Nördlich von El Cotillo zieht sich an der Nordwestküste Fuerteventuras ein besonderer Küstenabschnitt entlang: die Caletillas de Cotillo. Hier trifft dunkles Vulkangestein auf kleine Sandbuchten. Bizarr geformte Lavazungen ragen ins Meer und teilen die Küste in einzelne, geschützte Abschnitte.
Vor der Küste liegen Riffe, die einen Teil der Kraft des Atlantiks abfangen. Bei ruhiger See wirken die kleinen Buchten besonders einladend. Sobald der Wellengang zunimmt, zeigt sich allerdings die raue Seite der Westküste. Beim Baden, Schnorcheln und Surfen ist dann entsprechend Vorsicht gefragt.
Schnorcheln zwischen alten Lavaströmen
Bei ruhigem Meer lässt sich die Unterwasserwelt der Caletillas de Cotillo entdecken. Besonders interessant ist der Meeresgrund, denn dort sind die erkalteten Lavaströme noch zu erkennen. Sie ziehen sich vom Inselinneren bis hinaus ins Meer und machen unter Wasser sichtbar, wie die vulkanische Landschaft Fuerteventuras entstanden ist.
Gerade beim Schnorcheln und Tauchen sollten die Bedingungen an der Küste nicht unterschätzt werden. Strömungen können auch bei scheinbar ruhiger See auftreten. Deshalb gilt: nicht zu weit hinausschwimmen und niemals allein ins Wasser gehen.
El Cotillo liegt gleich nebenan
Die Nähe zu El Cotillo macht die Caletillas besonders praktisch für einen Ausflug. Im Urlaubsort gibt es Unterkünfte, Bars und Restaurants, Geschäfte und einen Supermarkt. Nach einem Aufenthalt an der Küste ist damit auch für eine Pause oder die Versorgung zwischendurch gesorgt.
Die Caletillas de Cotillo verbinden auf engem Raum vieles, was die Nordwestküste Fuerteventuras ausmacht: schwarze Lava, kleine Sandbuchten und den offenen Atlantik. Gerade der Wechsel zwischen ruhigem Meer und der rauen Kraft der Westküste macht diesen Küstenabschnitt interessant.