Rundwanderung über 4 Burgen und die Felsenriffe von Nothweiler

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
19,1 km
Höhenmeter Aufstieg
904 hm
Höhenmeter Abstieg
904 hm
höchster Punkt
548 m
niedrigster Punkt
215 m
ca. Dauer
6:30 – 7:30 h
schwindelfrei, leicht zu folgen, trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, alpines Gelände
Wegmarkierung
WT (Wegelnburg-Tour), schwarzer Burgturm mit Tor und Zinnen (Deutsch-Französischer Burgenweg)
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, Windschutz
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Die Wanderung über Schlüsselfels, Burg Fleckenstein, Hohenburg und Wegelnburg beginnt in Nothweiler und führt von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. Schöne Wege führen von einem Highlight zum nächsten. Die Route quert die Zeppelinhalde und steigt auf den Kuhnenkopf auf. Vom Aussichtsberg führt der Weg zum sensationellen Felsenriff des Schlüsselfels und weiter nach Schönau und Hirschthal. Es folgt die Paradeburg Fleckenstein. Über einen Felsensteig geht es weiter über den Krappenfels zur Burgruine Löwenstein. Danach folgt mit der Burgruine Hohenbourg, die auch Château du Hohenbourg genannt wird, einer der spektakulärsten Aussichtspunkte des Wasgaus.

Zum krönenden Burgenabschluss folgt die Wegelnburg und danach passsiert man die Felswände des "Langer Fels". Die Traumwanderung erfüllt alles was der Wasgau bietet. Felsen, Burgen und wahrhaft schöne Wegstrecken auf Pfaden. Die lange und anstrengende Wanderung hat eine Länge von 19,1 Kilometern und einen Auf- und Abstieg von gut 900 Höhenmeter. Doch der erlebnisreiche Weg macht die Mühen mehr als wett.

Höhenprofil

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Die Wanderung über Schlüsselfels, Burg Fleckenstein, Hohenburg und Wegelnburg beginnt in Nothweiler und führt von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. Schöne Wege führen von einem Highlight zum nächsten. Die Route quert die Zeppelinhalde und steigt auf den Kuhnenkopf auf. Vom Aussichtsberg führt der Weg zum sensationellen Felsenriff des Schlüsselfels und weiter nach Schönau und Hirschthal. Es folgt die Paradeburg Fleckenstein. Über einen Felsensteig geht es weiter über den Krappenfels zur Burgruine Löwenstein. Danach folgt mit der Burgruine Hohenbourg, die auch Château du Hohenbourg genannt wird, einer der spektakulärsten Aussichtspunkte des Wasgaus.

Zum krönenden Burgenabschluss folgt die Wegelnburg und danach passsiert man die Felswände des "Langer Fels". Die Traumwanderung erfüllt alles was der Wasgau bietet. Felsen, Burgen und wahrhaft schöne Wegstrecken auf Pfaden. Die lange und anstrengende Wanderung hat eine Länge von 19,1 Kilometern und einen Auf- und Abstieg von gut 900 Höhenmeter. Doch der erlebnisreiche Weg macht die Mühen mehr als wett.

Hintergrundinformationen

Kuhnenkopf 

Der Kuhnenkopf ist knapp 531 m hoch. Er liegt im Dahner Felsenland, das zum Wasgau gehört. Der Kuhnenkopf liegt bei Nothweiler und am unteren Osthang des Berges befindet sich das Naturschutzgebiet Zeppelinhalde.

Schlüsselfels 

Der Schlüsselfels ist ein langgestrecktes Felsriff am Schwobberg, westlich oberhalb des Sattelpunktes mit der Schutzhütte. Eine sichere Aufstiegsmöglichkeit ist der Zustieg von der Westseite des Berges. Dort kann man bis zum höchsten Punkt wandern und die Aussicht genießen.

