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Das Räuberschlössle mit Blick auf die Wutachschlucht

Südlicher Schwarzwald
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Das Räuberschlössle, eine alte Ruine mit herrlichem Blick auf die Wutachschlucht, ist ein idealer Ort für Wanderer, um sich auszuruhen und zu verpflegen. Ein großer Baum in der Mitte der Ruine spendet an heißen Sommertagen Schatten. Obwohl es keine Bänke gibt, bietet das Räuberschlössle eine interessante historische Kulisse - einst war es die Burg Neu-Blumenberg aus dem 14. Jahrhundert, bevor sie in den Bauernkriegen zerstört und zum Unterschlupf für Räuber wurde.

Bekannt ist der Ort heute vor allem für seine Naturschönheiten. Wer keine Lust auf lange Wandertouren hat, kann vom Parkplatz Schattenmühle bequem zum Räuberschlössle spazieren. In weniger als einer Stunde ist man zu Fuß am Ziel.

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Das Wiedener Eck liegt am Westweg unterhalb des Belchens

Südlicher Schwarzwald
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Das Wiedener Eck ist ein 1035 m hoher Passübergang zwischen Staufen im Breisgau und Utzenfeld im Südschwarzwald. Durch diese Lage ist der Pass von drei Seiten mit dem Auto erreichbar. Seinen Namen verdankt der Pass der nur wenige Kilometer östlich gelegenen Gemeinde Wieden. Auf der Passhöhe verläuft die Kreisgrenze zwischen den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach.

Wandern am Wiedener Eck
Für Wanderer ist das südlich gelegene Gebiet zwischen Wiedener Eck und Belchen oft Ausgangspunkt für Touren. Am Wiedener Eck liegen auch wichtige Etappenziele der Wanderungen: Hier endet die zehnte Etappe des Westweges und hier beginnt die elfte Etappe. Außerdem steht am Wiedener Eck eine von insgesamt zwölf individuell gestalteten, jeweils drei Meter hohen Informationsstelen.

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Eugen-Keidel-Turm Schwarzwald: Aussicht vom Schauinslandturm

Südlicher Schwarzwald
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Schauinslandturm: Ein außergewöhnlicher Aussichtsturm im Schwarzwald 

Der Eugen-Keidel-Turm, auch bekannt als Schauinslandturm, ist ein außergewöhnlicher Aussichtsturm im Schwarzwald. Vier imposante Douglasienstämme aus dem Freiburger Stadtwald tragen eine dreieckige Plattform, und über mehr als 85 Stufen gelangt man hinauf in die Höhe. Von der Aussichtsplattform eröffnet sich ein grandioser Panoramablick: Über die Oberrheinebene hinweg, bis zu den Vogesen, weiter zum Hochschwarzwald mit dem Feldberg und sogar bis zu den zu den höchsten Gipfeln Schweizer Alpen.  

Geschichte und Namensgebung 

Der Turm wurde um die Jahre 1980 bis 1981 errichtet. Seinen Namen erhielt er nach Eugen Keidel, der von 1962 bis 1982 Oberbürgermeister von Freiburg war.  

Wenn ein Turm schweigt – Sperrung und Renovierung 

Doch auch Bauwerke unterliegen dem Alterungsprozess. Im Jahr 2022 wurden Schäden an den Querhölzern festgestellt, woraufhin der Turm gesperrt wurde. Fast drei Jahre lang blieb der Aufstieg verwehrt. Erst im April 2025 war es wieder möglich, nach einer umfassenden Sanierung im Wert von etwa 295.000 Euro hinaufzusteigen. Heute trägt die Konstruktion eine Last von 500 kg/m² und ist somit für viele weitere Jahre gesichert. 

Beliebtes Wanderziel am Freiburger Hausberg Schauinsland 

Den Eugen-Keidel-Turm erreicht man am besten über einen etwa zwei Kilometer langen Rundweg ab der Bergstation der Schauinslandbahn. Startet man dort, ist der Turm bald sichtbar. Auch zahlreiche andere Wanderwege führen zu ihm, und wer den Gipfel erklimmt, versteht rasch, warum dieser Ort zu den beliebtesten Aussichtspunkten im Schwarzwald zählt.

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Otilienhöhe bei Epfenhofen – wo Dampf, Stille und Weite aufeinandertreffen

Südlicher Schwarzwald
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Wer auf knapp 785 Metern Höhe steht und den Blick schweifen lässt, begreift sofort, warum die Otilienhöhe bei Epfenhofen zu den außergewöhnlichsten Aussichtspunkten im Schwarzwald zählt. Hier, hoch über dem Wutachtal, verschmilzt die Stille der Natur mit dem Donnern einer längst vergangenen Eisenbahnepoche – und das auf eine Art, die man so schnell nicht vergisst. 

