Die besten Highlights in der Region La Oliva auf Fuerteventura

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El Cotillo

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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An der Nordwestküste Fuerteventuras liegt El Cotillo. Das kleine Fischerdorf verbindet eine maritime Vergangenheit mit weitläufigen Sandstränden, vulkanisch geprägten Küstenabschnitten und guten Bedingungen für Wellenreiter.

Über die FV-10 ist der Ort gut erreichbar. Rund um El Cotillo zeigt sich Fuerteventura von einer abwechslungsreichen Seite: Sand und Lavagestein treffen auf den Atlantik, während sich nördlich des Ortes kleine Buchten zwischen den erkalteten Lavaformationen verstecken.

El Cotillo und seine maritime Geschichte

Heute prägen Strände, Restaurants und Surfer das Bild von El Cotillo. Die Geschichte des Ortes reicht jedoch deutlich weiter zurück.

Im 17. Jahrhundert war El Cotillo, das damals auch Puerto del Tostón genannt wurde, einer der drei bedeutenden Hafenorte Fuerteventuras. Der kleine Hafen hat seine einstige Bedeutung längst verloren. Noch immer lässt sich hier aber die Verbindung des Ortes zum Meer spüren.

Besonders rund um den Hafen wirkt El Cotillo ruhiger und ursprünglicher als die großen Ferienorte der Insel. Die maritime Vergangenheit gehört dabei ganz selbstverständlich zum Charakter des Ortes.

Strände und Atlantik rund um El Cotillo

Die Küste rund um El Cotillo ist abwechslungsreich. Neben Sandstränden gibt es felsige Abschnitte und kleine Buchten, in denen das vulkanische Gestein besonders deutlich hervortritt.

Zu den bekannten Stränden gehört der Playa del Castillo. Hier treffen sich Badegäste und Wellenreiter. Die Bedingungen an der Nordwestküste machen El Cotillo zu einem beliebten Ziel für Surfer.

Je nach Wetter und Wellengang zeigt sich der Atlantik dabei von ganz unterschiedlichen Seiten. Ruhiges Wasser und sanfte Wellen können schnell einer deutlich kräftigeren Brandung weichen. Entsprechend sollte beim Baden und bei Wassersportaktivitäten immer auf die aktuellen Bedingungen geachtet werden.

Die Caletillas de Cotillo

Nördlich von El Cotillo liegen die Caletillas de Cotillo, auch Playas de Caletillas genannt. Dieser Küstenabschnitt wird von erkalteten Lavaströmen geprägt.

Dunkles Lavagestein reicht bis an das Meer und bildet zusammen mit kleinen Sandbuchten eine ungewöhnliche Küstenlandschaft. Zwischen den Lavaformationen liegen immer wieder helle Sandflächen, die einen starken Kontrast zum dunklen Vulkangestein bilden.

Gerade diese Verbindung macht die Caletillas zu einem interessanten Abschnitt der Küste von El Cotillo. Statt eines durchgehenden Sandstrandes wechseln sich hier Lavazungen, Felsen und kleine Buchten ab.

Surfen bei El Cotillo

Die Lage an der Nordwestküste Fuerteventuras macht El Cotillo auch für Wellenreiter interessant. Besonders am Playa del Castillo finden sich gute Voraussetzungen für den Surfsport.

Wer noch wenig Erfahrung mit dem Atlantik hat, sollte die Bedingungen nicht unterschätzen. Wellen, Wind und Strömungen können sich verändern. Gerade an den felsigen Küstenabschnitten rund um die Caletillas ist deshalb Vorsicht angebracht.

Für erfahrene Wellenreiter bietet die Küste rund um El Cotillo dagegen eine abwechslungsreiche Kulisse aus Atlantik und vulkanischem Gestein.

Torre de Tostón – Zeugnis der Vergangenheit

Ein sichtbares Zeugnis der Geschichte des Ortes ist der Torre de Tostón. Der historische Turm steht für die maritime Vergangenheit El Cotillos und erinnert daran, welche Bedeutung die Küste einst für den Ort hatte.

