Wanderung von Aguas Verdes zur Playa del Junquillo auf Fuerteventura

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Hin- und Zurück
Distanz
11,8 km
Höhenmeter Aufstieg
181 hm
Höhenmeter Abstieg
181 hm
höchster Punkt
57 m
niedrigster Punkt
11 m
ca. Dauer
3:30 – 4:30 h
schwindelfrei, trittsicher, vorwiegend Pfade, guter Orientierungssinn, alpines Gelände, streckenweise weglos
Wegmarkierung
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Windschutz
Auslastung
gering

Tourencharakter

Oberhalb von Aguas Verdes, das im wilden Zentrum des Westens von Fuerteventura über dem Barranco del Valle thront, beginnt die Wanderung entlang der Steilküste. Der Pfad nach Süden eröffnet atemberaubende Ausblicke auf die tosende Brandung, die jeden Schritt begleitet. Die Einsamkeit der Westküste lässt sich hautnah erleben, während bizarre Felsformationen, tiefe Schluchten und natürliche Gezeitenbecken die Landschaft prägen. Über La Lajita führt der Weg zum natürlichen Pool Peña de Agua Salada, dessen Abstieg nur bei Ebbe und ruhiger See sicher ist. Der Küstenpfad wird zunehmend schmaler und anspruchsvoller, hoch über dem Abgrund, und verlangt Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit. Gedenkkreuze erinnern an die Gefahren des Weges. Vorbei an Höhlen, rutschigen Hängen und vulkanischen Gesteinsschichten erreicht die Route die Playa del Junquillo, einen geschützten Kiesstrand mit natürlichen Schwimmbecken und einem leicht salzigen Brunnen. Auf knapp 12 Kilometern und 3,5 bis 4,5 Stunden Gehzeit werden rund 181 Höhenmeter überwunden. In den Höhlen lassen sich mit etwas Glück die endemische Atlantische Eidechse (Gallotia atlantica) und faszinierende Gesteinsschichten entdecken – ein intensives Naturerlebnis für erfahrene Wanderer.

Höhenprofil

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Oberhalb von Aguas Verdes, das im wilden Zentrum des Westens von Fuerteventura über dem Barranco del Valle thront, beginnt die Wanderung entlang der Steilküste. Der Pfad nach Süden eröffnet atemberaubende Ausblicke auf die tosende Brandung, die jeden Schritt begleitet. Die Einsamkeit der Westküste lässt sich hautnah erleben, während bizarre Felsformationen, tiefe Schluchten und natürliche Gezeitenbecken die Landschaft prägen. Über La Lajita führt der Weg zum natürlichen Pool Peña de Agua Salada, dessen Abstieg nur bei Ebbe und ruhiger See sicher ist. Der Küstenpfad wird zunehmend schmaler und anspruchsvoller, hoch über dem Abgrund, und verlangt Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit. Gedenkkreuze erinnern an die Gefahren des Weges. Vorbei an Höhlen, rutschigen Hängen und vulkanischen Gesteinsschichten erreicht die Route die Playa del Junquillo, einen geschützten Kiesstrand mit natürlichen Schwimmbecken und einem leicht salzigen Brunnen. Auf knapp 12 Kilometern und 3,5 bis 4,5 Stunden Gehzeit werden rund 181 Höhenmeter überwunden. In den Höhlen lassen sich mit etwas Glück die endemische Atlantische Eidechse (Gallotia atlantica) und faszinierende Gesteinsschichten entdecken – ein intensives Naturerlebnis für erfahrene Wanderer.

Hintergrundinformationen

Aguas Verdes und die Naturschwimmbäder

Aguas Verdes präsentiert sich als ruhiger Strand abseits des touristischen Trubels. Die Klippen und Felsblöcke, an denen die Wellen brechen, erzeugen ein faszinierendes Farbspiel aus tiefem Blau und Schwarz. Vor etwa 100 Millionen Jahren formte ein gewaltiger Vulkanausbruch die Landschaft, aus der das heutige Aguas Verdes auf Fuerteventura entstand. Durch die unaufhörliche Kraft des Meeres erodierte das vulkanische Gelände und schuf die berühmten natürlichen Schwimmbecken. Gefüllt mit klarem Atlantikwasser, bieten sie Schutz vor der starken Brandung durch natürliche Vulkanwände – Baden ist jedoch nur mit Vorsicht möglich, denn Unterwasserströmungen und scharfe Felsen machen es riskant. Die Naturschwimmbecken von Aguas Verdes sind ein spektakuläres Beispiel für die vulkanische Entstehungsgeschichte Fuerteventuras und ein Highlight jeder Küstenwanderung in diesem wilden Teil der Insel.

Routenbeschreibung

Man beginnt die Wanderung auf Fuerteventura direkt am Parkplatz oberhalb des Strandes von Aguas Verdes. Der Pfad führt nach rechts zur Küste, vorbei an einzelnen Häusern, und öffnet sich rasch zu einer rauen, ursprünglichen Landschaft. Über La Lajita wandert man durch bizarre, ineinander verschlungene Felsen und wilde Gezeitenbecken, die vom Rhythmus des Atlantiks geformt wurden.

Natürliche Pools und schroffe Küste

Der natürliche Pool Peña de Agua Salada wirkt verlockend, doch man weiß: Der Abstieg ist schwierig und nur bei Ebbe und ruhiger See sicher. Weiter geht es zur Punta de Leandro, wo man den Blick über die tosende Brandung schweifen lässt, die gegen zerklüftete Basaltklippen schlägt. Der Weg wird anstrengender, umrundet in einer weiten Schleife die Caleta del Paso und verläuft nun schmal und ausgesetzt direkt an den steilen Klippen.

Schwindelnde Ausblicke und stille Mahnmale

Oft blickt man tief in den Abgrund – schwindelerregend und schön zugleich. An der Punta de los Caletones steht das erste Kreuz am Wegesrand. Der Pfad führt vorbei an der Schlucht Caletones Mansos und zu einer beeindruckenden Höhle. Ein weiteres Gedenkkreuz erinnert daran, dass diese Küstenwanderung Respekt verlangt. Riskante Klettereien oder Badeversuche enden hier nicht selten tragisch – Vorsicht und Selbsteinschätzung sind unerlässlich.

Playa del Junquillo – wildes Ziel am Meer

Je nach Gezeiten bilden sich große Becken, während man über rutschige Hänge aus porösem Gestein an der Baja del Junquillo entlanggeht. Nach etwa 4,6 Kilometern verlässt man den Küstenpfad, um zwei gefährliche Stellen zu umgehen. Ein kurzer Abstecher lohnt dennoch für den Ausblick.

An der Mündung der Schlucht liegt die Playa del Junquillo: ein geschützter Kiesstrand mit natürlichen Pools im Vulkangestein und einem leicht salzigen Brunnen. Steile Klippen, Höhlen und schwarze Strände formen ein dramatisches Panorama. Der Rückweg folgt derselben Route – oder bequem der oberen Piste.

Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Hin- und Zurück
Distanz
11,8 km
Höhenmeter Aufstieg
181 hm
Höhenmeter Abstieg
181 hm
höchster Punkt
57 m
niedrigster Punkt
11 m
ca. Dauer
3:30 – 4:30 h
schwindelfrei, trittsicher, vorwiegend Pfade, guter Orientierungssinn, alpines Gelände, streckenweise weglos
Wegmarkierung
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Windschutz
Auslastung
gering