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Reichsburg Trifels – Felsenburg mit Geschichte und vielfältigen Wanderwegen

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Die Burg Trifels thront auf einem markanten, roten Sandsteinfelsen oberhalb der Stadt Annweiler am Trifels im südlichen Pfälzerwald in Rheinland-Pfalz. Auf etwa 500 Metern über dem Meeresspiegel gelegen, ist sie weithin sichtbar. Sie ist eingebettet in den Naturpark Pfälzerwald sowie das UNESCO-Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen.

Sie befindet sich am östlichen Ausläufer des 494 Meter hohen Sonnenbergs. Die Burg liegt rund 300 Meter über der Stadt Annweiler. Zusammen mit den in der Nähe liegenden Burgruinen Anebos und Scharfenberg bildet sie ein beeindruckendes Ensemble. Ihren Namen verdankt die Burg ihrer geografischen Lage: Sie wurde auf einem dreifach geteilten, schmalen Felsriff aus Buntsandstein erbaut. Dieses erstreckt sich über eine Länge von 145 Metern, ist 40 Meter breit und 50 Meter hoch.

Geschichte der Burg Trifels

Ihre Ursprünge reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück. Im Mittelalter zählte sie zu den bedeutendsten Burgen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Besonders unter den Staufern gewann sie an Bedeutung: Zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert diente Trifels als Reichsburg und war Aufbewahrungsort der Reichskleinodien – Krone, Zepter und Reichsapfel.

Ein historisches Highlight war die Gefangenschaft von König Richard Löwenherz im Jahr 1193: Auf dem Rückweg vom Dritten Kreuzzug wurde er gefangen genommen und zeitweise auf Burg Trifels festgehalten. Dieses Ereignis fasziniert bis heute und wurde literarisch vielfach verarbeitet.

Im Laufe der Jahrhunderte verfiel die Burg, wurde jedoch ab dem 19. Jahrhundert schrittweise restauriert. Ihre heutige Gestalt verdankt sie vor allem Wiederaufbauten im 20. Jahrhundert. Heute ist die Burg ein beliebtes Ausflugsziel mit musealem Charakter.

Wanderungen rund um den Trifels

Die Burg ist hervorragend in das Wanderwegenetz des Pfälzerwalds eingebunden und bietet vielfältige Tourenmöglichkeiten. Der Hauptaufstieg zur Burg beginnt am Parkplatz unterhalb der Burg bei Annweiler. Ein gut ausgebauter Wanderweg führt in etwa 20 bis 30 Minuten zur Burg.

Trifelsblick-Rundweg 
Diese leichte bis mittelschwere Tour verbindet mehrere Aussichtspunkte rund um die Burg und bietet herrliche Panoramen.

Wanderung zu den Burgruinen Anebos und Münz 
Die Ruinen der Burgen Anebos und Münz liegen in unmittelbarer Nachbarschaft und bildeten gemeinsam mit der Burg Trifels einst eine Burgengruppe. Diese Runde eignet sich ideal für eine halbtägige Tour.

In der Nähe verläuft ebenfalls der Pfälzer Weinsteig, einer der bekanntesten Fernwanderwege der Region. Er lädt zu längeren Etappen ein. Für geübte Wanderer bietet der nahe gelegene Kletterfelsen Asselstein spektakuläre Aussichten und anspruchsvollere Routen.

Fazit 
Die Burg Trifels verbindet faszinierende Geschichte mit beeindruckender Natur. Die gut erschlossenen Wanderwege machen sie zu einem lohnenden Ziel für alle, die Kultur und Natur im Pfälzerwald entdecken möchten. Informationen zu aktuellen Öffnungszeiten und Eintrittspreisen → 

Anfahrt und Zugang zur Burg Trifels 

Startpunkt: Der Wanderweg zur Burg Trifels beginnt am ausgeschilderten Parkplatz unterhalb der Burg. Die Zufahrt erfolgt über die Stadt Annweiler am Trifels, von der aus die Hinweisschilder zur Burg Trifels gut sichtbar den Weg weisen. Der Parkplatz ist über eine gut ausgebaute Straße erreichbar und bietet Besuchern einen idealen Ausgangspunkt für den Aufstieg zur Burg.

Von dort führt ein beschilderter Wanderweg in etwa 20 bis 30 Minuten hinauf zur Burg. Der Weg ist gut begehbar, aber festes Schuhwerk wird empfohlen. Der Zugang zur Burg selbst ist nur zu Fuß möglich.

Öffentliche Verkehrsmittel: Vom Bahnhof Annweiler am Trifels bringt die Buslinie 527 (VRN) Besucher direkt zur Haltestelle »Annweiler (Burg Trifels)«. Die Buslinie verbindet die Stadt Annweiler mit der Burg Trifels und verkehrt regelmäßig auf dieser Strecke.

Ein Hinweis für die Planung: An Wochenenden wird die Verbindung häufiger bedient als an Werktagen. Aktuelle Fahrpläne und weitere Informationen sind auf der Website des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar unter www.vrn.de verfügbar.

Wegbeschreibung zur ca. 800 Meter entfernten Burg 

Vom Parkplatz unterhalb der Burg führt der Weg zunächst über den Platz in Richtung Kiosk. Kurz oberhalb des Kiosks zweigt der Wanderweg nach rechts ab.

Dieser ist mit der Markierung »Annweilerer Burgenweg« (erkennbar an einer dunkelgrünen Burg auf grünem Hintergrund) gekennzeichnet und führt bergauf direkt zur Burg Trifels. Der Weg ist gut ausgebaut und in etwa 15 bis 20 Minuten zu bewältigen.  

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Burgruine Neukastel – Ein stiller Wächter über der Rheinebene

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Die Burgruine Neukastel thront auf einem schmalen Felssporn oberhalb von Leinsweiler im Pfälzerwald, etwa 400 Meter über dem Meeresspiegel. Sie zählt zu den ältesten Burganlagen der Region, mit ersten urkundlichen Erwähnungen bereits aus dem 11. Jahrhundert.

Architektur & Lage
Neukastel ist eine Höhenburg in Spornlage, teils direkt in den Fels gehauen. Besonders bemerkenswert ist die Kombination aus Felsenburg und romanischen Mauerresten. Obwohl die Ruine heute weitgehend verfallen ist, sind Felskammern, Fundamentreste und Mauerzüge gut erkennbar. Ein treppenartiger Zugang führt hinauf zur Plattform, die mit einem beeindruckenden Fernblick belohnt.

Aussicht & Atmosphäre 
Von der Burg aus eröffnet sich ein spektakulärer Blick über die Rheinebene, bei klarem Wetter reicht die Sicht bis zum Odenwald oder Schwarzwald. Die ruhige Lage verleiht der Burg eine mystische Atmosphäre – besonders stimmungsvoll bei Sonnenuntergang. Ein Ort der Stille und Geschichte, der zum Verweilen einlädt.

Geschichte in Kürze 
Ursprünglich wurde die Burg vermutlich von den Grafen von Leiningen errichtet. Im Spätmittelalter war sie mehrfach Zankapfel rivalisierender Adelsgeschlechter. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1689) wurde die Burg durch französische Truppen zerstört. Heute ist die frei zugängliche Ruine ein beliebtes Ziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte.

Erreichbarkeit 
Der Zugang erfolgt ausschließlich zu Fuß, beispielsweise über Leinsweiler, den Slevogthof oder als Station auf dem Weg zur Burg Trifels. Der letzte Abschnitt ist ein schmaler, steiler Bergpfad, der jedoch für trittsichere Wanderer gut machbar ist.

Startpunkt der Wanderung 
Der Startpunkt der Wanderung befindet sich in Leinsweiler: Von dort führt die Kirchstraße hinein in die Weinberge. An der zweiten Haarnadelkurve zweigt der Weg rechts ab, den Wegweisern zum Slevogthof folgend. Dort liegt der Wanderparkplatz, von dem aus die Tour beginnt. 

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Die Bärenhöhle bei Rodalben – ein Naturhighlight im Pfälzerwald

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Die Bärenhöhle zählt zu den bekanntesten natürlichen Sehenswürdigkeiten im Pfälzerwald und liegt nahe der Stadt Rodalben in Rheinland-Pfalz. Sie ist ein beliebtes Ziel für Wanderer, denn der Rodalber Felsenwanderweg, ein etwa 45 Kilometer langer Rundweg durch die beeindruckende Buntsandsteinlandschaft, führt direkt an der Höhle vorbei.

Die Bärenhöhle, auch als Bärenfelshöhle bekannt, ist die größte natürliche Höhle der Pfalz. Sie befindet sich direkt am Rodalber Felsenwanderweg zwischen Rodalben und Pirmasens. Am Eingang misst die Höhle etwa 27 Meter in der Breite, neun Meter in der Höhe und hat eine Tiefe von rund 37 Metern. Oberhalb der Höhle entspringt die Bärenfelsquelle, deren Wasser knapp 15 Meter unterhalb der Höhle über eine weitere Felsstufe in ein Becken fällt. Durch diese Erosionsprozesse entstand im Laufe der Zeit ein beeindruckendes, zweistöckiges Felsengebilde, das als typisches Beispiel für Nischen- und Höhlenbildungen im Pfälzerwald gilt.

Die Höhle ist an beiden Enden offen und kann somit durchquert werden. Im Inneren herrscht eine angenehme Kühle und Schatten, was sie besonders an warmen Tagen zu einem willkommenen Rastplatz macht. Vor der Höhle lädt ein eingerichteter Rastplatz zum Verweilen ein. Der Zugang ist frei und zu Fuß möglich, jedoch nicht barrierefrei. Ein kleines Holzgeländer führt zu einem nahegelegenen Aussichtspunkt, von dem aus man die Umgebung gut überblicken kann.

Entstehung und Name

Die Bärenhöhle entstand über Jahrtausende durch natürliche Erosion und Auswaschung im Buntsandstein. Der Name „Bärenhöhle“ stammt vermutlich aus volkstümlicher Überlieferung. Archäologische Funde, die auf Bären als Bewohner hinweisen, gibt es nicht. Dennoch erinnert das Aussehen der Höhle an eine klassische Höhlenbären-Behausung.

Geschichte

Neuere Untersuchungen zeigen, dass die Höhle bereits vor etwa 8000 Jahren besiedelt war. Funde von Felsschabern, Pfeilspitzen und Knochen mit geschärften Widerhaken belegen dies. Sicher ist auch, dass die Höhle Hirten als Unterschlupf diente. Bis zum Ersten Weltkrieg (1914–1918) gab es an der Bärenhöhle eine Waldgaststätte, von der heute noch ein steinerner Sockel (ehemaliger Tisch) und Bänke erhalten sind.

