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Queichquelle Hauenstein: Ursprung im Stephanstal

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Wo die Queich beginnt: Am Ende des Stephanstals, südlich von Hauenstein, liegt einer der stillen Höhepunkte des südlichen Pfälzerwalds: die Queichquelle. Hier tritt Wasser aus dem Buntsandstein – kühl, klar, unbeirrt – und beginnt seinen 52 Kilometer langen Weg durch Pfälzerwald und Südpfalz, bis die Queich bei Germersheim in den Rhein mündet. 

Über dem Talschluss ragen die Stephanstürme auf, zwei markante Buntsandsteinfelsen am Nordhang. Ein Ort, den man einmal gesehen hat und nicht vergisst.  

Die Quellfassung – Sandstein, Ritterstein, Quellwasser 

Der Ursprung der Queich wurde liebevoll mit rotem Pfälzer Sandstein eingefasst. Ein offizieller Ritterstein (Nr. 214) des Pfälzerwald-Vereins trägt die schlichte Inschrift: „Queich-Ursprung". 

Unmittelbar an der Quelle befindet sich eine Kneipp-Wassertretanlage – dauerhaft gespeist mit eiskaltem Quellwasser und im Sommer ausgiebig genutzt. Ein Holzpavillon und mehrere Picknickbänke laden im schattigen Talschluss zur Rast ein. 

Familienspaziergang zur Queichquelle – barrierefrei und kinderwagengerecht 

Der kürzeste Weg ins Quelltal 

Startpunkt ist der Wanderparkplatz Farrenwiese am Ende der Dahner Straße in Hauenstein. Von dort führt der Weg flach und kinderwagengerecht am Paddelweiher vorbei, tiefer hinein ins idyllische Wiesental des Stephanstals. Nach rund 2,5 Kilometern – etwa 45 Minuten Gehzeit – erreicht man die Quelle am Talende. 

Rundweg Queichquellenweg 

Über die gegenüberliegende Talseite führt der ebene Queichquellenweg (Markierung „9") zurück zum Parkplatz. Die Gesamtlänge der Runde beträgt rund 5 Kilometer – ideal für Familien mit Kindern oder als entspannter Nachmittagsspaziergang. 

Weiterführende Wanderungen über die Queichquelle 

Wer mehr Höhe sucht, findet sie direkt an der Quelle: Steiler bergauf führt der Pfad zum Wanderheim Dicke Eiche (405 m) – mit Pfälzer Küche und Aussicht auf Stephansturm und Wolfsfelsen. Ein weiterer Abzweig leitet zu den Aussichtspunkten rund um das Felsmassiv der Stephanstürme. 

Weitere Touren ab Hauenstein: 

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Eibachquelle bei Erfweiler – Waldquelle im Bottental

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Die Eibachquelle liegt still im Wald bei Erfweiler im Dahner Felsenland. Kein großer Quelltopf, kein tosender Brunnen – die Quelle entspringt aus dem Buntsandstein, das Wasser tritt direkt aus dem Fels. Eine kleine Madonna wacht darüber, daneben hängt oft ein Trinkbecher. Ein stiller Rastplatz im Bottental.

Wasser aus dem Fels

Die Eibachquelle ist kein spektakulärer Ort, sondern ein leiser. Im Bottental bei Erfweiler entspringt die Quelle direkt aus dem Buntsandstein – ganzjährig zugänglich, ein beliebter Zwischenstopp auf Wanderungen durch die Felsenlandschaft des Dahner Felsenlands.

Madonna und Trinkbecher

Über der Quelle steht eine kleine Madonna, daneben hängt häufig ein Trinkbecher für Wanderer. Ein Detail, das den Ort prägt, auch wenn seine Geschichte nicht überliefert ist. Wer durstig ist, sollte das Quellwasser dennoch nicht trinken – bei Naturquellen im Wald ist Vorsicht geboten.

