Wanderung: Klettersteig Karlsruher Grat und Edelfrauengrab Wasserfälle

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
6,1 km
Höhenmeter Aufstieg
418 hm
Höhenmeter Abstieg
418 hm
höchster Punkt
841 m
niedrigster Punkt
426 m
ca. Dauer
2:00 – 3:00 h
schwindelfrei, trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, alpines Gelände, streckenweise weglos
Wegmarkierung
Teilweise Genießerpfad Karlsruher Grat Bollenhut auf dunkelblauem Grund mit Schriftzug
Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Die Wanderung auf den Karlsruher Grat führt zunächst über einen Treppenweg entlang der Edelfrauengrab-Wasserfälle. Danach geht es auf einem bequemen Wanderweg hinauf zum Getränkebrunnen beim Schmälzlehof und weiter am Bach entlang. Von der kreuzenden Piste führt der sehr steile Weg des Schlicker-Steigs hinauf zum Karlsruher Grat. Ein GPS-Gerät ist hier von Vorteil, da man sich den Weg ohne Wegweiser erst suchen muss.

Der Klettersteig am Karlsruher Grat sorgt für Nervenkitzel. Kein alltägliches Erlebnis! Inmitten der grünen Mittelgebirgslandschaft des Nordschwarzwalds erhebt sich bei Ottenhöfen ein schroffes Felsenriff. Doch wer sich nicht für alpines Klettervergnügen interessiert, kann den Klettersteig auch einfach umgehen. Dann geht es auf einem schönen Wanderweg hinunter zum Herrenschrofen und zurück zum Wanderparkplatz.

Unterwegs bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke über den Nordschwarzwald in die angrenzenden Täler und in die Rheinebene. Ein Höhepunkt ist gleich zu Beginn der Wasserfall am Edelfrauengrab. Der Name dieses beeindruckenden Naturphänomens geht auf eine Sage zurück. Aus einer Höhe von knapp 40 Metern stürzen die Wasserfälle in mehreren, nicht direkt aufeinander folgenden Kaskaden in die Tiefe. Die Wanderung hat eine Länge von ca. 6,1 km und bietet 418 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.

Höhenprofil

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Die Wanderung auf den Karlsruher Grat führt zunächst über einen Treppenweg entlang der Edelfrauengrab-Wasserfälle. Danach geht es auf einem bequemen Wanderweg hinauf zum Getränkebrunnen beim Schmälzlehof und weiter am Bach entlang. Von der kreuzenden Piste führt der sehr steile Weg des Schlicker-Steigs hinauf zum Karlsruher Grat. Ein GPS-Gerät ist hier von Vorteil, da man sich den Weg ohne Wegweiser erst suchen muss.

Der Klettersteig am Karlsruher Grat sorgt für Nervenkitzel. Kein alltägliches Erlebnis! Inmitten der grünen Mittelgebirgslandschaft des Nordschwarzwalds erhebt sich bei Ottenhöfen ein schroffes Felsenriff. Doch wer sich nicht für alpines Klettervergnügen interessiert, kann den Klettersteig auch einfach umgehen. Dann geht es auf einem schönen Wanderweg hinunter zum Herrenschrofen und zurück zum Wanderparkplatz.

Unterwegs bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke über den Nordschwarzwald in die angrenzenden Täler und in die Rheinebene. Ein Höhepunkt ist gleich zu Beginn der Wasserfall am Edelfrauengrab. Der Name dieses beeindruckenden Naturphänomens geht auf eine Sage zurück. Aus einer Höhe von knapp 40 Metern stürzen die Wasserfälle in mehreren, nicht direkt aufeinander folgenden Kaskaden in die Tiefe. Die Wanderung hat eine Länge von ca. 6,1 km und bietet 418 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.

Hintergrundinformationen

Naturschutzgebiet Gottschlägtal-Karlsruher Grat

Die Wanderung führt durch das Naturschutzgebiet Gottschlägtal-Karlsruher Grat bei Ottenhöfen im Schwarzwald. Auf 151 Hektar schützt es zwei landschaftliche Gegensätze, wie sie im Nordschwarzwald selten so dicht beieinanderliegen: das feuchte, schattige Tal des Gottschlägbachs am Westhang von Vogelskopf und Melkereikopf und die kahlen Felsen des Karlsruher Grats.