Besonderheiten

Die Bärenhöhle ist bei Kindern besonders beliebt, die hier gerne spielen und die Höhle erkunden. Sie ist ein eindrucksvolles Naturdenkmal und ein Highlight auf dem Rodalber Felsenwanderweg.

Wandertipp

Wer die Bärenhöhle besuchen möchte, startet am besten am Parkplatz »Langenbach« in Rodalben. Von dort führt ein familienfreundlicher, gut ausgeschilderter Weg durch das idyllische Langenbachtal direkt zur Höhle. Die Kombination aus beeindruckender Natur, leichter Zugänglichkeit und spannender Geschichte macht die Bärenhöhle zu einem lohnenden Ausflugsziel für Wanderer jeden Alters.

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Der Kuhfelsen im romantischen Clauser Tal – ein Naturjuwel im Pfälzerwald

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Kuhfelsen, eine markante Buntsandsteinformation am Ende des idyllischen Clauser Tals, ist ein besonderer Höhepunkt des Rodalber Felsenwanderwegs und der Kuhfelsentour im Gräfensteiner Land. Unter den rot gefärbten Felsvorsprüngen findet man heute gemütliche Sitzplätze, die zum Verweilen und Ausruhen einladen. Hier findet man Ruhe und kann die Schönheit der Natur in vollen Zügen genießen.

Schon früher suchten Hirten unter den schützenden Felsüberhängen Schutz bei schlechtem Wetter – daher stammt auch der Name »Kuhfelsen«. Heute nutzen Wanderer diese natürlichen Rastplätze, um eine Pause einzulegen und neue Kraft zu schöpfen.

Der Kuhfelsen ist gut erreichbar: Neben dem direkten Zugang über den Felsenwanderweg führen zwei breitere Talwege vom Wanderparkplatz Hirschbrunnen an der L497 zwischen Rodalben und Münchweiler bequem zum Ziel. Ein kleiner Brunnen und ein Mülleimer sorgen vor Ort für zusätzlichen Komfort.

Die Wanderung rund um den Kuhfelsen ist oft Teil einer etwa 9 Kilometer langen Rundtour Felsenwanderweg – Kuhfelsen – Clauser Tal mit circa 206 Höhenmetern, die in 2 bis 2,5 Stunden bewältigt werden kann. Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind empfehlenswert, besonders auf schlammigen oder engen Passagen. Der Weg vom Orlebrunnen zum Kuhfelsen kann stellenweise überwuchert sein – lange Hosen schützen vor Brennnesseln.

Der Kuhfelsen ist ein kostenfreier Naturdenkmal-Standort und ganzjährig zugänglich. Besonders reizvoll ist die Wanderung im Frühling und Herbst, wenn das Laub in bunten Farben leuchtet. Doch auch im Sommer und Winter zeigt die Landschaft ihren eigenen Charme.

Fazit:  
Der Kuhfelsen im Clauser Tal ist ein faszinierender Ort mit beeindruckenden Felsformationen und einer gemütlichen Rastmöglichkeit unter natürlichem Felsdach. Er ist ein lohnendes Ziel für alle, die abwechslungsreiche und landschaftlich reizvolle Wanderungen im Pfälzerwald suchen. 

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Die Klettererhütte am Asselstein

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Die charmante Fachwerk-Schutzhütte liegt auf 366 Metern Höhe, direkt unterhalb des markanten Asselstein-Felsens im Annweiler Stadtwald. Errichtet wurde sie zwischen 1949 und 1952 von der Vereinigung Pfälzer Kletterer und 1972 umgebaut. Mit ihrem Anbau, den Toiletten im Keller und früheren Schlafplätzen im Dachgeschoss bietet sie eine gemütliche und authentische Atmosphäre. Die Hütte befindet sich direkt am Richard-Löwenherz-Weg – ein idealer Treffpunkt unter schattigen Bäumen.

Gastronomie & Service 
Als bewirtschaftetes Ausflugslokal verwöhnt die Klettererhütte ihre Gäste mit herzlicher Pfälzer Küche. Auf der Speisekarte stehen sowohl kalte als auch warme Gerichte, dazu Tagesessen und auf Nachfrage auch vegane Optionen. Innen finden etwa 70 Gäste Platz, draußen weitere 100 – perfekt für Gruppen und Familien. Die Öffnungszeiten sind von Mai bis Oktober mittwochs bis sonntags von 11 bis 20 Uhr (Küche bis 19 Uhr). In der Wintersaison ist die Hütte bis 19 Uhr geöffnet, montags und dienstags ist Ruhetag (außer an Feiertagen).

Erreichbarkeit & Infrastruktur
Ein Parkplatz befindet sich direkt an der Hütte, ein weiterer etwa 100 Meter entfernt. Von hier aus sind es nur rund 8 Minuten Fußweg (30 Höhenmeter) zum Asselstein – ideal für Kletterer und Wanderer. Zudem ist die Hütte bestens an den öffentlichen Nahverkehr angebunden: Die Buslinie 527 fährt direkt ab Bahnhof Annweiler bis zur Haltestelle an der Klettererhütte.

Geschichte & Bedeutung 
Die Klettererhütte entstand aus der Initiative von Kletter-Enthusiasten, die Ausrüstung und Verpflegung am Felsen erleichtern wollten. Unterstützt wurde das Projekt unter anderem durch Benefiz-Veranstaltungen. Heute wird die Hütte als Gemeinschaftsbetrieb von der Stadt Annweiler und der Kletterer-Vereinigung geführt. Die Verpachtung wurde zuletzt 2024 neu ausgeschrieben.

Freizeitmöglichkeiten 
Die Klettererhütte ist der perfekte Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen, etwa zum Rehberg, Ebersberg oder der Burgenrunde Scharfenberg–Anebos–Trifels. Natürlich lockt auch der Asselstein selbst Kletterer aus nah und fern. Mountainbiker finden hier ebenfalls ideale Anbindung an die vielfältigen Routen im Pfälzerwald.

Fazit 
Die Klettererhütte am Asselstein verbindet historische Wurzeln mit familiärer Bewirtschaftung und guter Infrastruktur. Ob nach einer Klettertour, einer Wanderung oder einfach zum Genießen der Pfälzer Gastfreundschaft – hier stimmen Atmosphäre, Küche und Lage. Ein echter Geheimtipp für alle, die den Pfälzerwald erleben möchten.

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Der Asselstein – Ein Buntsandstein-Felsturm im Pfälzerwald

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Asselstein erhebt sich östlich von Annweiler am Trifels als imposanter Buntsandstein-Felsturm direkt über der Straße nach Trifels. Mit einer Länge von rund 60 Metern, einer Breite von über 10 Metern und einer Höhe von etwa 58 Metern ist er ein beeindruckendes Naturdenkmal und weithin sichtbar.

Geologie & Klettern 
Der Asselstein besteht aus unterem Buntsandstein, den sogenannten Trifels-Schichten. Er zählt zu den ältesten Kletterzielen der Südpfalz – die erste Besteigung erfolgte bereits im Juni 1860. Heute bietet der Fels fast 80 Kletterrouten, die vom leichten Normalweg (UIAA IV–) bis zu extrem anspruchsvollen Herausforderungen (bis UIAA 9+) reichen, etwa an der Westwand (V–) oder im Rolfkamin (V+). Kein Wunder, dass der Asselstein als »König der Pfälzer Felsen« gilt und ein zentrales Ziel für Kletterer im Raum Annweiler ist.

Naturschutz 
Seit den 1980er-Jahren nistet der Wanderfalke am Asselstein. Aus Rücksicht auf die Vögel sind die Südseite und der Gipfel deshalb jedes Jahr vom 1. Februar bis spätestens 1. Juli gesperrt.

Anreise & Infrastruktur 
Der Asselstein ist bequem erreichbar: Vom Parkplatz an der Klettererhütte an der Trifelsstraße führt ein etwa 400 Meter langer Fußweg mit rund 30 Höhenmetern in ca. 8 Minuten direkt zum Fels. Die Klettererhütte, erbaut zwischen 1949 und 1952 und 1972 renoviert, ist ein beliebter Treffpunkt für Kletterer, Wanderer und Mountainbiker. Hier gibt es Bewirtung, einen Biergarten und sogar eine eigene Bushaltestelle (Linie 527 ab Bahnhof Annweiler).

Geschichte & Gedenke
Am 6. Mai 1934 traf sich am Asselstein der geheime SPD-Widerstandskreis, der »Asselsteiner Kreis«, um gegen das NS-Regime zu beraten. Seit 2019 erinnert eine Gedenktafel mit Bank an diese mutige Zusammenkunft. Die Inschrift lautet: »Zum Gedenken an die Sozialdemokraten, die sich am 6. Mai 1934 illegal am Asselstein trafen, um Möglichkeiten des Widerstands gegen das Nazi-Regime zu besprechen.«

Wander- & Naturtipps 
Der Asselstein liegt direkt am Richard-Löwenherz-Weg und weiteren beliebten Wanderstrecken wie dem Karl-Rahm-Pfad, der Rehbergrunde oder dem August-Becker-Weg. Nach einer Tour lädt die Klettererhütte mit Biergarten und Spielplatz zum Ausruhen ein – hier kannst du auch typische Pfälzer Spezialitäten genießen.

Fazit 
Der Asselstein verbindet Natur, Geschichte und Klettersport auf einzigartige Weise. Ob als Wanderziel, Kletterparadies oder historischer Ort – der markante Buntsandstein-Felsturm ist ein Muss für alle, die die Pfalz rund um Annweiler entdecken möchten. 

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Annweiler am Trifels – Historisches Kleinod im Herzen des Pfälzerwalds

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Die Stadt wird geprägt von der imposanten Reichsburg Trifels, die auf einem 500 Meter hohen Buntsandsteinfelsen thront. Sie diente einst als Zufluchtsort und Gefängnis von Richard Löwenherz. Heute sind dort nahezu originalgetreue Reichskleinodien zu besichtigen. Die historische Altstadt zeichnet sich durch liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, das malerische Gerberviertel mit Wasserrädern entlang der Queich sowie den reizvollen »Schipkapass«-Durchlass aus. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die gotisch-barocke protestantische Stadtkirche mit einem Turm aus dem Jahr 1318, das Museum unterm Trifels in drei Fachwerkhäusern sowie der jüdische Friedhof.

Natur, Wandern & Outdoor

Annweiler liegt eingebettet im Biosphärenreservat Pfälzerwald – Nordvogesen und bietet eine Vielzahl an Wander- und Radwegen, darunter den Richard-Löwenherz-Weg und den Kaiser-Friedrich-Weg. Beeindruckende Felsen wie der Asselstein oder der Krappenfelsen laden zu eindrucksvollen Ausblicken ein. Für Aktivurlauber stehen mit dem Kletterfelsen Asselstein, Mountainbike-Strecken und dem Trifelsbad vielfältige Möglichkeiten für Bewegung und Erholung zur Verfügung.

