Wandern im Murgtal: Forbach, Gausbach und Kaltenbronn – Routen, Gipfel und stille Wunder

Es gibt Landschaften, die man nicht beschreibt – man betritt sie. Das Murgtal im Nordschwarzwald ist eine solche Landschaft. Tief eingeschnitten zwischen bewaldeten Hängen, gesäumt von alten Steinwegen, Heuhütten und Felsen, die aus dem Grün ragen wie vergessene Riesen: Wer hier wandert, taucht ein in eine Welt, die sich keine Eile erlaubt. Forbach, Gausbach und Kaltenbronn sind die drei Herzkammern dieses Wandergebiets – jede mit eigenem Charakter, jede mit unverwechselbarem Zauber.

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Heuhütten im Murgtal | © Sunhikes
traditionelle Heuhütten im Murgtal

Wandern in Forbach – Herz des mittleren Murgtals

Ausgangspunkt für Fernwanderwege und Tagestouren

Man kommt nach Forbach und spürt sofort: Das ist kein Durchgangsort. Der Ort liegt tief im Murgtal, eingebettet zwischen Hängen, die in den Nordschwarzwald hinaufsteigen. Als eine der waldreichsten Gemeinden Baden-Württembergs ist Forbach Ausgangspunkt für unzählige Wanderungen im Nordschwarzwald – und gleichzeitig zweites Etappenziel der beiden bedeutenden Fernwanderwege Murgleiter und Westweg.

historische Holzbrücke über die Murg in Forbach | © Sunhikes
Forbach: die historische Holzbrücke von 1778 über die Murg

Die Murgleiter – einer der besten Fernwanderwege Deutschlands – führt in ihrer zweiten Etappe von Gernsbach spektakulär über den Rockertfelsen nach Forbach hinab. Von hier bricht die dritte Etappe auf: steil hinauf zur Schwarzenbachtalsperre, weiter über Erbersbronn bis in den Kurpark von Schönmünzach. 17,3 Kilometer, 794 Höhenmeter aufwärts, fast skandinavisches Wanderfeeling inklusive.

Der Westweg verlässt Forbach in entgegengesetzter Richtung: hinauf zur Badener Höhe und weiter nach Unterstmatt. Gut 19,7 Kilometer, über 1.000 Höhenmeter – belohnt mit Panoramablicken, die das Herz weiten.

GPS-Tracks für alle Routen rund um Forbach sind auf Sunhikes kostenlos als GPX-Datei verfügbar.

Sehenswürdigkeiten in Forbach: Mehr als ein Wanderstützpunkt

Wer Forbach nur als Etappenziel betrachtet, verpasst das Beste. Das Wahrzeichen des Ortes ist die historische Holzbrücke von 1778 – überdacht, aus Holz gezimmert, über die Murg gespannt und als größte ihrer Art in Europa ein Ort, an dem man unwillkürlich stehenbleibt.

Blick über Forbach | © Sunhikes
Blick über Forbach mit dem Murgtaldom

Ein paar Blicke weiter thront die Pfarrkirche St. Johannes Baptista über dem Tal – von den Einheimischen liebevoll „Murgtaldom" genannt. Die neoromanische Basilika passt eigentlich nicht in ein Schwarzwalddorf dieser Größe, und gerade das macht sie unwiderstehlich.

Wenige Kilometer von Forbach entfernt liegt die Schwarzenbachtalsperre, der größte Stausee im Nord- und Mittelschwarzwald. 400 Meter lang ist die Staumauer, 65 Meter hoch. Das Speichervolumen beträgt 14,4 Millionen Kubikmeter Wasser. Man kann hier wandern, Baden, Bootfahren – und im Hintergrund läuft eines der größten Infrastrukturprojekte der Region: Das Pumpspeicherkraftwerk Forbach der EnBW wird derzeit vollständig unterirdisch in den Berg gebaut. Technik und Natur, eindrucksvoller kaum vorstellbar.

