Der Aussichtspunkt Mirador de Pico Viejo ist von der Seilbahnstation am Mirador La Rambleta in etwa 30 Minuten Gehzeit über den Weg 12 zu erreichen. Schon der Weg dorthin führt durch eine eindrucksvolle Vulkanlandschaft. Am Aussichtspunkt öffnet sich der Blick auf den gewaltigen Krater des Pico Viejo und weiter über das Teno-Gebirge bis zur Westküste Teneriffas. Bei guter Sicht sind in der Ferne sogar die Nachbarinseln La Gomera, El Hierro und La Palma zu erkennen.

Besonders interessant sind die dunklen Lavafelder unterhalb des Aussichtspunkts. Zu sehen sind die Lavas Negras, die bei den Ausbrüchen der Narices del Teide im Jahr 1798 entstanden. Sie gehören zu den jüngsten vulkanischen Landschaften des Teide-Nationalparks und ziehen sich in dunklen Lavaströmen über die Hänge des Teide-Massivs.

Der Weg zum Aussichtspunkt ist mit grobem Lavagestein bedeckt. Entlang der Strecke finden sich zudem Fumarolen, aus denen Wasserdampf und vulkanische Gase austreten können. Der typische Schwefelgeruch macht einige dieser Stellen bereits aus einiger Entfernung bemerkbar.

Geologische und vulkanologische Highlights

  • Der Krater des Pico Viejo (Chahorra): Der rund 800 Meter breite Krater gehört zu den eindrucksvollsten vulkanischen Landschaften Teneriffas. Unterschiedlich gefärbte Gesteinsschichten und die gewaltige Dimension des Kraters machen die vulkanische Entstehungsgeschichte besonders anschaulich.
  • Die Lavas Negras: Die dunklen Lavaströme entstanden während der Ausbrüche der Narices del Teide im Jahr 1798. Die Eruptionsserie zählt zu den jüngsten bekannten Vulkanausbrüchen auf Teneriffa. Die fast vegetationslosen Lavaflächen bilden einen starken Kontrast zur übrigen Landschaft des Nationalparks.
  • Fumarolen am Weg: Entlang des Weges können an verschiedenen Stellen Fumarolen beobachtet werden. Aus Spalten im Untergrund treten Wasserdampf und vulkanische Gase aus. Zusammen mit dem Schwefelgeruch wird hier besonders unmittelbar spürbar, dass der Teide-Vulkanismus die Landschaft bis heute prägt.

Hinweis: Einige Wanderwege rund um den Mirador de Pico Viejo sind genehmigungs- bzw. kostenpflichtig. Verstöße werden mit Geldstrafen geahndet. Auch ungeeignete Ausrüstung kann dazu führen, dass der Zugang zu den Routen verweigert wird – selbst wenn eine Genehmigung vorliegt.

Aktuelle Informationen zu den genehmigungs- bzw. kostenpflichtigen Wanderwegen im Sunhikes Magazin:  

Regeln Teide-Nationalpark: Zugangsbeschränkungen und Ausrüstungspflicht →  
Informationen zu Preisen, Buchungsmöglichkeiten und Wandergebühren im Teide-Nationalpark im Sunhikes-Magazin →

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Mirador de Pico Viejo

Wie kommt man zum Mirador de Pico Viejo und wie lange dauert der Fußweg?

Der Aussichtspunkt ist von der Seilbahn-Bergstation am Mirador La Rambleta in etwa 30 Minuten Gehzeit über den Weg 12 (Sendero 12) zu erreichen. Der Weg führt durch eine eindrucksvolle Vulkanlandschaft in großer Höhe.

Welche Ausblicke hat man vom Aussichtspunkt aus?

Bei klarer Sicht bietet der Mirador einen beeindruckenden Blick auf den rund 800 Meter breiten Krater des Pico Viejo (Chahorra) sowie über das Teno-Gebirge bis zur Westküste Teneriffas. In der Ferne sind häufig auch die Nachbarinseln La Gomera, El Hierro und La Palma zu erkennen.

Was sind die „Lavas Negras“ und die Fumarolen am Weg?

Entlang des Weges fallen die dunklen, fast vegetationslosen Lavas Negras auf. Sie entstanden bei den Ausbrüchen der Narices del Teide im Jahr 1798 und gehören zu den jüngsten Lavafeldern des Teide-Nationalparks. An einigen Stellen lassen sich zudem Fumarolen beobachten. Aus Rissen im Gestein treten Wasserdampf und vulkanische Gase aus, die teilweise an ihrem typischen Schwefelgeruch zu erkennen sind.

Welche Regeln und Einschränkungen gelten für den Zugang?

Für einige Wanderwege rund um den Mirador de Pico Viejo gelten besondere Zugangsregelungen. Je nach Route können Genehmigungen erforderlich und bestimmte Wege kostenpflichtig sein. Auch mit einer gültigen Genehmigung kann der Zugang verweigert werden, wenn die erforderliche Ausrüstung fehlt oder die Bedingungen einen sicheren Zugang nicht zulassen. Die aktuellen Bestimmungen und wichtigen Hinweise sind im Sunhikes Magazin zusammengefasst.
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