Wanderung vom Famara-Massiv über den Camino de Guatifay zum Strand Playa del Risco

Schwierigkeit
moderat
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
9,1 km
Höhenmeter Aufstieg
377 hm
Höhenmeter Abstieg
377 hm
höchster Punkt
358 m
niedrigster Punkt
0 m
ca. Dauer
2:45 – 3:45 h
trittsicher, gute Grundkondition, vorwiegend Pfade
Wegmarkierung
–
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Windschutz
Auslastung
gering

Tourencharakter

Eine eindrucksvolle etwa 9 km Wanderung, die traumhafte Ausblicke auf die Steilküste des Famara-Massivs und den Chinijo-Archipel zu bieten hat. Wer die rund 380 Höhenmeter Auf- und Abstieg auf gerölligen Pfaden auf sich nimmt, wird außerdem mit dem einsamen, goldfarbenen Strand Playa del Risco belohnt. Von diesem tut sich eine umwerfende Aussicht über die Meerenge El Río nach La Graciosa auf.

Höhenprofil

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Eine eindrucksvolle etwa 9 km Wanderung, die traumhafte Ausblicke auf die Steilküste des Famara-Massivs und den Chinijo-Archipel zu bieten hat. Wer die rund 380 Höhenmeter Auf- und Abstieg auf gerölligen Pfaden auf sich nimmt, wird außerdem mit dem einsamen, goldfarbenen Strand Playa del Risco belohnt. Von diesem tut sich eine umwerfende Aussicht über die Meerenge El Río nach La Graciosa auf.

Hintergrundinformationen

Der historische Handelspfad »Camino de los Gracioceros«, auch »Camino de Guatifay« genannt, wurde von den Frauen von La Graciosa bis in die 1950er Jahre genutzt, um Körbe mit gesalzenem und getrocknetem Fisch in die umliegenden Dörfer zu tragen und dort ihre Waren zu verkaufen. Der traditionelle Pfad beginnt bei den Salinen, zu denen man von La Graciosa mit dem Schiff übersetzte.

Die Salinas del Río wurden im Jahre 1500 erbaut. Ursprünglich wurde hier Ton aus einer natürlichen Lagune abgebaut. In den dabei geschaffenen Becken, welche sich durch das Eindringen von Meerwasser füllten, wurde Salz gewonnen. Über 250 Jahre lang sollen die die Salinas del Río die einzigen Salinen auf den Kanarischen Inseln gewesen sein. Mit dem Bau besser erreichbarer Salinen auf Lanzarote in den 1930er Jahren begann ihr Niedergang. Ab den 1970er Jahren wurden schließlich alle Salinen auf Lanzarote nach und nach stillgelegt. Die 500-jährige Geschichte der Salinas del Río endete, als die Fischer von La Graciosa aufhörten, das dort, ohne weiteres Zutun, entstandene Salz zu sammeln. Im Jahr 2019 begann die Inselregierung mit der Sanierung der Salinen.

Routenbeschreibung

Vom Parkplatz folgt man dem gepflasterten Weg in Richtung Klippe und kann erst einmal den grandiosen Ausblick genießen: Die kleine Nachbarinsel La Graciosa, die Meerenge El Rio, die Salinen und die beeindruckende Steilküste, mit der das Famara-Gebirge hier zum Meer hin abfällt.

Von hier oben sieht man bereits den Weg, der sich in zahlreichen Kehren zur Playa del Risco hinunterschlängelt. Parallel zum Abstiegspfad verlaufen auch die Masten der Stromleitung nach La Graciosa. Der steile und teils durch loses Gestein rutschige Pfad windet sich im Zickzack am Famara-Massiv hinab. Im abflachenden Gelände angekommen erreicht man eine Wegkreuzung, die man geradeaus in Richtung der noch ca. einen Kilometer entfernten Playa del Risco überquert.

Dieser wunderschöne Strand mit gelbem Sand, der eine Breite von ungefähr 500 Metern aufweist, gilt als Geheimtipp und ist zweifelsohne einer der schönsten Strände der gesamten Insel. Um jedoch sicherzustellen, dass dieser einzigartige Ort auch weiterhin in seiner Schönheit erstrahlt, ist es wichtig, dass Wanderer ihren Müll wieder mitnehmen und somit dazu beitragen, die Natur zu schützen. Das kristallklare Wasser lädt zu einer erfrischenden Abkühlung ein, jedoch sollte man sich der starken Strömung bewusst sein und entsprechend vorsichtig sein.

Entlang der Küste links des Playa del Risco erstrecken sich zahlreiche Gezeitenbecken, die bei Ebbe einen Blick auf Muscheln und Napfschnecken ermöglichen. Nur wenige Schritte entfernt liegen die Salinas del Rio, die ältesten Salinen der Kanarischen Inseln. Diese verlassene Anlage kann auf einem ausgetretenen Küstenpfad umrundet werden und wird durch einen groben, schwarzen Steinstrand vom Meer abgegrenzt.

