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Mirador de Cherfe

Buenavista del Norte
, Teneriffa , Spanien
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Der auf 1.100 Meter gelegene Mirador de Cherfe befindet sich südlich von Masca, Richtung Santiago del Teide. Die Aussicht reicht nicht nur nach Masca, sondern bis zur benachbarten Insel La Gomera. Von hier hat man einen perfekten Blick auf die verschiedenen Generationen von Vulkanismus auf Teneriffa: alte Formationen wie das Teno-Massiv auf der einen Seite und den geologisch jungen Teide auf der anderen Seite.
 

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Mesa del Mar

Tacoronte
, Teneriffa , Spanien
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Mesa del Mar ist ein kleiner, ruhiger Küstenort im Norden Teneriffas, in der Gemeinde Tacoronte gelegen. Der Ort erfreut sich vor allem bei Einheimischen großer Beliebtheit und gilt als echter Geheimtipp für Besucher, die eine entspannte, authentische Atmosphäre suchen – fernab der großen Touristenzentren wie Puerto de la Cruz.

Anreise & Eindruck

Die Anreise nach Mesa del Mar gestaltet sich schon als kleines Abenteuer: Eine steile Serpentinenstraße schlängelt sich von Tacoronte hinunter zur Küste und gewährt spektakuläre Ausblicke auf die umgebende Landschaft. Am Ende der Straße erwartet einen zunächst ein großer Apartmentkomplex aus den 1970er-Jahren, der ein wenig aus der Zeit gefallen wirkt – ein Relikt aus einer Epoche, in der sich der Tourismus auf Teneriffa noch anders entwickelte.

Highlights

  • Meerwasserschwimmbecken: Direkt am Ortseingang befindet sich ein großes, gepflegtes Naturschwimmbecken, das mit frischem Atlantikwasser gespeist wird. Besonders in den Sommermonaten ist es bei Familien und Schwimmern ein beliebter Anziehungspunkt.
  • Playa Mesa del Mar: Der naturnahe Strand ist durch einen Fußgängertunnel zu erreichen und von eindrucksvollen Felsformationen umgeben. Hier bietet sich bei klarem Wetter ein spektakulärer Blick auf den majestätischen Vulkan Teide. Im Gegensatz zu den typischen Ferienorten, die oft mit Hotelburgen und großen Shoppingmeilen überladen sind, finden sich in Mesa del Mar vor allem Ferienwohnungen und kleinere Cafés.
  • Naturnahe Atmosphäre: Die Umgebung ist geprägt von einer ruhigen und entspannten Natur, wo die Nähe zum Atlantik eine erholsame Auszeit vom hektischen Alltag ermöglicht.

Fazit

Mesa del Mar eignet sich hervorragend für Reisende, die keinen Partytourismus suchen, sondern Ruhe, Natur und das authentische Teneriffa erleben möchten. Der Ort ist ideal für Tagesausflüge oder einen stillen Urlaub direkt am Meer. Hier kann man die Schönheiten der kanarischen Landschaft genießen, sich im Meer erfrischen oder einfach einen Tag in der Sonne entspannen. Für viele ist Mesa del Mar nicht nur ein Geheimtipp, sondern ein wahrer Geheimfavorit, der eine unvergessliche und entspannte Zeit verspricht.
 

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Lorbeerwald Monte del Agua y Pasos

Los Silos
, Teneriffa , Spanien
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Dieser immergrüne, subtropische Urwald liegt an der östlichen Grenze des Landschaftspark Teno. Der Monte del Agua y Pasos gilt mit seinen Lorbeerbäumen, Farnen, Lianen und Baumheidebüschen als einer der schönsten Lorbeerwälder Teneriffas. Ein 2,5 Kilometer langer Wanderweg (PR-TF 52), der die Orte Las Portelas und Erjos miteinander verbindet, durchquert den Wald.

Neben dem Anaga befindet sich hier die größte Lorbeerwaldfläche der Insel. Das rund 800 Hektar große Areal des Waldes gehört zu den wichtigen Ökosystemen der Insel. Der dichte Wald bin­det Feuchtigkeit und schützt vor Austrocknung. Er bildet einen wirksamen Erosionsschutz und gibt zahlreichen endemischen Pflanzen und Tieren ein Zuhause.
 

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Albergue de Bolico

Buenavista del Norte
, Teneriffa , Spanien
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Das Hostel liegt außerhalb von Las Portelas, einem Ortsteil von El Palmar, an den Hängen des Teno-Gebirges. Von hier genießt man einen wunderbaren Ausblick auf die umliegenden Berge und über das Tal von El Palmar.