Panoramablick der Extraklasse 

Man muss nicht lange suchen, um zu verstehen, worum es geht. Der erste Blick von der Ottilienhöhe trifft einen fast wie ein Schlag: Tief unter einem schwingt sich das Biesenbach-Viadukt durch das Tal, daneben das Wutach-Viadukt – zwei steinerne Meisterwerke, die die Landschaft dramatisch rahmen. An klaren Tagen reicht das Panorama bis zur Schweizer Alpenkette, ein Horizont, der jeden Atemzug ein bisschen tiefer macht. 

Dampf, Tunnel und ein magischer Moment 

Die Sauschwänzlebahn schreibt hier ihre schönsten Kapitel. Wer den richtigen Moment erwischt, erlebt, wie der Dampfzug aus dem Tunnel bricht und schnaufend über die Viadukte zieht – Rauch, Stahl, Technik und Natur in einem einzigen, unwirklichen Bild. Kein Wunder, dass die Otilienhöhe ein absoluter Hotspot für Eisenbahnfotografen und Schwarzwald-Enthusiasten ist. Der Sauschwänzle-Weg, ein Themenweg direkt am Aussichtspunkt, erklärt die ingenieurtechnische Meisterleistung hinter dem berühmten Kreiskehrviadukt – Bahngeschichte zum Anfassen. 

Ottilienkapelle – Stille mitten im Spektakel 

Abseits des Panoramas wartet ein kleines Juwel: die Ottilienkapelle, ein schlichtes, idyllisches Gotteshaus, das dem Ort eine fast mystische Ruhe verleiht. Man tritt ein, lässt den Blick nach draußen schweifen und fragt sich, ob dieser Platz nicht schon immer eine besondere Anziehungskraft hatte – lange bevor die ersten Dampfloks die Täler durchquerten. 

Rasten, genießen, ankommen 

Bänke und Panoramaliegen laden dazu ein, die Aussicht auf Epfenhofen, die Kehren der Bahnstrecke und das weite Tal in aller Ruhe aufzusaugen. Man lehnt sich zurück, hört den Wind – und wartet vielleicht auf den nächsten Zug. 

Wandern zur Otilienhöhe – Wege & Anfahrt 

Die Otilienhöhe liegt auf dem Schluchtensteig, konkret auf Etappe 1 zwischen Bielwasenhütte und Buchberg. Nach dem kräftezehrenden Aufstieg aus den Flühen ist sie der erste Moment, an dem sich der Horizont wieder weit öffnet – eine natürliche Belohnung. Von Epfenhofen aus erreicht man den Aussichtspunkt in rund 20 bis 30 Minuten über einen steilen Wanderweg; wer möchte, nutzt den nahegelegenen Wanderparkplatz

Insider-Tipp: Den Fahrplan der Sauschwänzlebahn vorher checken und gezielt zur Durchfahrt des Dampfzugs auf der Höhe sein – das ist kein Foto, das man zweimal verpasst.

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Ibacher Kreuz: Wo der Hotzenwald seinen wilden Kern zeigt

Südlicher Schwarzwald
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Wer hier oben ankommt, merkt sofort: Das ist kein Ort für halbe Sachen. Das Ibacher Kreuz auf rund 1.050 Metern über NHN ist kein romantischer Aussichtsgipfel – es ist ein echter Knotenpunkt, rau, zugig, mit einem Panorama, das einen kurz verstummen lässt. Denn direkt zu Füßen öffnet sich die Hochwehraschlucht, der wildeste Abschnitt des gesamten Wehratals

Aussicht, die Bilder hinterlässt 

Man tritt ans Kreuz, und plötzlich fällt das Gelände ab – steil, dramatisch, fast unverschämt schön. Die Hochwehraschlucht liegt da unten wie ein dunkler Spalt im Schwarzwald, eng, felsig, vom Bannwald Wehratal eingerahmt. Die Vegetation ist karg, moosig, oft von Nebel durchwirkt – genau das, was man sich unter „mystischer Hochlage im Hotzenwald" vorstellt. Hier verbindet das Ibacher Kreuz das Ibacher Hochtal mit dem oberen Wehratal – geografisch, aber auch atmosphärisch. 