Wanderrouten rund um Forbach – Vielfalt auf jedem Kilometer

Wanderung zur Schwarzenbachtalsperre und zum Herrenwieser See

Diese 12,8 Kilometer lange Moderatrunde führt vom Stausee hinauf zum Herrenwieser Karsee auf 830 Metern Höhe. Dieser Bergsee wurde während der letzten Eiszeit von Gletschern geformt – wer am Ufer sitzt, spürt etwas von dieser Zeitlosigkeit. An der Schwallung erinnert die ehemalige Floßstube an die industrielle Geschichte des Murgtals.

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Wanderweg entlang der Schwarzenbachtalsperre | © Sunhikes
Wanderweg entlang der Schwarzenbachtalsperre

Birket-Kirren-Rundweg: Bermersbach, Eulenfelsen und Giersteine

Der 6,9 Kilometer lange Birket-Kirren-Rundweg verbindet Forbach mit Bermersbach über wechselnde Wald- und Wiesenpfade. Unterwegs liegen die Giersteine – drei mächtige Felsblöcke aus Forbachgranit, bis zu sieben Meter groß, seit 1940 unter Naturschutz. Von oben schweift der Blick tief ins Murgtal. Das Murgtal-Museum in Bermersbach ergänzt die Wanderung um eine historische Dimension.

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Rundwanderung über den Forbacher Naturlehrpfad

Eine ideale Familientour: 8,2 Kilometer, moderater Aufstieg, lehrreiche Stationen zu Flora, Fauna und Geologie. Start am Bahnhof Forbach, hinauf zur Maria-Hilf-Kapelle, weiter zum Naturfreundehaus Holderbronn – und zurück über den Felsenweg mit Blick auf das Stauwehr des Niederdruckwerks.

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Knabenkraut-Orchidee | © Sunhikes
Knabenkraut-Orchidee auf dem Forbacher Naturlehrpfad

Anspruchsvolle Rundwanderung: Bermersbacher Grat zur Badener Höhe

Für sportlich ambitionierte Wanderer: 20,8 Kilometer, 881 Höhenmeter. Der Weg schlängelt sich am Sersbach entlang durch offene Weideflächen, an 30 restaurierten historischen Heuhütten vorbei, hinauf über den Bermersbacher Grat zum Pavillon am Höfelskopf und weiter zur Badener Höhe auf 1.002 Metern. Dort steht der Friedrichsturm – ein 30 Meter hoher Aussichtsturm aus Buntsandstein, 1890 erbaut, mit einem Panoramablick, der bis heute keine Konkurrenz kennt. Der Rückweg folgt dem Westweg zur Schwarzenbachtalsperre.

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Gausbacher Wildweg – Abenteuer pur

Diese anspruchsvolle Rundwanderung (18,5 km, 819 Höhenmeter) beginnt bahnhofsnah in Forbach und führt über moosbedeckte Steine den Eckkopfgrat hinauf zum Kuckucksfelsen, hinab ins idyllische Sasbachtal und steil hinauf zur Prinzenhütte auf 954 Metern, wo der Westweg auf den Wildweg trifft. Die Draberg-Hütte lädt zur Rast ein, der Latschigfelsen belohnt mit weitem Blick über das Murgtal bis in die Rheinebene.

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Pavillon auf den Latschigfelsen bei Forbach | © Sunhikes
Pavillon auf den Latschigfelsen bei Forbach

Wandern in Gausbach – Heuhüttentäler und Wildpfade

Das authentische Murgtal hautnah erleben

Gausbach ist kein Ort für Durchreisende. Wer sich hier auf den Weg macht, betritt eine Welt aus steilen Hängen, engen Talfalten und einer kulturellen Eigenheit, die nirgendwo sonst im Schwarzwald so kompakt zu erleben ist: das Gausbacher Heuhüttental. Über 80 historische Heuhütten schmiegen sich an die extremen Bergwiesen – manche frisch restauriert, manche ehrwürdig verwittert. Ein Rundweg führt direkt durch diese lebendige Kulturlandschaft, die das Landschaftsbild des Murgtals vom 16. bis ins 20. Jahrhundert geprägt hat.

