Die besten Highlights auf Teneriffa - Seite 2

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Adeje

Adeje
, Teneriffa , Spanien
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Bis Mitte des letzten Jahrhunderts war Adeje, auch Villa de Adeje genannt, ein kleines Dorf in den Küstenbergen. Heute zählt der Costa Adeje genannte Küstenstreifen der Gemeinde zu den favorisierten Touristenzentren der Insel.

Der historische Ortskern des alten Hauptortes der Gemeinde ist einen Besuch wert. Das älteste Bauwerk ist die Casa Fuerte, die 1555 zum Schutz gegen Angriffe englischer und französischer Piraten errichtet wurde. Im Jahre 1655 wurde das Gebäude Gerichtsstandort des Marquis von Adeje, Juan Bautista de Ponte Fonte y Pagés. Die Casa Fuerte liegt im ältesten Ortsteil von Adeje unweit der ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden Kirche Santa Úrsula. Ihren Ursprung hat die Kirche in einer Kapelle aus dem 16. Jahrhundert. Die beiden Schiffe des Gotteshauses wurden in verschiedenen Perioden erbaut.

Wenige Schritte entfernt in der Calle Grande steht die Klosterkirche Nuestra Señora de Guadalupe y San Pablo. Imposant ist die bemalte Kassettendecke im Mudéjar-Stil aus Tea-Holz. Das Hauptportal wird vom Marmorwappen des Marquis Juan Bautista de Ponte Fonte y Pagés geziert. Die Kapelle San Sebastián nahe der Küste wurde Anfang des 16. Jahrhunderts errichtet. Immer am 20. Januar findet hier ein großes Fest mit Musik und gutem Essen zu Ehren des Heiligen Sebastians statt.

Rund um Adeje gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten, z.B. im Landschaftsschutzgebiet Barranco del Infierno, zum Roque del Conde und im Kiefernwald bei Ifonche.
 

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Geologisches Schutzgebiet Roque de Jama

Arona
, Teneriffa , Spanien
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Die Entstehung des Roque de Jama steht in enger Verbindung mit dem Ursprung der alten Abschnitte des Adeje-Massivs. Er stellt außerdem einen wichtigen Lebensraum für sogenannte Lithophyten dar, diese Pflanzen wachsen ohne Erde in oder auf Gestein.
 

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Tacoronte

Tacoronte
, Teneriffa , Spanien
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Im alten Ortskern von Tacoronte finden sich historische Bauwerke wie die Kirche Santísimo Cristo de los Dolores, die Pfarrkirche Santa Catalina und der aus dem 17. Jahrhundert stammende öffentliche Getreidespeicher La Alhóndiga.

Die Jardines de Hamilton sind eine einzigartige Gartenanlage mit auf den Kanaren heimischen Pflanzen wie Lorbeer- und Gagelbäumen sowie Baumheiden. Auch typisch kanarische Rebsorten können auf einer speziell dem Weinbau gewidmeten Fläche besichtigt werden.

Jardines de Hamilton:
täglich 10 - 19 Uhr
Eintritt frei

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Punta del Hidalgo

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Punta del Hidalgo liegt auf dem Küstenstreifen am Fuße des Anaga-Gebirges und ist damit ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, beispielsweise zum kleinen Höhlendorf Chinamada (Weg PR TF-10).

In der Vergangenheit wurden in der Region leider zahlreiche Hotels erbaut, die heute einen eher morbiden Charme verströmen. Davon sollte man sich jedoch nicht abschrecken lassen.

Die Mehrzahl der Einheimischen lebt nicht von Tourismus, sondern von Landwirtschaft und Fischfang. So kann man an der Avenida Marítima in Punta del Hidalgo in den Restaurants und Bars sehr gute Fischgerichte genießen.

Wunderschön sind die Meerwasserbecken und kleinen ver­steck­ten Strände, die entlang des gesamten Küstenabschnitts zu finden sind. Punta del Hidalgo ist außerdem der Big Wave Spot Teneriffas. Bei starkem Nordost-Passat bringt der Wind riesige Wellen in die Bucht.

Weitere Informationen zu Wanderungen ab und bis Punta del Hidalgo sowie zum Wandergebiet Anaga und anderen Wandergebieten auf der Insel Teneriffa gibt es im Magazinbeitrag: Wandern auf Teneriffa: 20 der schönsten Wanderungen mit Tipps
 

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Tegueste

Tegueste
, Teneriffa , Spanien
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Die kleine Ortschaft Tegueste liegt umgeben von ländlicher Kulturlandschaft im Nordosten Teneriffas an den Ausläufern des Anaga-Gebirges. Man findet dort traditionelle Häuser im kanarischen Stil, oftmals mit blumengeschmückten Fassaden.

Der Markt in Tegueste gilt als einer der besten der Kanaren. Hier werden hochwertige Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Weine, Fleisch, Fisch oder Süßspeisen und traditionelle Handwerksprodukte angeboten.

In der Ringkampfarena von Tegueste wird auch die Tradition des kanarischen Ringkampfs Lucha Canaria gepflegt. Ende April findet die Wallfahrt Romería de San Marcos statt. Dann treffen Pilger von allen Inseln, gekleidet in typisch kanarischer Tracht mit geschmückten Wagen, Viehherden, Tanz- und Folkloregruppen in Tegueste ein.

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Tejina

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Die kleine Ortschaft Tejina liegt umgeben von ländlicher Kulturlandschaft im Nordosten Teneriffas an den Ausläufern des Anaga-Gebirges. Man findet dort traditionelle Häuser im kanarischen Stil, oftmals mit blumengeschmückten Fassaden.

In Tejina findet Ende August das Fest der Herzen »Corazones de Tejina« zu Ehren des heiligen Bartholomäus statt. Für die Prozession werden in tagelanger Arbeit riesige farbenfrohe Herzen aus Blumen, Früchten und Teigfladen angefertigt. Diese über 100 Jahre alte Tradition gilt als Kulturgut.

