Rundwanderung um das Barranco de Afur: Über den Mirador Pico del Inglés Im Anaga-Gebirge

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
11,7 km
Höhenmeter Aufstieg
832 hm
Höhenmeter Abstieg
832 hm
höchster Punkt
1.008 m
niedrigster Punkt
218 m
ca. Dauer
5:15 – 6:15 h
schwindelfrei, trittsicher, alpines Gelände
Wegmarkierung
Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Man befindet sich in Afur, dort, wo sich das Tal eng zwischen Felsen und steilen Hängen öffnet. Feuchte Luft liegt über dem Dorf, und die Entscheidung ist klar: Heute führt die Afur Wanderung nicht hinab durch die bekannte Schlucht zur Playa de Tamadite, sondern hinauf in die Höhen des Naturparks Anaga. Dieses Gebiet zählt zu den artenreichsten Europas und wurde nicht ohne Grund zum Biosphärenreservat erklärt.

Aufstieg zum Mirador Pico del Inglés

Der Weg steigt stetig an. Schmale, wenig begangene Pfade winden sich durch üppige Vegetation. Das Gefälle ist anspruchsvoll, der Untergrund stellenweise rutschig. Gras und Brombeersträucher überwuchern den Pfad, während sich immer wieder neue Blicke in das zerklüftete Afur-Tal öffnen. Mit zunehmender Höhe wird es stiller. Am Mirador Pico del Inglés, einem der höchsten Punkte im Anaga-Gebirge, entfaltet sich schließlich die Geschichte der Insel: alte Reitwege, einstige Handelsrouten und verstreute Weiler mit traditioneller kanarischer Architektur.

Anspruchsvolle Wege und alpine Passagen

Nun beginnt der technisch schwierigste Teil dieser anspruchsvollen Wanderung auf Teneriffa. Die Route ist nicht markiert, das Gelände wird steiler. Dichte Vegetation, schmale Passagen und enge Schluchten erfordern Konzentration und Orientierungssinn. Besonders im Bereich des Roque del Agua ist Vorsicht geboten, da Steinschlag möglich ist. Ein kurzer Abschnitt verläuft über eine Straße, bevor der Weg wieder in die Wildnis eintaucht. Diese Höhenwanderung auf Teneriffa ist nicht für den Winter geeignet und richtet sich an erfahrene Wanderer.

Landschaftliche Vielfalt im Afur-Tal

Am Ende führt der Weg zurück nach Afur. Zurück bleiben Bilder von Felsen, Schluchten, Bergen und dichter Vegetation. Diese Wanderung im Anaga-Gebirge wirkt nach – ruhig, intensiv und tief verbunden mit der wilden Landschaft des Nordostens von Teneriffa.

Höhenprofil

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Man befindet sich in Afur, dort, wo sich das Tal eng zwischen Felsen und steilen Hängen öffnet. Feuchte Luft liegt über dem Dorf, und die Entscheidung ist klar: Heute führt die Afur Wanderung nicht hinab durch die bekannte Schlucht zur Playa de Tamadite, sondern hinauf in die Höhen des Naturparks Anaga. Dieses Gebiet zählt zu den artenreichsten Europas und wurde nicht ohne Grund zum Biosphärenreservat erklärt.

Aufstieg zum Mirador Pico del Inglés

Der Weg steigt stetig an. Schmale, wenig begangene Pfade winden sich durch üppige Vegetation. Das Gefälle ist anspruchsvoll, der Untergrund stellenweise rutschig. Gras und Brombeersträucher überwuchern den Pfad, während sich immer wieder neue Blicke in das zerklüftete Afur-Tal öffnen. Mit zunehmender Höhe wird es stiller. Am Mirador Pico del Inglés, einem der höchsten Punkte im Anaga-Gebirge, entfaltet sich schließlich die Geschichte der Insel: alte Reitwege, einstige Handelsrouten und verstreute Weiler mit traditioneller kanarischer Architektur.

Anspruchsvolle Wege und alpine Passagen

Nun beginnt der technisch schwierigste Teil dieser anspruchsvollen Wanderung auf Teneriffa. Die Route ist nicht markiert, das Gelände wird steiler. Dichte Vegetation, schmale Passagen und enge Schluchten erfordern Konzentration und Orientierungssinn. Besonders im Bereich des Roque del Agua ist Vorsicht geboten, da Steinschlag möglich ist. Ein kurzer Abschnitt verläuft über eine Straße, bevor der Weg wieder in die Wildnis eintaucht. Diese Höhenwanderung auf Teneriffa ist nicht für den Winter geeignet und richtet sich an erfahrene Wanderer.

Landschaftliche Vielfalt im Afur-Tal

Am Ende führt der Weg zurück nach Afur. Zurück bleiben Bilder von Felsen, Schluchten, Bergen und dichter Vegetation. Diese Wanderung im Anaga-Gebirge wirkt nach – ruhig, intensiv und tief verbunden mit der wilden Landschaft des Nordostens von Teneriffa.

Routenbeschreibung

Der Startpunkt liegt auf dem Kirchplatz von Afur auf etwa 230 Metern Höhe, neben dem Wegweiser des PR TF-9. Zunächst führen Stufen hinab ins Flussbett der Schlucht. Nach einem rund 150 Meter langen Zementabschnitt mit Eisenschutzvorrichtungen erreicht man ein gelbes Schild mit der Aufschrift „Taborno“ sowie das Holzschild „La Casa Vieja“.