Ein weiteres Naturdenkmal des Ortes sind die Kauersbach-Wasserfälle: Über Granitkaskaden stürzt der Bach ins Tal, erreichbar über schmale Pfade, die man sich fast suchen muss.

Vom Füllenfelsen hoch über der Murg blickt man auf die Windungen des Flusses und hinüber nach Langenbrand – ein Moment, der sich ins Gedächtnis brennt.

Wanderwege in Gausbach – Von leicht bis anspruchsvoll

Rundwanderung Kauersbachtal, Hexenbrunnen und Tennetberg

Nur 4,2 Kilometer, moderat, aber reich an Stimmung: Der Weg führt durch Nadel- und Laubwald, öffnet sich immer wieder zu Streuobstwiesen und begleitet den Wanderer am Hexenbrunnen vorbei. Am Schulmeisterfelsen weitet sich der Blick ins Tal, wo verstreut liegende Heuhütten das Kauersbachtal charakterisieren. Fast meditativ, dieser Rhythmus.

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Hexenbrunnen im Kauersbachtal | © Sunhikes
der Hexenbrunnen im Kauersbachtal

Anspruchsvolle Rundwanderung: Eckkopf, Kuckucksfelsen und Drei Eichen

5,8 Kilometer, mit dem schmalen Pfad zum Kuckucksfelsen als spektakulärstem Abschnitt. Über Feld- und Waldwege geht es oberhalb von Gausbach zum Eckkopf – hier verdichtet sich die Ruhe, unterbrochen nur vom Knirschen der Schritte. Der Pfad zum Kuckucksfelsen fordert Aufmerksamkeit und schenkt dafür intensive Natureindrücke.

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Rundwanderung Gausbacher Wildweg: Latschig, Draberger Tor und Kauersbachtal

Für erfahrene Wanderer: 18 Kilometer, 803 Höhenmeter. Die Route passiert die Brückwaldanlage, den Gratweg zum Kuckucksfelsen, die Eckkopfhütte, das Draberger Tor und die Winterhardthütte. Der Latschigfelsen – großer und kleiner – bietet Ausblicke ins Murgtal und auf Forbach, die man für Wochen nicht vergisst. Der Rückweg führt durch das Husselbachtal und das Kauersbachtal.

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felsiger Pfad zu den Latschigfelsen | © Sunhikes
felsiger Pfad zu den Latschigfelsen

Rundwanderung Gausbach–Ringberg: Schulmeisterfelsen und Wolfsbrunnen

Eine leichte Tour für Familien und Genusswanderer (2,7 km). Start an der Festhalle Gausbach, vorbei am Hexenbrunnen und Schulmeisterfelsen, am Wolfsbrunnen zurück ins Dorf. Kurze, ruhige Wege – und dabei die Geschichte des Tals lebendig spüren.

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Großer Heuhüttenweg: Winterhardtstraße, Sasbachtal und Eckkopf

Diese Rundwanderung durch die einzigartigen Heuhüttentäler des Murgtals führt am Lachenfelsen, dem malerischen Horngrund und dem eindrucksvollen Sasbachtal vorbei. Zahlreiche Aussichtspunkte – darunter Eckkopf und Kuckucksfelsen – eröffnen immer neue Panoramablicke auf den Schwarzwald. 14 Kilometer, moderat bis anspruchsvoll.

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Wiesenlandschaft im im Murgtal | © Sunhikes
Wiesenlandschaft im im Murgtal

Schollenberg-Rundwanderweg Gausbach

Kurz, leicht, lohnend: 2,4 Kilometer mit idyllischen Ausblicken auf Gausbach, Bermersbach und das Heuhüttental am Kauersbach. Markante Stationen wie die Skulptur Mostbirne und der Gasthof Ochsen begleiten den Weg.

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Wandern auf dem Kaltenbronn – Das Hochmoor des Nordschwarzwalds

Skandinavisches Feeling auf fast 1.000 Metern

Wer zum ersten Mal den Kaltenbronn betritt, bleibt stehen. Es ist diese merkwürdige Stille, die hier herrscht – eine Stille, die nicht leer ist, sondern voll. Das Hochmoor liegt da wie ein schlafendes Tier: dunkel, leise atmend, mit Wasserflächen, die den Himmel spiegeln und Torfmoose in Farben tauchen, für die es kaum Namen gibt.

Das Hohlohmoor und das Wildseemoor zählen zu den bedeutendsten Hochmooren Deutschlands. Der Wildsee ist der größte Moorkolk des Landes. Teile des Wildseemoores stehen seit 1928 als Bannwald unter Schutz – eine der ältesten Naturschutzausweisungen in der Region.

Über dem Moor ragt der Hohlohturm (Kaiser-Wilhelm-Turm) auf. Bei klarer Sicht reicht der 360-Grad-Blick von hier bis zu den Alpen, den Vogesen und dem Pfälzerwald. Selten ist ein Aufstieg so unverhältnismäßig belohnt worden.

Wanderrouten auf dem Kaltenbronn – Für jeden das Richtige

Barrierefreie NaTour am Hohloh

2,7 Kilometer, kaum Höhenunterschied, bahnbrechend in seiner Zugänglichkeit: Diese barrierefreie Wanderung wurde für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen konzipiert und getestet – für Rollstuhlfahrer mit Begleitung, für Kinderwagen, für alle, die sonst von Natur ausgesperrt werden. Im Juni blüht das Wollgras, das wie weißes Licht über dem Moor schwebt.

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Kaltenbronn Rundweg N° 1 – Wildseemoor-Runde

8,4 Kilometer, leicht.

Auf weichen Bohlenwegen durch das geheimnisvolle Hochmoor, vorbei an Hornsee und Wildsee, mit Panoramablick vom Dobler Blick über Eyach- und Rotenbachtal. Eine Wanderung, die man nicht beschleunigt. 

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Blick über den Wildsee im Hochmoor bei Kaltenbronn | © Sunhikes
Blick über den Wildsee im Hochmoor bei Kaltenbronn

Kaltenbronn Rundweg N° 2 – Vordere Kreuzle-Runde

4,2 Kilometer, leicht.

Durch urige Wälder und Moorlandschaften zur idyllisch gelegenen Kreuzlehütte auf einer wiesenreichen Lichtung. Der Rückweg führt über den legendären Westweg. Ideal für einen entspannten Halbtag.

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Kaltenbronn Rundweg N° 3 – Hühnerwässerle Runde

4 Kilometer, leicht.

Plätschernde Bäche, Holzstege durchs Moor, Lichtungen mit wilder Blumenpracht und immer wieder Panoramaausblicke über das Naturschutzgebiet Hohlohsee. Auf dem Diebstichweg öffnen sich zwischen hohen Bäumen kleine Aussichten auf die umliegenden Höhenzüge.

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Kaltenbronn Rundweg N° 3 – Hühnerwässerle Runde | © Sunhikes
dichter Nadelwald auf dem Kaltenbronn Rundweg N° 3 – Hühnerwässerle Runde

Kaltenbronn Rundweg N° 4 – Seeloch-Runde

3,3 Kilometer, leicht, mit dem Hohlohturm als spektakulärem Höhepunkt.

Über Bohlenstege durchs feuchte Moor, vorbei an glitzernden Wasserflächen, hinauf zum Turm mit dem 360-Grad-Blick – Schwarzwald, Schwäbische Alb, Rheinebene, Alpen. Hier verliert man das Zeitgefühl, und das ist gut so.

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Kaltenbronn Rundweg N° 5 – Hohlohmoor-Runde

2,9 Kilometer, leicht.

Ein Rundweg, der tief in die unberührte Natur führt – über weiche Bohlenwege, begleitet vom leisen Plätschern versteckter Wasserläufe und dem gelegentlichen Rufen eines Moorhuhns.

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Hohlohsee im Hochmoor auf dem Kaltenbronn | © Sunhikes
der Hohlohsee im Hochmoor auf dem Kaltenbronn

Kaltenbronn Rundweg N° 6 – Hintere Kreuzle-Runde

5 Kilometer, leicht.

Durch Moore, Fichtenwälder und Feuchtgebiete – eine Wanderung für Genießer, die das Flair unberührter Landschaft suchen. Alte Grenzsteine und Gutshöfe erzählen von Jahrhunderten menschlicher Geschichte in dieser wilden Einsamkeit.

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Wildsee- und Grünhüttentour

11,8 Kilometer, leicht bis moderat.

Start am Parkplatz „F" in Kaltenbronn, über den Bohlenweg zum klaren Wildsee, weiter zur Grünhütte – einem der kulinarischen Pflichtpunkte der Region. Die Heidelbeerpfannkuchen der Grünhütte haben Legendenstatus. Wer am Wochenende kommt, sollte früh starten.

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Naturerlebnisweg Kaltenbronn

6,1 Kilometer, leicht.

Ein Pfad, der durch Infotafeln zur Begegnung mit Flora, Fauna und Geologie einlädt. Das Hohlohmoor zeigt hier seine ruhigste Seite: Kreuzotter, Auerhahn, Karbäche – eine Welt für sich.

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das Infozentrum bei Kaltenbronn | © Sunhikes
das Infozentrum im alten Jagdhaus bei Kaltenbronn

Wanderung von Kaltenbronn nach Enzklösterle

10,2 Kilometer, moderat.

Das Hochplateau mit klarer Höhenluft, der Hohlohturm mit weitem Rundblick, der stille Hohlohsee – und am Ende das Dorf Enzklösterle mit gemütlichen Gasthäusern. Eine Wanderung, die alle Register der Schwarzwaldnatur zieht.

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Familienwanderung Wildsee und Hohloh

12,1 Kilometer, leicht.

Auf Forst- und Bohlenwegen durch das Hochmoor zum Wildsee, weiter zum Hohloh mit Panoramablick, vorbei am Wildgehege Kaltenbronn. Kinder entdecken, Erwachsene staunen – diese Wanderung funktioniert für beide.

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Die Kreuzlehütte – Rastpunkt im Herzen des Kaltenbronn

Auf einer sonnigen Waldlichtung, auf etwa 900 Metern Höhe, liegt die Kreuzlehütte – ein zentraler Wegknotenpunkt im Natur- und Waldschutzgebiet Kaltenbronn. Von hier aus führen Wege in alle Richtungen: zum Wildseemoor (ca. 2–3 Kilometer), zum Hohlohturm, zur Waldgaststätte Grünhütte (ca. 2–3 Kilometer östlich) und über den Westweg Richtung Teufelsmühle und Gernsbach.

die Kreuzlehütte – Wegpunkt im Naturschutzgebiet Kaltenbronn | © Sunhikes
die Kreuzlehütte – zentraler Wegpunkt im Natur- und Waldschutzgebiet Kaltenbronn

Wanderung Kreuzlehütte – Große Wiese – Wildsee

16,6 Kilometer, moderat.

Eine der schönsten Rundwanderungen der Region: durch das stille Dürreychtal, über die Große Wiese, am Bachlauf des Brotenautals aufwärts – und schließlich steht man vor dem Wildsee, der im Abendlicht aussieht, als hätte man ihn eben geträumt.

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die Rotwasserhütte am Bachlauf der Dürreych | © Sunhikes
die Rotwasserhütte liegt idyllisch am Bachlauf der Dürreych

Von der Kreuzlehütte über die Teufelsmühle nach Gernsbach

13,7 Kilometer, moderat.

Eine Wanderung voll historischer Dichte: der alte Grenzweg zwischen Baden und Württemberg, die sagenumwobene Teufelsmühle mit Aussichtsturm, die Illertkapelle oberhalb von Lautenbach, das malerische Igelbachtal und schließlich Gernsbach. Für Drachenflieger und Paraglider ist die Teufelsmühle übrigens ein beliebter Startplatz.

