Montaña de Tagaragunche: Spaziergang zur Ermita San Isidro

Alajeró La Gomera Spanien
Schwierigkeit
leicht
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
1,3 km
Höhenmeter Aufstieg
63 hm
Höhenmeter Abstieg
63 hm
höchster Punkt
784 m
niedrigster Punkt
737 m
ca. Dauer
0:30 – 0:45 h
kinderfreundlich, leicht zu folgen
Wegmarkierung
Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
gering

Tourencharakter

Ein kurzer, leichter Spaziergang mit großer Wirkung: Von einem Parkplatz oberhalb von Alajeró führt ein bequemer, gepflasterter Weg hinauf zur Ermita San Isidro auf der Montaña de Tagaragunche. Kurz, leicht, aussichtsreich – so lässt sich diese Tour auf La Gomera in drei Worten fassen. Die gesamte Runde misst nur rund 1,3 km bei etwa 63 Höhenmetern – eine Tour, die auch für kurze Zeitfenster oder gemütliche Nachmittage bestens geeignet ist.

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Ein kurzer, leichter Spaziergang mit großer Wirkung: Von einem Parkplatz oberhalb von Alajeró führt ein bequemer, gepflasterter Weg hinauf zur Ermita San Isidro auf der Montaña de Tagaragunche. Kurz, leicht, aussichtsreich – so lässt sich diese Tour auf La Gomera in drei Worten fassen. Die gesamte Runde misst nur rund 1,3 km bei etwa 63 Höhenmetern – eine Tour, die auch für kurze Zeitfenster oder gemütliche Nachmittage bestens geeignet ist.

Hintergrundinformationen

Der Süden La Gomeras ist geprägt von Schluchten, Steilküsten und vulkanischem Gestein – und mittendrin erhebt sich die Montaña de Tagaragunche, wie der Berg heute offiziell heißt. Auf Karten und im lokalen Sprachgebrauch ist er ebenso häufig unter dem Namen El Calvario zu finden, benannt ist er zudem nach der kleinen Ermita San Isidro auf seinem Gipfel. Als markanter vulkanischer Härtling – ein sogenannter Roque, der Rest eines alten, freigewitterten Vulkanschlots – prägt der Berg das Landschaftsbild weithin sichtbar. Drei Namen trägt er bis heute: Tagaragunche, El Calvario und San Isidro – je einer für die indigene, die christliche und die heute gebräuchliche Geschichte der Insel.

In den Höhlen des Berges wurden einst Gräber der Ureinwohner La Gomeras gefunden – für sie war der Ort heilig. Später diente das Plateau als Wachposten gegen Piraten und Angreifer. Bis heute lebt die Verehrung des Heiligen fort: Am 15. Mai ziehen Messe und Prozession mit Chácaras und Trommeln hinauf zur Ermita.

Routenbeschreibung

Vom Parkplatz aus führt ein breiter, gepflasterter Weg in leichtem Anstieg auf den Berg. Nach knapp 500 Metern ist der Mirador de Tagaragunche auf dem Gipfelplateau (806 m) erreicht – direkt daneben steht die kleine Ermita de San Isidro Labrador mit einer Statue des Heiligen im Inneren. Die Kapelle selbst ist meist verschlossen, doch der Blick durch Gitter und Fenster ins Innere sowie das Verweilen auf dem runden Plateau davor lohnen sich trotzdem.

Oben angekommen, lohnt sich eine kleine Schleife über das Plateau: Der Rundweg führt einmal um die Kuppe des Calvario herum und eröffnet dabei nacheinander Ausblicke in alle Himmelsrichtungen, bevor er wieder zur Ermita zurückführt.

Von hier oben öffnet sich ein Panorama, das seinesgleichen sucht. Bei klarer Sicht reicht der Blick nach Osten bis zum Teide auf Teneriffa. Man erkennt San Sebastián, den Flughafen von La Gomera und die vorgelagerten Bergrücken von La Palma und El Hierro. Nach Süden fällt der Blick auf die lange Küstenlinie und den offenen Atlantik, nach Norden auf das Inselinnere mit Alajeró, den Berg Castilla und das markante Plateau der La Fortaleza (1.241 m). An besonders klaren Tagen zeigt sich sogar der höchste Berg der Insel, der Alto de Garajonay.

Hinweise + Tipps

Anreise

Von Playa Santiago führt die Straße in engen Serpentinen hinauf nach Alajeró. Schon während der Fahrt zeigt sich die massive Felswand des Calvario (805 m) am Horizont.

Von Alajeró aus startet man im Ortskern, nahe der Iglesia de El Salvador, und folgt den Straßen Richtung Süden aus dem Dorf heraus – etwa über die Calle Colomba beziehungsweise die Calle Ancón de Luis. Von dort zweigt ein kleinerer Wirtschaftsweg ab, der nach Süden und Südwesten zum Fuß des Berges führt.

Viele Wanderer stellen ihr Fahrzeug bereits im Bereich der letzten befestigten Straßen am Ortsrand von Alajeró ab, da der Fahrweg ab einem bestimmten Punkt eher für Fußgänger oder Geländefahrzeuge geeignet ist. An einem Wendeplatz dort beginnt der Fußpfad, der in Serpentinen hinauf zur Ermita und zum Gipfel der Montaña de Tagaragunche führt. 

Tipps

  • Für die beste Aussicht auf den Teide und die Nachbarinseln eine Fahrt oder Wanderung bei klarem Wetter einplanen.
  • Am 15. Mai findet zu Ehren des Heiligen San Isidro eine Messe mit anschließender Prozession statt – ein guter Anlass, den Ausflug mit dem lokalen Brauchtum zu verbinden.
  • Festes Schuhwerk ist wegen der kurzen Distanz nicht zwingend nötig, trittsichere Schuhe machen den Spaziergang auf dem gepflasterten Weg aber angenehmer.
  • Der historische Ortskern von Alajeró lohnt vor oder nach der kurzen Tour einen zusätzlichen Rundgang.
Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
leicht
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
1,3 km
Höhenmeter Aufstieg
63 hm
Höhenmeter Abstieg
63 hm
höchster Punkt
784 m
niedrigster Punkt
737 m
ca. Dauer
0:30 – 0:45 h
kinderfreundlich, leicht zu folgen
Wegmarkierung
Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
gering