Wander-Knotenpunkt am Schluchtensteig 

Das Ibacher Kreuz ist kein zufälliger Wegpunkt. Hier treffen drei bedeutende Routen aufeinander: der Schluchtensteig Etappe 5, der Albsteig und regionale Wanderwege. Man muss sich entscheiden – hinunter nach Todtmoos oder weiter Richtung Ibach und Bernau. Diese Entscheidung fühlt sich an wie eine aus einem anderen Jahrhundert: Tal oder Kamm? 

Wer von Todtmoos startet, braucht rund 45 bis 60 Minuten für den Aufstieg. Der Weg ist knackig, aber lohnend. Am Ibacher Kreuz markiert man den Übergang von der Wehraquelle zum Abstieg in die Schlucht – der Schluchtensteig führt spektakulär am oberen Rand entlang, bevor er tiefer eintaucht. 

Tipp: Direkt am Ibacher Kreuz gibt es eine Schutzhütte mit Bänken. Hier oben pfeift oft der Wind – eine Jacke einpacken, auch wenn es unten in Todtmoos noch angenehm warm war. 

Sagen, Nebel und die Geister der Schlucht 

Wer durch den Nebel wandert, der sich zwischen den Tannen verfängt, versteht sofort, warum die Menschen hier früher an Geister glaubten. Rund um das Ibacher Kreuz und die finstere Hochwehraschlucht rankten sich Geschichten, so rau wie das Gelände selbst. 

Der Graue Mann soll lautlos an den Felswänden der Schlucht entlanggeschwebt sein – ein Wächter des Tals, der unehrliche Holzfrevler in die Tiefe lockte. Nahe der Wehraquelle sollen Irrlichter Wanderer vom sicheren Pfad in sumpfige Wiesen geführt haben – die Seelen derer, so hieß es, die in der Schlucht verunglückten. 

Verborgene Schätze im Bannwald 

Im Bannwald Wehratal, wo keine Axt angesetzt werden darf, blüht der Aberglaube besonders gut. Eine Sage erzählt vom Gold der Wehra: ein verborgener Stollen in der Hochwehraschlucht, nur zur Geisterstunde sichtbar, gefüllt mit den Schätzen der alten Ritter von Wehr. Wer etwas mitnimmt, findet am Morgen nur Kieselsteine in der Tasche. 

Und unter der ältesten Tanne der Schlucht? Ein Kessel voller Goldmünzen – bewacht von einer riesigen Schlange. Ob man's glaubt oder nicht: Diese Orte erzählen ihre Geschichten ganz von selbst. 

Der Hirschsprung – die bekannteste Legende 

Die wohl berühmteste Geschichte trägt der Fels selbst im Namen: Der Hirschsprung. Ein Hirsch, auf der Flucht vor Jägern, soll an der engsten Stelle der Hochwehraschlucht mit einem gewaltigen Satz über den Abgrund gesprungen sein. Die Jäger wagten es nicht, ihm zu folgen. Der Hirsch war frei – und die Stelle hat seitdem ihren Namen. 

Fazit: Ein Ort, der bleibt 

Das Ibacher Kreuz oberhalb der Hochwehraschlucht ist kein Selfie-Spot und kein touristisches Highlight mit Café und Parkplatz direkt daneben. Es ist ein echter Ort des Schwarzwalds – wild, offen, ein bisschen unheimlich. Wer den Schluchtensteig geht, wer die Hotzenwald-Landschaft spüren will, wer versteht, warum alte Sagen in rauem Gelände entstehen: hier ist der richtige Platz. 

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Pikettfelsen im Höllental – wo der Schwarzwald seinen dramatischsten Auftritt hat

Südlicher Schwarzwald
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Manche Orte trifft man unvermittelt. Man biegt ab, folgt einem schmalen Pfad bergauf, und plötzlich öffnet sich die Welt. Der Pikettfelsen im Höllental ist so ein Ort – ein Felsvorsprung mit Postkarten-Potenzial, der einen atemlos zurücklässt. Nicht nur wegen des Aufstiegs. 

Der Aufstieg: kurz, knackig, lohnenswert 

Direkt beim Hofgut Sternen im Höllental beginnt der Weg. Der Parkplatz Hofgut Sternen ist der Startpunkt – gut erreichbar, gut beschildert. Von dort folgt man der Ausschilderung steil bergauf, vorbei an Wurzeln, schmalen Passagen und dem Duft feuchten Waldbodens. Zehn bis fünfzehn Minuten braucht man für den Aufstieg zum Pikettfelsen – aber die sind es wert. 

