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El Cotillo

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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An der Nordwestküste Fuerteventuras liegt El Cotillo. Das kleine Fischerdorf verbindet eine maritime Vergangenheit mit weitläufigen Sandstränden, vulkanisch geprägten Küstenabschnitten und guten Bedingungen für Wellenreiter.

Über die FV-10 ist der Ort gut erreichbar. Rund um El Cotillo zeigt sich Fuerteventura von einer abwechslungsreichen Seite: Sand und Lavagestein treffen auf den Atlantik, während sich nördlich des Ortes kleine Buchten zwischen den erkalteten Lavaformationen verstecken.

El Cotillo und seine maritime Geschichte

Heute prägen Strände, Restaurants und Surfer das Bild von El Cotillo. Die Geschichte des Ortes reicht jedoch deutlich weiter zurück.

Im 17. Jahrhundert war El Cotillo, das damals auch Puerto del Tostón genannt wurde, einer der drei bedeutenden Hafenorte Fuerteventuras. Der kleine Hafen hat seine einstige Bedeutung längst verloren. Noch immer lässt sich hier aber die Verbindung des Ortes zum Meer spüren.

Besonders rund um den Hafen wirkt El Cotillo ruhiger und ursprünglicher als die großen Ferienorte der Insel. Die maritime Vergangenheit gehört dabei ganz selbstverständlich zum Charakter des Ortes.

Strände und Atlantik rund um El Cotillo

Die Küste rund um El Cotillo ist abwechslungsreich. Neben Sandstränden gibt es felsige Abschnitte und kleine Buchten, in denen das vulkanische Gestein besonders deutlich hervortritt.

Zu den bekannten Stränden gehört der Playa del Castillo. Hier treffen sich Badegäste und Wellenreiter. Die Bedingungen an der Nordwestküste machen El Cotillo zu einem beliebten Ziel für Surfer.

Je nach Wetter und Wellengang zeigt sich der Atlantik dabei von ganz unterschiedlichen Seiten. Ruhiges Wasser und sanfte Wellen können schnell einer deutlich kräftigeren Brandung weichen. Entsprechend sollte beim Baden und bei Wassersportaktivitäten immer auf die aktuellen Bedingungen geachtet werden.

Die Caletillas de Cotillo

Nördlich von El Cotillo liegen die Caletillas de Cotillo, auch Playas de Caletillas genannt. Dieser Küstenabschnitt wird von erkalteten Lavaströmen geprägt.

Dunkles Lavagestein reicht bis an das Meer und bildet zusammen mit kleinen Sandbuchten eine ungewöhnliche Küstenlandschaft. Zwischen den Lavaformationen liegen immer wieder helle Sandflächen, die einen starken Kontrast zum dunklen Vulkangestein bilden.

Gerade diese Verbindung macht die Caletillas zu einem interessanten Abschnitt der Küste von El Cotillo. Statt eines durchgehenden Sandstrandes wechseln sich hier Lavazungen, Felsen und kleine Buchten ab.

Surfen bei El Cotillo

Die Lage an der Nordwestküste Fuerteventuras macht El Cotillo auch für Wellenreiter interessant. Besonders am Playa del Castillo finden sich gute Voraussetzungen für den Surfsport.

Wer noch wenig Erfahrung mit dem Atlantik hat, sollte die Bedingungen nicht unterschätzen. Wellen, Wind und Strömungen können sich verändern. Gerade an den felsigen Küstenabschnitten rund um die Caletillas ist deshalb Vorsicht angebracht.

Für erfahrene Wellenreiter bietet die Küste rund um El Cotillo dagegen eine abwechslungsreiche Kulisse aus Atlantik und vulkanischem Gestein.

Torre de Tostón – Zeugnis der Vergangenheit

Ein sichtbares Zeugnis der Geschichte des Ortes ist der Torre de Tostón. Der historische Turm steht für die maritime Vergangenheit El Cotillos und erinnert daran, welche Bedeutung die Küste einst für den Ort hatte.

Der Turm lässt sich gut mit einem Besuch des Ortes verbinden und bildet einen interessanten Kontrast zu den heutigen Stränden und der modernen Surfkultur.

Faro de El Tostón

Etwa vier Kilometer von El Cotillo entfernt liegt der Faro de El Tostón. Der Leuchtturm ist ein weiteres markantes Ziel an der Küste und bietet die Möglichkeit, die Umgebung des Ortes weiter zu erkunden.

Zusammen mit dem Torre de Tostón gehört der Leuchtturm zu den Sehenswürdigkeiten, die an die enge Verbindung Fuerteventuras mit dem Meer erinnern.

