Auf aussichtsreichen Pfaden über den Feldberg – Wanderung auf dem höchsten Berg des Schwarzwalds

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
18,1 km
Höhenmeter Aufstieg
666 hm
Höhenmeter Abstieg
666 hm
höchster Punkt
1.444 m
niedrigster Punkt
912 m
ca. Dauer
6:00 – 6:30 h
trittsicher, gute Grundkondition
Wegmarkierung
Rote Raute (Westweg) - Gelbe Raute
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Der Feldberg ist mit 1.493 m über Normalnull der höchste Berg in Baden-Württemberg und ein faszinierendes Ziel für Wanderer, Naturliebhaber und Geologieinteressierte. Die Wege führen über aussichtsreiche Pfade, die Panoramen über den Hochschwarzwald eröffnen und gleichzeitig die einzigartige Natur- und Landschaftsgeschichte erlebbar machen.

Naturschutzgebiet Feldberg – Subalpine Flora

Ein Großteil des Feldberggebietes ist aufgrund seiner subalpinen Vegetation als Naturschutzgebiet ausgewiesen – das älteste und größte in Baden-Württemberg. Seit 1989 sorgt ein hauptamtlicher Naturschutzwart, der Feldberg-Ranger, für die Betreuung. Seit 2001 ist das Naturschutzzentrum Südschwarzwald im Haus der Natur für die Schutzgebietsbetreuung zuständig. Hier kann eine interaktive Dauerausstellung zur Natur- und Landschaftsgeschichte des Feldbergs besucht werden.

Geologie & Erdgeschichte

Das Grundgebirge des Feldbergs besteht aus Gneis, einem rund eine Milliarde Jahre alten Gestein. Im Laufe der Erdgeschichte wurde der Feldberg viermal gehoben und dreimal wieder abgetragen – das heutige Erscheinungsbild gilt als der „dritte Feldberg“.

Während der Würm-Eiszeit bedeckte ein etwa 1.000 km² großer Gletscher den Schwarzwald. Die glaziale Landschaft prägte den Feldberg nachhaltig:

Die Entstehung des Feldsees erfolgte durch die Ausbreitung des Feldberggletschers.

Anschließend bildete sich das Feldseemoor.

Der Gletscher schob eine Endmoräne bei Waldhof auf.

Danach zog sich der Gletscher zurück und hinterließ die charakteristische Gletscherlandschaft, die das heutige Bild des Feldbergs prägt.

Umfassendes Panorama – Blick vom Feldberg

Der Feldberg bietet eines der umfassendsten Panoramen in Deutschland, besonders im Winter bei Inversionswetterlage.

Westen: Blick über den Oberrheingraben bis zu den Vogesen – vom Elsässer Belchen/Ballon d’Alsace bis zum Donon und Odilienberg, gelegentlich bis zum südlichen Pfälzerwald („Vosges du Nord“).

Norden: Sicht auf die Hornisgrinde und die gesamte Kette der Schwäbischen Alb, insbesondere den Lemberg, rechts davon die Hegauvulkane.

Süden: Die Alpen entfalten sich majestätisch – von der Alpspitze und Zugspitze über die Allgäuer Alpen, das Lechquellengebirge, die Verwallgruppe und Silvretta, bis in die Westalpen mit Alpstein/Säntis, den Bergen um den Walensee, Glarner Alpen, Urner Alpen, Berner Alpen, Grand Combin, Mont Blanc und bis zu den Freiburger Voralpen. Vor den Westalpen erstreckt sich der Schweizer Jura, mit dem Chasseral als höchstem Punkt.

Dieses Panorama reicht somit von Italien bis nach Südwestdeutschland und von Österreich bis nach Frankreich, ein einzigartiger Rundblick, der den Feldberg zu einem Höhepunkt jeder Schwarzwaldwanderung macht.

