Lage auf der Eremitage 

Hoch über der Donau erhebt sich die Meinradskapelle Inzigkofen, malerisch gelegen auf der sogenannten Eremitage im Fürstlichen Park. Wer hier ankommt, spürt die Ruhe des Ortes, mit Blick auf den Amalienfelsen und die Teufelsbrücke. Die Kapelle thront auf dem höchsten Punkt des Hügels, umgeben von altem Baumbestand inmitten des Donautals. 

Geschichte der Meinradskapelle 

Im 19. Jahrhundert ließ die fürstliche Familie eine neogotische Kapelle errichten, geweiht dem Hausheiligen St. Meinrad der Hohenzollern. Kunstvolle Kreuzigungsbilder in Öl auf Kupfer schmückten ihr Inneres. 

Doch 1947 zerstörte ein verheerendes Feuer das Bauwerk. Bereits 1948 wurde sie als schlichte Holzkapelle wieder aufgebaut.  

Als 1953 der Pioniersteg durch ein Hochwasser fortgerissen wurde, verfiel die Eremitage in einen Dornröschenschlaf. Erst mit der Eröffnung der Hängebrücke 2019 wurde die Kapelle wieder von beiden Seiten der Donau leicht zugänglich. 

Romantik und Hochzeiten 

Heute ist die Meinradskapelle Inzigkofen nicht nur ein Zeugnis der Geschichte, sondern auch ein Ort für die Gegenwart. Ihre idyllische Lage macht sie zu einer einzigartigen Hochzeitslocation im Donautal.  

Anreise: Am besten erreicht man die Meinradskapelle über den nördlichen Zugang zum Fürstlichen Parks Inzigkofen vom Parkplatz an der L277.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Meinradskapelle

Wem ist die Meinradskapelle geweiht?

Sie ist dem Hausheiligen St. Meinrad der Hohenzollern geweiht und wurde im 19. Jahrhundert als neogotische Kapelle errichtet.

Was geschah mit der Meinradskapelle 1947?

Ein verheerendes Feuer zerstörte das Bauwerk; bereits 1948 wurde sie als schlichte Holzkapelle wiederaufgebaut.

Warum war die Eremitage nach 1953 schwer zugänglich?

Der Pioniersteg wurde durch ein Hochwasser fortgerissen, wodurch die Eremitage in einen Dornröschenschlaf verfiel, bis 2019 die neue Hängebrücke eröffnet wurde.

Wofür wird die Meinradskapelle heute genutzt?

Sie ist eine beliebte Hochzeitslocation im Donautal.
Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team