Der Barenberg ist ein Ausichtsberg im Oberharz, südlich von Schierke in Sachsen-Anhalt. Mit einer Höhe von etwa 695 Metern ist er zwar nicht der höchste Gipfel der Region, bietet jedoch spektakuläre Ausblicke auf das wildromantische Elendstal, das Brockenmassiv und das umliegende Harzvorland. Besonders bei Wanderern ist der Barenberg beliebt, da er über gut ausgeschilderte Wege erreichbar ist und entlang der Route zahlreiche Naturhighlights wie beeindruckende Granitklippen und stille Waldpfade zu entdecken sind.

Lage

Der Barenberg liegt im Nationalpark Harz, südlich des kleinen Ortes Elend und nordwestlich von Braunlage. Er befindet sich in der Nähe des Zusammenflusses der Kalten Bode und ist Nachbar zu weiteren bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Barenbergklippenpfad, den Schnarcherklippen und dem Aussichtspunkt Helenenruh.

Aussichtspunkte rund um den Barenberg

Rund um den Barenberg im Harz eröffnen sich bei guter Sicht zahlreiche eindrucksvolle Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft. Besonders lohnenswert ist ein Abstecher zur Helenenruh, einem beliebten Aussichtspunkt mit freiem Blick ins tief eingeschnittene Elendstal, zur Kalten Bode und auf den sagenumwobenen Brocken.

Direkt am Barenberg selbst befinden sich die Granitklippen, eine wilde, zerklüftete Felsformation, von der man weit ins Tal und bis zum Brockenplateau schauen kann. Etwas weiter nordwestlich bei Schierke ragen die Schnarcherklippen aus dem Wald – bizarre Felsen, die nicht nur mit einer Rundumsicht beeindrucken, sondern auch Klettermöglichkeiten bieten.

Auch der Gipfelbereich des Barenbergs selbst hält besondere Momente bereit: Zwar gibt es keine offizielle Aussichtsplattform, doch bieten sich entlang lichtungsartiger Stellen natürliche Panoramablicke auf die bewaldeten Höhenzüge des Oberharzes.

Wanderwege rund um den Barenberg

Der Barenberg ist hervorragend an das Wanderwegenetz des Oberharzes angebunden und über mehrere gut ausgeschilderte Routen erreichbar. Besonders beliebt ist der Rundwanderweg „Von Elend zu den Granitklippen am Barenberg“, eine etwa 7 Kilometer lange Tour mit rund 250 Höhenmetern. Die Strecke führt durch dichte Wälder, vorbei an eindrucksvollen Felsformationen, und bietet unterwegs immer wieder herrliche Ausblicke.

Ein weiterer attraktiver Weg ist der Klippenweg, der die Orte Schierke, Elend, den Barenberg und den Aussichtspunkt Helenenruh miteinander verbindet. Diese Route folgt größtenteils dem Lauf der Kalten Bode und erschließt mehrere landschaftliche Höhepunkte.

Auch der bekannte Harzer-Hexen-Stieg verläuft in der Nähe. Vom Bahnhof Elend oder Schierke aus führen markierte Zubringerwege direkt hinauf zum Barenberg.

Für Naturfreunde besonders reizvoll ist der Themenpfad Elendstal, der das romantische Flusstal der Kalten Bode durchquert und hinauf zu den Granitklippen am Barenberg führt.

Geschichte

Der Name „Barenberg“ stammt vermutlich vom mittelhochdeutschen Wort „ber“ für „Bär“ ab, was auf frühere Bärenvorkommen in der Region hinweisen könnte. Der Berg selbst spielte keine bedeutende militärische oder wirtschaftliche Rolle, entwickelte sich jedoch seit dem 19. Jahrhundert zu einem beliebten Ziel für Naturfreunde und Harzreisende. Auch während der DDR-Zeit war der Barenberg ein geschätztes Wanderziel. Heute gehört er zum Schutzgebiet des Nationalparks Harz und bietet Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere.

Anreise

Mit dem Auto: Über die Bundesstraße B27 gelangt man bequem nach Elend oder Schierke. In beiden Orten sind Parkmöglichkeiten vorhanden. 
Mit der Bahn: Der Bahnhof Elend wird von der Harzer Schmalspurbahn angefahren. Von dort dauert der Aufstieg zum Gipfel etwa eine Stunde. 
Wandern: Empfehlenswerte Wanderungen starten in Elend oder Schierke, beispielsweise der Rundweg „Von Elend zu den Granitklippen am Barenberg“, der abwechslungsreiche Naturerlebnisse bietet.

Der Barenberg ist ein lohnendes Ziel für alle, die die Natur des Harzes genießen und dabei beeindruckende Ausblicke und geologische Besonderheiten erleben möchten.

Author Sunhikes | © Sunhikes
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