Trittsicherheit sollte man mitbringen, besonders wenn die Wege nass sind. Wer das beherzigt, wird mit einer der eindrucksvollsten Aussichten des Hochschwarzwalds belohnt. 

Der Blick: Felskanzel trifft Steinbogenbrücke 

Oben angekommen, steht man auf einer natürlichen Felskanzel direkt gegenüber dem Ravenna-Viadukt – jener 36 Meter hohen Steinbogenbrücke, die sich mit stiller Eleganz über die Ravennaschlucht spannt. Wenn dann die rote Höllentalbahn über die Brücke gleitet, ist das der Moment, auf den man gewartet hat. Kamera raus. Moment festhalten. Durchatmen. 

Eine Bank lädt dazu ein, den Blick in Ruhe zu genießen – auf das Viadukt Höllental, die steilen Felswände und das leise Rauschen des Bachs tief unten. Der Pikettfelsen liegt am Eingang der Ravennaschlucht und ist Teil des Heimatpfads Hochschwarzwald, einem der schönsten Wanderwege der Region. 

Achtung: Nicht verwechseln mit dem Piketfelsen im Wehratal – der Pikettfelsen im Höllental ist ein eigener, eigenständiger Aussichtspunkt. 

Weiter wandern: die große Runde durch die Ravennaschlucht 

Wer nicht nur kurz innehalten, sondern richtig wandern möchte, nutzt den Pikettfelsen als Startpunkt für die große Runde durch die Ravennaschlucht Richtung Breitnau. So empfiehlt es auch Sunhikes: erst der beste Ausblick, dann gemütlich am Bachlauf entlang nach oben. Eine Wanderung mit Dramaturgie. 

Geheimtipp: Pikettfelsen zur Adventszeit 

Zur Weihnachtszeit verwandelt sich das Tal darunter. Der Weihnachtsmarkt unter dem Ravenna-Viadukt zieht Besucher aus der ganzen Region an – und wer vom Pikettfelsen auf das beleuchtete Spektakel hinunterschaut, erlebt etwas, das man so schnell nicht vergisst. Allerdings: Dann ist es voll. Wer Stille sucht, kommt besser an einem ruhigen Novembermorgen. 

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Lehenkopfturm am Schluchtensteig – ein Balkon über dem Schwarzwald

Südlicher Schwarzwald
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Man verlässt St. Blasien, den Rücken zur mächtigen Domkuppel, und der Wald schließt sich sofort um einen. Schritt für Schritt, 270 Höhenmeter bergauf, durch das ruhige Grün des Hotzenwalds. Wer die Schluchtensteig Etappe 5 läuft, hat hier sein erstes großes Ziel klar vor Augen – den Lehenkopfturm auf 1.039 Metern

Ein Turm mit Geschichte – seit 1886 

Schon Ende des 19. Jahrhunderts erkannte der Schwarzwaldverein (Ortsgruppe St. Blasien), was dieser Gipfel zu bieten hat: eine der schönsten Aussichten im südlichen Schwarzwald. 1886 wurde der erste Aussichtsturm auf dem Lehenkopf errichtet – einer der frühen Zeugen des aufkeimenden Schwarzwald-Tourismus. 

Der heutige Holzturm auf massivem Steinfundament, mit seinem unverwechselbaren Pyramidendach, ist das Ergebnis mehrerer Renovierungen und Wiederaufbauten nach Sturmschäden. Gedrungen, robust, ehrlich – wie der Schwarzwald selbst. 

Der Lehenkopf war einst auch eine wichtige Landmarke der Klosterwirtschaft St. Blasiens. Man erzählt sich, dass Waldarbeiter früher vom Turm aus die Glocken des Doms so klar hörten, dass sie damit die Vesperzeit einläuteten. 

Blitzschlag 2023 – und die Rückkehr 

Im August 2023 traf ein Blitzeinschlag den Turm und hinterließ erhebliche Schäden an Holzkonstruktion und Elektrik. Für fast ein Jahr war der Lehenkopfturm gesperrt. Seit Sommer 2024 ist er wieder vollständig begehbar – und empfängt Wandernde auf dem Fernwanderweg Schluchtensteig wie eh und je. 

Das Panorama, das einen sprachlos macht 

Wer die Stufen erklimmt – bei feuchtem Wetter bitte mit Bedacht, die Holzstufen können rutschig sein – wird belohnt. Im Norden schaut man zurück auf die Kuppel des Doms von St. Blasien und, bei guter Sicht, bis zum Feldberg. Im Süden, bei Föhn oder Inversion, zieht sich eine Alpenkette fast über den gesamten Horizont – ein Anblick, der selbst erfahrene Schwarzwaldwanderer immer wieder verblüfft. 

