Mirador de Doña Pola – Hoch über dem Barranco Fagundo
Erreicht man den Mirador de Doña Pola, öffnet sich ein Ort der Ruhe. Man tritt aus der Bewegung heraus, setzt sich an einen der schlichten Tische mit Bänken und lässt den Blick schweifen. Tief unter einem liegt der Barranco Fagundo, eine mächtige Schlucht im Norden von La Palma, deren steile Flanken von üppigem Grün überzogen sind. Die Landschaft wirkt weit, offen und zugleich geschützt – ein Platz, der zum Verweilen einlädt.
Blick in die Tiefe: Barranco Fagundo in Garafía
Der Aussichtspunkt liegt in der Gemeinde Garafía und bietet einen privilegierten Blick auf die von Lorbeerwäldern umgebene Schlucht. Man sieht, wie das Gelände abrupt abfällt, wie sich Felsen, Vegetation und Schatten zu einem lebendigen Relief verbinden. Die Farben wechseln mit dem Licht und den Jahreszeiten – von sattem Grün bis zu dunklen, erdigen Tönen. Hier offenbart sich der geologische Reichtum der Insel auf eindrucksvolle Weise.
Ruheplatz & Etappe auf alten Wegen
Der Mirador de Doña Pola ist nicht nur ein Ort zum Ausruhen, sondern auch ein markanter Punkt auf mehreren Wanderwegen im Norden von La Palma. Besonders bekannt ist die Route von La Zarza zum Aussichtspunkt, die durch Landschaften von hohem ökologischem und kulturellem Wert führt. Man wandert durch ursprüngliche Vegetation, begleitet von Stille und dem Gefühl, sich fernab des Alltäglichen zu bewegen.
Eine der schönsten Routen im Norden der Insel La Palma, auf der sich der Mirador de Doña Pola befindet, ist die Rundwanderung von La Zarza durch die Caldera del Agua über Don Pedro auf dem Weg PR LP 9.2 →
Natur erleben, ohne Eile
Die ruhige Umgebung, die einheimische Vegetation und die Weite des Ausblicks machen diesen Ort ideal, um innezuhalten. Man bleibt stehen, atmet durch und lässt die Landschaft wirken. Der Mirador de Doña Pola ist kein lauter Aussichtspunkt – er lebt von Zurückhaltung, von Tiefe und von der Kraft der Natur, die hier ganz für sich spricht.
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