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Dimberg bei Dimbach - ein markanter Bergrücken im Pfälzerwald

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Dimberg bei Dimbach ist ein markanter Bergrücken im südlichen Pfälzerwald (Wasgau), der eine Höhe von etwa 418 Metern über dem Meeresspiegel erreicht. Er bildet ein rund 600 Meter langes Felsband, das als Naturdenkmal geschützt ist und eine zentrale Rolle im beliebten Dimbacher Buntsandstein Höhenweg spielt – einer Premium-Rundwanderung mit zahlreichen Aussichtspunkten und geologischen Lehrtafeln.

Geografisch wird der Dimberg im Nordwesten von den eindrucksvollen Felstürmen Falkenstein und im Südosten am Südhang von Kaftenstein flankiert. Die geologischen Schichten gehören zu den Trifels-Schichten des Buntsandsteins, wodurch die Region besonders für an Geologie Interessierte attraktiv wird.

Der Dimbacher Buntsandstein Höhenweg ist etwa zehn Kilometer lang, hat eine Höhendifferenz von 400 bis 600 Metern und startet am Wanderparkplatz in Dimbach. Die Strecke ist mit einer rot-weißen Markierung und einer schwarzen Felsensilhouette gekennzeichnet. Entlang des Weges informieren zwölf Stationen über Themen wie Sedimentbildung, Schichtungen und Tektonik, unter anderem am Falkenstein, am Dimberg und an den Isselmannsteinen. In der Nähe befinden sich weitere Wander- und Fernwege, darunter der Staudernheim–Soultz-sous-Forêts-Weg (blauer Balken) und der August-Becker-Weg.

Zu den Höhepunkten am Dimberg zählen der Dimbergfelsen, der einen Panoramablick auf Dimbach, Völkersweiler und die Burg Trifels bietet, sowie die Felstürme Falkenstein und Kaftenstein, die Einstiegsmöglichkeiten zum Klettern bieten. Der rund 41 Meter hohe Dimbergpfeiler ist ein beliebtes Kletterziel mit verschiedenen Routen.

Die Landschaft rund um den Dimberg ist geprägt von Urwäldern mit Buchen, Kiefern und Farnen sowie steilen Pfaden. Das Gebiet ist in das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord (Wasgau) eingebettet, das für seine unberührte Natur bekannt ist.

Für die Wanderung empfiehlt sich festes Schuhwerk, da die Wege steil, felsig und teilweise rutschig sind. Besonders an den Felsvorsprüngen ohne Geländer, etwa am Falkenstein und am Dimbergfelsen, ist Trittsicherheit unerlässlich. Kletterfreunde finden am Dimbergpfeiler, am Falkenstein und am Kaftenstein Routen für Einsteiger bis Fortgeschrittene.

Zusammenfassend ist der Dimberg ein lohnendes Ziel für Wanderer, Geologie interessierte Personen und Kletterer. Die Kombination aus spektakulären Felsformationen, beeindruckenden Aussichten, informativen Geopfaden und vielfältigen Klettermöglichkeiten macht ihn zu einem echten Highlight im Pfälzerwald – perfekt eingebettet in den abwechslungsreichen und naturnahen Premium-Buntsandstein-Höhenweg.

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Kleiner Rauhberg im Pfälzerwald: Wanderparadies und Buntsandsteinfelsen entdecken

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Man steht am Fuße eines bewaldeten Berges, dessen Gipfel sich 371 Meter über Normalhöhennull erhebt – der Kleine Rauhberg, auch bekannt als Spirkelbacher Rauhberg. Eingebettet im südlichen Pfälzerwald, liegt er im Dahner Felsenland, einer sagenhaften Region des Wasgaus. Ein Ort, wo die Zeit langsamer zu fließen scheint und die Natur in majestätischer Stille ihre Spuren hinterlässt. 

Faszinierender Kegelrücken mit markanten Buntsandsteinfelsen 

Der Kleine Rauhberg ist nicht nur ein bewaldeter Hügel, sondern ein Kegelrückenberg, geformt aus uraltem Buntsandstein, der vor etwa 251 bis 243 Millionen Jahren entstand. Seinen Anblick bestimmen markante Felsformationen: der mächtige Rauhfels am Westhang, der Krappenfels nördlich und der Rauhbergpfeiler im Süden. Diese beeindruckenden Buntsandsteinfelsen sind nicht nur steinerne Zeitzeugen, sondern auch als Naturdenkmal (ND-7340-290) ausgewiesen – ein Schutz, der die einzigartige Wildnis bewahren soll. 