El Cotillo zu Fuß und mit dem Fahrrad entdecken

Nicht nur die Strände machen El Cotillo interessant. Auch die Umgebung des Ortes lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.

Dabei verändert sich die Landschaft immer wieder. Küstenabschnitte mit hellem Sand wechseln mit dunklem Lavagestein, während der Blick über den Atlantik reicht. Besonders nördlich des Ortes zeigen die Caletillas, wie stark die vulkanische Entstehung Fuerteventuras das heutige Landschaftsbild geprägt hat.

Ein Küstenort mit unterschiedlichen Gesichtern

El Cotillo verbindet mehrere Seiten Fuerteventuras. Da ist das ehemalige Fischerdorf mit seiner maritimen Geschichte, die Strände und die Surfkultur. Dazu kommen die vulkanisch geprägten Küstenabschnitte rund um die Caletillas und die historischen Bauwerke Torre de Tostón und Faro de El Tostón.

Gerade diese Mischung macht den Ort interessant. El Cotillo ist nicht nur ein Strandziel, sondern ein Ort, an dem sich Geschichte, Atlantik und Vulkanlandschaft auf engem Raum begegnen.

Wer die Nordwestküste Fuerteventuras erkundet, findet hier deshalb einen abwechslungsreichen Ausgangspunkt für einen Tag am Meer, einen Spaziergang entlang der Küste oder eine Tour durch die Landschaft rund um den Ort.

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La Oliva

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Zwischen Vulkanhügeln und einer weiten Ebene liegt La Oliva im Norden Fuerteventuras. Der Ort ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde, zu der auch die Nebeninsel Los Lobos gehört. Über die Landstraßen FV-10, FV-101 und FV-102 ist La Oliva aus verschiedenen Richtungen gut erreichbar.

Wer durch den Ort fährt, merkt schnell, dass hier ein anderes Tempo herrscht. Weiße Häuser, kleine Blumenbeete und traditionelle Gebäude prägen die Straßen. Große touristische Anlagen sucht man vergeblich – stattdessen zeigt sich eine eher ruhige Seite der Insel.

Spuren der frühen Bewohner

Die Geschichte von La Oliva reicht weit zurück. Archäologische Funde belegen, dass die Region bereits von der altkanarischen Bevölkerung besiedelt wurde.

Heute erinnert vor allem das gewachsene Ortsbild an die lange Geschichte des Ortes. Die weiß getünchten Häuser stehen dabei in einem schönen Kontrast zur kargen Landschaft und den dunklen Vulkankegeln rund um La Oliva.

Casa de los Coroneles

Besonders auffällig ist die Casa de los Coroneles. Das herrschaftliche Gebäude im spanischen Kolonialstil hebt sich mit seiner repräsentativen Architektur deutlich von den kleineren Häusern des Ortes ab.

Die Casa gehört zu den bekanntesten Bauwerken La Olivas und lohnt einen Blick, wenn der Ort zu Fuß erkundet wird.

Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria

Ebenfalls sehenswert ist die Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria. Die Kirche gehört zu den prägenden Gebäuden des Ortes und lässt sich gut in einen Spaziergang durch das Zentrum einbinden.

Zusammen mit der Casa de los Coroneles erzählt sie etwas von der Geschichte La Olivas, ohne dass dafür ein großes Museumsareal nötig wäre. Vieles lässt sich einfach beim Spaziergang durch die Straßen entdecken.

Eine Pause in La Oliva

Nach dem Rundgang laden traditionelle Cafés und Restaurants zu einer Pause ein. Gerade hier lässt sich die Atmosphäre des Ortes gut aufnehmen.

La Oliva ist kein Ziel, das mit einer langen Liste von Attraktionen aufwartet. Der Reiz liegt eher im Zusammenspiel aus den historischen Gebäuden, den weißen Häusern und der Landschaft, die direkt vor den Toren des Ortes beginnt.

Zwischen Vulkankegeln und weiter Ebene

Rund um La Oliva ragen zahlreiche Vulkankegel aus der ansonsten offenen Landschaft. Die weite Ebene gibt dem Ort einen ganz eigenen Rahmen und macht deutlich, wie stark der Vulkanismus das Erscheinungsbild Fuerteventuras geprägt hat.

So lohnt sich La Oliva besonders als Zwischenstopp auf einer Tour durch den Norden der Insel. Ein Spaziergang durch den Ort, eine Pause in einem Café und ein Blick auf die umliegenden Vulkankegel reichen aus, um eine ruhigere und traditionelle Seite Fuerteventuras kennenzulernen.