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Arafo

Arafo
, Teneriffa , Spanien
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Arafo auf Teneriffa: Dorf der Musik im Tal von Güímar

Zwischen den Hängen des Tals von Güímar liegt Arafo. Der Ort ist von einer abwechslungsreichen Landschaft umgeben und bietet einen guten Ausgangspunkt, um die weniger bekannten Seiten Teneriffas zu entdecken. Landwirtschaftlich geprägte Landschaften, Schluchten, Quellen und vulkanische Formationen liegen rund um das Dorf.

Besonders Wanderer finden hier interessante Ziele. Das Naturschutzgebiet Siete Lomas, der Barranco de Añavingo mit seinen Wasserstollen und Quellen sowie die Caldera Pedro Gil und der Volcán de las Arenas zeigen, wie unterschiedlich die Landschaft rund um Arafo sein kann.

Spaziergang durch den Ortskern von Arafo

Auch Arafo selbst lohnt einen Abstecher. Im gepflegten Ortskern reihen sich weiße Häuser mit bunten Blumen aneinander. Viele Gebäude sind im traditionellen Stil erhalten und geben dem Dorf ein ruhiges, typisch kanarisches Erscheinungsbild.

Zwischen den Häusern finden sich einige sehenswerte Orte. Dazu gehört die Kirche San Juan Degollado, deren Vorplatz von Lorbeerbäumen gesäumt wird. Die Kirche bildet einen schönen Mittelpunkt des Ortskerns und lässt sich gut mit einem Spaziergang durch die angrenzenden Straßen verbinden.

Ein weiteres Zeugnis der früheren Wasserversorgung ist die historische Wassermühle mit dem ehemaligen öffentlichen Waschplatz. Solche Anlagen erinnern daran, welche Bedeutung Wasser für das Leben und die Landwirtschaft auf Teneriffa hatte.

Arafo, das Dorf der Musik

Eine Besonderheit macht Arafo auf Teneriffa über seine Landschaft und Architektur hinaus bekannt: Der Ort gilt als das Dorf der Musik.

Musik hat hier eine lange Tradition. Zahlreiche Musikkapellen und Karnevalsgruppen führen dieses Erbe bis heute fort. Die Musik gehört damit nicht nur zur Geschichte des Ortes, sondern ist auch Teil des kulturellen Lebens von Arafo.

Wer durch die Straßen spaziert, bekommt davon vielleicht nicht unmittelbar etwas mit. Trotzdem ist die musikalische Tradition ein wichtiger Teil der Identität des Dorfes.

Kunsthandwerk in der Markthalle

Wer nach einem kleinen Andenken an Teneriffa sucht, kann der modernen Markthalle von Arafo einen Besuch abstatten. Dort finden regelmäßig Kunsthandwerksmessen statt.

Das Angebot ist vielseitig. Kleidung, Schmuck und Instrumente gehören ebenso dazu wie unterschiedliche handgefertigte Produkte. Dadurch bietet die Markthalle eine schöne Gelegenheit, neben den klassischen Souvenirs auch etwas aus dem lokalen Kunsthandwerk zu entdecken.

Zwischen Dorfleben und Vulkanlandschaft

Arafo verbindet auf kleinem Raum mehrere Seiten Teneriffas. Im Ortskern prägen weiße Häuser, Blumen, historische Gebäude und musikalische Traditionen das Bild. Rund um das Dorf beginnt dagegen eine Landschaft, die von Schluchten, Quellen und Vulkanen geprägt ist.

Gerade diese Verbindung macht Arafo interessant. Der Ort eignet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, ein Stück kanarisches Dorfleben kennenzulernen – abseits der großen touristischen Zentren der Insel.
 

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Santa Cruz de Tenerife

Santa Cruz de Tenerife
, Teneriffa , Spanien
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Das im Nordosten Teneriffas gelegene Santa Cruz de Tenerife ist sowohl Hauptstadt der Insel als auch der gleichnamigen Provinz, zu der neben Teneriffa noch die westkanarischen Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro gehören.

In der 1494 gegründeten Stadt leben heute mehr als 203.000 Menschen. Mit ihrem bedeutenden Hafen ist sie nicht nur politisches, sondern auch wirtschaftliches Zentrum der Insel. Auch wenn das dichte Verkehrsaufkommen ebenso abschrecken mag wie die vielen Wirtschaftsgebäude oder der Industriehafen, ist Santa Cruz doch zweifellos einen Besuch wert. Zahlreiche Plätze, Denkmäler und Gebäude im Kolonialstil verleihen der Stadt ihren Reiz. Besonders hervorzuheben ist beispielsweise die am Meer gelegene Plaza de España. Hier findet sich nicht nur der prachtvolle Sitz des Cabildo Insular, der Inselregierung, sondern auch ein Denkmal für die Toten des Spanischen Bürgerkrieges.

Folgt man der hier beginnenden Strandpromenade, so gelangt man zum architektonischen Highlight von Santa Cruz de Tenerife: dem Auditorio de Tenerife Adán Martín.

Santa Cruz ist in kultureller Hinsicht allgemein sehr reizvoll und hat eine Vielzahl an Museen zu bieten, unter anderem das Museo de la Naturaleza y el Hombre, das sich der Natur- und Kulturgeschichte Teneriffas widmet, das Museo Militar de Almeyda in der Calle San Isidro, in dem jene Kanone zu bestaunen ist, die den englischen Admiral Horatio Nelson vor mehr als 200 Jahren den Arm gekostet haben soll, oder auch das Museo de Bellas Artes de Asturias im Franziskanerkloster an der Plaza del Príncipe de Asturias, in dem zahlreiche Werke kanarischer Künstler gezeigt werden.