Direkt am Turmfuß lädt ein klassischer Rastplatz zur Rast ein: Holzbänke, Tische, eine offene Schutzhütte und sogar eine Himmelsliege – ideal, um nach dem Aufstieg die Beine hochzulegen und das Alpenpanorama Schwarzwald auf sich wirken zu lassen. 

Weiter auf dem Schluchtensteig 

Nach der Rast führt der Fernwanderweg Schluchtensteig weiter – bergab zum Albstausee und nach Häusern, dem nächsten Etappenziel Richtung Todtmoos. Auch der Albsteig kreuzt hier den Lehenkopf, was den Turm zu einem echten Knotenpunkt der Schwarzwald-Fernwanderwege macht. 

Sunhikes-Tipp: Wer nicht die komplette Etappe gehen will, startet eine Rundwanderung ab dem Dom St. Blasien – rund 7 km, die sich mehr als lohnen. Der Lehenkopfturm ist dabei das emotionale Herzstück der Tour. 

Praktische Infos auf einen Blick 

Aufstieg: ca. 45–60 Min. ab St. Blasien | ca. 3 km | 270 Höhenmeter Nächster Stopp: Albstausee (ca. 45 Min. vom Turm) Tipp: Oben kann es deutlich windiger und kühler sein – eine Windjacke gehört in den Rucksack. 

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Ibacher Friedenskreuz – Wo Stille und Weite den Atem verschlagen

Südlicher Schwarzwald
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Wer auf der 5. Etappe des Schluchtensteigs zwischen St. Blasien und Todtmoos unterwegs ist, dem öffnet sich irgendwann die Landschaft – und plötzlich steht man davor: das Ibacher Friedenskreuz, wuchtig und still zugleich, auf einer markanten Anhöhe auf rund 930 Metern über dem Ibacher Hochtal

Ein Holzkreuz mit Geschichte 

Das große Holzkreuz ist kein gewöhnliches Wegzeichen. Es wurde nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet – als Mahnmal für den Frieden und zum Gedenken an die Gefallenen. Wer hier oben steht, spürt das. Der Wind trägt etwas mit sich, das schwer in Worte zu fassen ist – eine ruhige Schwere, eine aufrechte Würde. Der Gedenkort Ibach im Südschwarzwald zieht Menschen an, die nicht nur wandern, sondern auch innehalten wollen. 

Panorama ohne Kompromisse 

Dann der Blick. Man dreht sich um – und vergisst kurz, weiterzugehen. Das Panorama am Friedenskreuz Ibach zählt zu den eindrucksvollsten im gesamten Hotzenwald: das weite Hochtal, der Feldberg am Horizont, und bei Föhn oder Inversionswetterlage ein Alpenpanorama, das die Brust weitet. Die Alpenkette liegt dann wie gemalt in der Ferne – und beim Sonnenuntergang leuchtet sie rosa: Alpenglühen über dem Schwarzwald, ein Motiv, das kein Fotofreund verpassen sollte. 

Rasten, atmen, ankommen 

Direkt am Aussichtspunkt Friedenskreuz laden Bänke und eine Himmelsliege dazu ein, einfach zu sein. Die Landschaft ist offen und weitläufig – ein spürbarer Kontrast zu den engen Schluchten, die man auf dem Wanderweg Schluchtensteig zuvor durchquert hat. Hier fühlt sich eine Pause nicht wie Unterbrechung an, sondern wie Ziel. 

Ideal eingebettet in die Wanderregion 

Das Friedenskreuz Ibach Hotzenwald liegt auf dem Abschnitt zwischen dem Albstausee und dem Anstieg zum Bildstein bei Dachsberg – ein Abschnitt, der konditionell fordert, landschaftlich aber mehr als entschädigt. Von hier führt der Weg weiter auf den Ibacher Panoramaweg, einen der schönsten Genießerpfade im Südschwarzwald überhaupt. 

Tipp: Die meditative Seite des Gipfels 

Sunhikes beschreibt das Friedenskreuz Ibach treffend als idealen Ort für eine meditative Wanderpause. Die exponierte Lage sorgt dafür, dass es dort oft kräftig bläst – doch genau dieser Wind gehört dazu. Er macht die Stille hörbar. Wer das Ibacher Friedenskreuz besucht, nimmt etwas mit – kein Souvenir, sondern ein Gefühl.