Der Turm lässt sich gut mit einem Besuch des Ortes verbinden und bildet einen interessanten Kontrast zu den heutigen Stränden und der modernen Surfkultur.

Faro de El Tostón

Etwa vier Kilometer von El Cotillo entfernt liegt der Faro de El Tostón. Der Leuchtturm ist ein weiteres markantes Ziel an der Küste und bietet die Möglichkeit, die Umgebung des Ortes weiter zu erkunden.

Zusammen mit dem Torre de Tostón gehört der Leuchtturm zu den Sehenswürdigkeiten, die an die enge Verbindung Fuerteventuras mit dem Meer erinnern.

El Cotillo zu Fuß und mit dem Fahrrad entdecken

Nicht nur die Strände machen El Cotillo interessant. Auch die Umgebung des Ortes lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.

Dabei verändert sich die Landschaft immer wieder. Küstenabschnitte mit hellem Sand wechseln mit dunklem Lavagestein, während der Blick über den Atlantik reicht. Besonders nördlich des Ortes zeigen die Caletillas, wie stark die vulkanische Entstehung Fuerteventuras das heutige Landschaftsbild geprägt hat.

Ein Küstenort mit unterschiedlichen Gesichtern

El Cotillo verbindet mehrere Seiten Fuerteventuras. Da ist das ehemalige Fischerdorf mit seiner maritimen Geschichte, die Strände und die Surfkultur. Dazu kommen die vulkanisch geprägten Küstenabschnitte rund um die Caletillas und die historischen Bauwerke Torre de Tostón und Faro de El Tostón.

Gerade diese Mischung macht den Ort interessant. El Cotillo ist nicht nur ein Strandziel, sondern ein Ort, an dem sich Geschichte, Atlantik und Vulkanlandschaft auf engem Raum begegnen.

Wer die Nordwestküste Fuerteventuras erkundet, findet hier deshalb einen abwechslungsreichen Ausgangspunkt für einen Tag am Meer, einen Spaziergang entlang der Küste oder eine Tour durch die Landschaft rund um den Ort.

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La Oliva

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Zwischen Vulkanhügeln und einer weiten Ebene liegt La Oliva im Norden Fuerteventuras. Der Ort ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde, zu der auch die Nebeninsel Los Lobos gehört. Über die Landstraßen FV-10, FV-101 und FV-102 ist La Oliva aus verschiedenen Richtungen gut erreichbar.

Wer durch den Ort fährt, merkt schnell, dass hier ein anderes Tempo herrscht. Weiße Häuser, kleine Blumenbeete und traditionelle Gebäude prägen die Straßen. Große touristische Anlagen sucht man vergeblich – stattdessen zeigt sich eine eher ruhige Seite der Insel.

Spuren der frühen Bewohner

Die Geschichte von La Oliva reicht weit zurück. Archäologische Funde belegen, dass die Region bereits von der altkanarischen Bevölkerung besiedelt wurde.

Heute erinnert vor allem das gewachsene Ortsbild an die lange Geschichte des Ortes. Die weiß getünchten Häuser stehen dabei in einem schönen Kontrast zur kargen Landschaft und den dunklen Vulkankegeln rund um La Oliva.

Casa de los Coroneles

Besonders auffällig ist die Casa de los Coroneles. Das herrschaftliche Gebäude im spanischen Kolonialstil hebt sich mit seiner repräsentativen Architektur deutlich von den kleineren Häusern des Ortes ab.

Die Casa gehört zu den bekanntesten Bauwerken La Olivas und lohnt einen Blick, wenn der Ort zu Fuß erkundet wird.

Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria

Ebenfalls sehenswert ist die Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria. Die Kirche gehört zu den prägenden Gebäuden des Ortes und lässt sich gut in einen Spaziergang durch das Zentrum einbinden.

Zusammen mit der Casa de los Coroneles erzählt sie etwas von der Geschichte La Olivas, ohne dass dafür ein großes Museumsareal nötig wäre. Vieles lässt sich einfach beim Spaziergang durch die Straßen entdecken.

Eine Pause in La Oliva

Nach dem Rundgang laden traditionelle Cafés und Restaurants zu einer Pause ein. Gerade hier lässt sich die Atmosphäre des Ortes gut aufnehmen.

La Oliva ist kein Ziel, das mit einer langen Liste von Attraktionen aufwartet. Der Reiz liegt eher im Zusammenspiel aus den historischen Gebäuden, den weißen Häusern und der Landschaft, die direkt vor den Toren des Ortes beginnt.

Zwischen Vulkankegeln und weiter Ebene

Rund um La Oliva ragen zahlreiche Vulkankegel aus der ansonsten offenen Landschaft. Die weite Ebene gibt dem Ort einen ganz eigenen Rahmen und macht deutlich, wie stark der Vulkanismus das Erscheinungsbild Fuerteventuras geprägt hat.

So lohnt sich La Oliva besonders als Zwischenstopp auf einer Tour durch den Norden der Insel. Ein Spaziergang durch den Ort, eine Pause in einem Café und ein Blick auf die umliegenden Vulkankegel reichen aus, um eine ruhigere und traditionelle Seite Fuerteventuras kennenzulernen.

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Tindaya

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Besuchern, die den Norden Fuerteventuras erkunden wollen, empfiehlt sich ein Zwischenstopp in Tindaya. Das Dorf liegt südwestlich von La Oliva am Montaña de Tindaya. Der einstige heilige Berg der Ureinwohner ist heute ein Naturdenkmal.

Bekannt ist die Bauernsiedlung für ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Vor allem der Ziegenkäse ist auf der ganzen Insel bekannt. In den Bars und Restaurants im Dorf werden die lokalen Spezialitäten angeboten. Der Ort verströmt ein gemütliches Flair, sehenswert ist die kleine Dorfkirche Virgen de la Caridad mit ihrem Barockaltar. Highlight ist zweifellos der Vulkankrater Tindaya. Dort gefundene Petroglyphen geben einen Einblick in die Mythen und Riten der altkanarischen Zeit. Für die Besteigung des Berges benötigt man eine Genehmigung.

Tindaya ist Startpunkt des Wanderwegs PR-FV 9, der über Vallebrón nach Tefía führt. Die Streckenwanderung ist gut 15 Kilometer lang, dabei müssen über 400 Höhenmeter jeweils im Auf- und Abstieg bewältigt werden.

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El Jablito

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Das Örtchen El Jablito entstand im ausgehenden 18. Jahrhundert als Siedlung von Wanderarbeitern, die sich hier als Fischer niederließen. Wer an den etwa 20 Häuschen aufmerksam vorbeigeht, kann manchmal nicht nur die Familiennamen der ersten Siedler, sondern  auch das Baujahr ablesen. Das Dörfchen liegt an der Ostküste zwischen Puerto del Rosario und Corralejo und hat einen schönen, familientauglichen Strand.

Am kleinen Fischerhafen gibt es Tauchzentren, bei denen Tauchkurse oder bei entsprechender Qualifikation Tauchgänge buchen kann. Auch Anfänger haben hier schöne Erlebnisse, da die Bucht durch das vorgelagerte Riff geschützt wird. Im zwischen 2 und 15 Meter tiefen Wasser können unter anderem Riffbarsche, Gespensterkrabben, Tigermuränen, Steinfische, Drachenköpfe und Seepferdchen beobachtet werden.

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Las Grandes Playas de Corralejo

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Las Grandes Playas de Corralejo sind eine Reihe paradiesischer Strände mit weißem Sand und klarem, türkisfarbenem Wasser. Die Strände liegen im Naturpark Corralejo an der Nordostküste Fuerteventuras. Sie werden von den berühmten Dünen von Corralejo gesäumt, der größten Dünenlandschaft der Kanarischen Inseln. Die Idylle des Strandes wird nur von zwei großen Hotelanlagen unterbrochen.

