Von Bärental über Zweiseenblick und Grafenmatt zum Feldbergpass – Berg- und Talwanderung im Schwarzwald

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Strecke
Distanz
16,0 km
Höhenmeter Aufstieg
817 hm
Höhenmeter Abstieg
548 hm
höchster Punkt
1.374 m
niedrigster Punkt
902 m
ca. Dauer
5:30 – 6:00 h
trittsicher, gute Grundkondition
Wegmarkierung
Rote Raute (Westweg) - Blaue Raute - Gelbe Raute - Menzenschwander Geißenpfad - Gelbe Raute - Westweg - Gelbe Raute
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Aussichtsreiche Wege, tiefe Täler und rauschende Wasserfälle – die Wanderung von Bärental über den Zweiseenblick und Grafenmatt zum Feldbergpass führt durch die schönsten Landschaften des Hochschwarzwaldes. Die Strecke verbindet alpine Flora, Panoramablicke und geologische Besonderheiten zu einer anspruchsvollen, aber unvergesslichen Tour.

Aufstieg zum Zweiseenblick

Startpunkt ist der höchstgelegene Bahnhof der Deutschen Bahn. Von hier führt der Westweg des Schwarzwaldvereins steil hinauf zum Zweiseenblick, wo sich ein grandioses Panorama öffnet: Titisee und Schluchsee liegen glitzernd im Blickfeld, eingerahmt von den sanften Hängen des Hochschwarzwaldes. Die Aussicht belohnt für jeden Höhenmeter.

Durch das Trogtal der Menzenschwander Alb

Vom Zweiseenblick geht es hinab in das Trogtal der Menzenschwander Alb, geformt während der letzten Eiszeit durch den Gletscher des Feldbergs. Dem Premiumweg Menzenschwander Geißenpfad folgend, führen die Wege zu den imposanten Albwasserfällen, die sich spektakulär in einer Schlucht von bis zu 30 Metern Höhe stürzen. Die Kombination aus Wasser, Fels und dichtem Wald macht diesen Abschnitt zu einem der landschaftlich eindrucksvollsten der gesamten Tour.

Krunkelbachtal und Barbaraquelle

Weiter geht es durch das idyllische Krunkelbachtal zum ehemaligen Uranbergwerk der Grube Krunkelbach. In der Nähe sprudelt die Barbaraquelle, deren fluoridhaltiges Wasser noch heute für das Thermalbad in Menzenschwand genutzt wird. Danach führt der Weg steil über den Krunkelbachsattel zum Naturlehrpfad am Osthang des Herzogenhorns, vorbei an alpinen Matten, Hochstauden und seltenen Pflanzenarten.

Über Grafenmatt zum Feldbergpass

Über Grafenmatt erreicht der Weg schließlich den Hebelhof am Feldbergpass – ein idealer Ausgangspunkt für weitere Entdeckungen oder die Einkehr nach dieser eindrucksvollen Berg- und Talwanderung.

Beste Reisezeit

Die optimale Wanderzeit für die alpine Flora am Herzogenhorn liegt zwischen Mai und Juli, wenn die Hochmatten blühen. Im Herbst bietet der Weg zusätzlich spektakuläre Farben, wenn sich die Laubwälder des Schwarzwaldes in ein leuchtendes Farbenspiel verwandeln.

Diese anspruchsvolle Schwarzwaldwanderung vereint Naturerlebnis, Panorama und Wasserwelten – ideal für alle, die Berg- und Talwanderungen mit spektakulären Ausblicken lieben.

Höhenprofil

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Aussichtsreiche Wege, tiefe Täler und rauschende Wasserfälle – die Wanderung von Bärental über den Zweiseenblick und Grafenmatt zum Feldbergpass führt durch die schönsten Landschaften des Hochschwarzwaldes. Die Strecke verbindet alpine Flora, Panoramablicke und geologische Besonderheiten zu einer anspruchsvollen, aber unvergesslichen Tour.

