Westweg Hausach - Wilhelmshöhe – Etappe 7

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Strecke
Distanz
20,8 km
Höhenmeter Aufstieg
1.123 hm
Höhenmeter Abstieg
382 hm
höchster Punkt
999 m
niedrigster Punkt
237 m
ca. Dauer
7:00 – 8:30 h
leicht zu folgen, gute Grundkondition
Wegmarkierung
Rote Raute (Westweg)
Proviant, Wasser, Sonnenschutz, Regenschutz, festes Schuhwerk, Windschutz
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Die Stadt Hausach liegt ziemlich genau auf der Hälfte des Westweges. Von hier startet die siebte Etappe mit knapp 20,8 Kilometern Länge. Diese Etappe ist wahrlich alles andere als einfach, denn es werden über 1.123 Höhenmeter im Aufstieg und immerhin noch knapp 382 Höhenmeter im Abstieg zurückgelegt. Das Kinzigtal wird als pulsierendes Herzstück des Mittleren Schwarzwaldes bezeichnet und in der nahe gelegenen Stadt Gutach ist die Heimat des berühmten Bollenhutes zu finden. Jedoch erweist sich die Etappe als länger und anstrengender als gedacht. Der Farrenkopf, Prechtaler Schanzen, Huberfelsen und Karlstein stellen eine Herausforderung dar, da sie teilweise sehr steil und mühsam zu erklimmen sind. Ab dem Karlstein verläuft der Westweg auf der Höhe und führt durch sanfte Auf- und Abstiege zur malerischen Wilhelmshöhe.

Höhenprofil

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Die Stadt Hausach liegt ziemlich genau auf der Hälfte des Westweges. Von hier startet die siebte Etappe mit knapp 20,8 Kilometern Länge. Diese Etappe ist wahrlich alles andere als einfach, denn es werden über 1.123 Höhenmeter im Aufstieg und immerhin noch knapp 382 Höhenmeter im Abstieg zurückgelegt. Das Kinzigtal wird als pulsierendes Herzstück des Mittleren Schwarzwaldes bezeichnet und in der nahe gelegenen Stadt Gutach ist die Heimat des berühmten Bollenhutes zu finden. Jedoch erweist sich die Etappe als länger und anstrengender als gedacht. Der Farrenkopf, Prechtaler Schanzen, Huberfelsen und Karlstein stellen eine Herausforderung dar, da sie teilweise sehr steil und mühsam zu erklimmen sind. Ab dem Karlstein verläuft der Westweg auf der Höhe und führt durch sanfte Auf- und Abstiege zur malerischen Wilhelmshöhe.

Hintergrundinformationen

Die 7. Etappe am Westweg

Der Westweg von Pforzheim nach Basel ist einer der traditionsreichsten Fernwanderwege Deutschlands. Hausach liegt ziemlich genau auf halber Strecke. Wer mit der Westweg-Etappe 6 vom Harkhof ins Kinzigtal abgestiegen ist, steht hier vor der wohl anstrengendsten Etappe des Mittleren Schwarzwalds: Über 1.100 Höhenmeter führen hinauf auf die Höhen zwischen Kinzig-, Gutach- und Elztal.

Hausach und Burg Husen

Hausach, das „Herz im Kinzigtal“, ist ein klassischer Etappenort mit Bahnanschluss. Hoch über den Dächern thront die Burg Husen, das Wahrzeichen der Stadt. Um 1220 ließen die Zähringer sie zum Schutz der Silbergruben errichten. 1643 zerstörten Truppen im Dreißigjährigen Krieg die Burg endgültig. Heute ist die Ruine frei zugänglich, der zinnengekrönte Bergfried bietet einen weiten Blick über das Kinzigtal.

Schanzen und Felsen auf dem Höhenrücken

Hinter dem Farrenkopf folgt der Westweg einem schmalen Bergrücken nach Süden. Am Büchereck, auf dem Höchst und auf der Hirschlache erinnern die Prechtaler Schanzen an die Verteidigungslinien des Spanischen Erbfolgekriegs im frühen 18. Jahrhundert. Vom schiffsbugartigen Huberfelsen blickt man hinab ins Elztal.

Der Karlstein am Hauenstein

Höhepunkt der Etappe ist der Karlstein am Hauenstein. Auf 968,9 Metern türmen sich gerundete Granitblöcke zu einer Felskuppe, geformt durch Wollsackverwitterung. Der Fels ist als Geotop und Naturdenkmal geschützt. Seinen Namen erhielt er 1770, als Herzog Carl Eugen von Württemberg den Gipfel bestieg. Bis 1805 trafen sich hier die Grenzen von Baden, Württemberg, Fürstenberg und Vorderösterreich. Schüsselförmige Mulden im Granit, sogenannte Schalensteine, geben bis heute Rätsel auf – ob Kultstätte der Jungsteinzeit oder Werk der Erosion, ist nicht geklärt.

Ziel Wilhelmshöhe

Ab dem Karlstein hält der Westweg weitgehend die Höhe. Das Etappenziel Wilhelmshöhe liegt oberhalb des Wintersportorts Schonach. Hier markiert das mächtige Findlingstor des Westweg-Portals Schonach Wilhelmshöhe den Beginn der 8. Etappe in Richtung Kalte Herberge.

Routenbeschreibung

Kurz nach dem Start in Hausach erreicht man nach minimalem Anstieg und ca. 1,5 Kilometer Wegstrecke die Burg Husen, die einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und das Kinzigtal bietet. Von dort geht es weiter auf dem Westweg bis man nach einem knackigen Anstieg und etwas weniger als zwei Kilometern die Hodelsteinhütte erreicht. Hier findet man nicht nur eine tolle Aussicht ins Tal und in den Breitenbach, sondern auch einen Naturkühlschrank mit kleinen Erfrischungen.

Bis zur Hasemann-Hütte auf dem Farrenkopf (789m) müssen Wanderer noch mehr als 300 sehr steile Höhenmeter überwinden. Hier bietet sich jedoch die Möglichkeit einer kurzen Rast. Anschließend geht es etwas ungefähr zwei Kilometer sanft bergabwärts. Der Westweg verläuft auf einem oft überraschend schmalen Bergrücken mehr aufwärts als abwärts nach Süden und führt zu einer stolzen Tagesleistung von über 1.100 Höhenmetern.

Auf den folgenden sieben Kilometern kann man die Schanzenanlagen am Büchereck, auf dem Höchst und auf der Hirschlache besichtigen, die an die unruhigen Zeiten des spanischen Erbfolgekriegs im 18. Jahrhundert erinnern. Vom schiffsbugartigen Huberfelsen aus hat man einen schönen Blick ins Tal der Elz. Von hier beginnt auf den folgenden ca. 2,4 Kilometer ein erneuter Anstieg, bis der Höhepunkt der Etappe erreicht wurde. Ein kurzer, mit Geländern gesicherter Felsensteig zum 25 Meter hohen Granitblock des Karlstein (964m). Von hier aus sieht man die von Wiesen umgebenen Einzelhöfe wie Inseln im dunklen Nadelwald liegen. 

Nach etwa 400 Metern erreicht man das Gasthaus "Schöne Aussicht" und kann das bisher Geleistete mit einer deftigen Vesper belohnen und sich für die letzten knapp sechs Kilometer stärken.

Der Westweg hält nun mehr oder weniger seine Höhe und das Ziel scheint in greifbarer Nähe zu sein. Die folgenden sechs Kilometer führt der Weg teils durch Wälder, teils an Feldern vorbei, bis man schließlich die Wilhelmshöhe erreicht hat, welche majestätisch über dem geschichtsträchtigen Wintersportort Schonach thront.

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Berechnet mit dem Minetti-Modell auf Basis des echten GPX-Höhenprofils

Gib deine Daten ein – du bekommst alle drei Antworten sofort:

20,8 km Streckenwanderung (Start 239 m, Ziel 984 m):
1.123 Hm Aufstieg, 382 Hm Abstieg, höchster Punkt 999 m, Gehzeit 7:00–8:30 Std. Berechnung auf Basis des echten GPX-Höhenprofils dieser Tour — wähle unten deinen Wandertyp für Gehzeit, Kalorienverbrauch und Trinkmenge.

Beispielrechnung (Sportwanderer, 75 kg, 8 kg Rucksack, Wohlfühltempo 4,5 km/h): ca. 7:00 Std. Gehzeit, 3.361 kcal Energieverbrauch, 4,0 Liter Trinkmenge.

