einer anderen Perspektive zu sehen.