Wandern rund um Annweiler am Trifels – Natur, Geschichte und beeindruckende Ausblicke

Annweiler am Trifels befindet sich mitten im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen und stellt einen idealen Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Wanderungen durch Wälder, über Felsen und zu historischen Stätten dar.

Richard-Löwenherz-Weg
Start: Stadtzentrum Annweiler 
Ziel: Burg Trifels über den Schloßberg 
Länge: ca. 4 km (einfach) 
Highlights: Historischer Themenweg mit Infotafeln zur Geschichte von Richard Löwenherz und eine fantastische Aussicht vom Burgplateau über die Südpfalz.

Trifelsblick-Runde:   
Start/Ziel: Wanderparkplatz Trifelsruhe 
Länge: ca. 6 km 
Highlights: Ruhiger, naturbetonter Rundweg mit herrlichem Panorama auf Burg Trifels, gemütlichen Rastbänken und der Naturbegräbnisstätte »Trifelsruhe«.

Asselstein & Kletterhütte-Runde 
Start: Parkplatz an der Klettererhütte 
Länge: 4–8 km (je nach Variante) 
Highlights: Wanderung zum imposanten Asselstein-Kletterfelsen, vorbei an der Klettererhütte mit Bewirtung, schönen Aussichtspunkten und dem Rehberg-Turm, dem höchsten Punkt der Gegend.

Rehberg-Runde 
Start: Annweiler oder Klettererhütte 
Ziel: Rehbergturm auf 576 m Höhe mit Rundumsicht über den Pfälzerwald und die Rheinebene  
Länge: ca. 9 km 
Anspruch: Mittel – mit teilweise steilem Aufstieg

Felsenlandtour zur Anebos und Münz 
Rundweg ab Annweiler mit Besichtigung der Burgruinen Anebos und Münz, die nahe der Burg Trifels liegen 
Dauer: ca. 3–4 Stunden.  
Wildromantisch mit schmalen Pfaden und beeindruckenden Felsformationen

Wanderinfrastruktur

  • Markierungen: Sehr gut ausgeschildertes Wegenetz mit den Pfälzerwald-Vereinszeichen (z. B. rotes Kreuz, gelber Balken)
  • Rastmöglichkeiten: Schutzhütten, Klettererhütte, Trifelsblick-Bänke laden zum Verweilen ein
  • Barrierearme Wege: Einige Strecken in Talnähe, wie der Queichtalweg, sind auch für Familien und weniger geübte Wanderer geeignet

Tipp für Wanderfreunde

Die Tourist-Info Annweiler bietet von Frühjahr bis Herbst regelmäßig geführte Touren an. Besonders reizvoll sind Events wie der »Tag des Wanderns« oder geführte Vollmondwanderungen, die den Besuch zu einem besonderen Erlebnis machen.

Ob gemütliche Spaziergänge oder anspruchsvolle Touren – rund um Annweiler am Trifels finden sich vielfältige Wege, die Natur, Geschichte und Kultur auf einzigartige Weise verbinden.

Kultur & Veranstaltungen

Der Hohenstaufensaal ist das kulturelle Zentrum der Stadt und bietet Konzerte, Kino und Ausstellungen. Auch der Rathaussaal mit seinen Fresken lädt zu besonderen Erlebnissen ein. Zu den regelmäßigen Events zählen das Richard-Löwenherz-Fest mit Mittelaltermarkt und über 10.000 Besuchern, der Kultursommer, die Trifels-Serenaden in der Burg sowie das Keschdefeschd, das traditionelle Maronenfest im Oktober.

Infrastruktur & Erreichbarkeit

Die Tourist-Information befindet sich am zentralen Meßplatz. Parkplätze und barrierefreie Zugänge sind vorhanden, und im Sommer finden regelmäßig sonntags Stadtführungen statt. Der Regionalbahnhof Annweiler ist gut angebunden, Buslinien fahren bis zum Schloss und den Wanderparkplätzen rund um den Trifels.

Anreise nach Annweiler am Trifels – So ist das Ziel bequem erreichbar

Mit dem Auto 
Navigationsadresse: Meßplatz 1, 76855 Annweiler am Trifels (zentraler Parkplatz & Tourist-Info)

Aus Richtung Karlsruhe, Mannheim oder Landau: A65 nehmen → Abfahrt Landau-Nord → B10 Richtung Pirmasens → Ausfahrt Annweiler 
Aus Richtung Kaiserslautern oder Pirmasens: B10 folgen → Ausfahrt Annweiler nehmen

Parkmöglichkeiten: Zentrale Parkplätze am Meßplatz, Bahnhof und Trifelsstraße; Wanderparkplätze an Trifelsruhe, Klettererhütte, Asselstein und Rehberg

Mit der Bahn 
Bahnhof Annweiler am Trifels, ca. 5 Minuten Fußweg ins StadtzentrumDirekte Regionalbahn-Verbindungen (RB, RE) aus Landau (ca. 15 Minuten), Kaiserslautern (ca. 50 Minuten), Pirmasens (ca. 45 Minuten)

Bahnstrecke: Landau ↔ Pirmasens Nord über Annweiler (Queichtalbahn)

Öffentliche Busse & Nahverkehr 
Buslinien ab Bahnhof oder Innenstadt (Haltestelle Meßplatz) zu Burg Trifels / Trifelsruhe (Linie 527) sowie zu Umgebungsgemeinden wie Eußerthal, Völkersweiler, Bindersbach

Tipp: Im Sommer verkehrt der Trifels-Shuttle, der Touristen zwischen Stadtzentrum und Burg Trifels pendelt

Mit dem Fahrrad 
Annweiler liegt an mehreren Fernradwegen, z. B. Queichtalradweg (Pirmasens – Germersheim) und Pfälzerwald-Radrouten. Fahrradmitnahme in Zügen der DB Regio meist kostenlos möglich (abhängig von Uhrzeit)

Fazit 
Unabhängig vom Verkehrsmittel ist Annweiler am Trifels gut erreichbar und bietet vielfältige Möglichkeiten, die Umgebung bequem zu erkunden. Annweiler am Trifels vereint auf ideale Weise Mittelalter, Wandererlebnisse und Kultur. 

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Wilgartaburg – Historische Felsenburg im Pfälzerwald

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Die Wilgartaburg ( auch Wilgartsburg) thront auf einem Felsplateau über dem Ortsteil Wilgartswiesen im Landkreis Südwestpfalz. Eingebettet im Wasgau, einem Teil des südlichen Pfälzerwaldes, bietet sie einen malerischen Ausblick ins Queichtal und auf die umliegenden Wälder. In einer Höhe von rund 245 Metern auf einem Ausläufer des Göckelbergs oberhalb der Queich bei Wilgartswiesen befinden sich die Überreste der einstigen Höhenburg.

Geschichte der Wilgartaburg  

Als eine der ältesten Felsenburgen der Pfalz wurde die Wilgartaburg vermutlich im 8. oder 9. Jahrhundert erbaut. Erste schriftliche Erwähnungen stammen aus dem 11. Jahrhundert. Namensgeber war der fränkische Edelfreie Wilgart, der hier wohl seinen Adelssitz errichtete. Die Burg diente vermutlich als Schutz- und Wohnanlage für fränkische Adlige. Spätestens im 13. Jahrhundert wurde die Anlage aufgegeben.

Heute sind noch beeindruckende Relikte erhalten: Treppen, Zisternen, Mauerspuren und Aussparungen für Holzbauten sind direkt in den Sandstein gehauen und zeugen von der einzigartigen Felsarchitektur der Burg.

Wandern zur Wilgartaburg 

Die Wilgartaburg ist nur zu Fuß erreichbar und begeistert Wanderfreunde durch die Kombination aus Naturerlebnis und historischem Flair.

Beliebte Wanderrouten:

  • Startpunkte: Bahnhof Wilgartswiesen oder Wanderparkplatz an der B48
  • Gehzeit: ca. 30–45 Minuten bis zur Burg
  • Wegbeschaffenheit: gut markierter Waldpfad, teils steil, aber familienfreundlich
  • Erweiterungsmöglichkeiten: Weiterwanderung zur Ruine Falkenburg (ca. 1 Stunde entfernt) oder Einbindung in Rundwege wie den Wilgartswieser Burgweg

Am Ziel erwarten dich ein schöner Aussichtspunkt mit Sitzgelegenheiten und Infotafeln zur Geschichte der Burg.

Anreise 

Mit der Bahn:

  • Bahnhof Wilgartswiesen (RB-Linie Landau – Pirmasens)
  • Von dort ca. 30–40 Minuten Fußweg zur Burg

Mit dem Auto:

  • Über die B10, Abfahrt Wilgartswiesen
  • Parkmöglichkeiten am Wanderparkplatz Wilgartswiesen oder im Ort

Tipp 
Kombiniere deinen Besuch mit einer Wanderung zur nahegelegenen Ruine Falkenburg, dem Felsmassiv Rötzenfels oder erkunde das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Im Sommer finden in Wilgartswiesen oft lokale Feste und geführte Burgwanderungen statt – ideal, um Geschichte und Natur noch intensiver zu erleben. 

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Wilgartswiesen – Das Tor zum Wasgau im Herzen des Pfälzerwalds

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Wilgartswiesen liegt im Südwesten von Rheinland-Pfalz, eingebettet im Naturraum Wasgau des Pfälzerwalds. Der staatlich anerkannte Erholungsort gehört zur Verbandsgemeinde Hauenstein und befindet sich direkt an der B10 zwischen Landau und Pirmasens. Dank seiner Lage im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen ist Wilgartswiesen der perfekte Ausgangspunkt für Natur- und Kulturerlebnisse.

Geschichte

Der Ortsname erinnert an den fränkischen Adligen Wilgart, der hier im 8. oder 9. Jahrhundert wirkte. Die Wilgartaburg, eine der ältesten Felsenburgen der Pfalz, zeugt von dieser Zeit. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 828 n. Chr.  

Im Laufe der Jahrhunderte prägten Forstwirtschaft, Mühlenbetrieb und Sandsteinabbau das Leben in Wilgartswiesen. Heute begeistert der Ort mit liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und einer ländlich-traditionellen Atmosphäre.

Natur

Die Region rund um Wilgartswiesen besticht durch ausgedehnte Mischwälder, markante Buntsandsteinfelsen sowie eine artenreiche Flora und Fauna. Teile des Gemeindegebiets zählen zu den streng geschützten Natura-2000-Gebieten. Naturliebhaber können hier seltene Tierarten wie Wildkatzen, Schwarzspechte und Fledermäuse beobachten.