Kontakt/Reservierung
Camino Charcos las Portelas, s/n, 38489 Teno
Tel.: +34 922 127 938 
E-Mail: info@alberguebolico.com​
​www.alberguebolico.com​

Preise:
Schlafsaal (10 – 12 Pers.): 14,00 € / Pers.
Exklusivzimmer (1 – 6 Pers.): 25,00 € für 1 Pers., 45,00 € für 2 Pers., + 15,00 € je zusätzl. Pers.
Bettwäsche: 3 € / Küchennutzung: 1 €
Ermäßigung für Mitglieder eines Bergvereins, Familien über 4 Personen, unter 12 Jährige, Senioren, Studenten oder Gruppen ab 10 Personen.
 

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El Sauzal

El Sauzal
, Teneriffa , Spanien
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El Sauzal besticht vor allem durch seine traumhaften Panoramaaussichten über die gesamte Nordküste Teneriffas. An der Plaza de San Pedro steht die prächtige gleichnamige Kirche, welche die Viertälteste der Insel ist. Daneben befindet sich oberhalb einer kleinen Parkanlage mit Wasserläufen das Rathaus des Ortes.

La Casa del Vino de La Baranda, ein Weinbaumuseum, liegt am Ortseingang von El Sauzal und ist in einem Gutshaus aus dem 17. Jahrhundert untergebracht. Das Honigmuseum Casa de la Miel befindet sich in einem Nebengebäude.

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Pirámides de Güímar

Güímar
, Teneriffa , Spanien
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Pyramiden von Güímar: Auf den Spuren von Thor Heyerdahl

Mitten auf Teneriffa wartet ein ungewöhnlicher Ort auf neugierige Besucher: der Ethnografische Park von Güímar. Im Mittelpunkt stehen sechs Stufenpyramiden aus Lavastein, die lange für Rätsel und Diskussionen sorgten.

Besonders eng ist der Park mit dem norwegischen Forscher Thor Heyerdahl verbunden. Er gründete den Park 1998, nachdem er auf die ungewöhnlichen Bauwerke aufmerksam geworden war. Seine Beschäftigung mit den Pyramiden machte Güímar schließlich zu einem Ort, an dem sich Archäologie, kanarische Kultur und Natur miteinander verbinden.

Die rätselhaften Pyramiden von Güímar

Die sechs Pyramiden sind aus Lavasteinen errichtet und besitzen mehrere Stufen. Schon ihr ungewöhnliches Erscheinungsbild wirft Fragen auf. Woher stammen die Bauwerke? Wer hat sie errichtet und welchem Zweck dienten sie?

Lange wurde darüber diskutiert, ob die Pyramiden möglicherweise aus der Zeit der Guanchen, der vorspanischen Bevölkerung Teneriffas, stammen könnten. Genau diese Vorstellung machte die Pyramiden weit über die Insel hinaus bekannt.

Archäologische Untersuchungen zeichnen allerdings ein anderes Bild. Die Bauwerke werden heute dem 19. Jahrhundert zugeordnet. Damit gehören sie nicht in die vorspanische Zeit Teneriffas.

Ganz verschwunden ist das Rätsel damit trotzdem nicht. Denn auch wenn die Entstehungszeit eingegrenzt werden konnte, bleibt die ursprüngliche Funktion der Pyramiden ein interessantes Detail ihrer Geschichte.

Mehr als nur Pyramiden

Wer den Park besucht, findet deshalb nicht nur die ungewöhnlichen Steinbauwerke. Das weitläufige Gelände beschäftigt sich mit verschiedenen Facetten der kanarischen Kultur und Natur.

Thematische Rundgänge führen unter anderem durch Bereiche, die sich mit der Geschichte und Kultur der Kanaren, der Pflanzenwelt sowie dem Vulkanismus beschäftigen. So geht es nicht nur um die Frage, warum in Güímar Pyramiden stehen, sondern auch um die Landschaft und Kultur, in der sie entstanden sind.

Kanarische Kultur entdecken

Ein Rundgang widmet sich der kanarischen Kultur und Geschichte. Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei und Handwerk gehören ebenso zu den Themen wie traditionelle Bräuche und die Geschichte der Inseln.

Damit entsteht ein etwas anderes Bild von Teneriffa als das, was sich bei einem klassischen Ausflug zu den bekannten Aussichtspunkten und Stränden zeigt. Der Blick richtet sich stärker auf die Menschen, ihre Geschichte und die Entwicklung der Inselgesellschaft.

Vulkane als prägende Kraft

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Vulkanismus der Kanaren. Kaum ein Thema passt besser zu Teneriffa, denn die Landschaft der Insel ist eng mit ihrer vulkanischen Entstehung verbunden.

Lava, Vulkangestein und geologische Prozesse begegnen Besuchern dabei nicht nur als abstrakte Themen. Sie gehören ganz selbstverständlich zum Landschaftsbild der Insel – und auch die Pyramiden selbst bestehen aus dem Gestein der vulkanisch geprägten Umgebung.

