Die besten Highlights in der Region Alajeró auf La Gomera

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Imada

Alajeró
, La Gomera , Spanien
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Imada, ein kleines, aber charmantes Dorf im Norden von Alajeró, ist der drittgrößte Ort der Gemeinde. Mit nur knapp 150 Einwohnern ist es ein idyllischer Rückzugsort am Rande des Naturschutzgebietes Orone. Wanderliebhaber werden von Imada aus nicht nur zum ältesten Drachenbaum der Insel, dem Drago de Agalán, sondern auch durch die beeindruckende Schlucht von Benchijigua und bis zum majestätischen Roque de Agando geleitet. Für Abenteuerlustige führen andere Wege bis zum Gipfel des Alto de Garajonay.

Eine kurze Fahrt von Imada entfernt findet man auch die Ermita del Buen Paso. Diese Kapelle ist alljährlich am 15. September das Ziel einer feierlichen Wallfahrt, zu der Menschen aus der ganzen Insel zusammenkommen. Imada ist somit nicht nur ein ruhiger und malerischer Ort, sondern auch ein bedeutender Ankerpunkt für kulturelle und spirituelle Ereignisse.

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Alajeró

Alajeró
, La Gomera , Spanien
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Alajeró liegt auf einer Höhe von ca. 800 Metern und begrüßt seine Besucher mit einer friedvollen Atmosphäre. Auf einem geräumigen Parkplatz kann man sein Auto abstellen und nach wenigen Schritten erreicht man das Rathaus und das Casa de la Cultura. Eine kleine Straße führt von hier aus zur Pfarrkirche des Ortes Iglesía de San Salvador. Auf dem Platz vor der Kirche bieten Lorbeerbäume angenehmen Schatten und man hat eine wunderbare Aussicht auf den Roque Calvario, einen Berg im Süden des Ortes. Ein Weg führt von hier aus am Dorffriedhof vorbei hinauf auf den Berg. Man findet hier einen kleinen Picknickplatz, die Ermita San Isidro und eine atemberaubende Aussicht über den Süden der Insel. Die Wanderung hin und zurück dauert etwa eine Stunde.

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Playa de Santiago

Alajeró
, La Gomera , Spanien
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Unmittelbar am Hafen des malerischen Dorfes Playa Santiago erstreckt sich die Hauptstrand, der bis zum derzeit größten Hotel der Insel reicht - das Hotel Jardín Tecina. Eine Mole schützt die Bucht und ermöglicht somit ein sicheres Badeerlebnis. Der Stranduntergrund besteht primär aus Kies und glatten Steinen, jedoch wurde ein kleiner Teil mit makellosem, weißem Sand aufgefüllt und mit neuen Duschen ausgestattet. Die gesamte Bucht eignet sich perfekt für Familien mit Kindern.

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Playa Santiago

Alajeró
, La Gomera , Spanien
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Das einstmals beschauliche Fischerdorf im Süden La Gomeras hat sich zu einem Tourismuszentrum entwickelt. Dies verdankt Playa de Santiago drei Umständen: der Ort liegt in der sonnenreichsten Region und er kann mit größten Hotel der Insel aufwarten, in dem sich komfortorientierte Gäste fast alle Wünsche erfüllen lassen können. Seit 1999 befindet sich in unmittelbarer Nähe des Ortes der Flughafen von La Gomera.

Trotzdem besitzt der Ort immer noch das Flair eines kleinen Hafen und Fischerdorfs. Im Zusammenspiel mit den charmanten Bars und Restaurants am Hafen und der Promenade kann man hier in pittoresker Umgebung ein wenig Entspannung genießen.

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Drago de Agalán: Der älteste Drachenbaum La Gomeras

Alajeró
, La Gomera , Spanien
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Versteckt in einer tiefen Schlucht zwischen den Dörfern Alajeró und Imada wächst der Drago de Agalán – der berühmteste, größte und älteste Kanarische Drachenbaum (Dracaena draco) auf La Gomera. Über 400 Jahre wird sein Alter geschätzt, doch genaue Angaben lassen sich mangels Jahresringen kaum treffen. Gerade diese Ungewissheit macht ihn zu einem der stillen, großen Rätsel der Insel.

Ein Baum als Symbol

Der Kanarische Drachenbaum gilt als tief verwurzeltes Symbol der soziokulturellen Identität der Kanarischen Inseln. Den Ureinwohnern La Gomeras galt er als heilig, teils sogar als eine Art Orakel: Nur alle paar Jahre – etwa alle 15 Jahre – blüht der Baum, um sich danach zu verzweigen. So wächst der Drago de Agalán in einem eigenen, sehr langsamen Rhythmus, fernab menschlicher Zeitrechnung.

Für die Gemeinde Alajeró ist der Baum so bedeutend, dass er sogar im Gemeindewappen erscheint. Anders als der bekannte Drago Milenario in Icod de los Vinos auf Teneriffa führt der Drago de Agalán bis heute ein eher verborgenes Dasein – umso reizvoller für alle, die La Gomera abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten entdecken möchten.

