Wanderung Camino de Gordian: Von der Ermita de la Virgen del Pino zur Cumbrecita
Tourencharakter
Die Wanderung von der Ermita de la Virgen del Pino zur Cumbrecita – auch bekannt als Camino de Gordian – führt durch abwechslungsreiche Landschaften am Rand des Riachuelo-Tals und vorbei am Pico Corralejo. Der Weg beginnt im lichten Kiefernwald auf dem PR LP 1 und verläuft zunächst sanft bergauf, später in stetigem Auf und Ab entlang des Berghangs. Unterwegs passiert man mehrere in den Fels geschlagene Galerías, darunter die Galería Unica, sowie markante Barrancos wie den Barranco de Juan Caitana.
Schmale, teils steile Pfade wechseln sich mit breiteren Forstwegen ab. Serpentinen führen schließlich hinauf zu aussichtsreichen Punkten mit Blick auf die Cumbre Nueva, das Riachuelo-Tal und später auf Cumbrecita, Pico Bejenado und die Caldera de Taburiente. Am Ziel angekommen, bietet sich ein eindrucksvolles Panorama; der Rückweg erfolgt zu Fuß oder bequem per Taxi.
Höhenprofil
Routenbeschreibung
Start im Kiefernwald von La Palma
Man beginnt die Wanderung auf La Palma an der Ermita de la Virgen del Pino, wo der Duft von Kiefern in der Luft liegt. Der breite Wanderweg PR LP 1 mit seiner weiß-gelben Markierung führt sanft bergauf durch den lichten Wald. Schritt für Schritt lässt man den Alltag zurück, während das Licht zwischen den Stämmen tanzt.
Nach etwa dreißig Minuten erreicht man eine Wegtafel. Man biegt links ab, folgt einem breiten Weg leicht bergab und hält an der nächsten Gabelung geradeaus in Richtung La Cumbrecita. Steine säumen den Pfad und geben ihm Struktur und Ruhe.
Wasserstollen und Barrancos
Der Weg verläuft nun in einem stetigen Auf und Ab entlang des Berghangs. An einer weiteren Gabelung hält man sich rechts. Nach einem felsigen Abschnitt überquert man einen kleinen Sattel, nahe eines alten Brunnenstollens. Kurz darauf verengt sich der Forstweg zu einem schmalen Wanderpfad, vorbei an der Galería Unica.
Der Barranco de Juan Caitana öffnet sich, weitere Wasserstollen folgen. Man spürt die Geschichte der Insel, verborgen im Fels, begleitet vom leisen Echo vergangener Arbeit.
Panoramaweg zur Cumbrecita
Serpentinen führen hinauf auf den Bergrücken. Ein Aussichtspunkt schenkt den ersten großen Blick ins Riachuelo-Tal. Der Pfad zieht sich weiter entlang der Felswände der Cumbre Nueva, ruhig und kraftvoll zugleich, bis zur Galería de Tabercorade.
Nach einer steilen Passage öffnet sich schließlich der Blick: Cumbrecita, Pico Bejenado, Roques de Cumbrecita und Teile der Caldera de Taburiente liegen weit ausgebreitet vor einem. Man steht still, atmet, schaut.
Wenig später erreicht man das Ziel. Für den Rückweg wählt man entweder denselben Pfad oder gönnt sich ein Taxi zurück zur Ermita del Pino – müde Beine, voller Bilder.
Hinweise + Tipps
Wichtige Hinweise zur Wanderung
Für die Wanderung sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich, da der Weg teilweise schmal und steil verläuft. Wasser und Proviant müssen selbst mitgebracht werden, da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten gibt.
Bei Calima – dem warmen, staubbringenden Wüstenwind – sollte die Tour nicht unternommen werden. In dieser Wetterlage besteht ein erhöhtes Risiko, bei einem möglichen Waldbrand in gefährliche Situationen zu geraten.
Ausgangspunkt:
Ermita de la Virgen del Pino. Man erreicht sie vom Besucherzentrum des Nationalparks in Richtung Cumbrecita, nimmt die erste Abfahrt rechts und folgt der Beschilderung „Ermita de la Virgen del Pino“.
Endpunkt:
Parkplatz an der Cumbrecita.
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