Aufstieg zum Zweiseenblick

Startpunkt ist der höchstgelegene Bahnhof der Deutschen Bahn. Von hier führt der Westweg des Schwarzwaldvereins steil hinauf zum Zweiseenblick, wo sich ein grandioses Panorama öffnet: Titisee und Schluchsee liegen glitzernd im Blickfeld, eingerahmt von den sanften Hängen des Hochschwarzwaldes. Die Aussicht belohnt für jeden Höhenmeter.

Durch das Trogtal der Menzenschwander Alb

Vom Zweiseenblick geht es hinab in das Trogtal der Menzenschwander Alb, geformt während der letzten Eiszeit durch den Gletscher des Feldbergs. Dem Premiumweg Menzenschwander Geißenpfad folgend, führen die Wege zu den imposanten Albwasserfällen, die sich spektakulär in einer Schlucht von bis zu 30 Metern Höhe stürzen. Die Kombination aus Wasser, Fels und dichtem Wald macht diesen Abschnitt zu einem der landschaftlich eindrucksvollsten der gesamten Tour.

Krunkelbachtal und Barbaraquelle

Weiter geht es durch das idyllische Krunkelbachtal zum ehemaligen Uranbergwerk der Grube Krunkelbach. In der Nähe sprudelt die Barbaraquelle, deren fluoridhaltiges Wasser noch heute für das Thermalbad in Menzenschwand genutzt wird. Danach führt der Weg steil über den Krunkelbachsattel zum Naturlehrpfad am Osthang des Herzogenhorns, vorbei an alpinen Matten, Hochstauden und seltenen Pflanzenarten.

Über Grafenmatt zum Feldbergpass

Über Grafenmatt erreicht der Weg schließlich den Hebelhof am Feldbergpass – ein idealer Ausgangspunkt für weitere Entdeckungen oder die Einkehr nach dieser eindrucksvollen Berg- und Talwanderung.

Beste Reisezeit

Die optimale Wanderzeit für die alpine Flora am Herzogenhorn liegt zwischen Mai und Juli, wenn die Hochmatten blühen. Im Herbst bietet der Weg zusätzlich spektakuläre Farben, wenn sich die Laubwälder des Schwarzwaldes in ein leuchtendes Farbenspiel verwandeln.

Diese anspruchsvolle Schwarzwaldwanderung vereint Naturerlebnis, Panorama und Wasserwelten – ideal für alle, die Berg- und Talwanderungen mit spektakulären Ausblicken lieben.

Routenbeschreibung

Wegbeschreibung – Von Bärental über Zweiseenblick und Herzogenhorn zum Feldbergpass

Die Tour folgt durchgehend den markierten Wegen des Schwarzwaldvereins und bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Bergpfaden, Panoramablicken, Wasserfällen und alpiner Flora.

Aufstieg zum Zweiseenblick

Start ist am Bahnhof Bärental (967 m). Über den Westweg (rote Raute, östliche Variante) geht es zunächst steil hinauf zur Gabelung „Hirschbäder“. Ein kurzes Wegstück mit blauer Raute führt zum Gamseck-Steig, von wo der Aufstieg rechts weiter zum Zweiseenblick (1.292 m) am Westweg erfolgt. Hier eröffnet sich ein beeindruckendes Panorama über Titisee, Schluchsee und Hochfirst, und eine Bank lädt zu einer ersten Rast ein.

Durch das Hochmoor geht es auf Bohlen- und Felswegen hinab zur Hochkopfhütte, wo der Westweg verlassen wird.