Standort und Landschaft

Der Baum steht im Barranco de Tajonaje, auch als Barranco de Agalán bekannt, umgeben von Feigenkakteen und Agaven sowie alten Steinterrassen, die von der einstigen landwirtschaftlichen Nutzung dieser kargen Süd-Landschaft erzählen.

Erreichbarkeit

Mit dem Auto lässt sich der Drago de Agalán nicht direkt erreichen – der Baum liegt an einem malerischen Wanderweg unterhalb von Alajeró. Wer ihn besuchen möchte, steigt zu Fuß in das terrassierte Seitental hinab und nach der Besichtigung auf demselben Weg wieder hinauf.

Wanderungen im Gebiet

Der Drago de Agalán ist Ziel einer eigenen, gut 2 km langen Rundwanderung ab Alajeró durch den Barranco de Tajonaje. Gut kombinierbar ist ein anschließender Rückweg über Alajeró, den Hauptort des Inselsüdens, mit einem Abstecher zur Iglesia de El Salvador im historischen Ortskern. Ebenfalls von Alajeró aus erreichbar ist die kurze Wanderung zur Montaña de Tagaragunche mit der Ermita San Isidro, einem Aussichtsberg mit weitem Blick bis zum Teide.

Anreise zum Ausgangspunkt

Ausgangspunkt ist eine Parkbucht an der Hauptstraße oberhalb von Alajeró, nahe dem Abzweig nach Imada (Cruce de Imada) – hier befindet sich auch eine Bushaltestelle.

Tipps

  • Die Schutzzäune um das Naturdenkmal unbedingt respektieren und auf den Wegen bleiben, da der Baum auf beziehungsweise an privatem Gelände steht.
  • Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitnehmen – der Weg ist unbefestigt und die Gegend sonnenexponiert.
  • Am besten in den Morgenstunden besuchen, wenn das Licht in der Schlucht am schönsten fällt.
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Montaña de Tagaragunche mit Ermita San Isidro Labrador

Alajeró
, La Gomera , Spanien
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Über dem Hochlanddorf Alajeró erhebt sich die Montaña de Tagaragunche – ein Aussichtsberg, den man auf Karten und im lokalen Sprachgebrauch ebenso häufig unter dem Namen El Calvario findet. Auf seinem Gipfelplateau steht die kleine Ermita de San Isidro Labrador, benannt nach dem Heiligen, dessen Statue im Inneren der Kapelle wacht.

Ein Berg mit drei Namen

Tagaragunche ist der ursprüngliche, indigene Name des Berges und wird vor allem im historischen Zusammenhang verwendet – als alter Kultplatz der Ureinwohner La Gomeras. In den Höhlen des Berges wurden einst ihre Gräber gefunden. Später diente das Plateau als Wachposten: Von hier oben hielt man Ausschau nach Piraten und warnte in Kriegszeiten vor Angreifern – daher wohl auch der Name El Calvario. Der dritte Name, San Isidro, geht auf die kleine Kapelle zurück, die bis heute am 15. Mai Ziel einer Prozession mit Chácaras und Trommeln ist.

Aussicht vom Gipfelplateau

Vom Mirador de Tagaragunche reicht der Blick bei guter Sicht bis zum Teide auf Teneriffa. Nach Süden öffnet sich die Küstenlinie mit dem Atlantik, nach Norden das Inselinnere mit Alajeró, dem Berg Castilla und dem Plateau der La Fortaleza.

In der Nähe

Wer am Fuß des Berges startet, kommt durch Alajeró, das eigentliche Gemeindezentrum auf 800 m Höhe. Sehenswert ist hier die Iglesia de El Salvador mit ihrem reich verzierten Steinportal – ein reizvoller Kontrast zur sonst schlichten kanarischen Kirchenarchitektur. Wer noch etwas Zeit mitbringt, kann von Alajeró aus außerdem einen Abstecher zum Drago de Agalán machen, dem ältesten Drachenbaum La Gomeras, der versteckt in einem Seitental bei Imada steht.

Wanderungen in der Region

Wer von hier aus weiterwandern möchte, findet rund um Alajeró einige lohnende Anschlusstouren: den Abstecher zum Drago de Agalán bei Imada, den Aufstieg auf die La Fortaleza, oder die Küstenwanderung auf dem GR 132 hinunter nach Playa de Santiago.

Anreise

Ausgangspunkt ist Alajeró im Süden La Gomeras, erreichbar über die kurvenreiche Bergstraße von Playa Santiago hinauf ins Hochland – schon von unten grüßt die Felswand des Berges als Landmarke. Vom Ortskern führt ein Wirtschaftsweg südwärts zum Fuß des Berges, ehe ein gepflasterter Fußpfad in Serpentinen zur Ermita hinaufführt. Ein öffentlicher Parkplatz auf dem Gipfel existiert nicht – die letzten Meter legt man zu Fuß zurück.