Wandern & Aktivurlaub in Wilgartswiesen 

Wilgartswiesen ist ein Paradies für Wanderer, Radfahrer und Naturfreunde. Beliebte Touren sind:

  • Wilgartswieser Burgen-Tour (ca. 15 km) zu den Ruinen Falkenburg und Wilgartaburg
  • Deichenwand-Rundweg mit beeindruckenden Felsformationen und Aussichten
  • Biosphären-Pfad, ein zertifizierter Qualitätsweg durch geschützte Natur
  • Einstieg ins Pfälzer Jakobsweg-Netz

Die Wege sind gut markiert, naturnah und für alle Altersgruppen geeignet. Zahlreiche Rastplätze und Aussichtspunkte laden zum Verweilen ein.

Anreise nach Wilgartswiesen

  • Mit der Bahn: Wilgartswiesen liegt an der Regionalbahnstrecke Landau–Pirmasens. Der Bahnhof befindet sich direkt im Ort – ideal für Wanderstarts.
  • Mit dem Auto: Über die B10, Abfahrt Wilgartswiesen. Kostenlose Parkplätze am Bahnhof, Ortsrand oder an Wanderparkplätzen.
  • Mit dem Fahrrad: Anschluss an regionale Radwege wie den Queichtalradweg.

Fazit 

Wilgartswiesen verbindet auf einzigartige Weise Geschichte, Natur und Erholung. Ob familienfreundliche Wanderung, kulturelle Entdeckungsreise oder entspannter Tag in der Natur – Wilgartswiesen ist ein echter Geheimtipp im Pfälzerwald. 

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Die Naturbegräbnisstätte Trifelsruhe mit Trifelsblick – Ein Ort der Erinnerung im Pfälzerwald

Wasgau
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Die Trifelsruhe, die größte kommunale Naturbegräbnisstätte in Rheinland-Pfalz, ist seit dem 15. März 2008 in Betrieb. Träger sind die Stadt Annweiler und die Trifels Natur GmbH. Sie liegt idyllisch am Nordhang des Ebersbergs, südwestlich von Annweiler, entlang der Trifelsstraße (K2) auf dem Wanderweg zum Rehberg und zur Burg Trifels. Von hier eröffnen sich herrliche Ausblicke auf die Burg Trifels, den Asselstein und das Queichtal – ein beruhigender Rahmen für Trauerrituale und Besinnung. 

Natur & Aussicht 

Die Trifelsruhe liegt in einem idyllischen Wald mit reicher Flora, eingebettet in Streuobstwiesen. Der Standort bietet spektakuläre Panoramablicke auf die Burg Trifels, den Asselstein und das Queichtal. Ziel ist es, die natürliche Eigenart des Waldes zu bewahren – ohne traditionelle Grabpflege, sondern mit dem Vertrauen auf die natürliche Entwicklung. 

Ein Wanderer beschreibt die Atmosphäre wie folgt: »Eine tolle Naturbegräbnisstätte, wie der Name schon sagt, mit tollen Ausblicken auf die Burg Trifels. Sie liegt direkt am Richard-Löwenherz-Weg.«

Beisetzungsformen & Trauerfeiern 

Die Naturbegräbnisstätte bietet Urnenbeisetzungen an 20 verschiedenen Naturmerkmalen, darunter Buchen, Eichen, Linden, Edelkastanien oder Sandsteinfindlinge, an. Auch das Pflanzen eines persönlichen Naturmerkmals ist möglich. Das Nutzungsrecht für eine Urnenstelle kann für bis zu 99 Jahre erworben werden. Für Trauerfeiern stehen vier gestaltete Andachtsplätze zur Verfügung. Der Zugang zur Trifelsruhe ist ab Ortsbeginn Annweiler gut ausgeschildert. Es gibt Parkplätze und eine Bushaltestelle. Die Naturbegräbnisstätte ist jederzeit geöffnet. Im Rahmen regelmäßiger Führungen wird Wissen über die Natur vermittelt. 

Fazit 

Die Trifelsruhe verbindet naturnahes Trauern mit einer wohltuenden Landschaft und guter Erreichbarkeit. Sie ist besonders für Angehörige geeignet, die sich ein dauerhaft gepflegtes Grab ohne traditionelle Grabpflege wünschen. Die Trifelsruhe ist ein Ort der Ruhe, Erinnerung und Verbundenheit mit der Natur. 

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Schlüsselfels im Dahner Felsenland – Buntsandstein-Felsnadel mit spektakulärer Aussicht

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Der Schlüsselfels mit dem Heidenpfeiler ist eine etwa 60 Meter hohe, markante Felsnadel aus Buntsandstein am Heidenberg bei Busenberg im Östlichen Pfälzerwald. Er ragt exponiert aus dem Gelände hervor und bietet beeindruckende Ausblicke über die Region.

Geschichte & Namensgebung 

Der Name »Heidenpfeiler« weist auf keltische oder heidnische Ursprünge hin und ist mit alten Sagen verbunden. Der Felsen ist ein beliebter Fotospot, insbesondere bei Sonnenaufgang mit Blick auf die Burg Berwartstein. Die Begehung erfolgt ungesichert und auf eigene Gefahr.

Wanderungen im Umfeld des Schlüsselfels 

Kurzroute Busenberg – Schlüsselfels: 
Start am Parkplatz Drachenfels/Weißensteiner Hof, steile Steigung in 50–70 Minuten (140 Höhenmeter). Exponierte Gratpassage mit phänomenalem Sonnenaufgangsblick nach Osten. 

Busenberg – Drachenfels – Heidenberg (9,2 km): 
Die mittelschwere Rundtour beinhaltet den Schlüsselfels, Drachenfels und Jüngstberg.

Dahner Felsenpfad (Premiumweg, 12,5 km): 
Führt nicht direkt zum Schlüsselfels, bietet aber spektakuläre Felsblicke wie Pfaffen-, Schiller-, Schwalben- und Büttelfelsen. 

Anreise & Parken

Mit dem Auto:  
Über B427, Abzweig Busenberg/Weißensteiner Hof; rechter Parkplatz nach Ortsausgang Busenberg Richtung Weißensteiner Hof.

Öffentlicher Verkehr:  
Felsenland-Express (Karlsruhe/Mannheim – Dahn) mit Busanbindung nach Busenberg.

Sicherheit & Sperrungen  
Der Felsen ist ungesichert; Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind wichtig. Bei Nässe oder Nebel ist Vorsicht geboten. Während der Schutzzeiten (meist Februar bis Juni) gibt es Fels- und Teilwegsperrungen für brütende Vögel; der Schlüsselfels ist davon nicht betroffen, dennoch sind Hinweisschilder zu beachten.

Tipp für Sonnenaufgangsfotografen 
Der Schlüsselfels zählt zu den Top-Plätzen im Pfälzerwald für spektakuläre Sonnenaufgangsbilder mit Morgennebel und Blick auf die Burg Berwartstein – ein Highlight für Landschaftsfotografen.

Fazit 
Der Schlüsselfels ist ein spektakulärer, ungesicherter Aussichtsfelsen mit einzigartiger Rundsicht. Ob bei Sonnenaufgang oder als Teil einer Alltagswanderung – er bietet ein intensives Natur- und Bergerlebnis. Gute Planung, festes Schuhwerk und Respekt vor der Natur sorgen für eine sichere und eindrucksvolle Tour. Der Besuch lässt sich gut mit weiteren Highlights wie der Burg Drachenfels, dem Jüngstberg oder der Premium-Rundwanderung „Dahner Felsenpfad“ kombinieren. Zudem bieten Busenberg und Dahn pfälzische Spezialitäten zur Einkehr an.

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Der Buchkammerfels im Dahner Felsenland - Gefängnis oder Schatzversteck?

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Buchkammerfels, auch als »Heidenkammern« bekannt, befindet sich am Westhang des Heidenbergs südlich der Burgruine Drachenfels bei Busenberg (Gemeinde Dahn). Die Felsformation besteht aus vier rechteckigen, etwa 2 × 3 Meter großen Felsenkammern, die durch Gänge verbunden sind und rund 7,4 Meter über dem Waldboden liegen.

Geschichte & Bedeutung des Buchkammerfels

Erste urkundliche Erwähnungen stammen aus dem Jahr 1567, als sie als Gefängnisse der Burg Drachenfels beschrieben wurden; auch 1635 werden »drei Gefängnisse« genannt. In einer Kammer ist die Jahreszahl 1678 eingemeißelt, möglicherweise ein Erinnerungsdatum.
Die genaue Funktion der Kammern ist bis heute unklar – Historiker diskutieren über Wachposten, Gefängnis oder Schatzversteck. Archäologische Funde fehlen. Das Kulturdenkmal ist im Denkmalverzeichnis des Landkreises Südwestpfalz eingetragen.

Wandern & Touren

Heidenberg-Rundweg (ca. 4,6 km): Start am Wanderparkplatz bei der Drachenfelshütte (Busenberg). Route führt über Drachenfelsblick, Buchkammerfels, Schlüsselfels zurück zur Hütte. Leicht bis mittel, ca. 140 Höhenmeter, Dauer ca. 1,5 Stunden. Der steile Pfad zum Buchkammerfels erfordert Trittsicherheit und festes Schuhwerk.

Burg Drachenfels & Buchkammer-Rundwanderung (ca. 5,4 km): Kombiniert Drachenfels, Buchkammer und Schlüsselfels. Aufstieg ca. 179 Höhenmeter, Dauer 1:30–2:00 Stunden. Einkehrmöglichkeit an der Drachenfelshütte.

Anreise & Parken

Mit dem Auto: Über Bundesstraße 427 nach Busenberg; ausgeschilderte Zufahrt zur Drachenfelshütte/Parkplatz.
Öffentliche Verkehrsmittel: Wieslauterbahn (Felsenland-Express) bis Dahn Süd; ca. 8 Minuten Fußweg zur Hütte.

Hinweise & Tipps

  • Der Buchkammerfels ist ganzjährig frei zugänglich, die Kammern jedoch nur über Felskletterei erreichbar.
  • Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind besonders auf den steilen Abschnitten wichtig.
  • Die Zugänge zu den Kammern sind ungesichert – Erkundung erfolgt auf eigene Verantwortung.
  • Es bieten sich spektakuläre Panoramen mit einem 270°-Rundblick vom Buchkammerfels - besonders bei Sonnenuntergang ein tolles Fotomotiv.

Fazit
Der Buchkammerfels ist ein faszinierendes, historisch rätselhaftes Naturdenkmal mit einzigartigen, künstlich geschaffenen Kammern hoch über dem Wald. Die Kombination aus Geschichte, Aussicht und abwechslungsreichen Wanderwegen macht ihn zu einem Highlight für Naturliebhaber, Fotografen und Geschichtsinteressierte im Dahner Felsenland. Die Verbindung mit Burg Drachenfels und Schlüsselfels rundet das Erlebnis ab.