Auf den Spuren von Thor Heyerdahl

Thor Heyerdahl hat den Ort wie kaum ein anderer geprägt. Der norwegische Forscher beschäftigte sich intensiv mit den Pyramiden und sah in ihnen einen möglichen Hinweis auf kulturelle Verbindungen zwischen verschiedenen Teilen der Welt.

Heute erinnert der Park an Heyerdahl und seine Forschungsreisen. Seine Geschichte gehört damit ebenso zum Besuch wie die Pyramiden selbst.

Ein ungewöhnlicher Ausflug auf Teneriffa

Die Pyramiden von Güímar sind kein klassischer archäologischer Ort mit einer eindeutig erklärten Geschichte. Gerade das macht den Besuch interessant.

Zwischen Lavasteinen, Gärten und den Stufenpyramiden geht es um Fragen, auf die es nicht immer eine einfache Antwort gibt. Gleichzeitig bietet der Park Einblicke in die kanarische Kultur, Botanik und den Vulkanismus.

Wer Teneriffa einmal abseits der großen Strände und bekannten Vulkanlandschaften kennenlernen möchte, findet in Güímar einen ungewöhnlichen Ort, an dem sich Natur, Geschichte und ein Stück Forschungsgeschichte miteinander verbinden.
 

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Observatorio del Teide

La Orotava
, Teneriffa , Spanien
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Das Teide Observatorium befindet sich auf einer Höhe von 2.390 Metern und gilt als das größte Sonnenobservatorium der Welt. Es wurde 1964 errichtet und wird vom Instituto de Astrofísica de Canarias betrieben. Die Forschungsarbeit der Sternwarte konzentriert sich auf die Beobachtung der Sonne sowie auf die Robotik in der Astronomie.

Die Kanarischen Inseln sind zusammen mit Chile und Hawai einer der besten Orte weltweit für die Himmelsbeobachtung. Die Teide-Sternwarte auf dem Berg Izaña verfügt über die besten Sonnenteleskope Europas.

Die Teide Sternwarte bietet regelmäßig Führungen in verschiedenen Sprachen an, damit Besucher die Möglichkeit haben, das größte Sonnenobservatorium der Welt zu besichtigen. Die Führungen werden auf Spanisch, Englisch, Deutsch und Französisch angeboten.

Buchung/Reservierung
Buchung einer Führung durch die Stern­warte unter: www.volcanoteide.com​
Tel: +34 922 010 440
(8:00 bis 16:00 Uhr)

Preise:
Erwachsene: 21,00 €
Kinder: 18,00 € (3 – 13 Jahre)
Rentner: 17,00 €
Transfer von Costa Adeje, Los Cristianos oder Puerto de la Cruz gegen Aufpreis.

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Punta de Teno

Buenavista del Norte
, Teneriffa , Spanien
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Am westlichsten Ende Teneriffas liegt ein Küstenabschnitt, der sich deutlich von den grünen Landschaften des Nordens unterscheidet. Punta de Teno gehört zum Parque Rural de Teno und bildet eine flache Landzunge, die weit in den Atlantik hinausragt.

Entstanden ist die Punta de Teno durch Lavaströme, die sich einst bis ins Meer ergossen. Die Lava kühlte ab und erstarrte. Zurück blieb eine Landschaft aus dunklem Vulkangestein, Klippen und zerklüfteten Küstenformen. Dazwischen liegen kleine Buchten und versteckte Strände. Das Meer hat die erkaltete Lava über lange Zeit weiter bearbeitet und dabei Bögen, Felsvorsprünge und glatt geschliffene Gesteinsflächen geschaffen.

Zwischen Lava und Atlantik

Wer über die Punta de Teno geht, bewegt sich durch eine Landschaft, in der das Gestein den Ton angibt. Große, geschlossene Sandstrände fehlen. Stattdessen wechseln sich schroffe Felsbereiche, kleine Buchten und vom Wasser ausgewaschene Formen ab.

Gleichzeitig zeigt sich hier eine überraschend vielfältige Pflanzenwelt. Die Punta de Teno gehört zu den botanisch besonders interessanten Bereichen Teneriffas. Vor allem die trockene Küstenvegetation mit Tabaibas und Cardones prägt das Bild. Der Parque Rural de Teno gilt insgesamt als wichtiger Lebensraum für zahlreiche endemische Pflanzenarten.

Im Frühjahr verändert sich die Landschaft noch einmal. Zwischen dem dunklen Gestein erscheinen zahlreiche Blütenpflanzen, die nach den Wintermonaten für Farbe sorgen. Gerade dieser Wechsel zwischen karger Vulkanlandschaft und üppiger Vegetation macht den besonderen Charakter der Punta aus.

Der Leuchtturm von Punta de Teno

Am äußersten Ende der Landzunge steht der Faro de Teno. Der heutige Leuchtturm stammt aus dem Jahr 1976. Nur wenige Meter entfernt befindet sich der ältere Leuchtturm, der bereits 1893 errichtet wurde.

Die beiden Bauwerke gehören heute zu den markantesten Orientierungspunkten der Punta de Teno. Der eigentliche Leuchtturmbereich ist allerdings nicht öffentlich zugänglich. Von der Umgebung ergeben sich dafür weite Blicke entlang der Küste und über den Atlantik. Besonders eindrucksvoll ist der Blick in Richtung der Los-Gigantes-Klippen, die an der Westküste Teneriffas steil zum Meer abfallen.

Einer der sonnigsten Orte Teneriffas

Punta de Teno gilt als der westlichste Punkt Teneriffas und zugleich als einer der Orte der Insel mit den meisten Sonnenstunden. Die Lage am westlichen Ende des Teno-Massivs macht sich auch beim Wetter bemerkbar.

Während sich an anderen Stellen der Nordküste häufig die feuchte Passatbewölkung an den Bergen staut, kann die Punta sonnig sein. Ein Blick zurück in Richtung Teno zeigt deshalb nicht selten einen deutlichen Wetterwechsel innerhalb weniger Kilometer.

Der Weg zur Punta de Teno

Der Zugang zur Punta de Teno ist heute geregelt. Die TF-445 unterliegt zeitlichen Verkehrsbeschränkungen, um Sicherheit, Besucherverkehr und den Schutz des Naturraums miteinander zu verbinden. Während der regulierten Zeiten ist die Zufahrt für den normalen privaten Autoverkehr eingeschränkt. Die öffentliche TITSA-Linie 369 verbindet die Estación de Buenavista mit Punta de Teno und dient als reguläre Möglichkeit für die Anreise.

Die aktuellen Fahrzeiten sollten vor dem Besuch geprüft werden, da die Linie 369 je nach Wochentag unterschiedliche Abfahrten hat und sich die Fahrpläne saisonal ändern.

Auch zu Fuß lässt sich die Punta de Teno erreichen. Eine Möglichkeit führt von Teno Alto über die Berglandschaft hinunter zur Küste. Damit lässt sich der Besuch der Punta mit einer Wanderung durch das Teno-Massiv verbinden.

Punta de Teno: Wo Teneriffa im Atlantik endet

Punta de Teno ist kein Ort, der durch eine einzelne Sehenswürdigkeit lebt. Der Reiz liegt vielmehr im Zusammenspiel aus Vulkangestein, Atlantik, Küstenvegetation und den steilen Bergen des Teno-Massivs.

Am äußersten Ende der Insel wird die Landschaft noch einmal rauer. Schwarzes Gestein reicht bis ans Wasser, dazwischen wachsen Tabaibas und Cardones. Hinter der Punta steigen die Berge an, während sich vor der Küste der Atlantik öffnet.

Gerade diese Mischung macht Punta de Teno zu einem besonderen Ziel im Parque Rural de Teno – und zu einem der Orte auf Teneriffa, an denen sich die vulkanische Entstehung der Insel besonders unmittelbar nachvollziehen lässt.

Weitere Informationen zum Wandern im Teno-Gebirge und über die Wandergebiete der Kanareninsel Teneriffa gibt es hier.

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Teno Alto / Los Bailaderos

Buenavista del Norte
, Teneriffa , Spanien
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In einem recht abgeschiedenen Gebiet des Landschaftsparks Teno liegt das auch als Los Bailaderos bekannte kleine Dörfchen Teno Alto auf der gleichnamigen Hochebene. Nur eine schmale, kurvenreiche Straße führt über bewaldete Hänge von El Palmar hinaus ins Bergdorf auf 780 Meter Höhe.

In Teno Alto haben zahlreiche ländliche Traditionen überdauert. Die Bauart der Häuser ist geprägt vom traditionellen kanarischen Stil. Es gibt dort eine kleine Kapelle und zwei kleine Bars, eine davon mit einem winzigen Dorfladen. Angeboten werden lokale landwirtschaftliche Produkte wie z. B. ein für Teno Alto typischer Ziegenkäse.

Hinter dem Bergdorf öffnet sich eine Landschaft, die im Gegensatz zum restlichen Tenogebirge steht. Statt schroffer Gebirgszüge findet man hier ein oft windgepeitschtes Hoch­plateau mit sanften Hügeln. Dazwischen liegen terrassierte Felder und vereinzelte Ziegenhöfe, deren Tiere auf den Grasflächen weiden.

Die entlegene Berglandschaft ist ein wahres Paradies für Wanderfreunde. Von der kargen Hochebene Teno Alto führen zahlreiche Wanderwege hinab ins Tal, entlang des Bergkamms und bis zu den Steilküsten.
 

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Masca

Buenavista del Norte
, Teneriffa , Spanien
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Ein Bergdorf mit Geschichte

Man erreicht Masca, ein kleines Bergdörfchen mit rund 100 Einwohnern, im Süden des Teno-Gebirges auf Teneriffa. Jahrhundertelang war der Ort nur über schmale, steile Pfade zugänglich. Genau diese Abgeschiedenheit brachte ihm einst den Beinamen „das verschwundene Dorf“ ein – ein Name, der bis heute nachhallt.

Leben zwischen 650 und 800 Metern Höhe

Masca liegt auf einer Höhe von 650 bis 800 Metern über dem Meeresspiegel. Das Dorf besteht aus mehreren kleinen Ortsteilen, die sich über die umliegenden Berghänge verteilen. Terrassierte Felder schmiegen sich an die Landschaft und zeugen davon, dass hier auch heute noch Landwirtschaft betrieben wird – ein stiller Kontrast zum regen Besucherandrang.

Ein einzigartiges Wassergesetz

Eine Besonderheit des Ortes ist ein altes Wassergesetz, das bis heute gilt. Es garantiert jeder Finca zu festgelegten Zeiten das Recht, ihre Felder kostenlos aus den umliegenden Wasserstollen zu bewässern. Dieses historische System prägt das gemeinschaftliche Leben im Dorf bis heute.

Traditionelle Architektur mit Charakter

Auch die traditionelle Architektur Masca ist außergewöhnlich. Die zweistöckigen Häuser waren ursprünglich so gebaut, dass die einzelnen Räume nicht von innen miteinander verbunden waren. Stattdessen verfügte jeder Raum über eine separate Eingangstür. Masca steht deshalb unter besonderem Schutz und gilt als nationales Kulturgut in der Kategorie „Historisches Ensemble“.

Vom Geheimtipp zum Touristenmagnet

In den letzten Jahrzehnten hat sich Masca von einem abgeschiedenen Bergdorf zu einem der bekanntesten Touristenorte Teneriffas entwickelt. Täglich rollen zahlreiche Reisebusse durch den Ort. Enge, serpentinenreiche Straßen führen hinab ins Dorf – Begegnungen mit entgegenkommenden Autos und Bussen sorgen nicht selten für Nervenkitzel.

Anreise und Parken in Masca

Wer Masca mit dem Auto besucht, sollte früh unterwegs sein. In den Morgenstunden bestehen die besten Chancen, einen der wenigen Parkplätze im Dorf zu ergattern, bevor der große Besucheransturm einsetzt.

TIPP:

Wer die Masca-Schlucht erwandern möchte, ist mit der Buchung eines Komplettpakets bei einem Tourenanbieter gut beraten. Damit entfallen die Einzelbuchungen für die Wanderung, die Bootsfahrt und die Organisation der Busfahrten.

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San Miguel de Abona

San Miguel de Abona
, Teneriffa , Spanien
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Die Ursprünge der Gemeinde San Miguel de Abona lassen sich bis zur Zeit der Ureinwohner zurückverfolgen. Das Städtchen selbst hat einige Sehenswürdigkeiten im kleinen Altstadtkern. Die Casa Museo El Capitán ein Gebäude im typischen, traditionellen kanarischen Baustil mit Innenhof, Halbsouterrain mit Weinkeller, Kelter und Getreidespeichern. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Hauptpfarrkirche San Miguel Arcángel aus dem 18. Jahrhundert und das Geburtshaus von Juan Bethencourt Alfonso (1847 geborener Arzt, Historiker, Anthropologe, Ethnograph, Lehrer und Journalist), das 200 Jahre alte, schlichte Gebäude der Gemeindebibliothek, die Casa Azul (heutiges Rathaus) im brasilianischem Baustil aus den 1920er Jahren sowie die Casa Cuatro Esquinas, in der sich das Tourismusbüro befindet.
 

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Playa de las Teresitas

Santa Cruz de Tenerife
, Teneriffa , Spanien
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Ein goldgelber, von Palmen umsäumter Sandstrand, blaues Meer und ein ebenso blauer Himmel – das ist die Playa de las Teresitas bei San Andrés. Den Strand muss man sich aber mit zahlreichen Badegästen teilen, denn die Playa de Las Teresitas ist der Hausstrand der Inselhauptstadt Santa Cruz.

Der Strand wurde in den 1970er-Jahren künstlich angelegt – mit Sand, der eigens aus der Sahara herantransportiert wurde. Wellenbrecher schützen den Strand vor Erosion und tragen zu einem ungestörten Badevergnügen bei. Am gut 1,5 Kilometer langen Strand sorgen zahlreiche Bars und Restaurants für das leibliche Wohl der Badegäste.

Das Anaga-Gebirge hat mehr zu bieten als einen einzigen Strand. Welche Buchten wirklich lohnen, wie man hinkommt: Überblick über die schönsten Strände in Anaga-Gebirge: Anfahrt, Parken und Geheimtipps für unberührte Buchten — alles über Strände in Anaga-Gebirge zeigt unsere Partnerseite go-anaga-tenerife.com.

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Playa de Las Gaviotas

Santa Cruz de Tenerife
, Teneriffa , Spanien
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In der nächsten Bucht hinter Las Teresitas befindet sich der feine schwarze Sandstrand Las Gaviotas direkt unterhalb der Steilküste des Anaga-Gebirges. Vom oberhalb gelegenen Aussichtspunkt kann man beide Strände überblicken.

An der Playa de Las Gaviotas ist Nacktbaden erlaubt.

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Plaza del Adelantado

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Die Plaza del Adelantado, ehemals Plaza San Miguel benannt, war der wichtigste Platz der Stadt. Verwaltung und das sakrale Leben waren hier ange­siedelt. Bis in das 19. Jahrhundert diente der Platz als Veranstaltungsort für Märkte, Feierlichkeiten, Prozessionen, Stierkämpfe und öffent­licher Bestrafungen. Die bis in das Jahr 1842 aktive Wasserversorgung aus dem Mercedeswald endete hier. Der Platz veränderte im Lauf der Geschichte sein Erscheinungsbild. Die Bebauung wurde größer und dichter. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Platz erstmals mit Pflastersteinen befestigt. Den heutigen Platz gibt es in seinen Proportionen seit ungefähr 1870. Einige der Bäume sind jedoch deutlich älter.

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Casa natal del Padre Anchieta

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das ursprüngliche Haus stammt aus dem beginnenden 16. Jahrhundert und ist das Geburtshaus des heiliggesprochenen José de Anchieta (1534 – 1597). Die auch durch sein Mitwirken aufgebaute Missionsstation Piratininga war der Grundstein des heutigen São Paulo.

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Casa Montañés

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das Haus diente als Wohn- und Geschäftshaus des Händlers Francisco Montañés, der auch Hauptmann der Miliztruppen war. Die Fertigstellung des Handelshauses erfolgte im Jahr 1746. 1985 erwarb die Regierung der Kanarischen Inseln das typisch kanarische Herrenhaus und nutzt es heute als Sitz des Beirates der kanarischen Regierung »Consejo Consultativo de Canarias«.

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Convento Santa Clara – Convento De Las Claras

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Santa Clara de Asís, das erste Nonnenkloster auf den Kanarischen Inseln, bezog 1577 das Gebäude. Die ersten Ordensschwestern kamen im Jahr 1547 auf Teneriffa an. Während des 17. Jahrhunderts war die Zahl der Ordensschwestern auf 150 angewachsen. Bis heute praktizieren hier Ordensschwestern der Klarissen ihren Glauben.

Die heutige Gebäudehülle fand ihre Form im 18. Jahrhundert. Elemente im maurischen Stil prägen das seit 1978 unter Denkmalschutz stehende Gebäude.

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Ex Convento und Iglesia Santo Domingo

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das ehemalige Kloster und seine Kirche stehen in der Calle Santo Domingo, rund 150 m von der Plaza del Adelantado entfernt. Die Mönche des Dominikanerordens begannen in den Jahren 1527 bis 1528 auf dem Grundstück der Kapelle »Ermita de la Concepción« mit dem Bau des Klosters Santo Domingo de la Concepción. Die Klosterkirche entwickelte sich aus der Kapelle. Der aus dem 18. Jahrhundert stammende Glockenturm (Espadaña) verbindet die beiden Gebäude.

Im Rahmen der Desamortisation wurde auch das Kloster Santo Domingo in La Laguna aufgelöst und der Besitz eingezogen. Nach der Auflösung des Klosters wurden die Gebäude als Gemeindehaus und zeitweise sogar als Bischofssitz genutzt. Heute ist es der Sitz des Amtes für Kultur und das geschichtlich-künstlerische Erbe der Stadt La Laguna. Die Kirche dient heute als Gemeindekirche und steht seit 1986 unter Denkmalschutz.

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Palacete Rodríguez Azero / Casino

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Nahe der Plaza del Adelantado liegt das Casino de La Laguna. Seit 1973 ist es in dem Anfang des 20. Jahrhunderts vom Architekten Mariano Estanca im modernistischen Stil entworfenen Haus untergebracht. Schon allein der Besuch im Restaurant oder im Terrassencafé lässt auch weniger spielfreudige Besucher in die Entstehungszeit des Gebäudes. Das 1909 errichtete Objekt versprüht den Charme einer mondänen Epoche.

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Antigua Casa del Cabildo Ayuntamiento La Laguna

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das Eckgebäude der von der zentralen Plaza del Adelantado abgehenden Straße »Calle Obispo Rey Redondo« beherbergt das Rathaus und die Stadtverwaltung »Casas Consistoriales«. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts als Tagungsort errichtet, änderte sich die Struktur und Äußere des Bauwerks immer wieder. Die neoklassizistische Fassade aus regionalem Naturstein »Cantería azul« besteht seit dem Jahr 1823. Der Giebel der Fassade trägt das Wappen der Stadt.

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Paisaje Lunar

Granadilla de Abona
, Teneriffa , Spanien
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Inmitten des Kiefernwaldes im Naturpark Corona Forestal stößt der Wanderer auf ein fast unwirklich erscheinendes Terrain, die Mondlandschaft »Paisaje Lunár«. Im Laufe von Jahrmillionen formten hier Wind und Wasser die hellen Tuff­kegel. Während andere Erd- und Gesteinsschichten der Ero­sion nachgaben, blieb das harte Tuffgestein erhalten.

Bis zu 10 Meter ragen die Kegel in die Höhe. Die Gesteinsschichten sind an den unterschiedlichen Farben erkennbar – weiß, hellgelb und dunkelgrau. Den Namen »Mondlandschaft« erhielt das Areal aufgrund des starken Kontrasts zwischen dem hellen, an die Oberfläche des Mondes erinnernden Tuffstein und dessen grüner Umgebung.

Der Zugang zur Mondlandschaft erfolgt über das Dorf Vilaflor auf dem Wanderweg mit der Nummer PR-TF 72. Die anspruchsvolle Rundtour hat eine Länge von rund 13 Kilometern und verläuft streckenweise auf dem alten Camino Real de Chasna, der früher den Norden mit dem Süden der Insel verband. Am Mirador de Los Escurriales eröffnet sich nach rund der Hälfte der Strecke die spektakuläre Aussicht auf die »Paisaje Lunar«.

Weitere Informationen über die 4 Wandergebiete der Kanareninsel Teneriffa gibt es im Magazinbeitrag "Wandern auf Teneriffa".
 

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Casa del corregidor

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Zum Haus des Corregidor (Bürgermeister) folgt man der Calle Obispo Rey Redondo (Calle Carrera) ab dem Rathaus ca. 50 Meter. Seit der Fertigstellung im Jahr 1545 diente das Haus dem Bürgermeister während seiner Amtszeit als Wohnsitz.

Der rote Eingangsbereich ist einer der wenigen Orte auf Teneriffa, an denen der platereske Stil (spanisch: estilo plateresco), eine architektonische Stilrichtung der spanischen Renaissance anzutreffen ist. Elemente der Gotik, des Mudéjar sowie der Renaissance zieren die Fassade.

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La Casa Alvarado-Bracamonte

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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1624 übernahm Diego de Alvarado y Bracamonte die Ämter des Gouverneurs, Bürgermeisters und des Oberkommandierenden der Inseln Teneriffa und La Palma. Das im Familienbesitz gebliebene Haus wurde bis zum Jahr 1723 durch seine Nachfolger als Residenz genutzt. Nach mehreren Verkäufen erwarb die Stadt das Gebäude im Jahr 1976 und stellte das Haus 1981 unter Denkmalschutz. Das Gebäude beherbergt heute einen Teil der Verwaltung. Nur der Eingang, also das Portal und die Fensterfassungen aus Haustein, stammt aus dem 17. Jahrhundert. Zur Dekoration kam unterhalb der Dachkante die Kratztechnik Sgraffito entlang der gesamten Fassade zum Einsatz.

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Iglesia und Convento de Santa Catalina de Siena

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das im Jahr 1611 geweihte Kloster der Heiligen Katharina von Siena, einem dominikanischen Nonnenkloster, basiert auf ersten Planungen zur Gründung aus dem Jahr 1524. Es entstand auf dem Grundstück des Hauses des Adelantado. Der weitere Ausbau des reichen Klosters erfolgte stetig und die Anzahl der Ordensfrauen stieg auf über hundert an. Aufgrund der Größe war das Kloster nicht von der Desamortisation – der Verstaatlichung und Weiterverkauf (nicht nur) kirchlicher Güter – betroffen. Bis heute leben hier Ordensschwestern. Die einschiffige Kirche ziert eine Holzdecke im Mudejar-Stil.

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Palacio Lercaro – Museo de Historia y Antropología de Tenerife

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das im Jahr 1593 für Francisco Lercaro de León errichtete Gebäude diente als Privathaus.

Eine Besonderheit sind die freigelegten Kratzungen (Sgraffiti). Nach einer zwischenzeitlichen Nutzung durch das Militär und die Philosophische Fakultät der Universität erwarb die Inselverwaltung im Jahr 1976 das Anwesen.

Das prächtig restaurierte Palais aus dem 16. Jahrhundert steht unter Denkmalschutz und ist seit 1993 Heimat des Museo de Historia y Antropología de Tenerife.