Das Gottschlägtal und das Edelfrauengrab

Moos, Farn, rauschendes Wasser – im engen Gottschlägtal stürzt der Bach über mehrere Kaskaden knapp 40 Meter in die Tiefe. An den Edelfrauengrab-Wasserfällen hat das Wasser eine Auskolkungshöhle in den Fels gewaschen. Um sie rankt sich die Sage vom Ritter Wolf von Bosenstein, der seine untreue Ehefrau hier eingemauert und ertränkt haben soll. Eine Tafel am Felsen erzählt die Geschichte.

Der Karlsruher Grat

Hoch über dem Tal erhebt sich der Karlsruher Grat, auch Eichhaldenfirst genannt. Der rund 400 Meter lange Felsgrat aus Quarzporphyr zählt zu den wildesten Felspartien im nördlichen Schwarzwald. An seinen Wänden wächst ein kleinteiliges Mosaik aus spezialisierten Pflanzen, rund um den Grat ein Mischwald aus Tannen, Eichen, Buchen und Esskastanien, dazwischen Ginster und Heidekraut.

Der Grat gilt als einziger natürlicher Klettersteig im Schwarzwald. Seile, Leitern oder Eisenbügel gibt es hier nicht – überwinden lässt er sich allein mit Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gelegentlichem Einsatz der Hände. Dafür wird man aber auch mit einem herrlichen Panoramablick belohnt. Der Klettersteig selbst sollte nur bei trockenem Wetter begangen werden.

Routenbeschreibung

Die Ruhesteinstraße in Ottenhöfen wird beim Hotel-Restaurant Sternen verlassen und man gelangt auf das Gelände eines Schotter- und Edelsplittwerkes. Der Weg hinter dem Steinbruch ist der Ausgangspunkt. Hier ist ein kleiner Parkplatz neben dem ehemaligen Waldhotel Edelfrauengrab angelegt. Dem Gebäude sieht man seine Vergänglichkeit deutlich an. An sonnigen Wochenenden kann es hier so voll werden, dass man sein Auto auf dem Werksgelände parken muss.

Wie von Geisterhand verschluckt der Wald jeden Lärm, sobald man das Naturschutzgebiet betritt. Die Ruhe und die Idylle der Natur beginnen gleich zu Beginn der Wanderung. Man folgt zunächst der Gelben Raute entlang des Gottschlägbaches bis zu den malerischen Wasserfällen mit dem so genannten Edelfrauengrab oder auch Strudelloch genannt.

Der Weg schlängelt sich durch das enge, schattige Tal des Gottschlägbaches, mal wild, mal idyllisch. Moose und Farne, die überall wachsen, und das Licht, das nur spärlich durch die Bäume dringt, schaffen eine mystische Atmosphäre. Schon nach wenigen Metern erreicht man den ersten Höhepunkt, den Wasserfall und die Felshöhle des Edelfrauengrabes.

Über die Sage, die dem Ort seinen Namen gab, informiert eine Tafel. Die Sage vom Einmauern und Ertränken der untreuen Ehefrau durch den Ritter Wolf von Bosenstein wird hier auf einer Tafel am Felsen erzählt. Traumhaft ist der anschließende Weg entlang des Gottschlägbaches über schmale Pfade und Brücken mit kleinen Wasserfällen. Vorbei geht es an der "Romantischen Brücke". Sie liegt etwas versteckt auf der rechten Seite des Weges. Bald verlässt man den Wald und folgt dem breiteren Weg. Zwei Kilometer weiter erreicht man die Bänke beim Trinkbrunnen beim Schmälzlehof. Hier kann man sich ausruhen und mit Getränken erfrischen.

Man folgt dem Weg entlang des Baches weiter bergauf und überquert den Bach. Kurz darauf trifft man auf einen Forstweg. Diesem folgt man nach links und überquert erneut den Gottschlägbach. An der Weggabelung nach links und nach 20 Metern nach rechts beginnt der Aufstieg über den Schlicker-Steig. Dieser führt sehr steil hinauf auf den Karlsruher Grat. Ein GPS-Gerät ist hier von Vorteil. Denn ohne Wegweiser muss man sich den Weg erst suchen. Nach ca. 600 m erreicht man den Kamm oberhalb des Karlsruher Grats. Dem ausgeschilderten Karlsruher Grat abwärts folgen.

In kurzer Zeit ist der etwa 400 m langen Felsgrat erreicht. Mit etwas Kletterei und Handeinsatz ist der Grat aus Quarzporphyr zu überwinden. Um den Grat herum befindet sich ein Mischwald aus Tannen, Kastanien, Eichen und Buchen. Am Wegrand trifft man außerdem auf Ginster und Heidekraut. Der Weg ist nicht markiert und man muss sich seinen Weg über die Felsen selbst suchen. Es lohnt sich, vor allem wegen der eindrucksvollen Aussichtspunkte entlang des Grates. Für weniger Mutige oder Schwindelfreie ist der mit einer blauen Raute markierte Umgehungsweg, an dessen Ende beide Routen wieder zusammentreffen, eine Alternative. Der Klettersteig selbst sollte nur bei trockenem Wetter begangen werden. Gutes Schuhwerk, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind Voraussetzung.

Etwas abseits des Hauptweges erreicht man nach etwa zehn Minuten den Aussichtspunkt Herrenschrofen. Von der Felskanzel hat man einen Blick ins Tal.  Danach erreicht man wieder die Bänke beim Getränkebrunnen beim Schmälzlehof. Von hier geht es auf dem gleichen Weg wie auf dem Hinweg zurück zum Ausgangspunkt.

Sunhikes Wanderrechner · Wanderung: Klettersteig Karlsruher Grat und Edelfrauengrab Wasserfälle

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Berechnet mit dem Minetti-Modell auf Basis des echten GPX-Höhenprofils

Gib deine Daten ein – du bekommst alle drei Antworten sofort:

6,1 km Rundwanderung (Start 427 m, Ziel 427 m):
418 Hm Aufstieg, 418 Hm Abstieg, höchster Punkt 841 m, Gehzeit 2:00–3:00 Std. Berechnung auf Basis des echten GPX-Höhenprofils dieser Tour — wähle unten deinen Wandertyp für Gehzeit, Kalorienverbrauch und Trinkmenge.

Beispielrechnung (Sportwanderer, 75 kg, 8 kg Rucksack, Wohlfühltempo 4,5 km/h): ca. 2:10 Std. Gehzeit, 1.107 kcal Energieverbrauch, 1,5 Liter Trinkmenge.

Höhenprofil aus dem echten GPX-Track dieser Tour berechnet.

Datenquelle: Sunhikes (GPX-Track dieser Tour, 25-m-Höhenprofil) · Offizielle Gesamtwerte: 6,1 km, 418 Hm Aufstieg, 418 Hm Abstieg, 2:00–3:00 h · Energiemodell: Fortbewegungskosten nach dem Gradientenmodell von Minetti et al. (2002) plus Grundumsatz; Vergleichswerte: Compendium of Physical Activities (Ainsworth et al.); Zeitberechnung: Naismith-Regel. Richtwerte, keine medizinische Beratung.

Hinweise + Tipps

Anreise mit dem Auto

Über die A5 verlässt man die Autobahn an der Anschlussstelle Achern und folgt der Beschilderung Richtung Ottenhöfen bzw. Freudenstadt (L 87). Die Strecke führt durch das Achertal über Kappelrodeck nach Ottenhöfen.

Aus Richtung Osten, etwa von Baiersbronn, Obertal oder der Schwarzwaldhochstraße (B500) am Ruhestein, fährt man bergab ins Achertal nach Ottenhöfen.