An dieser Stelle treffen zwei Schluchten aufeinander: links die Schlucht Roque Negro, rechts die Guardaz-Schlucht. Eine kleine Brücke führt am markanten roten Felsen vorbei, direkt neben dem Charco de Las Papas, der von einem Schilfgebiet umgeben ist.

Der anschließende Anstieg verläuft zunächst auf Zementboden bis zum Weiler Lomo Centeno auf etwa 890 Metern Höhe. Danach geht der Weg in einen Feldpfad über. Bald erreicht man eine Abzweigung: Rechts führt der PR TF-9 nach Taborno, links – mit einem X markiert – folgt man der rechten Seite der Guardaz-Schlucht. Dieser Abschnitt ist stark überwuchert von Gras, Brombeeren und Feigenkakteen.

Nach einer Weggabelung geht es geradeaus weiter. Nach etwa 1,8 Kilometern beginnt der Wald. Im Flussbett vereinigen sich die Schluchten Taravela (rechts) und Sabugo (links). Der Aufstieg setzt sich über den Lomo de los Carreteros fort und führt nun mitten durch den Lorbeerwald, der den Weg bis Roque Negro begleitet.

Nach knapp drei Kilometern erreicht man einen Hügel mit einem verlassenen Haus. Weitere 900 Meter später folgt man dem Weg in Richtung Casa Carlos – Pico del Inglés. Nach etwa 300 Metern gelangt man bei Casa Carlos zur TF-12, folgt ihr kurz nach rechts bis zur Kreuzung mit der TF-145. Dort verlässt man die Straße links und folgt erneut dem PR TF-2 zur Cruz de Taborno und zum AENA-Radar, dem höchsten Punkt der Tour. Nach rund 5,3 Kilometern erreicht man den Mirador Pico del Inglés.

Vom Mirador Pico del Inglés über die Bergkämme

Vom Mirador Pico del Inglés folgt man etwa 500 Meter der Straße und anschließend wieder dem PR TF-2 Richtung Valleseco. Nach weiteren 500 Metern verlässt man den PR-Weg nach links und erreicht bei 6,1 Kilometern einen Pfad mit Blick auf den Roque del Agua.

Etwa 200 Meter weiter zweigt links ein Weg an der Nordseite des Roque del Agua ab. Stattdessen biegt man hier rechts ab, vorbei am Warnschild „Peligro por desprendimientos“. Dieser exponiertere Abschnitt führt an der Südseite des Roque del Agua entlang und eröffnet Ausblicke auf Catalanes und La Fortaleza.

Nach knapp sieben Kilometern trifft man wieder auf die Abzweigung der Nordroute und hält sich rechts.
Nach 7,5 Kilometern erreicht man die TF-12 bei Casa Santiago in der Degollada de Las Hijas, überquert die Straße und beginnt nahe der TF-136 den Abstieg.

Der Abstieg nach Afur

Der Abstieg beginnt auf knapp 800 Metern Höhe auf einem schmalen, stark bewachsenen Pfad. Nach 8,5 Kilometern endet der Wald, man erreicht den ersten Obstgarten und gelangt wenig später auf die TF-136, der man bergab folgt.

Unterwegs passiert man die Abzweigungen La Porquera und La Hoya, bevor man den Weiler Roque Negro erreicht. Dahinter erhebt sich der gleichnamige, von Flechten verdunkelte Felsen (741 m). Auf Höhe von Kilometer 3 der TF-136 zweigt links der Weg La Morena ab.

Nach knapp zehn Kilometern verlässt man die TF-136 auf der linken Seite und folgt kurz der asphaltierten Piste Pedro Martín. Nach etwa 200 Metern biegt man rechts auf den beschilderten Weg Richtung Afur ab. Zunächst verläuft er über Zement, dann über Erde und Fels – vorbei am Roque Alonso mit seinen Höhlenhäusern. Rechts, jenseits der Schlucht Roque Negro, liegen Inchirés, La Cumbrilla sowie die Roques del Fraile und La Monja. Tiefer unten erscheint der Roque de Páez aus ungewohnter Perspektive. Links begleitet die Schlucht La Porquera den Abstieg.

Nach 11,7 Kilometern erreicht man erneut das Flussbett bei La Casa Vieja, wo sich die Roque-Negro- und Guardaz-Schlucht treffen. Von hier führt der bekannte Anfangsweg zurück zur Plaza de San Pedro in Afur.

Hinweise + Tipps

Anfahrt nach Afur

Afur liegt am Nordhang des Anaga-Massivs und gehört zur Gemeinde Santa Cruz de Tenerife. Die Anfahrt erfolgt über die TF-12. Zwischen Kilometer 19 und 20 biegt man auf die TF-136 in Richtung Roque Negro / Afur ab. Dieser Straße folgt man bis zu ihrem Ende, wo sich ein Parkplatz unterhalb der Kapelle San Pedro befindet.

Hinweis zur Sicherheit

Diese anspruchsvolle Rundwanderung im Anaga-Gebirge führt durch tiefe Schluchten, dichten Lorbeerwald und über aussichtsreiche Bergkämme. Sie richtet sich an erfahrene Wanderer mit gutem Orientierungssinn und Trittsicherheit.

Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
11,7 km
Höhenmeter Aufstieg
832 hm
Höhenmeter Abstieg
832 hm
höchster Punkt
1.008 m
niedrigster Punkt
218 m
ca. Dauer
5:15 – 6:15 h
schwindelfrei, trittsicher, alpines Gelände
Wegmarkierung
Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz
Auslastung
moderat