Château de Fleckenstein

In den Vogesen, nahe der Grenze zu Rheinland-Pfalz, liegt die Burg Fleckenstein. Sie wird auch Fleckenstein oder Château de Fleckenstein genannt. Die imposante Burg Fleckenstein erhebt sich auf einem etwa 100 Meter langen Felsplateau in fast 340 Metern Höhe und bietet einen herrlichen Blick über das Sauertal. Im 12. Jahrhundert erbaut, galt die Burg im Regionalen Naturpark Nordvogesen zu ihrer Zeit als uneinnehmbar. Über vier Jahrhunderte hielt sie allen Angriffen stand, bis sie 1680 von französischen Truppen zerstört wurde. Auch wenn die Zeit ihre Spuren hinterlassen hat, sind der quadratische Treppenturm und zahlreiche Felsenkammern gut erhalten. 

Château de Loewenstein

Die Burg Löwenstein oder Château de Loewenstein ist eine verfallene Festung aus dem Mittelalter bei Wingen im Elsass. Sie steht in unmittelbarer Nähe zur Hohenburg, Wegelnburg und der Burg Fleckenstein auf einem Vorsprung des Schlossberges in einer Höhe von etwa 530 Metern. Die Burg besteht aus zwei dicht nebeneinander liegenden Felsenformationen. Von der einstigen Pracht sind nur noch Überreste des Treppenturms, ein paar natürliche Felsentreppen, Teile der Mauern sowie einige Räume und Gänge erhalten geblieben, die direkt in den Fels gehauen wurden.

Château du Hohenbourg

Das Château du Hohenbourg, auch Hohenburg genannt, ist eine Felsenburg im nördlichen Elsass nahe der deutschen Grenze. Sie erhebt sich stolz bis zu einer Höhe von 551 m auf dem Schlossberg. Im französischen Teil des Wasgaus liegt die Burg in unmittelbarer Nähe anderer historischer Stätten wie Wegelnburg, Loewenstein und Fleckenstein. Sensationell schöne Aussichten genießt man von hier. Sogar bis zur Hornisgrinde kann man bei klarer Sicht sehen. Die imposante Anlage der Burg wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaut. Im Jahr 1680 wurde sie zerstört. Sehenswerte Reste der einst majestätischen Burg sind erhalten: Skulpturen aus dem 16. Jahrhundert, aber auch Fragmente aus dem Mittelalter lassen die Geschichte der Burg erahnen.

Burgruine Wegelnburg 

Bei der Wegelnburg handelt es sich um eine Burgruine in der Nähe von Nothweiler und Schönau. Die Wegelnburg liegt langgestreckt auf einem Bergrücken in 572 m Höhe und besitzt sehenswerte Reste von Toren, Gebäuden, großen Felskammern und Ringmauern. Sie ist die höchstgelegene Burganlage der Pfalz mit Panoramablick auf den Pfälzerwald und die Nordvogesen.

Der Felskamm Langer Fels

Der Lange Fels ist ein Felskamm zwischen dem Kuhnen-Kopf und der Wegelnburg. Dieser langgestreckte Felsriegel ist von der Südseite aus relativ einfach zu besteigen. Man klettert am Fels entlang bis zum höchsten Punkt. Direkte Aufstiege von der Seite sind nicht oder nur mit Ausrüstung zu empfehlen. 

Routenbeschreibung

Die Wanderung beginnt an der Bushaltestelle in Nothweiler. Man folgt dem Wanderweg "Wegelnburg-Tour"durch die Felder bergauf und erreicht nach ca. 500 Metern den Waldrand. Am Wegweiser "Zeppelinhalde" geht es rechts ca. 50 Meter bergauf und dann wieder rechts auf den Weg durch die Zeppelinhalde. Nach etwa 250 Metern trifft man auf einen Wanderweg. Die Route folgt diesem für wenige Meter nach rechts. Dann verlässt man die "Wegelnburg-Tour" und nimmt den schmalen Pfad nach links bergauf. Nach etwa 750 Metern trifft man wieder auf die "Wegelnburg-Tour" sowie dem Wanderweg "Deutsch-Französischer Burgenweg" und folgt diesen nach rechts für ca. 550 Meter. Hier beginnt der Aufstieg auf den Aussichtsfelsen des Kuhnkopf. Nach 300 Metern erreicht man über Leitern den Aussichtspunkt. Man kehrt auf den Weg zurück und wandert an zwei Felsen vorbei bergab bis zur Schutzhütte Schlüsselfels. 