Geographische Lage im Herz des Wasgaus 

Der Kleine Rauhberg steht an der westlichen Grenze von Spirkelbach, nur etwa 750 Meter Luftlinie von der Ortsmitte entfernt. Im Westen lockt die Gemeinde Hauenstein, 1,4 Kilometer entfernt, während im Norden der Große Rauhberg mit 376,9 Meter seine waldreiche Erhabenheit präsentiert. Der Steinbach schlängelt sich westlich am Berg vorbei, entspringt am Hülsenberg und mündet sanft in die Queich. Diese Landschaft erzählt von Harmonie und geologischer Geschichte. 

Wandern und Entdecken – Natur hautnah erleben 

Der Kleine Rauhberg ist ein Juwel im Wandergebiet Hauenstein. Über gut markierte Pfade und die spannende Spirkelbacher Rauhberg-Tour können Besucher den Berg erkunden. Die Wege führen durch dichte Wälder, vorbei an bizarren Felsformationen und eröffnen immer wieder neue Perspektiven auf die weite, grüne Landschaft des Wasgaus. 

Vom Gipfel und besonders vom Rauhbergpfeiler reicht der Blick weit nach Süden – ein Erlebnis, das zu stiller Einkehr und Bewunderung einlädt. Wer genau hinsieht, entdeckt im Gipfelbereich eine verborgene 350 Meter lange Stollenanlage, Relikt einer militärischen Anlage des Westwalls, das von einer bewegten Vergangenheit erzählt. 

Hier sind drei Wandertipps: 

1. Spirkelbacher Höllenberg-Tour – Premiumwanderweg mit spektakulären Felsenblicken → 

Diese rund 9 Kilometer lange Premiumwanderung auf dem Höllenberg zwischen Spirkelbach und Lug bietet eine perfekte Mischung aus Natur, Ruhe und beeindruckenden Panoramen. Die Tour startet am Spirkelbacher Friedhof und führt über sanfte Waldpfade sowie kurze, steile Anstiege zu außergewöhnlichen Buntsandsteinfelsen: dem Kleinen und Großen Ferkelstein mit Felsdurchbrüchen und Plätzen zum Rasten. Das Highlight ist der 455 Meter hohe Klingel-Kopf, dessen mit Farnen und Moosen bewachsene Felsbrocken eine mystische Atmosphäre schaffen. Weitere Höhepunkte sind der imposante Luger Friedrichsfels („Luger Fritz“) und der farbenprächtige Höllenfelsen mit fantastischem Talblick. Am Schluss führt der Weg zurück nach Spirkelbach, wobei die Route abwechslungsreich und gut begehbar ist – ideal für Wanderer aller Altersklassen. 

2. Spirkelbacher Höhenweg – Rundwanderung zu Felsen, Aussichtspunkten und Naturerlebnissen →   

Diese ca. 12 Kilometer lange Rundtour beginnt ebenfalls am Wanderparkplatz beim Spirkelbacher Friedhof und verzaubert mit einem abwechslungsreichen Pfad durch das idyllische Wiesental entlang des Spirkelbachs. Man wandert vorbei an grünen Kuhweiden und erreicht bald das imposante Felsmassiv der Prälatenkammer mit historischen Höhlen und geheimnisvollen Felsdurchbrüchen. Der Wanderweg führt dann zum „Prälatentürmchen“, einem Aussichtsfelsen mit weiter Sicht über den Pfälzerwald. Eine Pause lädt die PWV-Schutzhütte Spirkelbach ein. Über einen steilen Abschnitt gelangt man auf den Kamm des Rindsbergs mit moosbewachsenen Felsen und dem markanten Wackelstein, einem weithin sichtbaren Pilzfelsen. Der Weg bietet mehrere Aussichtspunkte, unter anderem am Buchholzfelsen mit Blick auf die Burgen Trifels, Anebos und Scharfenberg. Die Tour führt zurück zum Ausgangspunkt und verbindet Natur, Geschichte und spektakuläre Aussichten. 

3. Spirkelbacher Rauberg-Tour – Felsabenteuer und Panoramablicke im Pfälzerwald → 

Die kurze, aber eindrucksvolle Rundwanderung über etwa 5,4 Kilometer startet in Spirkelbach und besticht durch vielfältige Landschaften: von blühenden Streuobstwiesen über dichte Wälder bis hin zu markanten Buntsandsteinfelsen. Im Mittelpunkt steht das Naturdenkmal Spirkelbacher Rauhfels am Westhang des Kleinen Rauhbergs, ein beeindruckendes Felsmassiv mit steilen Felstürmen und einer schmalen Felsspalte, die zu durchwandern ein besonderes Naturerlebnis bietet. Der Weg führt weiter zum Rauhbergpfeiler, von dem aus man grandiose Panoramablicke auf Hauenstein, Spirkelbach und den Pfälzerwald genießt. Ein Abstecher zum nahegelegenen Krappenfels (Rauhbergtürmchen) rundet die Tour ab. Der Rückweg verläuft über schmale Waldpfade und Streuobstwiesen zurück zum Ausgangspunkt. Diese Wanderung ist ideal für alle, die Natur, Felsen und beeindruckende Ausblicke auf kompakter Strecke erleben wollen. 

Diese Wandertipps bieten sowohl für Genießer als auch für Aktivurlauber tolle Möglichkeiten, die faszinierenden Buntsandsteinlandschaften des Pfälzerwaldes rund um Spirkelbach kennenzulernen. 

Anreise und praktische Tipps 

Zugänge führen von Spirkelbach und Hauenstein gleichermaßen auf den Berg. Diese Routen sind gut ausgeschildert und bieten sowohl für geübte Wanderer als auch für Naturliebhaber angenehme und abwechslungsreiche Wege. Parkmöglichkeiten bestehen in den jeweiligen Gemeinden, von wo aus sich die Wanderung durch den Buntsandsteinwald bequem starten lässt. 

Naturdenkmal mit Geschichte – Schutz und Erhalt 

Der Kleine Rauhberg und seine spektakulären Felsen sind ein wertvolles Naturdenkmal. Diese Ausweisung schützt die empfindlichen Ökosysteme und die vielfältige Tierwelt rund um den Buntsandstein. Besucher sind eingeladen, diesen Schatz mit Respekt zu erleben, seinen besonderen Charakter zu erhalten und die Ruhe des Waldes zu bewahren.

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Die Kalmit: Höchster Berg im Pfälzerwald mit Panoramablick & Geschichte

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Die Kalmit ist mit 673,64 m ü. NHN der höchste Berg im Pfälzerwald und nach dem Donnersberg der zweithöchste Gipfel der gesamten Pfalz. Wer hier oben steht, versteht sofort, warum zeitgenössische Wanderer die Kalmit einst als »den schönsten Aussichtsberg der Pfalz« bezeichneten: Der Blick reicht weit über die Rheinebene, an klaren Tagen bis zum Schwarzwald.

Die Kalmit liegt im Naturpark Pfälzerwald und im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord – einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Mitteleuropas. Ihr Gipfel erhebt sich rund 3,8 km westnordwestlich von Maikammer und 5,5 km südwestlich von Neustadt an der Weinstraße.

Lage und Umgebung

Die Kalmit liegt in der Haardt, dem steilen Ostrand des Pfälzerwalds. Um den Gipfel gruppieren sich mehrere Vorberge, darunter der Hüttenberg (620 m) im Südwesten – auf dem das bekannte Felsenmeer am Hüttenberg liegt – sowie der Taubenkopf (603 m) im Nordosten und der Stotz (603 m) im Süden.

Das Kalmitmassiv ist von mehreren Quellen umgeben. Im Osthang entspringt der Alsterweiler Bach, der nach Maikammer fließt. Nordwestlich des Gipfels hat der Kaltenbrunnertalbach seinen Ursprung. Das Einzugsgebiet der Kalmit speist über verschiedene Bäche schließlich den Speyerbach und damit das Rheintal.

Natur erleben: Wald, Wasser und Weitsicht

Der Pfälzerwald rund um die Kalmit ist vorwiegend von Mischwald bedeckt. Kiefern dominieren den Baumbestand, Buchen und Eichen sorgen im Herbst für ein leuchtendes Farbenspiel. Wer ruhig und aufmerksam unterwegs ist, kann auf den Wegen zur Kalmit Rehen, Wildschweinen und einer Vielzahl von Waldvögeln begegnen.

Das Kalmitmassiv liegt vollständig im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord – einem UNESCO-anerkannten Schutzgebiet, das sich grenzüberschreitend bis in die französischen Vogesen erstreckt. Für Naturliebhaber ist das eine Garantie: Hier ist die Natur noch weitgehend intakt, die Wege sind ruhig und das Erlebnis echt.

Was steckt im Namen »Kalmit«?

Der Ursprung des Namens ist nicht eindeutig geklärt – und das macht ihn umso faszinierender. Eine Deutung leitet ihn vom lateinischen calvus mons»kahler Berg« – ab. Eine andere sieht einen indogermanischen Ursprung in kel/qel für »hoch, ragen«, was den Namen als »Höhenberg« oder »Gipfelberg« erklären würde. Vergleichbare Namen wie Calmont, Kallmünz oder Kalsmunt werden als verwandte Beispiele genannt. Welche Deutung die richtige ist, bleibt offen – vielleicht ist gerade das der Reiz.

Auf dem Gipfel: Was erwartet einen oben?

Kalmithaus – höchste und älteste Wanderhütte im Pfälzerwald

Das Kalmithaus – früher Ludwigshafener Hütte – wurde 1908 von der PWV-Ortsgruppe Ludwigshafen als bewirtschaftete Wanderhütte errichtet. Es ist damit nicht nur die höchstgelegene, sondern auch eine der ältesten Wanderhütten im Pfälzerwald.

Seine Geschichte ist bewegt: Nach dem Zweiten Weltkrieg von der französischen Besatzungsmacht genutzt, 1953 freigegeben, 1957 durch einen Neubau ersetzt. Am 13. November 1981 zerstörte eine Gasexplosion den vorderen Teil des Hauses – der Wiederaufbau dauerte bis 1983. Seit 2012 wird das Kalmithaus nicht mehr ehrenamtlich, sondern durch fest angestelltes Personal bewirtschaftet.

Heute bietet das Kalmithaus auf Terrasse und im Innenbereich pfälzische Küche, Wildspezialitäten und wechselnde Tagesgerichte. Das Haus liegt direkt am Pfälzer Weinsteig und ist zu jahreszeitlich wechselnden Zeiten geöffnet.

Aussichtsturm und Sendeturm

Der Aussichtsturm Kalmit wurde 1928/29 vom Hauptverein des Pfälzerwald-Vereins errichtet – als Ersatz für einen 1868 erbauten und später eingestürzten Vorgänger. Der 21 m hohe Turm war von Anfang an mit Wohnräumen, elektrischem Licht und fließendem Wasser ausgestattet. Heute beherbergt er Relaisfunkstelle, Wetterstation und Fernsicht-Messstation und ist leider für die Öffentlichkeit gesperrt.

Der Königstein – ältestes Bauwerk auf der Kalmit

Auf dem Gipfel steht ein 5,5 m hohes Sandsteindenkmal für König Maximilian I. Joseph von Bayern. Es wurde 1824 von den Bürgern Maikammers und Alsterweilers anlässlich seines 25. Regierungsjubiläums errichtet und ist damit das älteste Bauwerk auf der Kalmit. Volkstümlich wird es »Königstein« genannt. Das Denkmal wurde 2025 saniert.

Höchster Weinberg in Rheinland-Pfalz

Eine Besonderheit der jüngeren Geschichte: Am 25. April 2023 wurde auf der Kalmit der höchstgelegene Weinberg in Rheinland-Pfalz angelegt – eine schöne Verbindung zwischen dem höchsten Berg des Pfälzerwalds und der Weinkultur der Region.

Panoramablick: Was sieht man von der Kalmit?

Von der Terrasse des Kalmithauses reicht der Blick rund 500 Höhenmeter hinab in die Oberrheinische Tiefebene. Gut zu sehen sind die bergnahen Weinbaugemeinden Maikammer (170 m) und St. Martin (225 m), weiter entfernt die Städte Ludwigshafen, Mannheim, Speyer und Philippsburg.

Bei klarer Sicht reicht die Fernsicht bis zum Odenwald bei Heidelberg mit dem Königstuhl (570 m), weiter zum Nordschwarzwald mit der Hornisgrinde (1164 m) – dem höchsten Berg des Nordschwarzwalds – und der Badener Höhe (1002 m). Ein Panorama, das man sich ruhig eine Weile gönnen sollte – am besten mit einem Glas Pfälzer Wein in der Hand.

Im Nordnordwesten ist der Donnersberg (686 m) zu sehen, der höchste Gipfel der Pfalz. Eine besondere Blickachse verbindet die Kalmit mit dem Schloss Schwetzingen (36 km entfernt), dessen Hauptachse exakt auf den Kalmitgipfel ausgerichtet ist.

Wanderwege auf die Kalmit

Die Kalmit ist Etappenziel mehrerer zertifizierter Wander- und Fernwege:

Der Pfälzer Weinsteig – ein seit 2010 zertifizierter Prädikatsweg des Deutschen Wanderverbandes – führt auf seiner vierten Etappe von Neustadt über das Hambacher Schloss und die Hohe Loog auf den Kalmitgipfel. Anschließend verläuft der Weg durch das Felsenmeer am Hüttenberg hinunter nach St. Martin.

Der Wanderweg mit der Markierung Roter Punkt führt vom Hauptbahnhof Neustadt über die Hohe Loog auf die Kalmit – alternativ von St. Martin über Wolselquelle und Felsenmeer.

Der Weg mit der Markierung Weiß-Grün führt von Maikammer direkt auf die Kalmit – eine rund 11 km lange Rundwanderung mit etwa 500 Höhenmetern, die teilweise auf der Route der Kleinen Kalmit Runde verläuft und Weinromantik mit Pfälzerwald-Idylle verbindet. Wer es kürzer und familienfreundlicher mag, ist mit der Kleinen Kalmit Runde (4,9 km) vom Wanderparkplatz Hüttenhohl bestens bedient – ideal auch für Kinder.

Kalmit-Klapprad-Cup – Kult seit 1992

Seit 1992 findet jährlich der Kalmit-Klapprad-Cup statt – ein Radrennen, bei dem ausschließlich Klappräder ohne Schaltung erlaubt sind. Die rund 6 km lange Strecke führt von Maikammer auf den Gipfel. Ein Pflichttermin für alle, die den Pfälzerwald auch von seiner humorvollen Seite kennenlernen wollen.

FAQ: Häufige Fragen zur Kalmit

Wie hoch ist die Kalmit? 

Die Kalmit ist 673,64 m ü. NHN hoch und damit der höchste Berg im Pfälzerwald.

Wie komme ich auf die Kalmit? 

Der kürzeste Weg führt vom Parkplatz Kalmit direkt unterhalb des Gipfels – von dort sind es nur rund 300 m bis zum Kalmithaus. Wer jedoch das Beste der Region erleben möchte, startet am Wanderparkplatz Hüttenhohl: Die Kleine Kalmit Runde (4,9 km) führt durch das Felsenmeer am Hüttenberg und über lohnenswerte Waldwege auf den Gipfel – und ist damit die deutlich schönere Wahl. Alternativ geht es von Maikammer oder Neustadt über den Pfälzer Weinsteig.

Hat das Kalmithaus geöffnet? 

Das Kalmithaus ist zu jahreszeitlich wechselnden Zeiten geöffnet. Aktuelle Öffnungszeiten direkt auf kalmithaus.de.

Kann man auf dem Kalmit-Aussichtsturm hochgehen? 

Leider nein – der Aussichtsturm ist für Besucher gesperrt, da er heute als Relaisfunkstelle und Wetterstation genutzt wird.

Ist die Kalmit mit Kindern machbar? 

Ja – die Kleine Kalmit Runde ist ausdrücklich familienfreundlich. Das Felsenmeer begeistert Kinder, und der Aufstieg ist gut machbar.

Was ist die Kleine Kalmit? 

Die Kleine Kalmit ist eine völlig andere Erhebung – nur 270,5 m hoch, rund 15 km südsüdwestlich der Kalmit zwischen Ilbesheim und Arzheim gelegen. Sie gehört zur Vorhügelzone des Pfälzerwalds und liegt geologisch im Oberrheingraben.