Gut 4 Kilometer lang reihen sich die Strände aneinander, beginnend mit der Playa de Pozo direkt bei Corralejo. Es folgt Playa del Médano, besonders beliebt bei Wind- und Kitesurfern, Playa del Viejo, ein Badestrand für die ganze Familie, ist der letzte vor den Hotels. Es folgen die Strände Playa Baja Negro, Playa Larga und Playa de los Matos. Manche zählen auch die Playas del Dormidero und del Moro dazu.

Entlang der Küste verläuft die Landstraße FV-104, sodass auch die weiter entfernten Strände gut erreichbar sind. Die kleineren Strandbuchten am südlichen Ende bieten FKK-Freunden die nötige Privatsphäre. Die Strände zwischen Corralejo und den Hotels sprechen den komfortorientierten Urlauber an. Hier gibt es Verkaufsstellen für Snacks, kalte Getränke und Eis sowie Liegestühle und Sonnenschirme. Die herrlichen Strände von Corralejo sind ein Traumziel für alle Liebhaber von Meer und Sonne. 

Die Grandes Playas de Corralejo – und was Fuerteventuras Küste sonst noch zu bieten hat

Die Grandes Playas de Corralejo mit ihrem weißen Sand und türkisfarbenem Wasser zählen zu den schönsten Stränden der Kanarischen Inseln — direkt angrenzend an die größte Dünenlandschaft des Archipels. Wer wissen möchte, welcher der über 150 Strände Fuerteventuras wirklich zu einem passt, findet ehrliche Beschreibungen und Anfahrtstipps zu Traumstränden und Küstenparadiesen auf Fuerteventura auf unserer Partnerseite go-fuerteventura.com auf einen Blick.

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Corralejo

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Nicht nur Taucher und Surfer lieben den Ferienort Corralejo. Auch die nahegelegenen Traumstrände des zweitgrößten Ferienzentrums Fuerteventuras sind bei Badegästen aus der ganzen Welt begehrt. Auf einer Länge von mehreren Kilometern laden die Grandes Playas de Corralejo zum Baden und Wassersport ein. Es lohnt sich auch, die etwas außerhalb gelegenen Strände entlang des Dünengebietes, auch El Jable genannt, zu besuchen. Hier genießt man eine wunderbare Wüstenoptik und eine natürliche Atmosphäre.

Vom Fährhafen in Corralejo aus kann man über die Meerenge La Bocaina auf die Insel Los Lobos übersetzen.  Auf einer Rundwanderung um Los Lobos kann man das besondere Flair der Insel erleben.

Das Ortsbild ist zwar von Hotelkomplexen und touristischen Einrichtungen geprägt. In einigen Bereichen ist die Atmosphäre jedoch überraschend ursprünglich. Das beste Beispiel dafür ist wohl der kleine Marktplatz im Zentrum. Hier finden Besucher verschiedene Restaurants und Cafés sowie einige Geschäfte. Empfehlenswert ist auch ein Spaziergang entlang der Strandpromenade. Die Restaurants bieten neben guter Küche auch einen überzeugenden Meerblick.

Bei soviel Stand und Meer sollte man nicht übersehen, dass sich von Corralejo aus auch eine wunderbare Wanderung rund um den Vulkankessel Calderón Hondo starten lässt.

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Calderón Hondo

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Der Calderón Hondo ist ein Vulkankrater wie aus dem Bilderbuch. Der Vulkankessel liegt inmitten einer hügeligen, vulkanischen Landschaft, welche sich von La Oliva bis zum Hinterland von Corralejo erstreckt. Entlang dieser Vulkankette findet sich ein Lehrpfad, der auch zur Aussichtsplattform auf dem bis zu 278 Meter hohen Vulkankrater führt. Von dort hat man einen exklusiven Blick in den rund 70 Meter tiefen Vulkanschlund.

Das Gebiet eignet sich gut für Wandertouren, in welche man den Aufstieg zum Calderón Hondo mit einplanen kann. Der Gang entlang der Vulkanketten wird mit skurrilen Eindrücken belohnt. Die einzigen Gewächse, die sich in dieser kargen Umgebung wohlfühlen, sind Flechten, wie zum Beispiel die graue Vulkanflechte oder die orange-leuchtende Wandflechte.

Eine kleine entspannte Rundwanderung mit Aufstieg auf den Calderón Hondo startet in Lajares.

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La Casa de los Coroneles

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Über die Jahrhunderte hinweg hat der Herrensitz La Casa de los Coroneles verschiedene militärische, zivile, soziale, wirtschaftliche und administrative Funktionen erfüllt. Das Anwesen befindet sich etwas außerhalb des charmanten Städtchens La Oliva auf Fuerteventura und wurde sorgfältig restauriert. Seit 2006 ist es für Besucher geöffnet und bietet eine Kunst- und Kulturausstellung, die Einblicke in die Historie des Gebäudes sowie des gesamten Archipels ermöglicht. Die Ausstellung begeistert die Besucher mit einer Vielzahl historischer Exponate wie Tafelsilber, Geschirr, Bücher und Waffen aus der Zeit der Coroneles, die einen authentischen Eindruck über die historische Bedeutung des Hauses vermitteln. Auch die kunstvoll gearbeiteten Holzbalkone zeugen von Geltungsbedürfnis der ehemaligen Inselherren.

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Villaverde

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Die Häuser von Villaverde verteilen sich großzügig links und rechts der Landstraße FV-101, die La Oliva mit Corralejo verbindet. Der Platz vor der Kapelle Ermita de San Vicente Ferrer de Villaverde ist das, was einem Ortskern am nächsten kommt. Die meisten Häuser sind hübsch restauriert. Einige werden als Fincas an Ruhe suchende Touristen vermietet. Wer nur 1-2 Tage bleiben will, findet in einem der Hotels entsprechende Möglichkeiten. Für das leibliche Wohl sorgen einige Restaurants und Bars. Wer etwas zum Besichtigen sucht, dem seien die Windmühlen am Ortsrand Richtung La Oliva empfohlen.

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Faro de el Tostón

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Der Turm markiert die Nordwestspitze Fuerteventuras. Das Besondere an diesem Leuchtturm sind seine drei unterschiedlichen Türme. Das ebenerdige rote Wärterhaus mit dem angebauten kleinen Leuchtturm wurde um 1887 erbaut und war bis in die 1950er-Jahre in Betrieb. Dann wurde der achteckige, weiße, etwa 15 Meter hohe Nachfolgeturm gebaut, der wie eine überdimensionale Schachfigur in den Himmel ragt. Heute steht nur noch sein Grundgerüst und erfüllt zuverlässig seinen Zweck als Aussichtspunkt. Nur der jüngste, 1986 errichtete rot-weiß gestreifte Turm ist noch in Betrieb. Dieser Turm kann leider nicht bestiegen werden. In der ehemaligen Wohnung des Leuchtturmwärters befindet sich das Museum der traditionellen Fischerei. Hier erfährt man viel über die Bräuche und Traditionen der Majoreros und über die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen.

Die Umgebung des Leuchtturms besticht durch herrliche Ausblicke. Von hier aus hat man einen hervorragenden Panoramablick auf die angrenzende Küste. Besonders beeindruckend ist der Anblick der rauen See, die oft gewaltig an die Küste brandet. Einzigartige Eindrücke vermittelt die zugegebenermaßen schwere Wanderung vom Faro del Tostón über El Cotillo nach Los Molinos.

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Mirador de Vallebrón

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Ein kurzer Abstecher von der Straße und schon öffnet sich der Blick über eine der besonderen Landschaften im Norden Fuerteventuras. Der Mirador de Vallebrón liegt wenige Kilometer südwestlich von La Oliva auf einer Passhöhe in den Bergen des Naturschutzgebietes Vallebrón.

Bekannt ist der Aussichtspunkt auch als Mirador Degollada de Valle Grande. Der Name nimmt Bezug auf das grüne und fruchtbare Hochtal, das sich unterhalb des Aussichtspunkts ausbreitet.

Blick über das Valle Grande

Vom Parkplatz an der FV-103 führt ein kurzer Anstieg hinauf zum Mirador. Der Aussichtspunkt liegt am Nordwesthang der Montaña de la Muda und besteht aus zwei gemauerten Terrassen.

Oben angekommen, verändert sich der Blick mit jedem Schritt. Während sich hinter dem Aussichtspunkt die Hänge der Montaña de la Muda erheben, liegt das Valle Grande weit unterhalb. Die Landschaft wirkt hier deutlich weiter und grüner als viele der kargen Bereiche, die sonst mit Fuerteventura verbunden werden.

Die Montaña Tindaya im Blick

Der eigentliche Höhepunkt des Aussichtspunkts liegt jedoch in der Ferne. Über das Tal hinweg reicht der Blick bis zur Montaña Tindaya im Nordwesten.

Der markante Berg hebt sich deutlich aus der Landschaft ab und bildet einen besonderen Blickfang. Von den gemauerten Terrassen des Miradors lässt sich die Landschaft rund um Vallebrón so in ihrer ganzen Weite erfassen.

Ein Aussichtspunkt am Weg

Der Mirador de Vallebrón ist kein Aussichtspunkt, für den ein großer Ausflug nötig ist. Die Lage an der FV-103 macht ihn zu einem unkomplizierten Zwischenstopp auf einer Fahrt durch die Landschaft rund um La Oliva.

Gerade die Kombination aus dem Hochtal, den Berghängen und dem Blick zur Montaña Tindaya macht den Mirador interessant. Ein kurzer Anstieg genügt, um die Landschaft des Naturschutzgebietes Vallebrón aus einer anderen Perspektive zu sehen.

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Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Die Kirche Nuestra Señora de la Candelaria ist das unübersehbare Wahrzeichen von La Oliva. Mit dem Bau der Kirche wurde vermutlich im 17. Jahrhundert begonnen. Ihre Blütezeit erlebte die Kirche im 18. und 19. Jahrhundert, als La Oliva Sitz der Militärverwaltung Fuerteventuras war.

Es handelt sich um eine von nur zwei dreischiffigen Kirchen auf Fuerteventura. Auf den ersten Blick fällt der mächtige Glockenturm auf. Im Inneren zeigt sich die Kirche kunstvoller. Die Holzdecken sind im Mudéjarstil gehalten. Von großer kunsthistorischer Bedeutung sind die Altarbilder, die Juan Ventura de Miranda Sejas y Guerra zugeschrieben werden, der im 18. Jahrhundert der bedeutendste Maler auf den Kanarischen Inseln war.

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Caletillas de Cotillo

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Nördlich von El Cotillo zieht sich an der Nordwestküste Fuerteventuras ein besonderer Küstenabschnitt entlang: die Caletillas de Cotillo. Hier trifft dunkles Vulkangestein auf kleine Sandbuchten. Bizarr geformte Lavazungen ragen ins Meer und teilen die Küste in einzelne, geschützte Abschnitte.

Vor der Küste liegen Riffe, die einen Teil der Kraft des Atlantiks abfangen. Bei ruhiger See wirken die kleinen Buchten besonders einladend. Sobald der Wellengang zunimmt, zeigt sich allerdings die raue Seite der Westküste. Beim Baden, Schnorcheln und Surfen ist dann entsprechend Vorsicht gefragt.

Schnorcheln zwischen alten Lavaströmen

Bei ruhigem Meer lässt sich die Unterwasserwelt der Caletillas de Cotillo entdecken. Besonders interessant ist der Meeresgrund, denn dort sind die erkalteten Lavaströme noch zu erkennen. Sie ziehen sich vom Inselinneren bis hinaus ins Meer und machen unter Wasser sichtbar, wie die vulkanische Landschaft Fuerteventuras entstanden ist.

Gerade beim Schnorcheln und Tauchen sollten die Bedingungen an der Küste nicht unterschätzt werden. Strömungen können auch bei scheinbar ruhiger See auftreten. Deshalb gilt: nicht zu weit hinausschwimmen und niemals allein ins Wasser gehen.

El Cotillo liegt gleich nebenan

Die Nähe zu El Cotillo macht die Caletillas besonders praktisch für einen Ausflug. Im Urlaubsort gibt es Unterkünfte, Bars und Restaurants, Geschäfte und einen Supermarkt. Nach einem Aufenthalt an der Küste ist damit auch für eine Pause oder die Versorgung zwischendurch gesorgt.

Die Caletillas de Cotillo verbinden auf engem Raum vieles, was die Nordwestküste Fuerteventuras ausmacht: schwarze Lava, kleine Sandbuchten und den offenen Atlantik. Gerade der Wechsel zwischen ruhigem Meer und der rauen Kraft der Westküste macht diesen Küstenabschnitt interessant.

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Fuerteventuras Montaña de Tindaya: Archäologie und Natur

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Die Montaña de Tindaya auf Fuerteventura ist weit mehr als nur ein geografisches Merkmal: Sie ist eine landschaftliche Ikone und zugleich ein bedeutendes archäologisches Juwel sowie ein kulturelles Zentrum mit einer tief verwurzelten Geschichte und zahlreichen Mythen. Die markante Trachyt-Kuppe erhebt sich mit einer Höhe von etwa 400 Metern über dem Meeresspiegel rund 225 Meter über die umgebende Ebene. Sie entstand durch magmatische Intrusionen, wobei basaltische Dikes ihre geologische Struktur prägten. Der Berg bietet Naturbegeisterten und kulturinteressierten Personen einen faszinierenden Einblick in die mystische Seite Fuerteventuras.

Highlights der Montaña de Tindaya

Hervorzuheben sind die mehr als 300 „Podomorph“-Felsgravuren in Form von Fußabdrücken, die sich an den Hängen und Felsvorsprüngen befinden. Diese Gravuren sind archäoastronomisch ausgerichtet, das heißt, sie beziehen sich beispielsweise auf den Teide auf Teneriffa sowie auf Venus- und Mondstände oder markieren astronomisch bedeutsame Ereignisse wie die Wintersonnenwende. Die Ureinwohner der Insel, die sogenannten Majos, betrachteten Tindaya als heiligen Ort für Rituale und die Beobachtung des Himmels. Im Laufe der Zeit entwickelte sich zudem das Bild eines sogenannten „Hexenbergs“, angereichert durch Legenden über rituelle Handlungen in der nahegelegenen „Cueva del Bailadero“.

Seit 1987 genießt die Montaña de Tindaya offiziellen Schutzstatus als „Monumento Natural“ und geologisches Schutzgebiet. Darüber hinaus wurde das Gebiet im Jahr 2009 im Rahmen des UNESCO-Biosphärenreservats anerkannt. Ein bemerkenswertes Kapitel der modernen Kunstgeschichte ist mit diesem Ort verbunden, denn in den 1990er-Jahren plante der baskische Bildhauer Eduardo Chillida ein Projekt: Er wollte im Inneren des Bergs eine gigantische Kubushöhle mit Abmessungen von etwa 50 mal 50 Metern schaffen, die er als „Monument der Toleranz“ konzipiert hatte. Dieses Vorhaben wurde jedoch aufgrund berechtigter Bedenken hinsichtlich der Stabilität des Berges sowie zum Schutz der wertvollen Felsgravuren gestoppt.

→ Wanderung von La Oliva nach Tefía – Am Fuße des heiligen Berges Tindaya
Die Route folgt der 3. Etappe des Wanderwegs GR 131 Fuerteventura von La Oliva nach Tefía.

Anreise zur Montaña de Tindaya

Die Montaña de Tindaya liegt nahe dem gleichnamigen Dorf bei La Oliva, rund sechs Kilometer vom Atlantik entfernt. Am Fuße des Berges befindet sich ein Parkplatz, von dem aus einige markierte Wanderwege ausgehen, darunter auch eine Route entlang des Südwest-Grates. Allerdings endet hier der zugängliche Bereich vor einer Sperrzone am Gipfel selbst. Für den Aufstieg zum Gipfel ist eine behördliche Genehmigung des Cabildo de Fuerteventura erforderlich. Entsprechende Anträge können unter anderem in den Büros in Puerto del Rosario oder Corralejo gestellt werden.

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Montaña de la Muda: Höchster Berg im Norden Fuerteventuras

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Mit einer Höhe von 689 Metern ist die Montaña de la Muda der höchste Berg im Norden Fuerteventuras. Sie erhebt sich über dem Ort La Matilla in der Gemeinde Puerto del Rosario. Er liegt zentral im Landschaftsschutzgebiet Vallebrón, das für seine charakteristischen Dolinenformen und seine geologische Bedeutung bekannt ist. Aufgrund ihrer zahlreichen Wasserquellen und ihrer strategisch günstigen Lage diente die Montaña de la Muda bereits in früheren Zeiten als religiöser Ort, unter anderem als „Iglesia de los Majos“. In diesem Gebiet befinden sich zudem historische Brunnenanlagen, wie die Fuentes del Chupadero bei El Risco, La Pila und Pocito, sowie traditionelle Hirtenunterstände („Souks“) und sogenannte „Gateras“, kleine Schutzvorrichtungen für Ziegenböcke.

Die Montaña de la Muda zeichnet sich ökologisch durch unterschiedliche Vegetationszonen aus: An der Südseite wachsen vor allem trockenresistente Pflanzenarten wie Tabaibas, Esparragueras oder Meeristräucher, während auf der Nordseite auch größere Bäume wie wildes Olivenholz zu finden sind. Die Tierwelt umfasst eine vielfältige Vogelpopulation mit Arten wie der Kanarischen Calandria, Wachteln, Habichten und Guirres. Von verschiedenen Aussichtspunkten rund um den Gipfel, wie dem Espigón de la Mesa auf etwa 575 Metern Höhe, eröffnet sich ein beeindruckendes Panorama mit Blick auf nahegelegene Berge wie die Montaña Tindaya, Aceitunal oder Morro de la Fortaleza sowie auf die weiter entfernten Inseln Lanzarote und Lobos.

Wandern an der Montaña de la Muda

→ Wanderung Quellentour am Montaña de la Muda

Der Ausgangspunkt befindet sich beim Kilometer 13 der FV-10, etwa 500 Meter nördlich von La Matilla. Parkmöglichkeiten bestehen am Ortsrand von La Matilla.

Als beste Zeit zum Wandern empfiehlt es sich, früh morgens aufzubrechen. Es sollten ausreichend Sonnenschutzmittel und genügend Wasser mitgeführt werden. Da einige Quellen saisonal trockenfallen können und Teile des Weges ab dem Espigón de la Mesa unwegsam bzw. nur schwach markiert sind, empfiehlt es sich, einen guten Orientierungssinn mitzubringen oder mit einem GPX-Track zu wandern.

Zusammenfassend bietet die Montaña de la Muda nicht nur einen faszinierenden Einblick in die geologische Geschichte Fuerteventuras, sondern auch abwechslungsreiche Natur- und Kulturerlebnisse, gepaart mit einer lohnenden Herausforderung für erfahrene Wanderer – insbesondere all jene Besucher und Besucherinnen, denen neben landschaftlichen Schönheiten auch historische Spuren wichtig sind.