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Highlights Ampezzaner Dolomiten

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Lago di Misurina in den Ampezzaner Dolomiten
kristallklares Wasser am Lago di Misurina
Bergpanorama am Misurinasee
Drei Zinnen vom Ufer des Misurinasee
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Misurinasee: Naturjuwel & Wanderparadies in den Dolomiten

Ampezzaner Dolomiten
, Dolomiten , Italien
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Ein Bergsee wie ein Spiegel der Dolomiten 

Umgeben von dunklen Wäldern und schroffen Felswänden liegt der Misurinasee (italienisch Lago di Misurina) wie ein silbrig schimmernder Spiegel in der Provinz Belluno, Venetien. Auf 1.756 Metern Höhe, eingebettet zwischen dem Höhlensteintal und Cortina d’Ampezzo, entfaltet er eine stille Schönheit, die jeden Besucher sofort in ihren Bann zieht. 

Der See misst etwa einen Kilometer Länge, 300 Meter Breite und ist bis zu fünf Meter tief. Doch seine Größe verblasst hinter der gewaltigen Kulisse der Dolomiten – mit den Drei Zinnen, dem Monte Cristallo, der Cadini-Gruppe, dem Sorapiss-Massiv und dem Monte Piana. 

Misurinasee – Reiseziel für jede Jahreszeit 

Im Sommer spiegelt sich das Blau des Himmels im klaren Wasser. Man begegnet Badenden, Spaziergängern, Wanderern und Mountainbikern, die den See umrunden oder von hier aus zu Touren in den Dolomiten und ins Naturschutzgebiet Somadida aufbrechen. 

Die reine Luft des Sees macht ihn besonders für Menschen mit Atemwegserkrankungen zu einem geschätzten Kurort. Im Winter ruht der See unter einer dicken Eisschicht – 1956 war er sogar Austragungsort der Olympischen Winterspiele im Eisschnelllauf in Cortina d’Ampezzo. 

Ein Panorama wie gemalt 

Wer am Ufer des Misurinasees steht, fühlt sich wie in einem Bilderbuch. Die Gipfel der Dolomiten bilden einen schützenden Ring: im Westen der Monte Cristallo, im Süden die Sorapiss-Gruppe, im Osten die Cadini, im Norden der Monte Piana. Am Horizont ragen die Drei Zinnen wie steinerne Finger gen Himmel – ein Anblick, der Wanderer und Kletterer seit Generationen fasziniert. 

Die Legende von Prinzessin Misurina 

Die Landschaft rund um den Lago di Misurina ist von Legenden durchzogen. Eine der bekanntesten erzählt von Prinzessin Misurina und ihrem Vater, König Sorapiss. Für einen Zauberspiegel opferte er seine Gestalt und verwandelte sich in ein Bergmassiv. Als Misurina starb, sammelten sich die Tränen des Königs in einem Becken – und schufen so den See. Noch heute klingt in dieser Geschichte der Zauber des Ortes nach. 

Wanderungen und Panorama-Mautstraße 

Der Misurinasee ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in den Dolomiten. Besonders eindrucksvoll ist die Panorama-Mautstraße, die vom See zur Auronzohütte führt. Unterwegs eröffnet sich ein überwältigender Blick auf die Drei Zinnen – einer der schönsten Aussichtspunkte der gesamten Alpen. 

Auch MTB-Touren starten hier und führen durch die abwechslungsreiche Landschaft der Dolomiten. Wer es ruhiger mag, umrundet den See auf einem gemütlichen Spazierweg und lässt den Blick über das Wasser schweifen. 

Unterkünfte und Genuss am Lago di Misurina 

Ob charmantes Hotel am Seeufer, gemütliche Pension oder Ferienwohnung – rund um den Misurinasee findet man zahlreiche Unterkünfte. Am Abend spiegelt sich das Alpenglühen in den stillen Wassern, während man in den Gasthäusern regionale Spezialitäten genießt. 

Drehort und historisches Erbe 

Nicht nur die Natur, auch Kultur und Geschichte machen den Lago di Misurina zu einem besonderen Ort. Neben den Olympischen Winterspielen von 1956 ist er seit der 6. Staffel der beliebten TV-Serie „Un passo dal cielo – Die Bergpolizei“ ein bekannter Drehort. Die majestätische Kulisse zieht nicht nur Wanderer, sondern auch Fernsehzuschauer aus aller Welt in ihren Bann. 

Anreise zum Misurinasee – So erreicht man das Naturjuwel 

  • Mit dem Auto: Von Toblach im Pustertal folgt man der SS49 bis Schluderbach und biegt dort links nach Misurina ab (ca. 25 km). Auch von Cortina d’Ampezzo oder Auronzo di Cadore ist der See bequem erreichbar. 

