Ein kurzer Abstecher von der Straße und schon öffnet sich der Blick über eine der besonderen Landschaften im Norden Fuerteventuras. Der Mirador de Vallebrón liegt wenige Kilometer südwestlich von La Oliva auf einer Passhöhe in den Bergen des Naturschutzgebietes Vallebrón.
Bekannt ist der Aussichtspunkt auch als Mirador Degollada de Valle Grande. Der Name nimmt Bezug auf das grüne und fruchtbare Hochtal, das sich unterhalb des Aussichtspunkts ausbreitet.
Blick über das Valle Grande
Vom Parkplatz an der FV-103 führt ein kurzer Anstieg hinauf zum Mirador. Der Aussichtspunkt liegt am Nordwesthang der Montaña de la Muda und besteht aus zwei gemauerten Terrassen.
Oben angekommen, verändert sich der Blick mit jedem Schritt. Während sich hinter dem Aussichtspunkt die Hänge der Montaña de la Muda erheben, liegt das Valle Grande weit unterhalb. Die Landschaft wirkt hier deutlich weiter und grüner als viele der kargen Bereiche, die sonst mit Fuerteventura verbunden werden.
Die Montaña Tindaya im Blick
Der eigentliche Höhepunkt des Aussichtspunkts liegt jedoch in der Ferne. Über das Tal hinweg reicht der Blick bis zur Montaña Tindaya im Nordwesten.
Der markante Berg hebt sich deutlich aus der Landschaft ab und bildet einen besonderen Blickfang. Von den gemauerten Terrassen des Miradors lässt sich die Landschaft rund um Vallebrón so in ihrer ganzen Weite erfassen.
Ein Aussichtspunkt am Weg
Der Mirador de Vallebrón ist kein Aussichtspunkt, für den ein großer Ausflug nötig ist. Die Lage an der FV-103 macht ihn zu einem unkomplizierten Zwischenstopp auf einer Fahrt durch die Landschaft rund um La Oliva.
Gerade die Kombination aus dem Hochtal, den Berghängen und dem Blick zur Montaña Tindaya macht den Mirador interessant. Ein kurzer Anstieg genügt, um die Landschaft des Naturschutzgebietes Vallebrón aus einer anderen Perspektive zu sehen.