Abstieg ins Menzenschwander Tal

Mit der blauen Raute Richtung „Menzenschwand“ geht es auf dem Hochkopfweg, anschließend auf der gelben Raute auf einem alpinen Pfad hinab ins Tal. Im Bereich „Im Gschweih“ folgt der Premiumweg Menzenschwander Geißenpfad Richtung „Menzenschwand Hinterdorf“ und zur Ziegenweide. Durch den Talkessel der Menzenschwander Alb führt der Weg weiter zu den beeindruckenden Albwasserfällen (Menzenschwander Wasserfälle). Am Aussichtspunkt „Zum Kuckuck“ (892 m) bietet sich eine Einkehr im Bergcafé am Wasserfall an.

Der Weg verläuft weiter rechts über den Parkplatz durch das Krunkelbachtal. Eine Infotafel erklärt die historische Trockenmauer zwischen dem „wilden“ Feld am Berg und dem „zahmen“ Feld im Tal. Ein Stichweg führt zur ehemaligen Grube Krunkelbach („Hans Paul“)“, der größten Uranlagerstätte Westdeutschlands. Bis 1991 wurden hier rund 100.000 Tonnen Uranerz gefördert. Zurück auf dem Wanderweg passiert man die Barbaraquelle und die Floriansquelle, die noch heute radon- bzw. fluoridhaltiges Wasser liefern. Über eine Brücke über den Krunkelbach verlässt der Weg das Gelände des Uranbergwerks.

Aufstieg zum Naturlehrpfad Herzogenhorn

Ein Holzschild weist nach rechts zum Krunkelbach; nach 800 m folgt ein Wegweiser links hinauf in Richtung Herzogenhorn. Steil durch den Wald steigt der Pfad zur Finsterbühlhütte und weiter zur Krunkelbachhütte, bevor der Krunkelbachsattel erreicht wird. Von hier sind es 600 m zum Berggasthaus Krunkelbachhüttel.

Anschließend führt der Aufstieg weiter zur Glockenführe. Der Naturlehrpfad Herzogenhorn verläuft durch subalpine Vegetation und ein kleines Hochmoor zum Großen Wächtenkessel am Nordosthang des Herzogenhorns. Bei der Glockenführe öffnet sich der Blick auf das Bundesleistungszentrum Herzogenhorn (Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald), das Einkehrmöglichkeiten bietet.

Höchster Punkt & Rückweg

Auf dem Westweg (rote Raute) wird nun der höchste Punkt der Tour erreicht: Grafenmatt (1.369 m), mit Blick zum Feldbergturm. Vom Wegweiser „Hebelhof/Parkpl. Grafenmatt 1.230 m“ führt die gelbe Raute Richtung Hebelweg zum Ziel: Feldberg Hebelhof (1.200 m) an der Bushaltestelle am Feldbergpass. Mit dem Linienbus 7300 geht es zurück zum Bahnhof Bärental.

Hinweise + Tipps

Anreise & Öffentliche Verkehrsmittel – Feldberg/Bärental

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Wanderung ist komfortabel mit Bahn und Bus erreichbar:

Hinfahrt: Mit der 3-Seen-Bahn oder Bus 7300 bis zum Bahnhof Feldberg-Bärental.

Rückfahrt: Mit Bus 7300 vom Hebelhof, Feldberg (Schwarzwald) zurück nach Feldberg-Bärental.

Weitere Fahrplanauskünfte gibt es auf www.reiseauskunft.bahn.de.

Anfahrt mit dem Auto

Über die Passstraße B317 gelangt man bequem zur Ortsmitte Bärental.

Parkmöglichkeiten

Direkt am Bahnhof Bärental steht ein großer Parkplatz zur Verfügung, ideal für Tagesausflügler und Wanderer.

Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Strecke
Distanz
16,0 km
Höhenmeter Aufstieg
817 hm
Höhenmeter Abstieg
548 hm
höchster Punkt
1.374 m
niedrigster Punkt
902 m
ca. Dauer
5:30 – 6:00 h
trittsicher, gute Grundkondition
Wegmarkierung
Rote Raute (Westweg) - Blaue Raute - Gelbe Raute - Menzenschwander Geißenpfad - Gelbe Raute - Westweg - Gelbe Raute
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat