Die Narices del Teide - Ein beeindruckendes Naturphänomen im Teide Nationalpark
Die Kraterlandschaft der »Nasenlöcher« des Teide
Die Narices del Teide, auch bekannt als die »Nasenlöcher« des Teide, sind ein faszinierendes Naturphänomen im Teide-Nationalpark auf Teneriffa. Die Kraterlandschaft liegt in einer Höhe von 2.749 Metern an der Westseite des Pico Viejo. Die Öffnungen entstanden während des letzten Vulkanausbruchs im Jahr 1798.
Von dem Aussichtspunkt Mirador Narices del Teide an der Landstraße TF-38 aus hat man einen atemberaubenden Blick auf diese einzigartigen Formationen.
Die Montaña de Chío, die sich ebenfalls von diesem Aussichtspunkt aus bewundern lässt, ist mit einer Höhe von 2.346 Metern ein weiteres imposantes Element der Landschaft rund um den Teide.
Mirador Narices del Teide – eine grandiose Aussicht auf die Lavafelder des Pico Viejo
Mit einer Länge von über 10 km und einer Breite von mehr als 5 km bedeckte der Ausbruch des Pico Viejo große Flächen im heutigen Teide Nationalpark. Die aus dem Vulkan entspringenden Lavaströme hinterließen eine Schneise voll schwarzer Felsen zurück. Aufgrund der enormen Wucht des Ausbruchs entstanden die Narices del Teide, zwei riesige Öffnungen am Hang des Vulkans. Dank der Entstehung der Narices del Teide bietet der gleichnamige Aussichtspunkt heute einen atemberaubenden Blick auf den Teide-Nationalpark. Schon von weitem erkennt man die Krater in der Bergflanke des Pico Viejo. Wer hier steht, kann sich kaum von dem Anblick losreißen.
Wanderungen zu den Narices del Teide
Die Nasenlöcher des Teide können auf verschiedenen Routen erwandert werden. Entlang der Touren bietet sich die Besteigung des Pico Viejo mit dem 3.105 Meter hohen Gipfelplateau des Pico Sur an. Von dort genießt man atemberaubende Ausblicke über den 225 Meter tiefen Krater und auf den gegenüberliegenden Pico del Teide.
Die offizellen Wege des Teide Nationalparks zur Kraterlandschaft Narices del Teide:
→ Sendero 9: Mirador Narices del Teide - Mirador de Pico Viejo
→ Sendero 28 – Chafarí: Boca Tauce - Narices del Teide
Für die Wanderwege, die zu den Narices del Teide führen oder von dort auf- bzw. absteigen, ist eine Genehmigung erforderlich. Verstöße werden mit hohen Geldstrafen geahndet. Auch eine ungeeignete Ausrüstung kann dazu führen, dass der Zugang zu den Routen verweigert wird – selbst wenn eine Genehmigung vorliegt. Aktuelle Informationen zu den kosten- und genehmigungspflichtigen Wanderwegen am Teide:
Regeln Teide-Nationalpark: Zugangsbeschränkungen und Ausrüstungspflicht →
Informationen zu Preisen, Buchungsmöglichkeiten und Wandergebühren im Teide-Nationalpark →
Wanderung auf den Pico Viejo über die Narices del Teide
→ Anspruchsvolle Wanderung von 16,8 km auf den spektakulären Südgipfel des Pico Viejo, den Pico Sur. Auf der Tour sind ca. 1.180 Höhenmeter im Auf- und Abstieg zu bewältigen. Ein absolutes Highlight der Route sind die gewaltigen Krater der Narices del Teide (Nasenlöcher des Teide). Der Weg führt teilweise durch Lapillifelder auf losem und rutschigem Untergrund.
Wanderung Boca Tauce – Narices del Teide – Pico Viejo – Teleférico
→ Der Wanderweg führt von Boca Tauce in die Lavafelder des Vulkanausbruchs von 1798 und weiter hinauf zum Pico Viejo und zur Bergstation der Seilbahn am Mirador La Rambleta. Der anstrengende Weg verläuft über grobe Lavafelder und lockere Lapilliflächen steil hinauf in die Kraterlandschaft der Narices del Teide (Nasenlöcher des Teide). Auf der 11,9 km langen Wanderung sind 1.550 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen.
Überquerung des Teide-Massivs
→ 2-Tages-Tour mit Übernachtung in der Berghütte Refugio de Altavista. Auf der insgesamt 25 km langen Strecke sind 1.726 Höhenmeter im Aufstieg und 1.707 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen. Diese Wanderung vereint alle Highlights des Teide-Pico-Viejo-Massivs im Nationalpark. Über die Narices del Teide steigt die Route zum Pico Viejo auf. Von dort geht es weiter zum 3.718 m hohen Gipfel des Pico del Teide. Der Abstieg führt über den Montaña Blanca vorbei an den Huevos del Teide. Durch eine helle Bimssteinlandschaft erreicht man das Besucherzentrum El Portillo.
Die Narices del Teide
Was sind die Narices del Teide und wie sind sie entstanden?
Die Narices del Teide (deutsch: Nasenlöcher des Teide) sind eine markante Kraterlandschaft an der Westseite des Pico Viejo im Teide-Nationalpark auf Teneriffa. Die beiden riesigen Öffnungen entstanden während des bislang letzten historischen Vulkanausbruchs im Jahr 1798 und prägen seither mit ausgedehnten schwarzen Lavaströmen und Lapillifeldern die alpine Vulkanlandschaft.
Wie kommt man zum Mirador Narices del Teide und welche Aussicht hat man dort?
Der Aussichtspunkt Mirador Narices del Teide liegt direkt an der Landstraße TF-38 und ist bequem mit dem Auto erreichbar. Von dort aus genießt man einen atemberaubenden, leicht zugänglichen Blick auf die schwarzen Lavafelder des Pico Viejo, die Krater der Nasenlöcher sowie die gegenüberliegende Montaña de Chío (2.346 m).
Welche Wanderwege führen zu den Narices del Teide und sind diese genehmigungspflichtig?
- Zu den wichtigsten Wanderrouten, die durch oder an den Kratern vorbeiführen, gehören:
- Sendero 9: Vom Mirador Narices del Teide zum Mirador de Pico Viejo (sowie weiter zum Südgipfel Pico Sur, ca. 16,8 km).
- Sendero 28 (Chafarí): Die anspruchsvolle Tour von Boca Tauce direkt durch die Lavafelder von 1798 hinauf zu den Kratern (ca. 11,9 km).
- Teide-Massiv-Überquerung: Eine 2-Tages-Tour über die Narices del Teide und den Pico Viejo zum Hauptgipfel des Teide. Wichtig: Für die offiziellen Wanderwege im Teide-Nationalpark ist in der Regel eine behördliche Genehmigung erforderlich. Zudem wird streng auf adäquate Ausrüstung geachtet; bei Verstößen oder ungenügender Ausrüstung drohen hohe Geldstrafen und der Zugang wird verweigert.
Welche Anforderungen stellen die Wanderungen an den Narices del Teide an Wanderer?
Die Touren rund um die Narices del Teide gelten als anspruchsvoll. Sie erfordern eine sehr gute Grundkondition, da je nach Route erhebliche Höhenmeter (z. B. 1.550 Höhenmeter im Aufstieg auf dem Sendero 28) zu bewältigen sind. Technisch anspruchsvoll sind vor allem die Passagen durch grobe Lavafelder und lose Lapilliflächen, die einen sicheren Tritt, alpine Erfahrung und feste, geländegängige Wanderschuhe erfordern.