In Ottenhöfen zweigt man beim Hotel-Restaurant Sternen von der Ruhesteinstraße ab und gelangt auf das Gelände eines Schotter- und Edelsplittwerks. Ein kleiner Parkplatz liegt neben dem ehemaligen Waldhotel Edelfrauengrab, der Einstieg befindet sich auf dem Weg hinter dem Steinbruch. An schönen Wochenenden ist der Parkplatz schnell belegt – eine frühe Anreise lohnt sich.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit dem Zug fährt man bis Achern und steigt dort in die Achertalbahn bis zur Endstation Ottenhöfen um. Vom Bahnhof führt ein ausgeschilderter Fußweg in etwa 20 bis 25 Minuten (rund 2 km) durch den Ort zum Startpunkt an den Wasserfällen.

Einkehr

Für eine Rast vor oder nach der Tour bietet sich das Hotel-Restaurant-Café Sternen im Ottenhöfener Ortsteil Hagenbruck an. Das traditionsreiche Haus liegt ruhig im Achertal, direkt an der Zufahrt zum Wanderparkplatz. Auf der Karte stehen gutbürgerliche Schwarzwälder Gerichte mit saisonalen Schwerpunkten, dazu hausgemachte Kuchen und Torten. Bei schönem Wetter lädt die Terrasse zum Verweilen ein.

FAQ – Häufige Fragen zum Karlsruher Grat und den Edelfrauengrab-Wasserfällen

Wie lang ist die Wanderung über den Karlsruher Grat?

Die Rundwanderung ist 6,1 Kilometer lang, umfasst 418 Höhenmeter im Auf- und Abstieg und dauert etwa 2 bis 3 Stunden.

Wie schwierig ist der Klettersteig am Karlsruher Grat?

Die Tour gilt als schwer. Der Grat erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und leichte Kletterei mit Handeinsatz. Der Aufstieg über den Schlicker-Steig ist sehr steil und nicht ausgeschildert.

Braucht man eine Klettersteigausrüstung?

Nein, am Karlsruher Grat gibt es keine Seile, Leitern oder Sicherungen. Gutes Schuhwerk mit griffiger Sohle ist aber unverzichtbar.

Kann man den Karlsruher Grat umgehen?

Ja, ein mit blauer Raute markierter Umgehungsweg führt am Grat vorbei. Am Ende treffen beide Wege wieder zusammen.

Kann man den Karlsruher Grat bei Nässe begehen?

Davon ist abzuraten. Der Fels wird bei Regen rutschig, der Grat sollte nur bei trockenem Wetter begangen werden.

Wie hoch sind die Edelfrauengrab-Wasserfälle?

Die Wasserfälle stürzen in mehreren Kaskaden aus knapp 40 Metern Höhe in die Tiefe.

Woher hat das Edelfrauengrab seinen Namen?

Der Name geht auf eine Sage zurück: Ritter Wolf von Bosenstein soll seine untreue Ehefrau in der Felshöhle am Wasserfall eingemauert und ertränkt haben.

Wo startet die Wanderung zum Karlsruher Grat?

Start ist der kleine Parkplatz neben dem ehemaligen Waldhotel Edelfrauengrab in Ottenhöfen. Die Zufahrt zweigt beim Hotel-Restaurant Sternen von der Ruhesteinstraße ab.

Ist die Wanderung für Kinder geeignet?

Der Weg zu den Edelfrauengrab-Wasserfällen eignet sich gut für Familien. Der Grat selbst ist nur für trittsichere, erfahrene Wanderer geeignet – alternativ nimmt man den Umgehungsweg.

Wo kann man einkehren?

Unterwegs gibt es am Schmälzlehof einen Getränkebrunnen mit Bänken. Nach der Tour lädt das Hotel-Restaurant-Café Sternen in Ottenhöfen zur Einkehr ein.
Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
6,1 km
Höhenmeter Aufstieg
418 hm
Höhenmeter Abstieg
418 hm
höchster Punkt
841 m
niedrigster Punkt
426 m
ca. Dauer
2:00 – 3:00 h
schwindelfrei, trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, alpines Gelände, streckenweise weglos
Wegmarkierung
Teilweise Genießerpfad Karlsruher Grat Bollenhut auf dunkelblauem Grund mit Schriftzug
Wasser, festes Schuhwerk
Auslastung
moderat