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Geierstein im Dahner Felsenland: Imposantes Naturerlebnis

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Geierstein ist ein etwa 25 Meter hoher, freistehender Felsen aus rotem Buntsandstein. Seine schlanke, steil aufragende Form macht ihn zu einer imposanten Naturerscheinung, die wie eine vom Wind und Wetter geformte Skulptur wirkt. Von seinem Gipfel genießt man fantastische Ausblicke über das Dahner Felsenland. Der Geierstein ist ein beliebtes Ziel für Wanderer, Fotografen und Naturfreunde.

Lage

  • Region: Dahner Felsenland, Pfälzerwald (Rheinland-Pfalz) 
  • Nächstgelegene Stadt: Dahn
  • Höhe: Felsen auf ca. 340 m ü. NN, Felsen selbst ca. 25 m hoch
  • Der Geierstein liegt nahe Busenberg in einem Waldgebiet. 

Geschichte & Bedeutung 

Der Geierstein entstand durch natürliche Erosion. Sein Name leitet sich vermutlich von Greifvögeln ab, die hier einst nisteten. Historisch war der Standort wegen seiner guten Aussicht strategisch bedeutsam. Hinweise auf prähistorische Nutzung der Region existieren, jedoch ist der Geierstein selbst keine befestigte Anlage. 

Wanderungen & Aktivitäten rund um den Geierstein 

Große Bärensteig-Runde bei Bruchweiler-Bärenbach  
Ein märchenhaftes Abenteuer im Pfälzerwald. Mit einer Gesamtlänge von etwa 19,6 km und rund 622 Höhenmetern ist sie anspruchsvoll 

Felsenpfad Dahn (Rundwanderweg)  
Länge: ca. 13 km
Schwierigkeit: Mittel
Highlights: Führt nicht am Geierstein aber an weiteren berühmten Felsen wie Braut & Bräutigam, Schillerfelsen und Jungfernsprung vorbei.

Klettergebiet 

Der Geierstein ist ein beliebter, aber anspruchsvoller Kletterfelsen, nur für erfahrene Kletterer mit Ausrüstung geeignet.

Anreise

Mit dem Auto: 
Adresse für Navi: 66994 Dahn, Pfalz, Parkplätze am Felsland-Badeparadies oder Sportplatz in Dahn. Von dort ca. 1 Stunde Fußweg zum Geierstein 

Mit der Bahn oder Bus
Bahnhof Dahn Süd (RB 55 Richtung Bundenthal-Rumbach). Ca. 1 - 1,5 Stunden Wanderung zum Geierstein
Linienbusse der VRN oder Südwestpfalzbus halten in Dahn

Tipps

  • Beste Besuchszeit: Frühling bis Herbst, besonders bei klarem Wetter
  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk, ggf. Fernglas
  • Sicherheit: Der Felsen ist teils ungesichert und wird auf eigene Gefahr begangen

Fazit
Der Geierstein ist ein beeindruckender Naturfels mit spektakulärer Aussicht im Dahner Felsenland. Ob als Wanderziel, Fotomotiv oder Kletterfelsen – er bietet ein besonderes Erlebnis für Naturfreunde und Aktivurlauber.

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Elwetrische Rasierplatz: Sagenhafter Rastplatz am Bärensteig

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Elwetrische Rasierplatz ist ein sagenumwobener Rastplatz im Pfälzerwald in Rheinland-Pfalz. Der ungewöhnliche Name und die mystische Atmosphäre rund um diesen Ort machen ihn zu einem beliebten Ausflugsziel für Wanderer, Naturfreunde und Sagenliebhaber.

Der Platz liegt auf einer Anhöhe nahe Dahn und bietet einen weitläufigen Blick über die bewaldeten Hügel des Pfälzerwaldes bis hin zu den Ausläufern des Wasgaus.

Der Elwetrische Rasierplatz liegt in der Nähe von Bruchweiler-Bärenbach, unweit der bekannten Felsenlandschaft rund um Dahner Felsenland im südlichen Pfälzerwald. Er befindet sich direkt am beliebten Bärensteig, einem rund 13 km langen Premiumwanderweg durch eine der spektakulärsten Sandsteinregionen Deutschlands.

Die Felsformation Elwetrische Rasierplatz

Der Elwetrische Rasierplatz ist eine flache, rundgeschliffene Buntsandsteinplatte, die wie ein überdimensionaler Rasierstein wirkt – daher der Name. Die Platte liegt etwas versteckt im Wald, ist aber durch ein Holzschild markiert. Der von Moos und Farnen umgebene Platz ist in dichten Mischwald eingebettet und mit einer Sitzgruppe aus Holz ausgestattet – ideal zum Rasten. Die glatte Felsfläche gab dem Ort seinen Namen, der aus dem pfälzischen Volksglauben stammt. »Elwetrische« sind kleine, schelmische Naturgeister. Dies hier soll ihr »Rasierplatz« sein.

Wanderung: Der Bärensteig

Der Bärensteig ist ein besonders schöner Rundwanderweg im Pfälzerwald und verläuft in der Umgebung von Bruchweiler-Bärenbach. Die abwechslungsreiche Strecke führt durch stille Wälder, vorbei an imposanten Felsformationen und bietet immer wieder beeindruckende Ausblicke über das Dahner Felsenland. Ein besonderer Höhepunkt entlang des Weges ist der Elwetrische Rasierplatz, eine markante Sandsteinformation und idyllischer Rastplatz mit sagenhafter Atmosphäre.

Der Rundweg ist etwa 13 Kilometer lang und lässt sich in rund 5 Stunden gemütlich erwandern. Start- und Zielpunkt ist der Wanderparkplatz am Friedhof in Bruchweiler-Bärenbach. Die Wanderung gilt als mittelschwer, da sie einige Anstiege und schmale Pfade beinhaltet, ist jedoch mit normaler Kondition gut zu bewältigen. Der Bärensteig vereint Naturerlebnis, geologische Besonderheiten und regionale Sagenwelt zu einem unvergesslichen Wandererlebnis.

Was sind Elwetritsche? 

Die Elwetritsche sind tief verwurzelte Figuren der pfälzischen Folklore und gehören zu den bekanntesten Sagenwesen der Region. Diese mystischen Kreaturen werden oft als vogelähnliche Wesen beschrieben, die eine Mischung aus Huhn, Ente und anderen Waldtieren darstellen. Ihre Erscheinung ist dabei bewusst skurril und humorvoll gehalten, was sie zu einem beliebten Thema für Geschichten, Feste und touristische Attraktionen macht.

Die Legenden erzählen, dass die Elwetritsche in den dichten Wäldern des Pfälzerwaldes leben und sich nur selten den Menschen zeigen. Sie gelten als scheu, aber auch als listig und verspielt. Man sagt, sie seien nachtaktiv und könnten sich lautlos durch das Unterholz bewegen. In manchen Erzählungen wird ihnen sogar eine gewisse Magie zugeschrieben, etwa die Fähigkeit, Wanderer in die Irre zu führen oder sie auf geheimnisvolle Pfade zu locken.

Darüber hinaus sind die Elwetritsche auch in der regionalen Kunst und Gastronomie präsent. Viele Gaststätten und Hotels in der Pfalz haben die Elwetritsche als Maskottchen oder Namensgeber gewählt, und es gibt sogar spezielle Elwetritsche-Bier oder Souvenirs, die an die Legenden erinnern.

Insgesamt spiegeln die Elwetritsche die enge Verbindung der Menschen zur Natur und zur eigenen kulturellen Identität wider. Sie laden dazu ein, mit einem Augenzwinkern die Geheimnisse des Waldes zu entdecken und die Freude an Geschichten und Traditionen zu teilen – ein Erlebnis, das den Pfälzerwald weit über seine landschaftliche Schönheit hinaus prägt.

Anreise Elwetrische Rasierplatz

Mit dem Auto: 
Ziel: Bruchweiler-Bärenbach, Wanderparkplatz am Ortsrand. Von Dahn ca. 10 Min., von Landau ca. 40 Min., von Kaiserslautern ca. 1 Std.

Mit dem ÖPNV:
 Mit der Bahn bis Dahn Süd, dann weiter mit dem Bus oder zu Fuß. Alternativ direkt mit Regionalbus nach Bruchweiler-Bärenbach

Fazit 

Der Elwetrische Rasierplatz ist ein kleines, charmantes Naturdenkmal im Herzen des Bärensteigs – ein Ort mit Witz, Geschichte und Ruhe. Wer durch den Pfälzerwald wandert und ein bisschen Magie und Mystik sucht, findet hier den perfekten Rastpunkt.

Die Geschichte des Elwetritsche Rasierplatzes ist eng mit der Legende der Elwetritsche verbunden – mystische, vogelähnliche Wesen, die in der Pfälzer Region als Teil der lokalen Folklore gelten. Der Name »Rasierplatz« spielt humorvoll auf die Vorstellung an, dass die Elwetritsche hier ihre Federn »rasieren« oder pflegen würden. Diese Sage macht den Ort zu einem beliebten Ziel für Wanderer und Familien, die hier nicht nur die Natur genießen, sondern auch in die Geschichten der Region eintauchen möchten.

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Christkindelsfels bei Eppenbrunn – Ein besonderer Aussichtspunkt im Pfälzerwald

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Christkindelsfels bei Eppenbrunn ist ein malerischer Aussichtspunkt im südlichen Pfälzerwald, der vor allem in der Weihnachtszeit mit seiner festlichen Dekoration und der stimmungsvollen Atmosphäre Besucher begeistert. Der Felsen liegt im Gewann Hohe List, östlich von Eppenbrunn, direkt an der Landstraße L 478 zwischen Eppenbrunn und Ludwigswinkel. Als geschütztes Naturdenkmal bietet der Christkindelsfels nicht nur eine beeindruckende Aussicht, sondern auch einen Einblick in die besondere Kultur der Region.

Vom Wanderparkplatz Eselsteige oder der Wasserscheide aus führt ein gut ausgeschilderter Forstweg mit dem grünen Kreuz in Richtung Wanderheim Hohe List. Kurz vor der Hütte zweigt ein schmaler Pfad zum Christkindelsfels ab. Die Strecke ist etwa 1,4 Kilometer lang, mit nur 20 Höhenmetern leicht zu bewältigen und in rund 25 Minuten erreichbar. Diese einfache Wanderung macht den Christkindelsfels zu einem idealen Ziel für Familien und Naturliebhaber, die sowohl Natur als auch die einzigartige Weihnachtsstimmung im Pfälzerwald genießen möchten.

Beschreibung & Atmosphäre des Christkindelsfels

Der Christkindelsfels ist eine markante Buntsandsteinplattform, umgeben von imposanten Sandsteinüberhängen und schmalen Pfaden. Besonders zur Weihnachtszeit verwandelt sich der Felsen in einen stimmungsvollen Ort: Lokale Familien und Kinder schmücken die Bäume mit Christbaumkugeln, Lametta und Wunschzetteln – teils sogar in französischer Sprache. Diese liebevolle Tradition verbindet regionale Bräuche mit kindlicher Fantasie und verleiht dem Ort eine fast magische Atmosphäre. Von der sicheren Plattform aus kann man auch einen Pfad hinab zum Felsfuß nehmen, wo sich weitere Felsformationen wie Überhänge, Kamine und Felsbänder entdecken lassen. Mit etwas Glück lässt sich hier sogar ein Ameisenlöwe beobachten.

Wanderung & Umgebung

Der Christkindelsfels liegt entlang der Eulenfels-Tour, einem zertifizierten Premiumwanderweg mit einer Länge von etwa 12,9 km. Die Runde dauert rund 4 Stunden, umfasst circa 220 Höhenmeter und ist mittelschwer – überwiegend auf Forstwegen mit etwa 8 % schmalen Pfaden. Die Tour startet am Freizeitpark in Eppenbrunn und führt vorbei an beeindruckenden Natursehenswürdigkeiten wie dem Kleinen Teufelstisch, dem Eulenfels, der Hohen List (mit Einkehrmöglichkeit) sowie dem Krappenfelsen und schließlich zum Christkindelsfels. Anschließend geht es durch Waldgebiete zum Stüdenbachweiher und Eppenbrunner Weiher, bevor man zum Ausgangspunkt zurückkehrt.

Besonderheiten & Sagen

Der Name »Christkindelsfels« erinnert an den Brauch, zur Weihnachtszeit hier Wünsche an das Christkind zu richten. Der Ort ist geprägt von einer ruhigen, fast magischen Stimmung, die Familien und Wanderer gleichermaßen anzieht. Kleine Krippenszenen an den Felsen unterstreichen die festliche Atmosphäre. Da der Felsen nicht stark frequentiert ist, bietet er eine ideale Gelegenheit für einen besinnlichen Moment inmitten der Natur.

Anreise
Mit dem Auto gelangt man bequem zum Wanderparkplatz Eselsteige an der L 478 zwischen Eppenbrunn und Ludwigswinkel. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, nimmt die Bahn bis Pirmasens und anschließend den Bus bis Eppenbrunn. Von dort sind es etwa 4,5 km zu Fuß zum Christkindlfelsen. Der Christkindelsfels liegt im Naturpark Pfälzerwald, der als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen ist.

Fazit 
Der Christkindelsfels bei Eppenbrunn ist ein idyllischer und stimmungsvoller Ort, der Natur, Tradition und kindliche Fantasie auf besondere Weise verbindet. Besonders in der Adventszeit lädt er zu einer ruhigen Wanderung mit festlichem Flair ein – ideal für alle, die den Pfälzerwald mit seinen Geheimnissen und Bräuchen entdecken möchten.

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Jüngstberg & Jüngstbergkanzel: Panoramablick im Dahner Felsenland

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Jüngstberg liegt im südlichen Pfälzerwald nahe Bruchweiler-Bärenbach, mitten im Dahner Felsenland, Rheinland-Pfalz. Mit 491 Metern Höhe ist er zwar nicht der höchste Berg der Region, bietet aber durch seine markanten Buntsandsteinformationen ein beeindruckendes Landschaftserlebnis.

Beschreibung & Geschichte des Jüngstberg 

Der Jüngstberg ist geprägt von typischem Buntsandstein mit rot-gelb-grünlichen Schichtungen, die über Jahrtausende durch Erosion entstanden sind. Besonders auffällig ist die Jüngstbergkanzel, ein exponierter Aussichtspunkt auf einem der Felsen, der einen herrlichen Rundblick über das Dahner Felsenland, die Burgruine Drachenfels, den Geierstein und die umliegenden Wälder bietet.

Historisch sind keine Bauten oder Siedlungen überliefert, doch die markanten Formationen waren vermutlich schon für frühere Kulturen bedeutend. Heute zählt der Jüngstberg zu den landschaftlich reizvollsten Orten der Region.

Wandermöglichkeiten im Umfeld 

Bärensteig (ca. 13 km Rundtour): Der steile, aber gut begehbare Aufstieg zum Jüngstberg ist einer der anspruchsvolleren Abschnitte der Tour und führt direkt zur Jüngstbergkanzel mit Rastmöglichkeit. Die Jüngstberg-Tour ist eine abwechslungsreiche Rundwanderung mit einer Gesamtlänge von etwa 8 Kilometern. Individuelle Rundwanderungen: Der Jüngstberg lässt sich auch in kürzere Touren ab Bruchweiler-Bärenbach oder Busenberg integrieren.

Geologisch und naturkundlich interessant sind die Buntsandsteinfelsen mit spannenden Ein- und Ausblicken in die Region. Ein kleiner Rastplatz mit Sitzbank auf einem Plateau am Fuße des Gipfels lädt zum Verweilen ein.

Hinweise zur Begehung
Der Aufstieg ist steil und schmal, mit Wurzelwerk und bei Nässe rutschigem Untergrund – gutes Schuhwerk ist empfehlenswert. Der Abstieg erfolgt über einen teils gesicherten Serpentinenpfad und erfordert Trittsicherheit.

Anreise zum Jüngstberg 

Mit dem Auto: Wanderparkplatz am Waldfriedhof Bruchweiler-Bärenbach (Adresse für Navi: Waldfriedhof Bruchweiler-Bärenbach, 76891 Bruchweiler-Bärenbach). Anfahrt über B10 → L489 Richtung Dahn/Bruchweiler-Bärenbach.

Mit der Bahn: Regionalbahn (RB) auf der Strecke Landau – Pirmasens bis Bahnhof Bruchweiler-Bärenbach. Von dort ca. 1,5 km Fußweg zum Startpunkt.

Fazit

Der Jüngstberg ist ein Geheimtipp im Dahner Felsenland: Er verbindet geologische Faszination, stille Natur und eine grandiose Aussicht von der Jüngstbergkanzel. Die Kombination aus Herausforderung und Naturerlebnis macht ihn zum perfekten Ziel für ambitionierte Wanderer und Liebhaber des Pfälzerwalds.

 

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Schuhfelsen im Dahner Felsenland – Markanter Buntsandstein mit herrlicher Aussicht

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Schuhfelsen liegt am westlichen Rand von Bruchweiler-Bärenbach im südlichen Pfälzerwald, genauer im Dahner Felsenland. Er befindet sich knapp oberhalb des Ortes, unweit des Wanderparkplatzes Waldfriedhof Bruchweiler-Bärenbach. Der Felsen ist Teil der beliebten Bärensteig-Rundwanderung.

Der Schuhfelsen ist eine auffällige Buntsandsteinformation, deren Form an einen umgedrehten Schuh erinnert – daher der Name. Er besteht aus rot-gelblich geschichtetem Sandstein, der über Millionen Jahre durch Erosion geformt wurde.

Historisch diente der markante Felsen vermutlich als natürlicher Orientierungspunkt im Wald. Heute ist er ein beliebtes Ziel für Wanderer und bietet eine schöne Aussicht auf die umliegenden Wälder und Höhenzüge. Am Felsen befindet sich eine kleine Sitzgruppe, die zu einer ersten Rast mit Talblick einlädt.

Wandermöglichkeiten am Schuhfelsen 

Bärensteig (ca. 13,5 km): Der Schuhfelsen ist eine der ersten Stationen dieser abwechslungsreichen Rundtour, die weiter zum Jüngstberg, zur Burgruine Drachenfels und zum Geierstein führt.

Lokale Rundwege ab Bruchweiler-Bärenbach: Kürzere Spazier- und Wanderrouten verbinden den Schuhfelsen oft mit dem Drei-Eichen-Plätzel oder dem Wasserhochbehälter.

Fotospot: Aufgrund seiner markanten Form und Lage ist der Schuhfelsen besonders bei Naturfotografen beliebt, vor allem bei diffusem Morgen- oder Abendlicht.

Anreise

Mit dem Auto: 
Zieladresse für das Navi: Waldfriedhof Bruchweiler-Bärenbach, 76891 Bruchweiler-Bärenbach

  • Zufahrt über die B10 (Ausfahrt Dahn/Bruchweiler-Bärenbach), dann über die L489
  • Kostenloser Wanderparkplatz vor Ort

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Regionalbahn (RB) auf der Strecke Landau – Pirmasens bis Bahnhof Bruchweiler-Bärenbach. Von dort ca. 20 Minuten Fußweg (ca. 1,5 km) zum Waldfriedhof und Einstieg in die Wanderwege

Fazit

Der Schuhfelsen ist ein kleines, charakteristisches Naturdenkmal im Dahner Felsenland und ein idealer Einstiegspunkt für Wanderungen in die faszinierende Sandsteinlandschaft des Pfälzerwaldes. Ob als kurzer Spaziergang oder als Teil einer größeren Rundtour – ein Besuch lohnt sich!

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Aussicht, Wege & Kletterspaß: Den Krappenfels entdecken

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Krappenfels bei Eppenbrunn ist eine markante Buntsandsteinformation im südwestlichen Pfälzerwald, die sowohl Wanderer als auch Kletterer begeistert. Der Felsen liegt auf etwa 362 Metern über Normalnull, nahe der Ortsgemeinde Eppenbrunn im Landkreis Südwestpfalz. Er ist über die Landstraße L478 von Ludwigswinkel nach Eppenbrunn gut erreichbar. Am Ortsrand befindet sich ein Waldparkplatz, der auch als Ausgangspunkt für Wanderungen zum Wanderheim Hohe List dient. Von dort führt ein ausgeschilderter Forstweg in Richtung Wanderheim, an dem ein Pfad zum Krappenfels abzweigt.

Wanderungen & Klettern am Krappenfels bei Eppenbrunn

Der Krappenfels ist Teil der Eulenfels-Tour, einem zertifizierten Premiumwanderweg, der direkt an der Felsformation vorbeiführt und beeindruckende Ausblicke auf die charakteristischen Buntsandsteinfelsen bietet. Für Kletterer ist besonders der Westpfeiler des Krappenfelses interessant: Er verfügt über leichte Routen, die gut mit Ringen ausgestattet sind und sich ideal für das Toprope-Klettern an warmen Sommertagen eignen.

Aussicht, Umgebung & Geschichte

Vom Krappenfels aus eröffnet sich ein herrlicher Blick über die umliegenden Wälder und Täler des Pfälzerwaldes. Die Landschaft ist geprägt von markanten Felsen und Türmen, die durch Erosion und Verwitterung entstanden sind. In der Nähe liegen weitere lohnenswerte Ziele wie der Christkindlfelsen und die Hohe List, die ebenfalls zu Wanderungen einladen.

Der Krappenfels ist Teil der vielfältigen geologischen Landschaft des Pfälzerwaldes, der durch seine Buntsandsteinformationen bekannt ist. Während der Felsen selbst keine spezifische historische Bedeutung besitzt, ist die Region reich an Geschichte, insbesondere im Hinblick auf die römische Vergangenheit und die Entwicklung des Wanderwegenetzes im 19. und 20. Jahrhundert.

Anreise

Mit dem Auto erreicht man den Krappenfels über die L478 von Ludwigswinkel oder Eppenbrunn. Der Waldparkplatz am Ortsrand dient als Ausgangspunkt für die Wanderung zum Krappenfels. Von dort folgt man dem ausgeschilderten Forstweg Richtung Wanderheim Hohe List, bis der Abzweig zum Krappenfels erreicht ist.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Region ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, allerdings sind die Verbindungen begrenzt. Es empfiehlt sich, die aktuellen Fahrpläne des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) zu prüfen und gegebenenfalls Bahn und Bus zu kombinieren, um nach Eppenbrunn zu gelangen.

Fazit

Der Krappenfels bei Eppenbrunn bietet ein abwechslungsreiches Naturerlebnis für Wanderer und Kletterer. Mit seiner guten Erreichbarkeit, den vielfältigen Wanderwegen und den attraktiven Klettermöglichkeiten ist er ein lohnendes Ziel für Familien und erfahrene Outdoor-Enthusiasten gleichermaßen, die die Schönheit des Pfälzerwaldes entdecken möchten.

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Eulenfels: Spektakulärer Aussichtspunkt bei Eppenbrunn

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Eulenfels bei Eppenbrunn ist ein markanter Aussichtspunkt auf einem schmalen Höhenrücken rund 430 Meter über dem Meeresspiegel im südwestlichen Pfälzerwald. Er bildet das Herzstück der beliebten Eulenfels-Tour, einem zertifizierten Premiumwanderweg, der eindrucksvolle Felsformationen und abwechslungsreiche Naturlandschaften miteinander verbindet.

Der Eulenfels: Lage und Zugang 

Der Eulenfels liegt südwestlich von Eppenbrunn und ist bequem vom Parkplatz am Freizeitpark oder dem Parkplatz Neudorfstraße aus erreichbar. Über gut markierte Zuwege durch den Ort gelangt man auf festen Waldpfaden zum Felsen.

Wanderung & Tourverlauf

Die Eulenfels-Tour ist etwa 13 Kilometer lang und dauert circa 4 Stunden. Sie startet am Freizeitpark Eppenbrunn, führt durch den Ort und auf Schotterwegen in den Wald. Zunächst geht es zum Kleinen Teufelstisch, einer markanten Pilzsteinformation, bevor der Aufstieg zum Eulenfels folgt. Dieser versteckte Aussichtspunkt bietet einen spektakulären Rundblick über den Pfälzerwald bis ins benachbarte Elsass.

Weiter führt die Route über den Höhenrücken zum Wanderheim Hohe List, wo eine Einkehr mit regionaler Pfälzer Küche möglich ist. Auf dem Rückweg laden die Christkindl- und Krappenfelsen zu kurzen Abstechern ein. Schließlich führt der Weg durch das wildromantische Wüsteichelsbachtal vorbei an Stüdenbachweiher und Eppenbrunner Weiher zurück zum Ausgangspunkt.

Geschichte & Bedeutung

Der Eulenfels war lange nur Insidern bekannt, hat sich heute aber als beliebter Aussichtspunkt etabliert und steht unter Naturschutz. Die Tour erschließt neben dem Eulenfels weitere bedeutende Naturdenkmäler wie den Kleinen Teufelstisch, Christkindlfelsen und Krappenfelsen. Die vielfältige Vegetation mit Silikat- und Buntsandsteinfelsen, Feucht- und Magerwiesen sowie naturnahen Bachtälern macht die Gegend zu einem Eldorado für Naturliebhaber und Biologen.

Anreise

Mit dem Auto erreicht man Eppenbrunn über die B10 von Hinterweidenthal aus. Parkmöglichkeiten gibt es am Freizeitpark Eppenbrunn oder an der Neudorfstraße, nahe dem Tourstart.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt man mit der Bahn bis Pirmasens Hauptbahnhof und nimmt dann den Regionalbus Linie 255 bis zur Haltestelle »Bürgerhaus« in Eppenbrunn. Von dort sind es rund 100 Meter zu Fuß zum Wanderstart an der Neudorfstraße.

Fazit

Der Eulenfels bei Eppenbrunn ist ein eindrucksvoller Aussichtspunkt im Wasgau, der im Rahmen der Eulenfels-Tour eine abwechslungsreiche Wanderung mit geologischen Highlights, herrlichen Ausblicken und typischer Pfälzer Einkehr bietet. Die Tour ist ideal für entschlossene Wanderer, die Natur, Kultur und Panorama in einer abwechslungsreichen Runde erleben möchten.

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Kleiner Teufelstisch bei Eppenbrunn: Wanderziel im Pfälzerwald

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Kleine Teufelstisch bei Eppenbrunn stellt eine beeindruckende Naturformation dar und ist ein beliebtes Ziel für Wanderer im südlichen Pfälzerwald.

Lage & Zugang: Kleiner Teufelstisch bei Eppenbrunn

Der markante pilzförmige Buntsandsteinfelsen befindet sich etwa 600 Meter Fußweg vom Ortsausgang Eppenbrunn entfernt auf einem Höhenrücken südwestlich des Ortes, auf rund 324 Metern Höhe. Ein steiler Anstieg von etwa 70 Höhenmetern ist zu überwinden, bevor der Felsen erreicht wird. Der Kleine Teufelstisch ist gut über feste Waldpfade erreichbar und liegt direkt am Premiumwanderweg Eulenfels-Tour.

Beschreibung & Geologie

Der Kleine Teufelstisch zählt mit einer Höhe von rund 12 Metern zu den größeren Pilzfelsen im südlichen Pfälzerwald, ist jedoch deutlich kleiner als der berühmte Teufelstisch bei Hinterweidenthal. Seine charakteristische Form mit einem massiven »Sockel« und einer auskragenden »Tischplatte« entstand über Jahrmillionen durch differenzielle Verwitterung: Weichere Gesteinsschichten wurden abgetragen, während härtere Schichten erhalten blieben. Diese typische Erosionsform macht den Felsen zu einem eindrucksvollen Beispiel für die Geologie der Region.

Geschichte, Bedeutung, Wanderungen & Besuch 

Der Kleine Teufelstisch ist frei zugänglich und Teil einer Region mit über 20 ähnlichen Pilzfelsen, vor allem im Gebiet Wasgau. Er ist fest in die Eulenfels-Tour eingebunden, einem zertifizierten Wanderweg, der zahlreiche Natur- und Felsattraktionen verbindet.

Der Felsen eignet sich hervorragend als Abstecher auf der Eulenfels-Tour, die auch zur Hohen List führt. Alternativ kann der Kleine Teufelstisch in größere Wanderungen wie den Altschloßpfad oder eine Rundtour über den Teufelstisch und die Altschlossfelsen integriert werden. Die Wege sind gut begehbar und bieten abwechslungsreiche Naturerlebnisse.

Fazit

Der Kleine Teufelstisch bei Eppenbrunn ist ein charmanter, gut erreichbarer Pilzfelsen mit markanter Form und ruhiger Lage. Er verbindet geologisches Interesse mit einem lohnenswerten Naturerlebnis und stellt einen idealen Halt für Wanderer dar, die den Pfälzerwald und das Dahner Felsenland entdecken möchten.

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Idyllische Rast am Mühlweiher im Pfälzerwald

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Mühlweiher bei Eppenbrunn ist ein idyllischer Rückzugsort im Pfälzerwald, der besonders Naturliebhaber und Wanderer anspricht. Östlich des Ortskerns gelegen, gehört der Weiher zum Naturschutzgebiet »Quellbäche des Eppenbrunner Bachs«. Er entsteht durch die Aufstauung mehrerer kleiner Quellbäche, die den Mühlweiher speisen und anschließend in den Eppenbrunner Bach münden.

Die schmalen, bewaldeten Uferbereiche schaffen eine ruhige und naturnahe Atmosphäre. Entlang des Weihers führen gepflegte Pfade, die zum gemütlichen Verweilen einladen. Zahlreiche Bänke bieten ideale Rastplätze, um die Stille und das sanfte Plätschern des Wassers zu genießen. Der Mühlweiher ist somit ein beliebter und lohnender Zwischenstopp auf Wanderungen rund um Eppenbrunn und trägt zur besonderen Schönheit der Region bei.

Wanderungen & Touren in der Umgebung des Mühlweiher 

Nachfolgend werden drei empfehlenswerte Touren vorgestellt, bei denen der Mühlweiher besucht werden kann.

Kurze Route zu den Altschlossfelsen 

Die kurze Route zu den Altschlossfelsen bei Eppenbrunn ist eine rund 6,2 Kilometer lange Rundwanderung, die sich besonders durch ihre Leichtigkeit und Familienfreundlichkeit auszeichnet. Mit einem moderaten Anstieg von insgesamt etwa 152 Höhenmetern eignet sich die Strecke ideal für Wandernde mit Kindern oder Hunden. 
 
Die Wanderung führt durch abwechslungsreiche Wald- und Felslandschaften und dauert – abhängig von Pausen oder Fotostopps – zwischen zwei und zweieinhalb Stunden. Der höchste Punkt der Route liegt bei etwa 404 Metern über dem Meeresspiegel, während der tiefste Punkt rund 297 Meter erreicht. Damit bietet die Tour ein angenehmes Maß an Bewegung in einer beeindruckenden Naturkulisse, ohne übermäßig anstrengend zu sein.

Rundwanderung von Eppenbrunn über Teufelstisch und Altschlossfelsen 

Die Rundwanderung von Eppenbrunn über den Teufelstisch und die Altschlossfelsen ist eine abwechslungsreiche Tour von etwa 8,4 Kilometern Länge und rund 268 Höhenmetern. Sie ist moderat anspruchsvoll und erfordert eine Gehzeit von etwa 2:30 bis 3:30 Stunden.

Die Route führt zunächst zum markanten Teufelstisch, einer beeindruckenden Felsformation, die wie ein riesiger Naturpilz aus dem Waldboden ragt. Von dort verläuft der Weg weiter durch stille Waldpassagen zu den mächtigen Altschlossfelsen, deren rötlicher Buntsandstein besonders bei tief stehender Sonne eindrucksvoll leuchtet. Im Frühjahr, bei klarer Abendsonne, besteht die Möglichkeit, das sogenannte »Felsglühen« zu erleben – ein besonderes Naturschauspiel, bei dem die Felsen in warmen Rot- und Goldtönen erstrahlen.