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Tindaya

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Besuchern, die den Norden Fuerteventuras erkunden wollen, empfiehlt sich ein Zwischenstopp in Tindaya. Das Dorf liegt südwestlich von La Oliva am Montaña de Tindaya. Der einstige heilige Berg der Ureinwohner ist heute ein Naturdenkmal.

Bekannt ist die Bauernsiedlung für ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Vor allem der Ziegenkäse ist auf der ganzen Insel bekannt. In den Bars und Restaurants im Dorf werden die lokalen Spezialitäten angeboten. Der Ort verströmt ein gemütliches Flair, sehenswert ist die kleine Dorfkirche Virgen de la Caridad mit ihrem Barockaltar. Highlight ist zweifellos der Vulkankrater Tindaya. Dort gefundene Petroglyphen geben einen Einblick in die Mythen und Riten der altkanarischen Zeit. Für die Besteigung des Berges benötigt man eine Genehmigung.

Tindaya ist Startpunkt des Wanderwegs PR-FV 9, der über Vallebrón nach Tefía führt. Die Streckenwanderung ist gut 15 Kilometer lang, dabei müssen über 400 Höhenmeter jeweils im Auf- und Abstieg bewältigt werden.

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El Jablito

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Das Örtchen El Jablito entstand im ausgehenden 18. Jahrhundert als Siedlung von Wanderarbeitern, die sich hier als Fischer niederließen. Wer an den etwa 20 Häuschen aufmerksam vorbeigeht, kann manchmal nicht nur die Familiennamen der ersten Siedler, sondern  auch das Baujahr ablesen. Das Dörfchen liegt an der Ostküste zwischen Puerto del Rosario und Corralejo und hat einen schönen, familientauglichen Strand.

Am kleinen Fischerhafen gibt es Tauchzentren, bei denen Tauchkurse oder bei entsprechender Qualifikation Tauchgänge buchen kann. Auch Anfänger haben hier schöne Erlebnisse, da die Bucht durch das vorgelagerte Riff geschützt wird. Im zwischen 2 und 15 Meter tiefen Wasser können unter anderem Riffbarsche, Gespensterkrabben, Tigermuränen, Steinfische, Drachenköpfe und Seepferdchen beobachtet werden.

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Corralejo

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Nicht nur Taucher und Surfer lieben den Ferienort Corralejo. Auch die nahegelegenen Traumstrände des zweitgrößten Ferienzentrums Fuerteventuras sind bei Badegästen aus der ganzen Welt begehrt. Auf einer Länge von mehreren Kilometern laden die Grandes Playas de Corralejo zum Baden und Wassersport ein. Es lohnt sich auch, die etwas außerhalb gelegenen Strände entlang des Dünengebietes, auch El Jable genannt, zu besuchen. Hier genießt man eine wunderbare Wüstenoptik und eine natürliche Atmosphäre.

Vom Fährhafen in Corralejo aus kann man über die Meerenge La Bocaina auf die Insel Los Lobos übersetzen.  Auf einer Rundwanderung um Los Lobos kann man das besondere Flair der Insel erleben.

Das Ortsbild ist zwar von Hotelkomplexen und touristischen Einrichtungen geprägt. In einigen Bereichen ist die Atmosphäre jedoch überraschend ursprünglich. Das beste Beispiel dafür ist wohl der kleine Marktplatz im Zentrum. Hier finden Besucher verschiedene Restaurants und Cafés sowie einige Geschäfte. Empfehlenswert ist auch ein Spaziergang entlang der Strandpromenade. Die Restaurants bieten neben guter Küche auch einen überzeugenden Meerblick.

Bei soviel Stand und Meer sollte man nicht übersehen, dass sich von Corralejo aus auch eine wunderbare Wanderung rund um den Vulkankessel Calderón Hondo starten lässt.

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Villaverde

La Oliva
, Fuerteventura , Spanien
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Die Häuser von Villaverde verteilen sich großzügig links und rechts der Landstraße FV-101, die La Oliva mit Corralejo verbindet. Der Platz vor der Kapelle Ermita de San Vicente Ferrer de Villaverde ist das, was einem Ortskern am nächsten kommt. Die meisten Häuser sind hübsch restauriert. Einige werden als Fincas an Ruhe suchende Touristen vermietet. Wer nur 1-2 Tage bleiben will, findet in einem der Hotels entsprechende Möglichkeiten. Für das leibliche Wohl sorgen einige Restaurants und Bars. Wer etwas zum Besichtigen sucht, dem seien die Windmühlen am Ortsrand Richtung La Oliva empfohlen.