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Wandern in Langenbrand – Panorama über dem Murgtal

Langenbrand, der höchste Ortsteil Forbachs auf ca. 677 Metern, liegt terrassenartig an den Hängen des Murgtals und ist über den eigenen S-Bahn-Halt ideal auch für Streckenwanderungen erreichbar. Der Latschigfelsen ist hier das große Thema: ein spektakulärer Aussichtspunkt mit weitem Blick bis in die Rheinebene, mit kleiner Schutzhütte, auf den Spuren des Westwegs erreichbar.

Panorama von der Hohen Schaar übers Murgtal | © Sunhikes
Panorama von der Hohen Schaar übers Murgtal

Wanderung Latschigfelsen und Hohe Schaar

13,2 Kilometer, moderat.

Von Langenbrand über die Murgleiter zum Latschigfelsen, weiter durch Hochmoore bei Kaltenbronn, hinauf zum Pavillon Hohe Schaar – dem zweiten Gipfelpunkt dieser Traumwanderung. Felsige Pfade, Zwergsträucher, Granitfelsen: der Nordschwarzwald in seiner ursprünglichsten Form.

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Pavillon an der Hohen Schaar bei Langenbrand | © Sunhikes
Pavillon an der Hohen Schaar bei Langenbrand im Murgtal

Praktische Tipps für die Planung

Anreise: Forbach, Gausbach und Langenbrand sind über die Murgtalbahn (S8/S81) gut erreichbar. Für Kaltenbronn und die Schwarzmiss empfiehlt sich die Anreise mit dem Auto; die Parkplätze Schwarzmiss und am Infozentrum Kaltenbronn sind an sonnigen Wochenenden früh gefüllt.

GPS-Tracks: Alle Wanderrouten rund um Forbach, Gausbach und Kaltenbronn stehen auf Sunhikes kostenlos als GPX-Download zur Verfügung.

Kleidung: Auf dem Kaltenbronn ist es ganzjährig ca. 5 Grad kühler als im Tal – eine Jacke gehört immer ins Gepäck.

Gastronomie: Grünhütte (Heidelbeerpfannkuchen), Hotel-Gasthof Kaltenbronn (Wildgerichte), Gasthaus Waldhorn Gausbach (badische Küche), Landgasthof Zum Ochsen Langenbrand (gutbürgerliche Küche mit Biergarten).

Winter: Kaltenbronn und die Schwarzmiss verwandeln sich in ein Winterwanderparadies mit gespurten Loipen und geräumten Winterwanderwegen.

Schwarzwaldpanorama vom Hohlohturm auf dem Kaltenbronn | © Sunhikes
Schwarzwaldpanorama vom Hohlohturm auf dem Kaltenbronn