Der junge Bachlauf des Eibachs

Besonders schön ist auch der junge Bachlauf des Eibachs zwischen den bemoosten Bäumen. Das Quellgebiet ist Teil eines kühlen, feuchten Waldmikroklimas. Farn, Moos und schattenliebende Pflanzen säumen den Bachlauf – ein stilles Stück Wald im Schatten der Baumkronen.

Eibachquelle auf einen Blick

  • Art: kleine Quelle, entspringt direkt aus dem Buntsandstein
  • Lage: Bottental bei Erfweiler, Dahner Felsenland
  • Koordinaten: 49.175565, 7.815717
  • Schutzgebiet: Naturpark Pfälzerwald, Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen
  • Besonderheit: Madonna und Trinkbecher an der Quellfassung
  • Zugänglichkeit: ganzjährig
  • Umgebung: Landschaftsweiher im Bottental, Erfweiler Wasserfall, Liebespfad

Die Quelle im Buntsandstein

Wie viele kleine Quellen im Dahner Felsenland tritt die Eibachquelle dort zutage, wo der poröse Buntsandstein Wasser wie ein natürlicher Schwamm speichert und wieder abgibt. Der Pfälzerwald ist reich an solchen Quellaustritten – ein direktes Zusammenspiel aus Gestein und Wasserhaushalt, das sich hier aus nächster Nähe beobachten lässt.

Wandern zur Eibachquelle

Die Eibachquelle ist in mehrere Wanderwege rund um Erfweiler eingebunden.

Die Hahnfels-Tour (ca. 16 km) ist ein zertifizierter Premiumwanderweg, der zusätzlich den Erfweiler Wasserfall, die Eibachquelle und den Landschaftsweiher im Bottental einbindet. Der Weg führt vom Landschaftsweiher über den Liebespfad zur Quelle und weiter zum Wasserfall.

Der Hahnberg-Wasserfall-Rundweg (ca. 10 km) kombiniert den Hahnberg mit dem Erfweiler Wasserfall, der Eibachquelle und dem Landschaftsweiher im Bottental.

Die Erfweiler Wasserfall-Rundwanderung durchs Bottental (ca. 5 km) ist eine leichte, familienfreundliche Runde: vorbei am Erfweiler Wasserfall, der Eibachquelle und dem Landschaftsweiher, mit der Kneippanlage bei den Eiwiesen als erfrischendem Abschluss.

Auch die Erlebniswelt Wasser Schorsch der Lurch, ein Themenweg mit 14 Schautafeln, führt an Station 5 direkt an der Eibachquelle vorbei – eingebettet in die Geschichte von Wasser, Landschaft und Dorfleben in Erfweiler.

Anreise zur Eibachquelle

Mit dem Auto

Erfweiler erreicht man über die B 10 (Ausfahrt Richtung Dahn/Dahner Felsenland). Parkmöglichkeiten bestehen am Wanderparkplatz am Ende der Winterbergstraße oder am Belmontplatz im Ort.

Mit Bus und Bahn

Die Anreise erfolgt mit dem Zug bis Dahn und von dort mit dem Regionalbus weiter nach Erfweiler. Vom Ortskern führen die Wanderwege ins Bottental in wenigen Gehminuten zur Quelle.

Tipps für den Besuch

  • Nicht trinken: Das Wasser der Eibachquelle sieht einladend aus, sollte aber nicht als Trinkwasser genutzt werden.
  • Kurze Rast einplanen: Der stille Platz an der Quelle eignet sich gut für eine kurze Pause auf dem Weg zum Wasserfall oder Landschaftsweiher.
  • Mit Wasserfall und Weiher kombinieren: Die Eibachquelle liegt zentral zwischen Erfweiler Wasserfall und Landschaftsweiher – eine Runde, die sich gut verbinden lässt.
  • Festes Schuhwerk: Der Liebespfad und die Waldwege im Bottental können nach Regen feucht und rutschig sein.
  • Natur schützen: Quellen und Feuchtbereiche sind empfindliche Lebensräume – auf den Wegen bleiben.