Drachenfels Abenteuerroute: Kurzvariante mit Drachenhöhle und Durchblickkammer

Schwierigkeit
moderat
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
6,9 km
Höhenmeter Aufstieg
367 hm
Höhenmeter Abstieg
367 hm
höchster Punkt
571 m
niedrigster Punkt
257 m
ca. Dauer
2:30 – 3:00 h
trittsicher, vorwiegend Pfade
Wegmarkierung
Auf der Spur des Drachen (Symbol eines Drachen)
Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Knapp 7 Kilometer lang ist diese Kurzvariante zum Drachenfels, mit rund 367 Höhenmetern im Auf- und Abstieg. Die Schwierigkeit gilt als mittel – mit einem Wort der Vorsicht: Der Rückweg führt steil bergab ins Tal, über unmarkierte, schmale Pfade, die stellenweise leicht zugewachsen sind. Wer Orientierungssinn und etwas Trittsicherheit mitbringt, wird mit einem echten Abenteuerpfad durch ursprünglichen Wald belohnt. Unterwegs liegen die bekannten Höhepunkte des Drachenfels: Westfels und Südfels mit ihren weiten Ausblicken sowie die sagenumwobene Drachenhöhle und die Durchblickkammer.

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Knapp 7 Kilometer lang ist diese Kurzvariante zum Drachenfels, mit rund 367 Höhenmetern im Auf- und Abstieg. Die Schwierigkeit gilt als mittel – mit einem Wort der Vorsicht: Der Rückweg führt steil bergab ins Tal, über unmarkierte, schmale Pfade, die stellenweise leicht zugewachsen sind. Wer Orientierungssinn und etwas Trittsicherheit mitbringt, wird mit einem echten Abenteuerpfad durch ursprünglichen Wald belohnt. Unterwegs liegen die bekannten Höhepunkte des Drachenfels: Westfels und Südfels mit ihren weiten Ausblicken sowie die sagenumwobene Drachenhöhle und die Durchblickkammer.

Hintergrundinformationen

Der Drachenfels ragt mit 570,8 Metern als höchste Erhebung des nördlichen Pfälzerwaldes auf – ein Buntsandsteinmassiv, geschützt als Naturschutzgebiet seit 1972. Sein Name geht auf eine alte Volkssage zurück: In seinen Höhlen soll einst ein Drache gehaust haben, bezwungen von Siegfried – eine Legende, die bis heute nicht historisch belegt ist, aber dem Fels seine geheimnisvolle Note verleiht. Auf dem Gipfelplateau finden sich zudem, kaum mehr sichtbar, Reste eines keltisch-römischen Ringwalls, der sogenannten Heidenmauer.

Routenbeschreibung

Wer wenig Zeit, aber Lust auf ein kleines Abenteuer hat, findet hier die richtige Runde: eine kompakte Variante zum Drachenfels, die auf dem Rückweg vom ausgetretenen Pfad abweicht.

Hinauf durch stillen Wald

Vom Wanderparkplatz Saupferch im Jägerthal führt der Weg an der Waldgaststätte vorbei und biegt bald darauf rechts ab in den Anstieg. Über wurzelige, teils steile Waldpfade geht es vorbei an der kleinen Westfelshütte hinauf zum Felsmassiv. Am Westfels öffnet sich der erste weite Blick bis zum Donnersberg und Hunsrück.

Kammweg – Über das Sandsteinmassiv

Über den Kammweg geht die Wanderung weiter – ein schmaler Pfad über das Gipfelplateau des Drachenfels, der Westfels und Südfels verbindet. Immer wieder zweigen kleine Trampelpfade zur Seite ab, die zum Verweilen einladen: Nur ein paar Schritte abseits der Route zeigt sich das Buntsandsteinriff des Drachenfels in seiner ganzen Länge, umrahmt von der typischen Fauna und Flora des Pfälzerwaldes.

Wichtig: Wer die Abzweigung zum Lambertskreuz nimmt, läuft an Südfels, Drachenhöhle und Durchblickkammer vorbei. Alle drei erreicht man nur über einen Stichweg auf dem Gipfelplateau des Drachenfels.