Ab hier folgt die Route nur noch dem Wanderweg "Deutsch-Französischer Burgenweg". Man steigt zum Schlüsselfels auf und geht am Ende des Felsens auf dessen Plateau. Diesem folgt man bis zum Aussichtspunkt an der Abbruchkante des Schlüsselfels. Hier ist Vorsicht geboten, es besteht Absturzgefahr. Die Steine am Ende des Plateaus bieten sich für eine Rast an. Von hier folgt man bergab auf dem Pfad der Route "Deutsch-Französischer Burgenweg" für ca. 3.2 Kilometer bis nach Schönau. Hier bietet sich ein Abstecher zum Restaurant am Zündelfelsen für eine Einkehr an. Zurück auf dem Weg geht es durch den Ort in Richtung Hirschthal. Vorbei an der katholischen Kirche überquert man den Saarbach. Hier trifft man auf den Wanderweg "Graf-Zeppelin-Weg", der ca. 1,2 km flussabwärts führt, und biegt links in den "Felsenland Sagenweg" ein. Nach ca. 1.000 Metern biegt die Route nach links ab und überquert den Bach "La Sauer" sowie die Straße.

Nach ca. 1,5 km erreicht man die Burg Fleckenstein, auch Château de Fleckenstein genannt. Von hier folgt die Route wieder dem Wanderweg "Deutsch-Französischer Burgenweg". Nach der Burgbesichtigung biegt man hinter dem letzten Haus rechts ab. Hier beginnt der Aufstieg und kurz darauf der etwa ein Kilometer lange Felsenpfad Sentier des Roches. Ein wunderschöner, teils wurzeliger, teils felsiger Weg führt über den Grat. Bei Nässe ist Vorsicht geboten, es kann rutschig werden.  Nun biegt man rechts zum Krappenfels ab. Nach knapp 600 Metern steht man auf dem Felsen. Vom Plateau des Felsens hat man eine grandiose Aussicht. Das letzte Stück ist nur etwas für geübte Kletterer.

Von hier aus folgt man dem schmalen und steilen Pfad hinauf zur Burgruine Löwenstein. Kurz nach der Löwenstein folgt man wieder dem Wanderweg "Deutsch-Französischer Burgenweg" bis zur Hohenbourg. Vom Turm der Hohenbourg hat man einen 360-Grad-Panoramablick. Schwarzwald, Südvogesen und Rheintal sind bei gutem Wetter zu sehen. Nach weiteren ca. 2 km auf dem Wanderweg "Deutsch-Französischer Burgenweg" ist die Wegelnburg erreicht.

Dem Weg weiter folgend passiert man nach ca. 1,1 km die steilen Wände des Felsriffs "Langer Fels". Nach ca. 350 m trifft man wieder auf den Hinweg des Aufstiegs. Auf diesem geht es nach rechts zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. 

Hinweise + Tipps

Anreise

Anfahrt mit dem Auto

Aus Richtung Mannheim oder Karlsruhe fährt man über die A65 bis Landau oder Kandel und weiter nach Bad Bergzabern. Von dort geht es über die B427 bis zur Kreuzung bei Erlenbach und links über Niederschlettenbach nach Nothweiler. Aus Richtung Pirmasens oder Zweibrücken führt die B10 bis Hinterweidenthal und weiter über Dahn, Bruchweiler-Bärenbach, Bundenthal und Rumbach nach Nothweiler. Parkmöglichkeiten gibt es im Ort.

