Rundwanderung Monachil – Cerro de la Encina & Cerro de la Cruz

Schwierigkeit
leicht
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
4,8 km
Höhenmeter Aufstieg
208 hm
Höhenmeter Abstieg
208 hm
höchster Punkt
955 m
niedrigster Punkt
780 m
ca. Dauer
1:15 – 1:45 h
hundefreundlich, kinderfreundlich, streckenweise weglos
Wegmarkierung
SL-247 Sendero de San Antón
Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz
Auslastung
gering

Tourencharakter

Die Rundwanderung Monachil – Cerro de la Encina – Cerro de la Cruz ist eine kurze, abwechslungsreiche Tour mit doppeltem Mehrwert: Natur und dreitausend Jahre Geschichte. Man startet im Tal, folgt einem alten Bewässerungskanal durch üppige Vegetation, steigt zu einer der bedeutendsten Argarkultur-Ausgrabungsstätte Granadas auf und kehrt über offenes, trockenes Gelände mit weitem Blick auf die Sierra Nevada zurück.

Die ca. 4,8 km lange Route gilt als leicht – sollte aber nicht unterschätzt werden. Offene Hänge, ein kurzer wegloser Abschnitt und sommerliche Hitze verlangen Aufmerksamkeit. Frühmorgens oder kurz vor Sonnenuntergang gestartet, belohnt das Licht auf den Felsen mit Bildern, die man nicht vergisst.

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Die Rundwanderung Monachil – Cerro de la Encina – Cerro de la Cruz ist eine kurze, abwechslungsreiche Tour mit doppeltem Mehrwert: Natur und dreitausend Jahre Geschichte. Man startet im Tal, folgt einem alten Bewässerungskanal durch üppige Vegetation, steigt zu einer der bedeutendsten Argarkultur-Ausgrabungsstätte Granadas auf und kehrt über offenes, trockenes Gelände mit weitem Blick auf die Sierra Nevada zurück.

Die ca. 4,8 km lange Route gilt als leicht – sollte aber nicht unterschätzt werden. Offene Hänge, ein kurzer wegloser Abschnitt und sommerliche Hitze verlangen Aufmerksamkeit. Frühmorgens oder kurz vor Sonnenuntergang gestartet, belohnt das Licht auf den Felsen mit Bildern, die man nicht vergisst.

Hintergrundinformationen

Cerro de la Encina – Wo Bronzezeit sichtbar wird

Auf dem Hügel über dem Fluss Monachil liegt eine der bedeutendsten archäologischen Ausgrabungsstätten der Iberischen Halbinsel. Der Cerro de la Encina war zwischen 2200 und 1550 v. Chr. ein zentraler Siedlungskern der El-Argar-Kultur – der frühesten Hochkultur des südostspanischen Raums.

Rechteckige Steinhäuser, terrassenförmig in den Hang gebaut. Monumentale Befestigungsmauern. Tote unter den Fußböden, beigesetzt mit Keramik, Bronzewaffen und Schmuck. Was hier ausgegraben wurde, erzählt von einer Gesellschaft mit Hierarchie, Handwerk und Handelsmacht – weit entfernt von der Vorstellung primitiver Vorgeschichte.

Die Stätte ist als Bien de Interés Cultural geschützt. Informationstafeln erklären Fundamente und Verteidigungsanlagen. Die wichtigsten Funde – Argarkeramik, Bronzewerkzeuge, Grabbeigaben – sind im Museo Arqueológico y Etnológico de Granada zu sehen. Ein Museumsbesuch vor der Wanderung lohnt sich: Man sieht auf dem Hügel dann mehr.

Routenbeschreibung

Start: Parkplatz Los Cahorros – ins Tal hinein

Man startet am Parkplatz am Ortseingang Monachil. Der Weg führt zunächst in Richtung Granada, überquert eine Brücke über den Fluss Monachil – und biegt links auf eine Straße ab, die für Fahrzeuge als Sackgasse ausgeschildert ist.

Bewässerungskanal und üppige Vegetation

Bald verwandelt sich der Weg. Neben dem Pfad verläuft ein alter Bewässerungskanal (Acequia) – ruhiges Wasser, Schatten, ein Abschnitt wie aus einer anderen Zeit. Ideal zum Fotografieren. Man passiert den Cortijo de las Provincias und einen Rastplatz mit schöner Brücke. Ruhig. Grün. Kühl.

Argar-Siedlung: erster Kontakt

Rechts taucht die erste Argar-Siedlung auf – nicht unbeachtet lassen. Eine kleine Brücke wird überquert, wenige Meter weiter liegt der untere Teil der Argar-Siedlung Cerro de la Encina. Hier lohnt ein erster Stopp.

Der Anstieg zum Cerro de la Encina

Nach ca. 1,5 km verlässt man den lokalen Wanderweg SL-247 (Sendero de San Antón) nach rechts, um zum Cerro de la Encina aufzusteigen. Das Landschaftsbild wechselt abrupt. Wasser und Grün weichen trockenem Boden, der Weg steigt an. Der Aufstieg führt zum Castro Argar Cerro de la Encina – dem Herzstück der Wanderung. Von oben öffnet sich der Blick: Argar-Siedlungen, das Monachil-Tal, und bei klarer Sicht die Gipfel der Sierra Nevada. Steinernes Schweigen, weite Aussicht.

Weiter zum Mirador Cruz de Monachil

Der Weg führt an einer alten Tenne vorbei – erkennbar an Steinresten, still und halb vergessen. Es geht bergab, dann wieder hinauf. Der Mirador Cruz de Monachil wird sichtbar. Kurz vor dem Gipfel verlässt man den markierten Weg und geht querfeldein – und erreicht den Gipfel. Von dort weiter auf dem lokalen Wanderweg SL 247. Offenes Gelände, Panorama, Stille. Dann beginnt der Abstieg nach Monachil.

Hinweise + Tipps

Anreise zum Startpunkt

Monachil liegt nur 8 Kilometer von Granada entfernt – die Anreise ist kurz und unkompliziert.

Bus – Linie 183 ab Paseo de los Basilios in Granada, Fahrzeit ca. 20–25 Minuten. Bis zur Endstation Monachil Pueblo fahren, nicht im tiefer gelegenen Barrio de la Vega aussteigen.

Auto – Über die Ronda Sur (Ausfahrt Monachil) oder Richtung Sierra Nevada in ca. 15 Minuten. Direkt am Ortseingang gibt es den Parkplatz Los Cahorros – von dort startet die Wanderung.

Taxi – Ca. 12–18 € ab Granada, praktisch für Gruppen oder späte Rückfahrten.

Fahrrad – Stetig bergauf, gut ausgebaut. Monachil als Einstieg Sierra Nevada bei Radfahrern beliebt.

Praktische Hinweise

  • Startpunkt: Parkplatz Los Cahorros, Monachil
  • Beste Jahreszeit: Frühling und Herbst; im Sommer früh oder spät starten
  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk, Sonnenschutz, ausreichend Wasser
  • Kombination empfohlen: Museo Arqueológico de Granada vor der Tour
  • Einkehr: z.B. La Barbería im Dorf – kühles Getränk, kostenlose Tapa inklusive
Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
leicht
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
4,8 km
Höhenmeter Aufstieg
208 hm
Höhenmeter Abstieg
208 hm
höchster Punkt
955 m
niedrigster Punkt
780 m
ca. Dauer
1:15 – 1:45 h
hundefreundlich, kinderfreundlich, streckenweise weglos
Wegmarkierung
SL-247 Sendero de San Antón
Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz
Auslastung
gering