El Bastón GR 131 – Etappe 2: Ruta de la Crestería: Roque de Los Muchachos – Refugio El Pilar

GR 131 El Bastón La Palma Spanien
Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Strecke
Distanz
26,1 km
Höhenmeter Aufstieg
707 hm
Höhenmeter Abstieg
1.655 hm
höchster Punkt
2.409 m
niedrigster Punkt
1.353 m
ca. Dauer
9:00 – 11:30 h
schwindelfrei, leicht zu folgen, trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, alpines Gelände
Wegmarkierung
GR 131
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, Windschutz, Stirnlampe
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Der Fernwanderweg GR-131 auf La Palma führt entlang der Ruta de la Crestería und der Kammroute der Caldera de Taburiente – ein spektakuläres Erlebnis über Gipfel, Schluchten und Vulkanlandschaften. Die Wanderung beginnt am Roque de los Muchachos (2.426 m), dem höchsten Punkt der Insel, wo sich ein grandioses Panorama auf den Nationalpark und die steilen Caldera-Abbruchkanten eröffnet. Über schmale Pfade und steile Anstiege führt der Weg vorbei an den Observatorien, die wie Wächter des Himmels wirken, und entlang des Kammrückens mit Blick auf die geologische Vielfalt der Insel.

Bald erreicht man die Fuente Nueva (2.366 m) mit trigonometrischer Station und beeindruckendem Blick in den gewaltigen Kessel der Caldera, seit 1954 Nationalpark und Biosphärenreservat. Die Vegetation ist hier widerstandsfähig, geprägt von der farbigen Tajinaste (Echium wildpretii) und niedrigen Sträuchern. Weiter entlang des Kammwegs eröffnen sich Ausblicke auf die Schluchten Barranco de Gallegos und Barranco del Diablo. Am Pico de la Cruz (2.351 m) und am astronomischen Aussichtspunkt Pico Cruz Sur wandert man oft über einem Wolkenmeer, während im Osten bei klarer Sicht der Teide auf Teneriffa sichtbar wird.

Die klassische Route endet bei der Ermita Virgen del Pino nahe El Paso, kann aber über die Cumbre Nueva auf die Vulkanroute verlängert werden. Aus der Verbindung von Gebirgskamm- und Vulkanroute entsteht der El Bastón genannte GR-131, benannt nach der Form eines Wanderstocks auf der Karte. Die Route lässt sich in mehreren Etappen zurücklegen, wobei jede Passage sowohl körperlich herausfordernd als auch landschaftlich unvergesslich ist – von schroffen Felsen über imposante Kiefernwälder bis hin zu den schillernden Farben der Hochgebirgsvegetation.

Höhenprofil

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Der Fernwanderweg GR-131 auf La Palma führt entlang der Ruta de la Crestería und der Kammroute der Caldera de Taburiente – ein spektakuläres Erlebnis über Gipfel, Schluchten und Vulkanlandschaften. Die Wanderung beginnt am Roque de los Muchachos (2.426 m), dem höchsten Punkt der Insel, wo sich ein grandioses Panorama auf den Nationalpark und die steilen Caldera-Abbruchkanten eröffnet. Über schmale Pfade und steile Anstiege führt der Weg vorbei an den Observatorien, die wie Wächter des Himmels wirken, und entlang des Kammrückens mit Blick auf die geologische Vielfalt der Insel.

Bald erreicht man die Fuente Nueva (2.366 m) mit trigonometrischer Station und beeindruckendem Blick in den gewaltigen Kessel der Caldera, seit 1954 Nationalpark und Biosphärenreservat. Die Vegetation ist hier widerstandsfähig, geprägt von der farbigen Tajinaste (Echium wildpretii) und niedrigen Sträuchern. Weiter entlang des Kammwegs eröffnen sich Ausblicke auf die Schluchten Barranco de Gallegos und Barranco del Diablo. Am Pico de la Cruz (2.351 m) und am astronomischen Aussichtspunkt Pico Cruz Sur wandert man oft über einem Wolkenmeer, während im Osten bei klarer Sicht der Teide auf Teneriffa sichtbar wird.

Die klassische Route endet bei der Ermita Virgen del Pino nahe El Paso, kann aber über die Cumbre Nueva auf die Vulkanroute verlängert werden. Aus der Verbindung von Gebirgskamm- und Vulkanroute entsteht der El Bastón genannte GR-131, benannt nach der Form eines Wanderstocks auf der Karte. Die Route lässt sich in mehreren Etappen zurücklegen, wobei jede Passage sowohl körperlich herausfordernd als auch landschaftlich unvergesslich ist – von schroffen Felsen über imposante Kiefernwälder bis hin zu den schillernden Farben der Hochgebirgsvegetation.

Routenbeschreibung

Man beginnt diese fast 27 Kilometer lange Etappe am wohl eindrucksvollsten Ort der Insel: dem Roque de los Muchachos. Hoch über dem Meer, am Rand des Nationalparks Caldera de Taburiente, liegt der Ausgangspunkt dieser anspruchsvollen Passage über die Ruta de la Crestería durch das innere Rückgrat La Palmas.