Fazit

Eine Wanderung auf dem Feldberg verbindet Panorama, Naturerlebnis und geologische Geschichte. Die Aussicht vom höchsten Punkt des Schwarzwalds, die subalpine Flora und die Spuren der Eiszeit machen jeden Schritt zu einem Erlebnis voller Landschaftsgeschichten und Naturwunder.

Höhenprofil

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Der Feldberg ist mit 1.493 m über Normalnull der höchste Berg in Baden-Württemberg und ein faszinierendes Ziel für Wanderer, Naturliebhaber und Geologieinteressierte. Die Wege führen über aussichtsreiche Pfade, die Panoramen über den Hochschwarzwald eröffnen und gleichzeitig die einzigartige Natur- und Landschaftsgeschichte erlebbar machen.

Naturschutzgebiet Feldberg – Subalpine Flora

Ein Großteil des Feldberggebietes ist aufgrund seiner subalpinen Vegetation als Naturschutzgebiet ausgewiesen – das älteste und größte in Baden-Württemberg. Seit 1989 sorgt ein hauptamtlicher Naturschutzwart, der Feldberg-Ranger, für die Betreuung. Seit 2001 ist das Naturschutzzentrum Südschwarzwald im Haus der Natur für die Schutzgebietsbetreuung zuständig. Hier kann eine interaktive Dauerausstellung zur Natur- und Landschaftsgeschichte des Feldbergs besucht werden.

Geologie & Erdgeschichte

Das Grundgebirge des Feldbergs besteht aus Gneis, einem rund eine Milliarde Jahre alten Gestein. Im Laufe der Erdgeschichte wurde der Feldberg viermal gehoben und dreimal wieder abgetragen – das heutige Erscheinungsbild gilt als der „dritte Feldberg“.

Während der Würm-Eiszeit bedeckte ein etwa 1.000 km² großer Gletscher den Schwarzwald. Die glaziale Landschaft prägte den Feldberg nachhaltig:

Die Entstehung des Feldsees erfolgte durch die Ausbreitung des Feldberggletschers.

Anschließend bildete sich das Feldseemoor.

Der Gletscher schob eine Endmoräne bei Waldhof auf.

Danach zog sich der Gletscher zurück und hinterließ die charakteristische Gletscherlandschaft, die das heutige Bild des Feldbergs prägt.

Umfassendes Panorama – Blick vom Feldberg

Der Feldberg bietet eines der umfassendsten Panoramen in Deutschland, besonders im Winter bei Inversionswetterlage.

Westen: Blick über den Oberrheingraben bis zu den Vogesen – vom Elsässer Belchen/Ballon d’Alsace bis zum Donon und Odilienberg, gelegentlich bis zum südlichen Pfälzerwald („Vosges du Nord“).

Norden: Sicht auf die Hornisgrinde und die gesamte Kette der Schwäbischen Alb, insbesondere den Lemberg, rechts davon die Hegauvulkane.

Süden: Die Alpen entfalten sich majestätisch – von der Alpspitze und Zugspitze über die Allgäuer Alpen, das Lechquellengebirge, die Verwallgruppe und Silvretta, bis in die Westalpen mit Alpstein/Säntis, den Bergen um den Walensee, Glarner Alpen, Urner Alpen, Berner Alpen, Grand Combin, Mont Blanc und bis zu den Freiburger Voralpen. Vor den Westalpen erstreckt sich der Schweizer Jura, mit dem Chasseral als höchstem Punkt.

Dieses Panorama reicht somit von Italien bis nach Südwestdeutschland und von Österreich bis nach Frankreich, ein einzigartiger Rundblick, der den Feldberg zu einem Höhepunkt jeder Schwarzwaldwanderung macht.

Fazit

Eine Wanderung auf dem Feldberg verbindet Panorama, Naturerlebnis und geologische Geschichte. Die Aussicht vom höchsten Punkt des Schwarzwalds, die subalpine Flora und die Spuren der Eiszeit machen jeden Schritt zu einem Erlebnis voller Landschaftsgeschichten und Naturwunder.