Höhenprofil aus dem echten GPX-Track dieser Tour berechnet.

Datenquelle: Sunhikes (GPX-Track dieser Tour, 25-m-Höhenprofil) · Offizielle Gesamtwerte: 20,8 km, 1.123 Hm Aufstieg, 382 Hm Abstieg, 7:00–8:30 h · Energiemodell: Fortbewegungskosten nach dem Gradientenmodell von Minetti et al. (2002) plus Grundumsatz; Vergleichswerte: Compendium of Physical Activities (Ainsworth et al.); Zeitberechnung: Naismith-Regel. Richtwerte, keine medizinische Beratung.

Hinweise + Tipps

Einkehr am Rensberg

Nur wenige Gehminuten hinter dem Karlstein liegt das Hotel & Restaurant Schöne Aussicht direkt am Westweg. Das familiengeführte Haus serviert gutbürgerliche Schwarzwälder Küche und hat täglich ohne Ruhetag geöffnet, mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag – die Schwarzwälder Kirschtorte ist hier Pflicht. Da das benachbarte Gasthaus Karlstein häufig geschlossen ist, ist die Schöne Aussicht die verlässliche Anlaufstelle für die letzte Rast vor dem Ziel. Eine Reservierung wird empfohlen, Hunde sind im Restaurant nicht erlaubt.

Unterwegs lädt zudem die Hodelsteinhütte mit einem Naturkühlschrank zu einer kleinen Erfrischung ein, am Farrenkopf bietet die Hasemann-Hütte eine Rastmöglichkeit.

Übernachtung am Zielort Wilhelmshöhe

Am und um den Zielort gibt es schöne und auch preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten wie das Gasthaus Wilhelmshöhe.

FAQ – Häufige Fragen zur Westweg-Etappe 7 von Hausach nach Wilhelmshöhe

Wie lang ist die 7. Etappe des Westwegs?

Die Etappe von Hausach nach Wilhelmshöhe ist 20,8 Kilometer lang, umfasst 1.123 Höhenmeter im Aufstieg und 382 Höhenmeter im Abstieg und dauert etwa 7 bis 8,5 Stunden.

Wie schwierig ist die Etappe Hausach – Wilhelmshöhe?

Die Etappe gilt als schwer und ist eine der anstrengendsten des gesamten Westwegs. Vor allem die steilen Anstiege zum Farrenkopf und zum Karlstein erfordern eine gute Grundkondition.

Wie ist die Etappe markiert?

Der Westweg ist durchgehend mit der roten Raute auf weißem Grund markiert und gut ausgeschildert.

Was ist der Karlstein?

Der Karlstein ist ein 968,9 Meter hoher Granitfels am Hauenstein und der Höhepunkt der Etappe. Ein kurzer, mit Geländern gesicherter Steig führt hinauf zu einem weiten Blick über den Mittleren Schwarzwald.

Wo kann man auf der Etappe einkehren?

Kurz hinter dem Karlstein liegt das Hotel & Restaurant Schöne Aussicht, das täglich ohne Ruhetag geöffnet hat. Unterwegs bieten die Hodelsteinhütte und die Hasemann-Hütte am Farrenkopf Rastmöglichkeiten.

Wo übernachtet man am Etappenziel Wilhelmshöhe?

Rund um die Wilhelmshöhe gibt es mehrere Unterkünfte, etwa das Gasthaus Wilhelmshöhe. Wenige Kilometer vorher bietet das Hotel Schöne Aussicht Zimmer mit Blick in die Schwarzwaldberge und einen großen Wellnessbereich.

Ist Hausach mit der Bahn erreichbar?

Ja, Hausach liegt an der Schwarzwaldbahn und ist damit ein idealer Start- und Zielpunkt für Westweg-Etappen.
Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
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Distanz
20,8 km
Höhenmeter Aufstieg
1.123 hm
Höhenmeter Abstieg
382 hm
höchster Punkt
999 m
niedrigster Punkt
237 m
ca. Dauer
7:00 – 8:30 h
leicht zu folgen, gute Grundkondition
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Rote Raute (Westweg)
Proviant, Wasser, Sonnenschutz, Regenschutz, festes Schuhwerk, Windschutz
Auslastung
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