Anreise mit Bus und Bahn

Mit dem Zug fährt man bis Hinterweidenthal, Dahn oder Bad Bergzabern, in der Wandersaison am Wochenende auch bis Bundenthal-Rumbach. Von dort bringt die Buslinie 252 Wanderer nach Nothweiler, wo die Tour an der Bushaltestelle beginnt. Da die Busse vor allem am Wochenende selten fahren, sollte man den Fahrplan vorab prüfen.

Einkehr: 

Direkt an der Burg Fleckenstein lädt das burgeigene Café mit kleinen Speisen, Snacks und Getränken zur Einkehr ein; ein Besuch des Cafés ist auch ohne Burgticket möglich.

Beste Wanderzeit

Im Frühling, von April bis Juni, zeigt sich der Wasgau in frischem Grün, die Waldblumen blühen und die Temperaturen sind angenehm mild. Die schönste Zeit ist jedoch der Herbst: Von September bis November färben sich Kastanien- und Laubwälder in leuchtenden Farben, und die klare Luft schenkt von den Burgruinen weite Blicke bis in die Vogesen und die Rheinebene.

Im Sommer locken lange Tage, doch auf den offenen Felsenriffen und Burgmauern kann es in der Sonne sehr heiß werden. Im Winter ist die Tour grundsätzlich möglich, bei Frost, Eis oder Sturm ist auf den steilen Felspfaden aber Vorsicht geboten. Wer früh am Morgen aufbricht, genießt die Burgen noch in stiller Morgenstimmung. Weitere Touren zwischen Felsen und Ruinen finden sich unter Wandern im Dahner Felsenland und Burgenwanderungen im Pfälzerwald und den Nordvogesen.

Häufige Fragen zur Rundwanderung über 4 Burgen und die Felsenriffe von Nothweiler

Wie schwer ist die Rundwanderung über die 4 Burgen bei Nothweiler?

Die Tour ist als schwer eingestuft. Auf 19,1 km sind 904 Höhenmeter im Auf- und Abstieg zu bewältigen. Felspfade, Leitern und ausgesetzte Aussichtspunkte erfordern Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine gute Grundkondition.

Welche Burgen liegen am Weg?

Die Route führt zur Burg Fleckenstein, zur Burgruine Löwenstein, zur Hohenbourg und zur Wegelnburg, der höchstgelegenen Burganlage der Pfalz. Dazu kommen die Felsenriffe Kuhnenkopf, Schlüsselfels, Krappenfels und Langer Fels.

Wie lange dauert die Wanderung?

Für die Runde sollte man 6:30 bis 7:30 Stunden reine Gehzeit einplanen. Mit Burgbesichtigungen und Pausen ist die Tour ein ganzer Wandertag.

Gibt es unterwegs Einkehrmöglichkeiten?

Ja, in Schönau bietet sich ein kurzer Abstecher zum Restaurant am Zündelfelsen an. Da die Strecke lang ist, sollte man dennoch ausreichend Wasser und Proviant mitnehmen.

Wie ist die Route markiert?

Die Wanderung folgt der Wegelnburg-Tour (WT) und dem Deutsch-Französischen Burgenweg, der mit einem schwarzen Burgturm mit Tor und Zinnen markiert ist. Zwischendurch nutzt man Abschnitte des Graf-Zeppelin-Wegs und des Felsenland Sagenwegs.

Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
schwer
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Rundwanderung
Distanz
19,1 km
Höhenmeter Aufstieg
904 hm
Höhenmeter Abstieg
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höchster Punkt
548 m
niedrigster Punkt
215 m
ca. Dauer
6:30 – 7:30 h
schwindelfrei, leicht zu folgen, trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, alpines Gelände
Wegmarkierung
WT (Wegelnburg-Tour), schwarzer Burgturm mit Tor und Zinnen (Deutsch-Französischer Burgenweg)
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, Windschutz
Auslastung
moderat