Drachenhöhle – Geheimnis im Fels

Ein kurzer Abstecher führt hinab zur Drachenhöhle: eine breite, geheimnisvolle Felsnische unterhalb des Südfelsens, in der der Sage nach einst der Drache gehaust haben soll. Sandsteinstufen führen am Fels entlang zu ihrem Eingang.

Südfels – Der Blick, der bleibt

Zurück auf dem Plateau erreicht man den Südfels – die eigentliche Krone der Tour. Ein 180-Grad-Panorama reicht bis zur Kalmit, zum Schänzel und weit hinein in die Rheinebene. Zwischen den Felsblöcken lässt sich herrlich rasten, mit etwas Glück sonnen sich hier sogar Eidechsen.

Durchblickkammer – Ein schmaler Blick ins Gestein

Direkt am Südfels verbirgt sich zudem die Durchblickkammer: ein schmaler, natürlicher Felsdurchbruch, entstanden durch Verwitterung des Buntsandsteins. Über Stufen gelangt man hinab in die schmale Kammer – ein kleines, spannendes Detail für alle, die genau hinschauen.

Abseits der Wege – der wilde Rückweg

Statt zurück über die bekannte Route zum Lambertskreuz geht es diesmal direkt vom Gipfelplateau ins Tal. Am Fuß des Drachenfels verlässt man den offiziellen Wanderweg und biegt links auf einen schmalen Waldpfad ab.

Dieser Pfad führt zielstrebig bergab, kreuzt auf dem Weg zum Stütertalbach drei Forstwege und schlängelt sich durch schönen Mischwald mit Baumriesen, bemoosten Wurzelstöcken und mächtigen Sandsteinblöcken. An einer Stelle muss ein umgestürzter Baum umgangen werden, der letzte Abschnitt ist spürbar zugewachsen – ein Stück echter Wildnis mitten im Pfälzerwald.

Zurück im Tal

Unten trifft der Pfad schließlich auf den offiziellen Rundwanderweg „Auf der Spur des Drachen". Diesem folgt man auf einem schattigen Weg zurück zum Ausgangspunkt an der Waldgaststätte zum Saupferch.

Hinweise + Tipps

Anreise

Mit dem Auto: Von Bad Dürkheim auf der B 37 Richtung Kaiserslautern / Enkenbach-Alsenborn, vorbei an Hardenburg und Jägerthal. Wenige hundert Meter nach dem Gasthaus Jägerthal zweigt links die Forststraße zum kostenlosen Wanderparkplatz Saupferch ab.

Mit Bus und Bahn: Bahnanreise nach Bad Dürkheim, von dort mit der Buslinie 485 bis zur Haltestelle „Hardenburg Abzw. Saupferch". Von hier führt ein rund zweikilometerlanger Fußweg (ca. 30 Minuten) entlang einer gesperrten Forststraße zum Parkplatz.

Tipps

  • Orientierung: Der unmarkierte Rückweg verlangt etwas Wandererfahrung und einen wachen Blick für den Wegverlauf. Ein GPX-Track ist hier sinnvoll, um sicher durch den zugewachsenen letzten Abschnitt zu finden – für geübte Wanderer ein Vergnügen, für Einsteiger eher weniger geeignet.
  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk mit gutem Profil ist auf den wurzeligen, teils verwachsenen Pfaden Pflicht.
  • Bargeld mitnehmen: An der Waldgaststätte zum Saupferch ist keine Kartenzahlung möglich.
  • Einkehr: Vor oder nach der Tour lohnt sich eine Rast am Saupferch – aktuelle Öffnungszeiten vorab prüfen.
  • Naturschutz: Auf dem Gipfelplateau des Drachenfels gilt Wegegebot, keinen Müll hinterlassen, Hunde an der Leine führen.
Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
moderat
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
6,9 km
Höhenmeter Aufstieg
367 hm
Höhenmeter Abstieg
367 hm
höchster Punkt
571 m
niedrigster Punkt
257 m
ca. Dauer
2:30 – 3:00 h
trittsicher, vorwiegend Pfade
Wegmarkierung
Auf der Spur des Drachen (Symbol eines Drachen)
Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz
Auslastung
moderat