Sehenswert sind auch die Kirchen, allen voran die Iglesia Matriz de la Concepción. Die ursprünglich aus dem Jahre 1502 stammende Kirche musste nach einem Brand im 17. Jahrhundert wiederaufgebaut werden. Die weiße Kirche, die durch Vulkangestein gestützt wird, beeindruckt in ihrem Inneren mit barocker Pracht. Unter anderem wird hier das »Kreuz der Eroberung« beherbergt, das Alonso Fernández de Lugo bei seiner Landung auf Teneriffa im Jahre 1494 mit sich führte.

Ferner wurde im 17. Jahrhundert die Iglesia de San Francisco errichtet. Bei ihrem Bau wurde ebenfalls Vulkangestein verwendet. Die künstlerisch reich gestalteten Holzdecken sind besonders eindrucksvoll. Aufgrund ihrer hervorragenden Akustik finden in der Kirche häufig Konzerte statt.

Im Parque García Sanabria kann man nach dem reichen Kulturprogramm auch ein wenig Natur genießen. Die vielfältige Bepflanzung spendet im Sommer erfrischenden Schatten und die Wege, die zwischen mehreren Brunnen, Arkaden und Statuen entlang führen, laden zu ausgiebigen Spaziergängen ein.

Natur gibt es auch an der bereits erwähnten Plaza del Príncipe de Asturias. Alte Bäume und subtropische Pflanzen verschaffen dem Platz eine ganz besondere Atmosphäre.

An der palmengesäumten Plaza del 25 Julio befindet sich ein Brunnen mit Wasser speienden Fröschen, während die Plaza de la Candelaria von der aus Carrara-Marmor gefertigten Statue der Schutzheiligen Teneriffas, der Virgen de la Candelaria, beherrscht wird.

Stets belebt ist die Straße »La Rambla«, eine mit Palmen, Parkbänken und Kunstwerken von berühmten Künstlern wie Joan Miró geschmückte und mit mehreren Kiosken ausgestattete Promenade, die zu beiden Seiten von Autospuren gesäumt wird.

Auch zum Bummeln und Flanieren bietet Santa Cruz reichlich Gelegenheit. Auf der Shoppingmeile Calle Castillo reihen sich Boutiquen und allerlei andere Geschäfte aneinander. Mit zahlreichen Bars, Kneipen und Restaurants ist auch für ein abwechslungsreiches Nachtleben gesorgt.

Informationen zu schönen Hotels und Pensionen in Santa Cruz de Tenerife und auf der Insel Teneriffa findet man im Magazinbeitrag "Gute Urlaubsorte für die Wandergebiete auf Teneriffa".
 

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Candelaria

Candelaria
, Teneriffa , Spanien
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Der Ort Candelaria mit seinen rund 26.750 Einwohnern gilt als der bedeutendste katholische Wallfahrtsort der Kanaren. Am 15. August jeden Jahres machen sich Pilger aus allen Teilen der Insel auf den Weg zur Basilika Nuestra Señora de la Candelaria.

Der Legende nach soll etwa einhundert Jahre vor der Eroberung Teneriffas durch die Spanier die Heiligenstatue einer Jungfrau gefunden worden sein. Die Guanchen verehrten die Figur unter dem Namen Chaxiraxi. Die ursprüngliche Heiligenfigur fiel 1826 einer Sturmflut zum Opfer. Im Jahr 1599 wurde die Jungfrau von Papst Klemens VIII. zur Schutzheiligen der Kanaren (Virgen de la Candelaria) erklärt. 1959 errichtete man die Basilika von Candelaria zu ihren Ehren.

Auf dem Kirchenvorplatz, der Plaza de la Patrona de Canarias, stehen die überlebensgroßen Bronzestatuen der bekanntesten Guanchen-Häuptlinge. An die Plaza schließt eine großzügig angelegte Strandpromenade mit einem schmalen Stadtstrand an. In der Fußgängerzone befinden sich zahlreiche Souvenir Shops und an der Avenida Marítima verschiedene Restaurants, Bars und Cafes mit Blick auf den Ozean.
 

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Mirador de Cherfe

Buenavista del Norte
, Teneriffa , Spanien
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Der auf 1.100 Meter gelegene Mirador de Cherfe befindet sich südlich von Masca, Richtung Santiago del Teide. Die Aussicht reicht nicht nur nach Masca, sondern bis zur benachbarten Insel La Gomera. Von hier hat man einen perfekten Blick auf die verschiedenen Generationen von Vulkanismus auf Teneriffa: alte Formationen wie das Teno-Massiv auf der einen Seite und den geologisch jungen Teide auf der anderen Seite.
 

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Mesa del Mar

Tacoronte
, Teneriffa , Spanien
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Mesa del Mar ist ein kleiner, ruhiger Küstenort im Norden Teneriffas, in der Gemeinde Tacoronte gelegen. Der Ort erfreut sich vor allem bei Einheimischen großer Beliebtheit und gilt als echter Geheimtipp für Besucher, die eine entspannte, authentische Atmosphäre suchen – fernab der großen Touristenzentren wie Puerto de la Cruz.

Anreise & Eindruck

Die Anreise nach Mesa del Mar gestaltet sich schon als kleines Abenteuer: Eine steile Serpentinenstraße schlängelt sich von Tacoronte hinunter zur Küste und gewährt spektakuläre Ausblicke auf die umgebende Landschaft. Am Ende der Straße erwartet einen zunächst ein großer Apartmentkomplex aus den 1970er-Jahren, der ein wenig aus der Zeit gefallen wirkt – ein Relikt aus einer Epoche, in der sich der Tourismus auf Teneriffa noch anders entwickelte.

Highlights

  • Meerwasserschwimmbecken: Direkt am Ortseingang befindet sich ein großes, gepflegtes Naturschwimmbecken, das mit frischem Atlantikwasser gespeist wird. Besonders in den Sommermonaten ist es bei Familien und Schwimmern ein beliebter Anziehungspunkt.
  • Playa Mesa del Mar: Der naturnahe Strand ist durch einen Fußgängertunnel zu erreichen und von eindrucksvollen Felsformationen umgeben. Hier bietet sich bei klarem Wetter ein spektakulärer Blick auf den majestätischen Vulkan Teide. Im Gegensatz zu den typischen Ferienorten, die oft mit Hotelburgen und großen Shoppingmeilen überladen sind, finden sich in Mesa del Mar vor allem Ferienwohnungen und kleinere Cafés.
  • Naturnahe Atmosphäre: Die Umgebung ist geprägt von einer ruhigen und entspannten Natur, wo die Nähe zum Atlantik eine erholsame Auszeit vom hektischen Alltag ermöglicht.

Fazit

Mesa del Mar eignet sich hervorragend für Reisende, die keinen Partytourismus suchen, sondern Ruhe, Natur und das authentische Teneriffa erleben möchten. Der Ort ist ideal für Tagesausflüge oder einen stillen Urlaub direkt am Meer. Hier kann man die Schönheiten der kanarischen Landschaft genießen, sich im Meer erfrischen oder einfach einen Tag in der Sonne entspannen. Für viele ist Mesa del Mar nicht nur ein Geheimtipp, sondern ein wahrer Geheimfavorit, der eine unvergessliche und entspannte Zeit verspricht.
 

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Lorbeerwald Monte del Agua y Pasos

Los Silos
, Teneriffa , Spanien
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Dieser immergrüne, subtropische Urwald liegt an der östlichen Grenze des Landschaftspark Teno. Der Monte del Agua y Pasos gilt mit seinen Lorbeerbäumen, Farnen, Lianen und Baumheidebüschen als einer der schönsten Lorbeerwälder Teneriffas. Ein 2,5 Kilometer langer Wanderweg (PR-TF 52), der die Orte Las Portelas und Erjos miteinander verbindet, durchquert den Wald.

Neben dem Anaga befindet sich hier die größte Lorbeerwaldfläche der Insel. Das rund 800 Hektar große Areal des Waldes gehört zu den wichtigen Ökosystemen der Insel. Der dichte Wald bin­det Feuchtigkeit und schützt vor Austrocknung. Er bildet einen wirksamen Erosionsschutz und gibt zahlreichen endemischen Pflanzen und Tieren ein Zuhause.
 

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Albergue de Bolico

Buenavista del Norte
, Teneriffa , Spanien
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Das Hostel liegt außerhalb von Las Portelas, einem Ortsteil von El Palmar, an den Hängen des Teno-Gebirges. Von hier genießt man einen wunderbaren Ausblick auf die umliegenden Berge und über das Tal von El Palmar.

Kontakt/Reservierung
Camino Charcos las Portelas, s/n, 38489 Teno
Tel.: +34 922 127 938 
E-Mail: info@alberguebolico.com​
​www.alberguebolico.com​

Preise:
Schlafsaal (10 – 12 Pers.): 14,00 € / Pers.
Exklusivzimmer (1 – 6 Pers.): 25,00 € für 1 Pers., 45,00 € für 2 Pers., + 15,00 € je zusätzl. Pers.
Bettwäsche: 3 € / Küchennutzung: 1 €
Ermäßigung für Mitglieder eines Bergvereins, Familien über 4 Personen, unter 12 Jährige, Senioren, Studenten oder Gruppen ab 10 Personen.
 

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El Sauzal

El Sauzal
, Teneriffa , Spanien
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El Sauzal besticht vor allem durch seine traumhaften Panoramaaussichten über die gesamte Nordküste Teneriffas. An der Plaza de San Pedro steht die prächtige gleichnamige Kirche, welche die Viertälteste der Insel ist. Daneben befindet sich oberhalb einer kleinen Parkanlage mit Wasserläufen das Rathaus des Ortes.

La Casa del Vino de La Baranda, ein Weinbaumuseum, liegt am Ortseingang von El Sauzal und ist in einem Gutshaus aus dem 17. Jahrhundert untergebracht. Das Honigmuseum Casa de la Miel befindet sich in einem Nebengebäude.

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Pirámides de Güímar

Güímar
, Teneriffa , Spanien
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Pyramiden von Güímar: Auf den Spuren von Thor Heyerdahl

Mitten auf Teneriffa wartet ein ungewöhnlicher Ort auf neugierige Besucher: der Ethnografische Park von Güímar. Im Mittelpunkt stehen sechs Stufenpyramiden aus Lavastein, die lange für Rätsel und Diskussionen sorgten.

Besonders eng ist der Park mit dem norwegischen Forscher Thor Heyerdahl verbunden. Er gründete den Park 1998, nachdem er auf die ungewöhnlichen Bauwerke aufmerksam geworden war. Seine Beschäftigung mit den Pyramiden machte Güímar schließlich zu einem Ort, an dem sich Archäologie, kanarische Kultur und Natur miteinander verbinden.

Die rätselhaften Pyramiden von Güímar

Die sechs Pyramiden sind aus Lavasteinen errichtet und besitzen mehrere Stufen. Schon ihr ungewöhnliches Erscheinungsbild wirft Fragen auf. Woher stammen die Bauwerke? Wer hat sie errichtet und welchem Zweck dienten sie?

Lange wurde darüber diskutiert, ob die Pyramiden möglicherweise aus der Zeit der Guanchen, der vorspanischen Bevölkerung Teneriffas, stammen könnten. Genau diese Vorstellung machte die Pyramiden weit über die Insel hinaus bekannt.

Archäologische Untersuchungen zeichnen allerdings ein anderes Bild. Die Bauwerke werden heute dem 19. Jahrhundert zugeordnet. Damit gehören sie nicht in die vorspanische Zeit Teneriffas.

Ganz verschwunden ist das Rätsel damit trotzdem nicht. Denn auch wenn die Entstehungszeit eingegrenzt werden konnte, bleibt die ursprüngliche Funktion der Pyramiden ein interessantes Detail ihrer Geschichte.

Mehr als nur Pyramiden

Wer den Park besucht, findet deshalb nicht nur die ungewöhnlichen Steinbauwerke. Das weitläufige Gelände beschäftigt sich mit verschiedenen Facetten der kanarischen Kultur und Natur.

Thematische Rundgänge führen unter anderem durch Bereiche, die sich mit der Geschichte und Kultur der Kanaren, der Pflanzenwelt sowie dem Vulkanismus beschäftigen. So geht es nicht nur um die Frage, warum in Güímar Pyramiden stehen, sondern auch um die Landschaft und Kultur, in der sie entstanden sind.

Kanarische Kultur entdecken

Ein Rundgang widmet sich der kanarischen Kultur und Geschichte. Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei und Handwerk gehören ebenso zu den Themen wie traditionelle Bräuche und die Geschichte der Inseln.

Damit entsteht ein etwas anderes Bild von Teneriffa als das, was sich bei einem klassischen Ausflug zu den bekannten Aussichtspunkten und Stränden zeigt. Der Blick richtet sich stärker auf die Menschen, ihre Geschichte und die Entwicklung der Inselgesellschaft.

Vulkane als prägende Kraft

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Vulkanismus der Kanaren. Kaum ein Thema passt besser zu Teneriffa, denn die Landschaft der Insel ist eng mit ihrer vulkanischen Entstehung verbunden.

Lava, Vulkangestein und geologische Prozesse begegnen Besuchern dabei nicht nur als abstrakte Themen. Sie gehören ganz selbstverständlich zum Landschaftsbild der Insel – und auch die Pyramiden selbst bestehen aus dem Gestein der vulkanisch geprägten Umgebung.

Auf den Spuren von Thor Heyerdahl

Thor Heyerdahl hat den Ort wie kaum ein anderer geprägt. Der norwegische Forscher beschäftigte sich intensiv mit den Pyramiden und sah in ihnen einen möglichen Hinweis auf kulturelle Verbindungen zwischen verschiedenen Teilen der Welt.

Heute erinnert der Park an Heyerdahl und seine Forschungsreisen. Seine Geschichte gehört damit ebenso zum Besuch wie die Pyramiden selbst.

Ein ungewöhnlicher Ausflug auf Teneriffa

Die Pyramiden von Güímar sind kein klassischer archäologischer Ort mit einer eindeutig erklärten Geschichte. Gerade das macht den Besuch interessant.

Zwischen Lavasteinen, Gärten und den Stufenpyramiden geht es um Fragen, auf die es nicht immer eine einfache Antwort gibt. Gleichzeitig bietet der Park Einblicke in die kanarische Kultur, Botanik und den Vulkanismus.

Wer Teneriffa einmal abseits der großen Strände und bekannten Vulkanlandschaften kennenlernen möchte, findet in Güímar einen ungewöhnlichen Ort, an dem sich Natur, Geschichte und ein Stück Forschungsgeschichte miteinander verbinden.
 

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Observatorio del Teide

La Orotava
, Teneriffa , Spanien
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Das Teide Observatorium befindet sich auf einer Höhe von 2.390 Metern und gilt als das größte Sonnenobservatorium der Welt. Es wurde 1964 errichtet und wird vom Instituto de Astrofísica de Canarias betrieben. Die Forschungsarbeit der Sternwarte konzentriert sich auf die Beobachtung der Sonne sowie auf die Robotik in der Astronomie.

Die Kanarischen Inseln sind zusammen mit Chile und Hawai einer der besten Orte weltweit für die Himmelsbeobachtung. Die Teide-Sternwarte auf dem Berg Izaña verfügt über die besten Sonnenteleskope Europas.

Die Teide Sternwarte bietet regelmäßig Führungen in verschiedenen Sprachen an, damit Besucher die Möglichkeit haben, das größte Sonnenobservatorium der Welt zu besichtigen. Die Führungen werden auf Spanisch, Englisch, Deutsch und Französisch angeboten.

Buchung/Reservierung
Buchung einer Führung durch die Stern­warte unter: www.volcanoteide.com​
Tel: +34 922 010 440
(8:00 bis 16:00 Uhr)

Preise:
Erwachsene: 21,00 €
Kinder: 18,00 € (3 – 13 Jahre)
Rentner: 17,00 €
Transfer von Costa Adeje, Los Cristianos oder Puerto de la Cruz gegen Aufpreis.

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Punta de Teno

Buenavista del Norte
, Teneriffa , Spanien
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Am westlichsten Ende Teneriffas liegt ein Küstenabschnitt, der sich deutlich von den grünen Landschaften des Nordens unterscheidet. Punta de Teno gehört zum Parque Rural de Teno und bildet eine flache Landzunge, die weit in den Atlantik hinausragt.

Entstanden ist die Punta de Teno durch Lavaströme, die sich einst bis ins Meer ergossen. Die Lava kühlte ab und erstarrte. Zurück blieb eine Landschaft aus dunklem Vulkangestein, Klippen und zerklüfteten Küstenformen. Dazwischen liegen kleine Buchten und versteckte Strände. Das Meer hat die erkaltete Lava über lange Zeit weiter bearbeitet und dabei Bögen, Felsvorsprünge und glatt geschliffene Gesteinsflächen geschaffen.

Zwischen Lava und Atlantik

Wer über die Punta de Teno geht, bewegt sich durch eine Landschaft, in der das Gestein den Ton angibt. Große, geschlossene Sandstrände fehlen. Stattdessen wechseln sich schroffe Felsbereiche, kleine Buchten und vom Wasser ausgewaschene Formen ab.

Gleichzeitig zeigt sich hier eine überraschend vielfältige Pflanzenwelt. Die Punta de Teno gehört zu den botanisch besonders interessanten Bereichen Teneriffas. Vor allem die trockene Küstenvegetation mit Tabaibas und Cardones prägt das Bild. Der Parque Rural de Teno gilt insgesamt als wichtiger Lebensraum für zahlreiche endemische Pflanzenarten.

Im Frühjahr verändert sich die Landschaft noch einmal. Zwischen dem dunklen Gestein erscheinen zahlreiche Blütenpflanzen, die nach den Wintermonaten für Farbe sorgen. Gerade dieser Wechsel zwischen karger Vulkanlandschaft und üppiger Vegetation macht den besonderen Charakter der Punta aus.

Der Leuchtturm von Punta de Teno

Am äußersten Ende der Landzunge steht der Faro de Teno. Der heutige Leuchtturm stammt aus dem Jahr 1976. Nur wenige Meter entfernt befindet sich der ältere Leuchtturm, der bereits 1893 errichtet wurde.

Die beiden Bauwerke gehören heute zu den markantesten Orientierungspunkten der Punta de Teno. Der eigentliche Leuchtturmbereich ist allerdings nicht öffentlich zugänglich. Von der Umgebung ergeben sich dafür weite Blicke entlang der Küste und über den Atlantik. Besonders eindrucksvoll ist der Blick in Richtung der Los-Gigantes-Klippen, die an der Westküste Teneriffas steil zum Meer abfallen.

Einer der sonnigsten Orte Teneriffas

Punta de Teno gilt als der westlichste Punkt Teneriffas und zugleich als einer der Orte der Insel mit den meisten Sonnenstunden. Die Lage am westlichen Ende des Teno-Massivs macht sich auch beim Wetter bemerkbar.

Während sich an anderen Stellen der Nordküste häufig die feuchte Passatbewölkung an den Bergen staut, kann die Punta sonnig sein. Ein Blick zurück in Richtung Teno zeigt deshalb nicht selten einen deutlichen Wetterwechsel innerhalb weniger Kilometer.

Der Weg zur Punta de Teno

Der Zugang zur Punta de Teno ist heute geregelt. Die TF-445 unterliegt zeitlichen Verkehrsbeschränkungen, um Sicherheit, Besucherverkehr und den Schutz des Naturraums miteinander zu verbinden. Während der regulierten Zeiten ist die Zufahrt für den normalen privaten Autoverkehr eingeschränkt. Die öffentliche TITSA-Linie 369 verbindet die Estación de Buenavista mit Punta de Teno und dient als reguläre Möglichkeit für die Anreise.

Die aktuellen Fahrzeiten sollten vor dem Besuch geprüft werden, da die Linie 369 je nach Wochentag unterschiedliche Abfahrten hat und sich die Fahrpläne saisonal ändern.

Auch zu Fuß lässt sich die Punta de Teno erreichen. Eine Möglichkeit führt von Teno Alto über die Berglandschaft hinunter zur Küste. Damit lässt sich der Besuch der Punta mit einer Wanderung durch das Teno-Massiv verbinden.

Punta de Teno: Wo Teneriffa im Atlantik endet

Punta de Teno ist kein Ort, der durch eine einzelne Sehenswürdigkeit lebt. Der Reiz liegt vielmehr im Zusammenspiel aus Vulkangestein, Atlantik, Küstenvegetation und den steilen Bergen des Teno-Massivs.

Am äußersten Ende der Insel wird die Landschaft noch einmal rauer. Schwarzes Gestein reicht bis ans Wasser, dazwischen wachsen Tabaibas und Cardones. Hinter der Punta steigen die Berge an, während sich vor der Küste der Atlantik öffnet.

Gerade diese Mischung macht Punta de Teno zu einem besonderen Ziel im Parque Rural de Teno – und zu einem der Orte auf Teneriffa, an denen sich die vulkanische Entstehung der Insel besonders unmittelbar nachvollziehen lässt.

Weitere Informationen zum Wandern im Teno-Gebirge und über die Wandergebiete der Kanareninsel Teneriffa gibt es hier.

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Teno Alto / Los Bailaderos

Buenavista del Norte
, Teneriffa , Spanien
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In einem recht abgeschiedenen Gebiet des Landschaftsparks Teno liegt das auch als Los Bailaderos bekannte kleine Dörfchen Teno Alto auf der gleichnamigen Hochebene. Nur eine schmale, kurvenreiche Straße führt über bewaldete Hänge von El Palmar hinaus ins Bergdorf auf 780 Meter Höhe.

In Teno Alto haben zahlreiche ländliche Traditionen überdauert. Die Bauart der Häuser ist geprägt vom traditionellen kanarischen Stil. Es gibt dort eine kleine Kapelle und zwei kleine Bars, eine davon mit einem winzigen Dorfladen. Angeboten werden lokale landwirtschaftliche Produkte wie z. B. ein für Teno Alto typischer Ziegenkäse.

Hinter dem Bergdorf öffnet sich eine Landschaft, die im Gegensatz zum restlichen Tenogebirge steht. Statt schroffer Gebirgszüge findet man hier ein oft windgepeitschtes Hoch­plateau mit sanften Hügeln. Dazwischen liegen terrassierte Felder und vereinzelte Ziegenhöfe, deren Tiere auf den Grasflächen weiden.

Die entlegene Berglandschaft ist ein wahres Paradies für Wanderfreunde. Von der kargen Hochebene Teno Alto führen zahlreiche Wanderwege hinab ins Tal, entlang des Bergkamms und bis zu den Steilküsten.
 

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Masca

Buenavista del Norte
, Teneriffa , Spanien
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Ein Bergdorf mit Geschichte

Man erreicht Masca, ein kleines Bergdörfchen mit rund 100 Einwohnern, im Süden des Teno-Gebirges auf Teneriffa. Jahrhundertelang war der Ort nur über schmale, steile Pfade zugänglich. Genau diese Abgeschiedenheit brachte ihm einst den Beinamen „das verschwundene Dorf“ ein – ein Name, der bis heute nachhallt.

Leben zwischen 650 und 800 Metern Höhe

Masca liegt auf einer Höhe von 650 bis 800 Metern über dem Meeresspiegel. Das Dorf besteht aus mehreren kleinen Ortsteilen, die sich über die umliegenden Berghänge verteilen. Terrassierte Felder schmiegen sich an die Landschaft und zeugen davon, dass hier auch heute noch Landwirtschaft betrieben wird – ein stiller Kontrast zum regen Besucherandrang.

Ein einzigartiges Wassergesetz

Eine Besonderheit des Ortes ist ein altes Wassergesetz, das bis heute gilt. Es garantiert jeder Finca zu festgelegten Zeiten das Recht, ihre Felder kostenlos aus den umliegenden Wasserstollen zu bewässern. Dieses historische System prägt das gemeinschaftliche Leben im Dorf bis heute.

Traditionelle Architektur mit Charakter

Auch die traditionelle Architektur Masca ist außergewöhnlich. Die zweistöckigen Häuser waren ursprünglich so gebaut, dass die einzelnen Räume nicht von innen miteinander verbunden waren. Stattdessen verfügte jeder Raum über eine separate Eingangstür. Masca steht deshalb unter besonderem Schutz und gilt als nationales Kulturgut in der Kategorie „Historisches Ensemble“.

Vom Geheimtipp zum Touristenmagnet

In den letzten Jahrzehnten hat sich Masca von einem abgeschiedenen Bergdorf zu einem der bekanntesten Touristenorte Teneriffas entwickelt. Täglich rollen zahlreiche Reisebusse durch den Ort. Enge, serpentinenreiche Straßen führen hinab ins Dorf – Begegnungen mit entgegenkommenden Autos und Bussen sorgen nicht selten für Nervenkitzel.

Anreise und Parken in Masca

Wer Masca mit dem Auto besucht, sollte früh unterwegs sein. In den Morgenstunden bestehen die besten Chancen, einen der wenigen Parkplätze im Dorf zu ergattern, bevor der große Besucheransturm einsetzt.

TIPP:

Wer die Masca-Schlucht erwandern möchte, ist mit der Buchung eines Komplettpakets bei einem Tourenanbieter gut beraten. Damit entfallen die Einzelbuchungen für die Wanderung, die Bootsfahrt und die Organisation der Busfahrten.

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San Miguel de Abona

San Miguel de Abona
, Teneriffa , Spanien
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Die Ursprünge der Gemeinde San Miguel de Abona lassen sich bis zur Zeit der Ureinwohner zurückverfolgen. Das Städtchen selbst hat einige Sehenswürdigkeiten im kleinen Altstadtkern. Die Casa Museo El Capitán ein Gebäude im typischen, traditionellen kanarischen Baustil mit Innenhof, Halbsouterrain mit Weinkeller, Kelter und Getreidespeichern. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Hauptpfarrkirche San Miguel Arcángel aus dem 18. Jahrhundert und das Geburtshaus von Juan Bethencourt Alfonso (1847 geborener Arzt, Historiker, Anthropologe, Ethnograph, Lehrer und Journalist), das 200 Jahre alte, schlichte Gebäude der Gemeindebibliothek, die Casa Azul (heutiges Rathaus) im brasilianischem Baustil aus den 1920er Jahren sowie die Casa Cuatro Esquinas, in der sich das Tourismusbüro befindet.
 

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Playa de las Teresitas

Santa Cruz de Tenerife
, Teneriffa , Spanien
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Ein goldgelber, von Palmen umsäumter Sandstrand, blaues Meer und ein ebenso blauer Himmel – das ist die Playa de las Teresitas bei San Andrés. Den Strand muss man sich aber mit zahlreichen Badegästen teilen, denn die Playa de Las Teresitas ist der Hausstrand der Inselhauptstadt Santa Cruz.

Der Strand wurde in den 1970er-Jahren künstlich angelegt – mit Sand, der eigens aus der Sahara herantransportiert wurde. Wellenbrecher schützen den Strand vor Erosion und tragen zu einem ungestörten Badevergnügen bei. Am gut 1,5 Kilometer langen Strand sorgen zahlreiche Bars und Restaurants für das leibliche Wohl der Badegäste.

Das Anaga-Gebirge hat mehr zu bieten als einen einzigen Strand. Welche Buchten wirklich lohnen, wie man hinkommt: Überblick über die schönsten Strände in Anaga-Gebirge: Anfahrt, Parken und Geheimtipps für unberührte Buchten — alles über Strände in Anaga-Gebirge zeigt unsere Partnerseite go-anaga-tenerife.com.

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Playa de Las Gaviotas

Santa Cruz de Tenerife
, Teneriffa , Spanien
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In der nächsten Bucht hinter Las Teresitas befindet sich der feine schwarze Sandstrand Las Gaviotas direkt unterhalb der Steilküste des Anaga-Gebirges. Vom oberhalb gelegenen Aussichtspunkt kann man beide Strände überblicken.

An der Playa de Las Gaviotas ist Nacktbaden erlaubt.

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Plaza del Adelantado

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Die Plaza del Adelantado, ehemals Plaza San Miguel benannt, war der wichtigste Platz der Stadt. Verwaltung und das sakrale Leben waren hier ange­siedelt. Bis in das 19. Jahrhundert diente der Platz als Veranstaltungsort für Märkte, Feierlichkeiten, Prozessionen, Stierkämpfe und öffent­licher Bestrafungen. Die bis in das Jahr 1842 aktive Wasserversorgung aus dem Mercedeswald endete hier. Der Platz veränderte im Lauf der Geschichte sein Erscheinungsbild. Die Bebauung wurde größer und dichter. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Platz erstmals mit Pflastersteinen befestigt. Den heutigen Platz gibt es in seinen Proportionen seit ungefähr 1870. Einige der Bäume sind jedoch deutlich älter.

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Casa natal del Padre Anchieta

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das ursprüngliche Haus stammt aus dem beginnenden 16. Jahrhundert und ist das Geburtshaus des heiliggesprochenen José de Anchieta (1534 – 1597). Die auch durch sein Mitwirken aufgebaute Missionsstation Piratininga war der Grundstein des heutigen São Paulo.

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Casa Montañés

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das Haus diente als Wohn- und Geschäftshaus des Händlers Francisco Montañés, der auch Hauptmann der Miliztruppen war. Die Fertigstellung des Handelshauses erfolgte im Jahr 1746. 1985 erwarb die Regierung der Kanarischen Inseln das typisch kanarische Herrenhaus und nutzt es heute als Sitz des Beirates der kanarischen Regierung »Consejo Consultativo de Canarias«.

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Convento Santa Clara – Convento De Las Claras

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Santa Clara de Asís, das erste Nonnenkloster auf den Kanarischen Inseln, bezog 1577 das Gebäude. Die ersten Ordensschwestern kamen im Jahr 1547 auf Teneriffa an. Während des 17. Jahrhunderts war die Zahl der Ordensschwestern auf 150 angewachsen. Bis heute praktizieren hier Ordensschwestern der Klarissen ihren Glauben.

Die heutige Gebäudehülle fand ihre Form im 18. Jahrhundert. Elemente im maurischen Stil prägen das seit 1978 unter Denkmalschutz stehende Gebäude.

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Ex Convento und Iglesia Santo Domingo

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das ehemalige Kloster und seine Kirche stehen in der Calle Santo Domingo, rund 150 m von der Plaza del Adelantado entfernt. Die Mönche des Dominikanerordens begannen in den Jahren 1527 bis 1528 auf dem Grundstück der Kapelle »Ermita de la Concepción« mit dem Bau des Klosters Santo Domingo de la Concepción. Die Klosterkirche entwickelte sich aus der Kapelle. Der aus dem 18. Jahrhundert stammende Glockenturm (Espadaña) verbindet die beiden Gebäude.

Im Rahmen der Desamortisation wurde auch das Kloster Santo Domingo in La Laguna aufgelöst und der Besitz eingezogen. Nach der Auflösung des Klosters wurden die Gebäude als Gemeindehaus und zeitweise sogar als Bischofssitz genutzt. Heute ist es der Sitz des Amtes für Kultur und das geschichtlich-künstlerische Erbe der Stadt La Laguna. Die Kirche dient heute als Gemeindekirche und steht seit 1986 unter Denkmalschutz.

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Palacete Rodríguez Azero / Casino

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Nahe der Plaza del Adelantado liegt das Casino de La Laguna. Seit 1973 ist es in dem Anfang des 20. Jahrhunderts vom Architekten Mariano Estanca im modernistischen Stil entworfenen Haus untergebracht. Schon allein der Besuch im Restaurant oder im Terrassencafé lässt auch weniger spielfreudige Besucher in die Entstehungszeit des Gebäudes. Das 1909 errichtete Objekt versprüht den Charme einer mondänen Epoche.

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Antigua Casa del Cabildo Ayuntamiento La Laguna

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das Eckgebäude der von der zentralen Plaza del Adelantado abgehenden Straße »Calle Obispo Rey Redondo« beherbergt das Rathaus und die Stadtverwaltung »Casas Consistoriales«. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts als Tagungsort errichtet, änderte sich die Struktur und Äußere des Bauwerks immer wieder. Die neoklassizistische Fassade aus regionalem Naturstein »Cantería azul« besteht seit dem Jahr 1823. Der Giebel der Fassade trägt das Wappen der Stadt.

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Paisaje Lunar

Granadilla de Abona
, Teneriffa , Spanien
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Inmitten des Kiefernwaldes im Naturpark Corona Forestal stößt der Wanderer auf ein fast unwirklich erscheinendes Terrain, die Mondlandschaft »Paisaje Lunár«. Im Laufe von Jahrmillionen formten hier Wind und Wasser die hellen Tuff­kegel. Während andere Erd- und Gesteinsschichten der Ero­sion nachgaben, blieb das harte Tuffgestein erhalten.

Bis zu 10 Meter ragen die Kegel in die Höhe. Die Gesteinsschichten sind an den unterschiedlichen Farben erkennbar – weiß, hellgelb und dunkelgrau. Den Namen »Mondlandschaft« erhielt das Areal aufgrund des starken Kontrasts zwischen dem hellen, an die Oberfläche des Mondes erinnernden Tuffstein und dessen grüner Umgebung.

Der Zugang zur Mondlandschaft erfolgt über das Dorf Vilaflor auf dem Wanderweg mit der Nummer PR-TF 72. Die anspruchsvolle Rundtour hat eine Länge von rund 13 Kilometern und verläuft streckenweise auf dem alten Camino Real de Chasna, der früher den Norden mit dem Süden der Insel verband. Am Mirador de Los Escurriales eröffnet sich nach rund der Hälfte der Strecke die spektakuläre Aussicht auf die »Paisaje Lunar«.

Weitere Informationen über die 4 Wandergebiete der Kanareninsel Teneriffa gibt es im Magazinbeitrag "Wandern auf Teneriffa".