  • Mit dem Bus: Regelmäßige Busse der Linie 445 verbinden Toblach und Cortina d’Ampezzo mit Misurina. 

Fazit – Misurinasee, die Perle des Cadore 

Der Misurinasee in den Dolomiten ist mehr als ein Bergsee. Er ist Naturwunder, Legendenort, Wanderparadies und historischer Schauplatz zugleich. Wer die Dolomiten besucht, sollte dieses Ausflugsziel in Venetien nicht verpassen – ein Ort, an dem sich Natur, Kultur und Geschichte in einzigartiger Weise verbinden.

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Ufer Antornosee Dolomiten
Lago d’Antorno Sextner Dolomiten
Blick Refugio Antorno
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Antornosee in den Dolomiten – Naturidylle bei den Drei Zinnen

Ampezzaner Dolomiten
, Dolomiten , Italien
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Man fährt eine schmale Straße hinauf, lässt den Alltag Kurve für Kurve zurück und spürt, wie die Landschaft weiter wird. Plötzlich liegt er da: der Antornosee, auf Italienisch Lago d’Antorno, still eingebettet in die Sextner Dolomiten. Das Wasser ruht zwischen Wiesen, Moor und Fels, während sich die umliegenden Berge darin spiegeln. Hier oben, in der Provinz Belluno in Venetien, wirkt alles einen Moment langsamer. 

Der kleine Bergsee in den Dolomiten liegt rund zwei Kilometer nördlich des Misurinasees und gehört zum Gemeindegebiet von Auronzo di Cadore. An den westlichen Ausläufern der Cadini-Gruppe öffnet sich ein stilles Hochtal, durch das die Mautstraße zur Auronzohütte und ins berühmte Drei-Zinnen-Tal führt. Der See grenzt direkt an diese Straße – und doch scheint er ihr entrückt. 

Lage & Landschaft – Dolomiten zum Innehalten 

Man bleibt am Ufer stehen und hört kaum mehr als den Wind im Gras. Der Antornosee in den Sextner Dolomiten ist nur etwa zwei Hektar groß, aber reich an Leben. Er ist als Biotop ausgewiesen und von einer charakteristischen Sumpf- und Moorvegetation umgeben. Südwestlich, von der Straße getrennt, liegt ein kleines Moorgebiet, das zugleich als Weidefläche dient. Alles wirkt ursprünglich, beinahe unberührt. 

Am Westufer steht das gleichnamige Chalet – ein ruhiger Punkt in dieser Landschaft, der den Blick über das Wasser freigibt. Man verweilt, schaut, atmet. Genau dafür ist dieser Ort gemacht. 

Wandern am Antornosee – Ausgangspunkt für alpine Wege 

Im Sommer wird der Lago d’Antorno zum idealen Startpunkt für Wanderungen in den Dolomiten. Man schnürt die Schuhe und bricht auf – zur Rinbianco Alm, zur Fondo Savio Hütte oder weiter hinauf zur Auronzohütte am Fuß der Drei Zinnen. Die Wege führen durch Lärchenwälder, über Almwiesen und hinauf in felsige Höhen, immer begleitet von weiten Ausblicken. 

Zwischendurch kehrt man zurück ans Wasser, setzt sich ins Gras und lässt die Eindrücke nachklingen. Auch Sportfischen am Antornosee ist in den Sommermonaten möglich – ruhig, konzentriert, im Einklang mit der Natur. 

Winter am Lago Antorno – Magie aus Schnee und Stille 

Wenn der Winter kommt, verändert sich alles. Schnee legt sich über Wiesen und Moor, das Wasser wird still, die Berge rücken näher. Der Antornosee im Winter ist besonders beliebt als Ausgangspunkt für Motorschlitten-Touren zu den Drei Zinnen. Man gleitet über verschneite Wege, spürt die Kälte im Gesicht und erlebt die Dolomiten aus einer völlig neuen Perspektive. 

Noch intensiver wird es bei einer Schneeschuhwanderung rund um den Lago Antorno. Schritt für Schritt zieht man Spuren in den Schnee, hört nur das leise Knirschen unter den Füßen und sieht die verschneiten Drei Zinnen vor sich aufragen. Hier oben ist Winter kein Lärm, sondern Stille. 

Antornosee – ein Ort für alle Jahreszeiten 

Man verlässt den Antornosee, wie man ihn betreten hat: langsamer, ruhiger, mit Bildern im Kopf. Ob als Wanderziel in den Sextner Dolomiten, als Naturidylle nahe den Drei Zinnen oder als winterlicher Ausgangspunkt für besondere Erlebnisse – dieser See bleibt. Ein stiller Spiegel der Berge, der zeigt, wie kraftvoll Zurückhaltung sein kann. 

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