Nach dem obligatorischen Innehalten am Gipfel startet der Weg am kleinen Parkplatz. Ein schmaler, gepflasterter Pfad führt vorbei an den stillen Kuppeln der astronomischen Observatorien, die hier wie Wächter des Himmels stehen. Der Weg schlängelt sich durch steiles Gelände, steigt an, fällt wieder ab. Blickt man zurück, bleibt der Roque lange sichtbar, eingerahmt von Schluchten, deren farbige Erdschichten die geologische Geschichte der Insel offenlegen.

Am Rand der Caldera

Bald erreicht man den Gipfel Fuente Nueva auf 2.366 Metern, gekrönt von einer trigonometrischen Station. Rechts öffnet sich der gewaltige Kessel der Caldera de Taburiente, seit 1954 Nationalpark, Biosphärenreservat, Vogelschutzgebiet und Starlight Destination.

In dieser Höhe dominiert eine niedrige, widerstandsfähige Vegetation. Besonders auffällig ist der rote und rosafarbene Tajinaste (Echium wildpretii), der dem kargen Hochland Farbe verleiht. Nahe der Straße LP-4 erreicht man die Pared de Roberto und kurz darauf den Mirador de Los Andenes, von dem sich die Caldera in voller Tiefe zeigt. Hinweistafeln mahnen zur Vorsicht – besonders im Winter ist dieser Abschnitt nicht zu unterschätzen.

Über den Wolken

Der Weg folgt weiter dem Kamm der Caldera. Links fällt der Barranco de Gallegos, rechts der Barranco del Diablo ab. Allmählich wendet sich die Route nach Südosten und erreicht den Pico de la Cruz (2.351 m) sowie den astronomischen Aussichtspunkt Pico Cruz Sur.

Es folgt ein ständiges Auf und Ab. Bei über 2.000 Metern Höhe wandert man oft über einem Wolkenmeer. Im Osten erhebt sich bei klarer Sicht der Teide auf Teneriffa – fern und monumental. Am Pico de la Nieves (2.239 m) markiert ein schlichtes Holzkreuz den Gipfel.

Vom Hochgebirge in den Kiefernwald

Nun beginnt der Abstieg. Mit jedem Höhenmeter verändert sich die Vegetation. Die ersten Kanarischen Kiefern (Pinus canariensis) tauchen auf – ein Baum, der wie kein anderer für La Palma steht. Seine Fähigkeit, nach Bränden aus dem Stamm neu auszutreiben, erzählt von Anpassung und Überleben in einer vulkanischen Landschaft.

Der Kiefernwald wird dichter, der Wind begleitet den Weg. Die Weite der Landschaft lässt sich kaum erfassen, weder mit Worten noch mit Bildern. Immer wieder lädt sie zum Verweilen ein. Entlang der Route liegen die Schluchten Barranco de la Piedra Majorera und Barranco de la Madera, ebenso wie die Petroglyphen von Tagoror und La Erita, stille Zeugnisse der vorspanischen Geschichte.

Schutz, Geschichte und Wandel

Über den Lomo Corralejo erreicht man die Schutzhütte Punta de Los Roques, einen einfachen, respektvoll geführten Zufluchtsort mitten in grandioser Landschaft. Der Weg führt weiter bergab, bis sich die Westküste La Palmas zeigt. Bei guter Sicht sind die Lavaströme des Vulkans Tajogaite (2021) deutlich zu erkennen.

Nach dem Pico Corralejo (2.044 m) und dem Pico de las Ovejas (1.854 m) lässt man den Kamm der Caldera endgültig hinter sich. Die körperliche Anstrengung nimmt ab, die Landschaft wird weicher.

Eintauchen in den Lorbeerwald

Nahe Cumbre Nueva (La Hilera) tauchen die ersten Elemente des Lorbeerwaldes auf. Kühle, feuchte Luft, gedämpftes Licht und üppige Vegetation schaffen eine fast märchenhafte Atmosphäre. Der Weg führt tief in den Monteverde, einen der artenreichsten Lebensräume der Insel.

Mehrfach kreuzt man die Pista de Cumbre Nueva, stets gut beschildert. Nach der letzten Querung erscheint überraschend erneut der Kiefernwald. Kurz vor der LP-301 folgt man der Straße für wenige hundert Meter – bis zum Erholungsgebiet El Pilar, dem Ende dieser langen, eindrucksvollen Etappe.

Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Strecke
Distanz
26,1 km
Höhenmeter Aufstieg
707 hm
Höhenmeter Abstieg
1.655 hm
höchster Punkt
2.409 m
niedrigster Punkt
1.353 m
ca. Dauer
9:00 – 11:30 h
schwindelfrei, leicht zu folgen, trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, alpines Gelände
Wegmarkierung
GR 131
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, Windschutz, Stirnlampe
Auslastung
moderat