Routenbeschreibung

Wegbeschreibung – Rundwanderung über Feldberg, Zweiseenblick & Seebuck

Die Wanderung beginnt am Bahnhof Feldberg-Bärental (967 m) und führt über aussichtsreiche Pfade durch die schönsten Höhenlagen des Schwarzwalds.

Aufstieg zum Adlerweiher und Zweiseenblick

Vom Bahnhof aus folgt der Weg zunächst dem Tannenweg (rote Raute, Westweg) zum Adlerweiher. Weiter geht es vorbei an der Benezkapelle und zum Happ, mit einem herrlichen Ausblick auf Titisee und Feldberg. Danach steigt der Pfad steil bergan bis zum Zweiseenblick (1.292 m), einem der bekanntesten Aussichtspunkte mit Blick auf die beiden Schwarzwaldseen Titisee und Schluchsee. Hier bietet sich eine Rast an, um die Aussicht zu genießen.

Durch das Hochmoor zur Hochkopfhütte

Der Weg führt durch das subalpine Hochmoor zur Hochkopfhütte (1.200 m). Leicht ansteigend geht es weiter zum Caritashaus (1.225 m) mit der Herz-Jesu-Kapelle, die insbesondere wegen ihres sehenswerten Altarbilds einen Besuch wert ist.

Feldbergpass und Feldbergkirche

Unterhalb der B 317 geht es in Richtung Menzenschwander Hütte und unter der Skibrücke hindurch zum Feldbergpass (1.233 m). Hier verlässt der Wanderweg den Westweg, überquert die Straße und führt rechts auf dem Eberlinweg (gelbe Raute) zur Feldbergkirche. Nach der Besichtigung der Kirche folgt der Eberlinweg weiter bis zum Haus der Natur (1.300 m).

Seebuck, Bismarck-Denkmal und Feldsee

Der Aufstieg zum Bismarck-Denkmal kann alternativ mit der Feldbergbahn erfolgen. Vor dem Abstieg zum Feldsee lohnt ein Abstecher auf den Seebuck (1.440 m), von wo aus sich eine spektakuläre Aussicht auf den Südschwarzwald, die Vogesen und die Alpen bietet. Danach trifft der Weg wieder auf den Westweg (rote Raute).

Abstieg zum Feldsee und Rückweg nach Bärental

Über steile, steinige Pfade geht es abwärts zum Feldsee (1.100 m) und weiter zum Gasthaus Raimartihof. Auf der Südseite des hinteren Seebachtales führt der Weg zum Wanderparkplatz Kunzenmoos. Von dort folgt man ca. 300 m der Teerstraße bis zur Abzweigung Feldseeweg, weiter bis zur Talstraße und rechts zum Hotel Adler. Nach dem Überqueren der Straße geht es am Adlerweiher vorbei zurück zum Ausgangspunkt Feldberg-Bärental.

Hinweise + Tipps

Anreise & Öffentliche Verkehrsmittel – Feldberg-Bärental

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Wanderung ist bequem mit Bahn und Bus erreichbar:

Bahn: Fahrplanauskünfte über www.bahn.de

Bus: Informationen und Fahrpläne über www.suedbadenbus.de

Anfahrt mit dem Auto

Über die B 317 Feldberg – Bärental gelangt man direkt in die Ortsmitte.

Parkmöglichkeiten

Am Bahnhof Feldberg-Bärental steht ein großer Parkplatz zur Verfügung, ideal für Tagesausflügler und Wanderer.

Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
18,1 km
Höhenmeter Aufstieg
666 hm
Höhenmeter Abstieg
666 hm
höchster Punkt
1.444 m
niedrigster Punkt
912 m
ca. Dauer
6:00 – 6:30 h
trittsicher, gute Grundkondition
Wegmarkierung
Rote Raute (Westweg) - Gelbe Raute
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat