Westweg von Pforzheim nach Dobel – Etappe 1
Tourencharakter
Die erste Etappe des Westwegs führt von Pforzheim nach Dobel. Es handelt sich um eine anspruchsvolle Wanderung, die durch den nördlichen Schwarzwald führt. Die Strecke ist insgesamt etwa 26 Kilometer lang und weist einen Höhenunterschied von etwa 441 Metern auf. Die Wanderung beginnt in Pforzheim, einer Stadt mit einer bewegten Geschichte und einer lebendigen Kultur. Von dort aus geht es hinauf in die Berge des Schwarzwaldes, wo man atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Landschaft genießen kann. Unterwegs passiert man zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, darunter die Ruine der Burg Liebeneck, das Schloss in Neuenbürg und den Aussichtsturm auf der Schwanner Warte. Am Ende der Etappe erreicht man Dobel, ein idyllischer Ort, der für seine schöne Lage und entspannte Atmosphäre bekannt ist. Insgesamt ist die erste Etappe des Westwegs eine unvergessliche Erfahrung, die Wanderer jeden Alters mit einer guten Fitness begeistern wird.
Höhenprofil
Hintergrundinformationen
Am Zusammenfluss von Nagold und Würm am Kupferhammer hat der Schwarzwaldverein drei große Wege zu bieten. Wer eine Alternative zum Bus sucht, kann vom Pforzheimer Hauptbahnhof durch die Innenstadt wandern, die Enz überqueren und entlang der Nagold talaufwärts durch den Stadtgarten bis zur Wandertafel und zur "Goldenen Pforte" spazieren, wo die drei Fernwege beginnen.
Für all jene, die sich von der traditionellen Westwegroute abwenden möchten, hat Sunhikes einen alternativen Startpunkt parat: Neuenbürg. Anstatt durch die wenig einladende Stadtumgebung Pforzheims zu wandern, bietet sich hier eine echte Besonderheit als Auftakt an - nämlich der Aufstieg zum neuen Schloss Neuenbürg mit seiner beeindruckenden Ruine namens “Hintere Burg”.
Obwohl der Westweg als historische Route gilt, lässt seine Streckenführung viele Naturschönheiten unentdeckt. Um die volle Pracht der Landschaft zu genießen, empfiehlt es sich daher, eine individuelle Westwegroute zusammenzustellen und gegebenenfalls anzupassen.
Dank des Sunhikes-Routenplaners ist dies ein Kinderspiel: Mit nur wenigen Klicks lassen sich Wanderrouten neu planen oder optimieren – schnell und einfach!
Routenbeschreibung
Startpunkt des Westweges ist die goldene Pforte am Kupferhammer in Pforzheim. Das erste Wegstück führt über eine Distanz von ca. 11 Kilometern nach Neuenbürg. Auf der Höhe bei der Ruine Hoheneck zeigen rote Rauten den Weg nach rechts über den Hämmerlesberg hinunter nach Dillweißenstein. Nach der Nagoldbrücke führt der Weg über den Sonnenberg hinunter ins Enztal und folgt vom Unteren Enzsteg an dem rauschenden Fluss talaufwärts. Bei der Grösselbachfurt helfen mächtige Trittsteine bei der Überquerung des Grösselbach.
Auf einem imposanten Umlaufberg der Enz thront das Neue Schloss, hoch über der alten Bergwerksstadt Neuenbürg. Unten in der Neuenbürger Altstadt geht es über die Brücke und den steilen Hang an der Enz hinauf zum Ortsteil Wilhelmshöhe. Der Abschnitt von Neuenbürg führt über eine Distanz von ca. 15 Kilometer bis zum Etappenziel nach Dobel.
Auf den nächsten 7,4 Kilometer passiert die Route Schwann und Dennach. Man folgt immer den Schildern mit der roten Raute. Nach ungefähr 16 Kilometern quert man die Straße und passiert den Segelflugplatz bei Schwann. Die Route bietet hier schöne Aussichten am Waldrand. Vom Holzturm Schwanner Warte kann man den Blick bis in die Rheinebene und zum Pfälzer Wald schweifen lassen. Der Westweg verliert sich schließlich in den schattigen Tannenwäldern des Nordschwarzwalds. Kurz vor dem Kurort Dobel passiert man die Felsen des Großen Volzemer Steins. Nach rund 26 Kilometern ist man am Tagesziel.
Hinweise + Tipps
Anreise
Mit dem Auto: Pforzheim erreicht man über die A8 (Ausfahrten Pforzheim-West, -Nord oder -Ost) sowie über die B10 und B294. In der Stadt folgt man der Beschilderung Richtung Dillweißenstein zum Kupferhammer am Zusammenfluss von Nagold und Würm. In der Umgebung des Startportals gibt es Parkmöglichkeiten.
Mit Bahn und Bus: Der Hauptbahnhof Pforzheim ist über die Bahnstrecke Karlsruhe–Stuttgart, die Stadtbahn sowie die Enz- und Nagoldtalbahn gut angebunden. Stadtbusse fahren vom Hauptbahnhof zum Kupferhammer. Alternativ spaziert man in gut einer halben Stunde durch die Innenstadt und den Stadtgarten entlang der Nagold zur Goldenen Pforte.
Beste Wanderzeit
Die erste Etappe des Westwegs verläuft zwischen 265 und 714 m Höhe und ist nahezu ganzjährig begehbar. Am schönsten ist sie von Mai bis Oktober: Im Frühsommer rauscht die Enz, im Hochsommer spenden die Tannenwälder Schatten, und im Herbst färben sich die Buchen, während klare Luft weite Blicke von der Schwanner Warte bis in die Rheinebene schenkt. Im Winter können Schnee und Glätte die Wege vor Dobel erschweren.
Bei 26,3 km und 6:45 bis 8 Stunden Gehzeit empfiehlt sich ein Start zwischen 8 und 9 Uhr, um das Etappenziel entspannt vor der Dämmerung zu erreichen.
Alle Etappen des ältesten Fernwanderwegs im Schwarzwald zeigt die Übersicht Westweg von Pforzheim nach Basel.
Häufige Fragen zur Westweg-Etappe 1 von Pforzheim nach Dobel
Wo beginnt der Westweg?
An der Goldenen Pforte am Kupferhammer in Pforzheim, wo Nagold und Würm zusammenfließen. Hier starten auch Mittelweg und Ostweg des Schwarzwaldvereins.
Wie lang und anspruchsvoll ist die erste Etappe?
Die Streckenwanderung ist 26,3 km lang, hat 689 Höhenmeter im Aufstieg und 254 im Abstieg und dauert 6:45 bis 8 Stunden. Der Weg ist gut markiert, verlangt aufgrund der Länge aber eine gute Grundkondition.
Was sind die Höhepunkte der Etappe?
Das Enztal mit der Grösselbachfurt, das Schloss auf dem Umlaufberg über Neuenbürg, der Aussichtsturm Schwanner Warte mit Blick bis in die Rheinebene und kurz vor Dobel die Felsen des Großen Volzemer Steins.
Kann man die Etappe verkürzen?
Ja. Wer den städtischen Auftakt überspringen möchte, startet in Neuenbürg, das mit der Enztalbahn erreichbar ist. Von dort sind es noch rund 15 km bis Dobel.
Wie ist die Markierung des Westwegs?
Der Westweg ist durchgehend mit einer roten Raute auf weißem Grund markiert.
Wetter