Die Sammlung mit Ausstel­lungsstücken aus dem 15. bis 20. Jahrhundert gibt Einblick in die Zeit der Eroberung, die Evangelisierung, den Alltag der Inselbewohner sowie die wirtschaftliche Entwicklung auf Teneriffa.

Anreise / Kontakt
C/ San Agustín, 22 38201 La Laguna
Tel.: +34 922 825 949
E-Mail: marketing@museosdetenerife.org​

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Ermita de San Miguel

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Die einschiffige Kapelle San Miguel liegt an der Ostseite der Plaza del Adelantado. Die Kapelle steht seit 1999 unter Denkmalschutz und gilt heute als Vorbild für charakteristische religiöse Bauwerke auf den Kanarischen Inseln.

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Palacio de Nava

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das prächtige Gebäude wurde für Tomás Grimón, den damaligen Regenten von Teneriffa, im Jahr 1585 erbaut. Das seit 1976 unter Denkmalschutz stehende Gebäude zeigt den kanarischen Baustil mit Stilelementen des Barock, Klassizismus und Manierismus, wie viele Gebäude der Spätrenaissance.

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San Cristóbal de La Laguna

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Der Ursprung der Stadt liegt auf einem Plateau 550 m über dem Meeresspiegel. Die fruchtbare Ebene des von den Ureinwohnern Aguere genannten Tals war im Jahr 1495 Schauplatz der Eroberung von Teneriffa durch den ersten Statthalter Alonso Fernández de Lugo.

San Cristóbal de La Laguna hat zwei Ortskerne.

Die sogenannte Oberstadt Villa de Arriba ist die erste Gründungsstätte und hat eine ungeplante Struktur. Die östlich gelegene Unterstadt Villa de Abajo wurde nach Plan mit klarem Raster entworfen. La Laguna ist eine der ersten Städte außerhalb des europäischen Festlandes, welche nach einem Raster entworfen wurde.

La Laguna inspiriert durch das architektonische Erbe seiner Bauwerke mit den Einflüssen des Mudéjarstils, der späten Renaissance sowie portugiesischer, kastilischer und holländischer Baumeister, des Neoklassizismus, des Modernismus, Rationalismus sowie der zeitgenössischen Architektur.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann das Wachstum der Stadt. Der wirtschaftliche Aufschwung zwischen 1975 und 1995 ließ in der Universitäts- und Verwaltungsstadt neue Arbeitsplätze entstehen. 1999 wurde die Stadt zum UNESCO-Welterbe und belebte das Interesse zur Erhaltung der vorhandenen Substanz durch die Stadtverwaltung.

Informationen über gute Urlaubsorte für Wanderungen in das Anaga-Gebirge findet man im Magazinbeitrag "Gute Urlaubsorte für die Wandergebiete auf Teneriffa".

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Mirador del Tabonal Negro

La Orotava
, Teneriffa , Spanien
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Der Mirador del Tabonal Negro ist ein Aussichtspunkt auf einer Höhe von 2.362 Metern, der einen atemberaubenden Ausblick über die südliche Kraterwand der Caldera und die Lavaflüsse in der Ebene bietet.

Vom Aussichtspunkt blickt man auf besondere Lavaverwerfungen mit großen Obsidianvorkommen. Obsidian ist ein glänzendes, schwarzes, glasiges Vulkangestein, das sich im Teide Nationalpark vor allem im Valle de Las Piedras Arrancadas beim Montaña Rajada gebildet hat.

Obsidian bildet sich, wenn flüssige, gasarme Lava schnell abkühlt. Die schwarze Farbe entsteht durch Eisenoxid, das im Gestein enthalten ist. Je zähflüssiger die Lava ist (was vom Kieselsäuregehalt abhängig ist), desto eher kann Obsidian entstehen.

Der Obsidian ist heutzutage für Touristen ein schöner Anblick, aber für die Ureinwohner Teneriffas, die Guanchen, hatte er damals einen praktischen Wert. Sie stellten aus ihm Messer und Waffen her, die sie »Tabonas« nannten.

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Zapato de la Reina

La Orotava
, Teneriffa , Spanien
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Der Zapato de la Reina ist eine sehenswerte Felsformation in der Ebene von Ucanca neben Los Roques. Die merkwürdige Form des großen Vulkanfelsens erinnert mit etwas Fantasie an einen hochhackigen Frauenschuh. Der Name bedeutet auf deutsch nichts anderes als »Schuh der Königin«.

Eine Legende aus der Zeit der Guanchen, der Ureinwohner Teneriffas, erzählt, dass in grauer Vorzeit eine Prinzessin diesen »Schuh« in aller Eile verloren habe und er nun seitdem inmitten der Cañadas liege. Von dieser Sage her rührt auch der Name des Felsen - Zapato de la Reina.