Für den Rückweg empfiehlt es sich, nicht direkt entlang der Küste zu laufen, sondern weiter im Landesinneren am Fuße des Risco de Famara entlangzuwandern. Dabei führt der Weg erneut über den historischen »Camino de los Gracioceros« oder auch »Camino de Guatifay« genannt. 

Der Rückweg verläuft auf ebenem Gelände nicht entlang der Küstenlinie, sondern weiter landeinwärts am Fuße des Risco de Famara. Der Aufstieg führt erneut über den historischen »Camino de los Gracioceros«, auch »Camino de Guatifay« genannt. 

In den steilen Felswänden des hoch aufragenden Famara-Massivs gedeihen zahlreiche endemische Pflanzen, vorwiegend Wolfsmilchgewächse und andere Sukkulenten.

Sunhikes Wanderrechner · Wanderung vom Famara-Massiv über den Camino de Guatifay zum Strand Playa del Risco

Schaffe ich die Wanderung vom Famara-Massiv über den Camino de Guatifay zum Strand Playa del Risco – und wie lange brauche ich?

Persönliche Gehzeit nach Naismith-Regel, berechnet für dein Tempo und Gewicht

Wie viel Wasser muss ich für die Wanderung vom Famara-Massiv über den Camino de Guatifay zum Strand Playa del Risco mitnehmen?

Trinkmenge aus Strecke, Höhenmetern und Körpergewicht berechnet

Wie viele Kalorien verbrenne ich auf der Wanderung vom Famara-Massiv über den Camino de Guatifay zum Strand Playa del Risco?

Berechnet mit dem Minetti-Modell auf Basis des echten GPX-Höhenprofils

Gib deine Daten ein – du bekommst alle drei Antworten sofort:

9,1 km Rundwanderung (Start 358 m, Ziel 358 m):
377 Hm Aufstieg, 377 Hm Abstieg, höchster Punkt 358 m, Gehzeit 2:45–3:45 Std. Berechnung auf Basis des echten GPX-Höhenprofils dieser Tour — wähle unten deinen Wandertyp für Gehzeit, Kalorienverbrauch und Trinkmenge.

Beispielrechnung (Sportwanderer, 75 kg, 8 kg Rucksack, Wohlfühltempo 4,5 km/h): ca. 2:46 Std. Gehzeit, 1.377 kcal Energieverbrauch, 2,0 Liter Trinkmenge.

Höhenprofil aus dem echten GPX-Track dieser Tour berechnet.

Datenquelle: Sunhikes (GPX-Track dieser Tour, 25-m-Höhenprofil) · Offizielle Gesamtwerte: 9,1 km, 377 Hm Aufstieg, 377 Hm Abstieg, 2:45–3:45 h · Energiemodell: Fortbewegungskosten nach dem Gradientenmodell von Minetti et al. (2002) plus Grundumsatz; Vergleichswerte: Compendium of Physical Activities (Ainsworth et al.); Zeitberechnung: Naismith-Regel. Richtwerte, keine medizinische Beratung.

Hinweise + Tipps

Vorsicht: Auf dem Parkplatz keine Wertsachen im Auto lassen!

Anreise: Mit dem Auto von Haría kommend fährt man auf der LZ-201 in Richtung Yé. Kurz vor Yé gabelt sich die Straße, auf dem linken Abzweig (LZ-202) weiter Richtung Mirador del Rio und nach knapp 500 Metern links auf den Parkplatz Las Rositas einbiegen.

Ausgangs- und Endpunkt: Parkplatz Las Rositas
 

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Wanderung vom Famara-Massiv zum Strand Playa del Risco

Wo beginnt die Wanderung?

Ausgangs- und Endpunkt ist der Parkplatz Las Rositas. Man erreicht ihn von Haría auf der LZ-201 Richtung Yé, kurz vor Yé links auf die LZ-202 Richtung Mirador del Río und nach knapp 500 Metern links auf den Parkplatz.

Was macht die Playa del Risco besonders?

Der goldfarbene Strand ist etwa 500 Meter breit, gilt als Geheimtipp und einer der schönsten Strände der Insel. Von dort bietet sich eine umwerfende Aussicht über die Meerenge El Río nach La Graciosa.

Wie anspruchsvoll ist der Abstieg?

Der Pfad zur Playa del Risco ist steil und teils durch loses Gestein rutschig; er windet sich im Zickzack am Famara-Massiv hinab, wobei rund 380 Höhenmeter im Auf- und Abstieg zu bewältigen sind.

Worauf sollte man am Parkplatz achten?

Auf dem Parkplatz Las Rositas sollte man keine Wertsachen im Auto lassen.
Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
moderat
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
9,1 km
Höhenmeter Aufstieg
377 hm
Höhenmeter Abstieg
377 hm
höchster Punkt
358 m
niedrigster Punkt
0 m
ca. Dauer
2:45 – 3:45 h
trittsicher, gute Grundkondition, vorwiegend Pfade
Wegmarkierung
–
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Windschutz
Auslastung
gering