Die Fladensteine liegen am östlichen Rand von Bundenthal, eingebettet ins Dahner Felsenland. Direkt nördlich davon erhebt sich der Jüngstberg. Zwischen Stämmen und Moos ragt die Felsgruppe aus dem Wald empor: kantig, verwittert, von der Zeit geformt.

Die Sieben Brüder – Buntsandstein mit Geschichte

Die Felsformation der Fladensteine wird auch die Sieben Brüder genannt. Sie ziehen sich langgestreckt durch den Wald, ein Grat aus Buntsandstein, insgesamt 52 Meter, von Wind und Wasser gezeichnet.

Der westlichste und höchste Fels trägt den Namen Bundenthaler Turm. Ihm folgen der Namenlose Turm, der Ilexturm, der Stuhl, der Jüngstturm, der Backofen und schließlich der Erlenbacher Turm. Jeder steht für sich, und doch gehören sie zusammen. Schmale Pfade führen rund um das Buntsandsteinriff. Schritt für Schritt eröffnen sich neue Perspektiven, neue Linien, neue Bilder.

Kletterfelsen mit Tradition

1904 wurde der Fladenstein erstmals bestiegen – von Friedrich und Karl Jung. Später lag hier ein Gipfelbuch, und über Jahrzehnte zog es Kletterer im Dahner Felsenland an diesen Ort. Bis heute gelten die Fladensteine als vielseitiger Kletterfelsen mit zahlreichen Touren.

Wege zwischen Fels und Wald

Die Fladensteine liegen direkt an bekannten Wanderwegen des Dahner Felsenlands. Der Felsenland Sagenweg führt an ihnen vorbei, ebenso die Jüngstberg-Tour. Man geht auf schmalen Pfaden, hört den eigenen Schritt, den Wind in den Kronen, das leise Arbeiten des Waldes.

Geopfad Fladensteine – Reise in die Erdgeschichte

Der etwa einstündige Geopfad Fladensteine führt rund um das Felsmassiv und entführt dabei mehr als 250 Millionen Jahre in die Vergangenheit. An Schautafeln wird über die Entstehung der Gesteine, ihre regionalen Vorkommen und ihre Nutzung als wertvolle Rohstoffe informiert.

Author Sunhikes | © Sunhikes
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