Alle Wanderungen im Überblick – von leicht nach schwer

Wanderung

Schwierigkeit

Distanz

Aufstieg

Abstieg

Barrierefreie NaTour am Hohloh

leicht

2,7 km

44 hm

44 hm

Gausbach – Schollenberg-Rundwanderweg

leicht

2,4 km

85 hm

85 hm

Gausbach – Langenberg-Rundwanderweg

leicht

2,4 km

87 hm

87 hm

Kaltenbronn Rundweg N° 5 – Hohlohmoor-Runde

leicht

2,9 km

51 hm

51 hm

Kaltenbronn Rundweg N° 4 – Seeloch-Runde

leicht

3,3 km

115 hm

115 hm

Kaltenbronn Rundweg N° 2 – Vordere Kreuzle-Runde

leicht

4,2 km

68 hm

68 hm

Kaltenbronn Rundweg N° 3 – Hühnerwässerle Runde

leicht

4,0 km

133 hm

133 hm

NaTour Wildseemoor

leicht

5,7 km

42 hm

42 hm

Kaltenbronn Rundweg N° 6 – Hintere Kreuzle-Runde

leicht

5,0 km

77 hm

77 hm

Naturerlebnisweg Kaltenbronn

leicht

6,1 km

51 hm

51 hm

Kaltenbronn Rundweg N° 1 – Wildseemoor-Runde

leicht

8,4 km

96 hm

96 hm

Gausbach – Brückwald Rundwanderung ab Festhalle

leicht

3,1 km

145 hm

145 hm

Gausbach – Kleiner Heuhüttenweg

leicht

3,6 km

215 hm

215 hm

Wanderung Bermersbach – Höhen, Waldränder und Giersteine

leicht

7,2 km

239 hm

327 hm

Familienwanderung Wildsee und Hohloh

leicht

12,1 km

245 hm

245 hm

Wildsee- und Grünhüttentour

leicht

11,8 km

143 hm

143 hm

Rundwanderung Gausbach – Ringberg

leicht

2,7 km

147 hm

147 hm

Gausbach – Kauersbachtal, Hexenbrunnen und Tennetberg

moderat

4,2 km

227 hm

227 hm

Gausbach – Eckkopf, Kuckucksfelsen und Drei Eichen

moderat

5,8 km

251 hm

251 hm

Birket-Kirren-Rundweg Forbach – Bermersbach

moderat

6,9 km

252 hm

252 hm

Rundwanderung Forbacher Naturlehrpfad

moderat

8,2 km

255 hm

255 hm

Wanderung Schwarzenbachtalsperre – Herrenwieser See

moderat

12,8 km

317 hm

317 hm

Wanderung Kaltenbronn nach Enzklösterle

moderat

10,2 km

182 hm

450 hm

Rundwanderung ab Festhalle Gausbach – Latschig und Draberger Tor

moderat

10,5 km

511 hm

511 hm

Großer Heuhüttenweg – Winterhardtstraße, Sasbachtal und Eckkopf

moderat

14,0 km

528 hm

528 hm

Wanderung Forbach – Naturlehrpfad zur Schwarzenbachtalsperre

moderat

7,9 km

461 hm

89 hm

Aussichtsreiche Wanderung Schwarzenbachtalsperre – Badener Höhe

moderat

16,2 km

486 hm

486 hm

Von Forbach zur Schwarzenbachtalsperre – Rundwanderung

moderat

18,0 km

608 hm

608 hm

Kaltenbronn zum Wildsee, Grünhütte und Sommerberg

moderat

12,4 km

138 hm

307 hm

Naturerlebnistour Kaltenbronn – Auftanken in Moor und Wald

moderat

14,3 km

193 hm

193 hm

Von Kreuzlehütte über Teufelsmühle nach Gernsbach

moderat

13,7 km

106 hm

816 hm

Kreuzlehütte – Große Wiese – Wildsee

moderat

16,6 km

406 hm

406 hm

Wandern Latschigfelsen und Hohe Schaar ab Langenbrand

moderat

13,2 km

701 hm

701 hm

Murgleiter Etappe 3: Forbach – Schönmünzach

moderat

17,3 km

794 hm

621 hm

Rundwanderung Gausbach – Gausbacher Wildweg

schwer

18,0 km

803 hm

803 hm

Gausbacher Wildweg ab Forbach

schwer

18,5 km

819 hm

819 hm

Über den Bermersbacher Grat zur Badener Höhe

schwer

20,8 km

881 hm

881 hm

Rund um Forbach – Panoramarunde

schwer

21,6 km

717 hm

717 hm

Westweg Forbach – Unterstmatt, Etappe 3

schwer

19,7 km

1.034 hm

421 hm

Wanderweg zum Hohlohturm bei Kaltenbronn | © Sunhikes
Wanderweg zum Hohlohturm bei Kaltenbronn

Das Murgtal lässt einen nicht los. Man kommt für einen Tag und denkt noch Wochen später an den Latschigfelsen im Abendlicht, an den stillen Wildsee, der den Himmel spiegelt, an die historischen Heuhütten im Gausbacher Tal. Es ist diese Kombination aus Wildnis und Stille, aus Technik und Natur, aus gut ausgebauten Wegen und echten Abenteuerpfaden, die Forbach, Gausbach und Kaltenbronn zu einem der eindrucksvollsten Wandergebiete im Nordschwarzwald macht. Man muss es einfach selbst gehen.