Grenzüberschreitende Tour mit Start in Roppeviller zum Altschlossfelsen 

Die Rundwanderung von Roppeviller (Frankreich) zum Altschlossfelsen ist eine leichte, grenzüberschreitende Tour mit einer Länge von etwa 7,1 Kilometern und rund 181 Höhenmetern im Auf- und Abstieg. Die Gehzeit beträgt ungefähr 2 bis 2:45 Stunden.

Startpunkt ist der kleine Ort Roppeviller in den Nordvogesen. Von dort führt der Weg über eine historische Römerstraße durch ruhige Waldlandschaften direkt zu den eindrucksvollen Altschlossfelsen. Das bis zu 1,5 Kilometer lange Felsband aus leuchtend rotem Buntsandstein gehört zu den spektakulärsten Naturdenkmälern der Pfalz und bietet faszinierende Ausblicke und Fotomotive. Die Tour ist gut ausgeschildert und eignet sich ideal für einen gemütlichen Halbtagesausflug mit kulturellem Flair.

Mühlweiher & Touren kombinieren

Die genannten Wanderungen führen zwar nicht direkt an den Weiher, bieten aber Möglichkeiten zur Erweiterung um eine Pause am ruhigen Ufer:

  • Bei der kurzen 6 km-Route lässt sich nach den Altschlossfelsen ein Abstecher zum Mühlweiher einbauen – je nach Tourverlauf und Karte etwa +1 km.
  • Die 8,4 km‑Tour über Teufelstisch kann durch kurze Zusatzwege zum Weiher ergänzt werden, wenn du nahe Eppenbrunn startest.
  • Die größere Altschlosspfad-Runde (10,8 km) folgt Waldwegen teils entlang der Quellbäche – ideal für eine Pausenstation am Weiher 

Übersicht der Eppenbrunn Touren & Mühlweiher-Pause

Anreise mit dem Auto 
Eppenbrunn ist gut über die L 478 erreichbar. Am Ortsrand stehen mehrere Wanderparkplätze zur Verfügung, darunter der Parkplatz Spießweiher und der Parkplatz Neudorfstraße. Diese Parkplätze liegen in unmittelbarer Nähe zu den Startpunkten für Wanderungen zum Mühlweiher und den Altschlossfelsen.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln 
Mit der Bahn fährt man bis Pirmasens. Von dort aus nimmt man die Buslinie 255 bis zur Haltestelle Bürgerhaus in Eppenbrunn. Vom Busausstieg sind es etwa 1 bis 1,5 Kilometer zu Fuß bis zum Weiher oder zum Wanderstartpunkt der Touren.

Empfehlung 
Auf der Suche nach einer Wanderung mit Naturpanorama und Ruhepausen? Dann ist der Parkplatz Spießweiher am Ortsrand von Eppenbrunn der ideale Ausgangspunkt. Von hier aus bietet sich eine Kombination aus der kurzen Route zu den Altschlossfelsen und einem Abstecher zum idyllischen Mühlweiher an. Diese Tour ist perfekt für alle, die Naturgenuss und eindrucksvolle Felsformationen suchen, aber nur einen halben Tag Zeit haben.

Wer mehr Felsen-Highlights erleben möchte, entscheidet sich für die rund 8,4 Kilometer lange Rundtour über den Teufelstisch und die Altschlossfelsen. Die mittelschwere Strecke bietet landschaftliche Abwechslung und spektakuläre Aussichtspunkte. Allen, die ein grenzüberschreitendes Wandererlebnis suchen, ist die Rundwanderung ab Roppeviller in Frankreich zu empfehlen. Sie führt direkt entlang der imposanten Altschlossfelsen und vermittelt das besondere Flair der Region Pfälzerwald-Nordvogesen.

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Hexenklamm bei Pirmasens: Geologie und alte Sage

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Die Hexenklamm bei Pirmasens ist ein faszinierendes Naturerlebnis, das geologische Besonderheiten mit einer geheimnisvollen Sage verbindet und durch einen zertifizierten Premiumwanderweg zugänglich ist.

Die Sage der Hexenklamm

Der Name »Hexenklamm« geht auf eine alte Legende zurück: Ein Fuhrmann, der nachts durch die enge Schlucht fuhr, soll von Hexen verzaubert worden sein. Immer wieder fuhr er denselben Weg, ohne voranzukommen, ähnlich wie Sisyphus in der Mythologie. Erst nach langem Irrweg wurde er aus dem Bann befreit. Noch heute warnt man, die Klamm nicht zur Geisterstunde zu durchqueren, denn man weiß nie, was sich zwischen moosbewachsenen Steinen und Felsvorsprüngen verbirgt.

Hexenklamm: Geologie & Natur

Die Hexenklamm ist eine beeindruckende Felsenschlucht, die vor Millionen Jahren durch einen Wasserlauf in den Harschberg eingeschnitten wurde. Im oberen Bereich besteht das Gestein aus westpfälzischem Muschelkalk, im unteren aus weichem Buntsandstein. Das Resultat ist eine wildromantische Schlucht mit Felsauswaschungen, kleinen Wasserfällen und einer üppigen Vegetation. Als größtes und schönstes Entwässerungstal der Felsalbe ist die Klamm als Naturdenkmal geschützt. Entlang des Bachs wachsen seltene Orchideen, Wildkräuter und Pflanzenarten, die in der feuchten, kühlen Umgebung überdauert haben.

Der Premiumwanderweg »Hexenklamm«

Seit 2017 führt der etwa 6,7 Kilometer lange Premiumwanderweg Hexenklamm durch die Klamm. Der Rundweg verläuft größtenteils auf naturbelassenen oder leicht befestigten Pfaden und startet am Sportplatz in Pirmasens-Gersbach. Die Route führt über aussichtsreiche Höhen mit Blick nach Frankreich zur Stockwaldhütte, dann hinab in den Forellengrund, ein idyllisches Seitental des Felsalbtals. Über die Eichelsbacher Mühle gelangt man in die eigentliche Hexenklamm, wo der Pfad entlang des plätschernden Bachs führt, begleitet von Sumpfdotterblumen, Farnen und geheimnisvoll schimmerndem Gestein. Der Rückweg führt durch ein stilles Höhenwäldchen zurück zum Ausgangspunkt. Das Wandersymbol ist eine grüne Hexe, die den Weg weist.

Anreise & Zugang

Mit dem Auto erreicht man die Hexenklamm über die A8 (Abfahrt Pirmasens) und weiter durch Winzeln nach Gersbach. Parkplätze sind am Sportplatz Gersbach vorhanden. Mit dem Bus fährt man ab Pirmasens Exerzierplatz bis zur Haltestelle Hexenklamm in Gersbach. Von dort sind es nur wenige Gehminuten zum Wanderstart.

Fazit

Die Hexenklamm ist ein einzigartiges Naturdenkmal am Rande von Pirmasens, das mit seiner spektakulären Schlucht, der geheimnisvollen Sage und dem abwechslungsreichen Premiumwanderweg begeistert. Ideal für eine Halbtageswanderung, bietet die Klamm stille Täler, sagenhafte Felslandschaften und einen Hauch von Magie – ein perfektes Ziel für alle, die ursprüngliche Natur und spannende Geschichten lieben.

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Hühnerfels im Gersbachtal: Highlight am Teufelspfad

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Hühnerfels liegt malerisch im Gersbachtal bei Obersimten, einer Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz, und ist eine attraktive Station auf dem bekannten Teufelspfad – einem zertifizierten Premiumwanderweg rund um Pirmasens.

Wanderung & Erlebnis am Hühnerfels 

Der etwa 4 - 6,2 Kilometer lange Teufelspfad mit einer Gehzeit von circa 1,5 - 2 Stunden führt direkt am Hühnerfels vorbei und zählt zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands. Der Pfad verläuft zunächst entlang eines Weiherareals und steigt hinauf zum Haspelfelsen. Kurz danach erreicht man den Hühnerfels, der durch seinen großen, geschützten Überhang beeindruckt. Besonders bei Regen entsteht hier ein kleiner Wasserfall, der eine romantische Atmosphäre schafft. Eine Sitzbank unter dem Felsen lädt zu einer Rast ein. Für Kinder ist der Platz mit seinen Steinritzungen und kleinen Steinmännchen ein spannendes Abenteuer.

Geschichte & Bedeutung

Der Hühnerfels liegt im FFH-Gebiet Gersbachtal, einem Schutzgebiet für seltene Flora und Fauna im Pfälzerwald. Die Region zeichnet sich durch ihre urwüchsige Natur mit Moosen, Farnen und Wasserläufen aus – ein typisches Beispiel für die geologische und biologische Vielfalt dieses Schutzgebiets.

Anreise & Zugang

Mit dem Auto erreicht man das Gersbachtal über die B10 bis zur Abfahrt Pirmasens-West oder Winzeln, anschließend weiter Richtung Nieder-Simten. Parkmöglichkeiten bestehen am Naturfreundehaus Niedersimten oder am alternativen Wanderparkplatz K4.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt man mit der Bahn nach Pirmasens und nimmt den Bus Linie 255 bis Nieder-Simten (Haltestelle »Denkmal« oder »Almstraße«). Von dort sind es etwa 800 Meter Fußweg zum Einstieg am Naturfreundehaus.

Kurzinfo

  • Felsen: Hühnerfels – Felsvorsprung mit Wasserfall und Rastplatz
  • Wanderweg: Teufelspfad Premiumwanderung, ca. 6,2 km, ca. 160 Hm, ca. 2 Stunden
  • Naturschutz: Teil des FFH-Gebiets Gersbachtal, Lebensraum für seltene Pflanzenarten
  • Anreise PKW: Parkplatz Naturfreundehaus Niedersimten oder Wanderparkplatz K4
  • ÖPNV: Bahn + Bus bis Nieder-Simten, dann kurzer Fußweg zum Einstieg

Fazit

Der Hühnerfels bei Obersimten ist ein charmanter, leicht erreichbarer Felsvorsprung auf dem Teufelspfad. Besonders beeindruckend sind der stimmungsvolle Wasserfall und die rustikale Raststelle unter dem Felsen. Diese Station bereichert jede Wanderung durch das wildromantische Gersbachtal – ideal auch für Familien mit Kindern.

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Teufelsfels bei Pirmasens: Geschichte, Geologie und Wandern

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Teufelsfels bei Obersimten ist eine eindrucksvolle Buntsandsteinformation im malerischen Gersbachtal südlich von Pirmasens. Mit rund 50 Metern Höhe und seiner dreistufigen Struktur markiert er den Übergang vom Pfälzerwald zum Zweibrücker Hügelland und ist Namensgeber des beliebten Teufelspfads.

Geologie & Geschichte des Teufelsfels bei Obersimten

Der Teufelsfels entstand vor etwa 250 Millionen Jahren durch Ablagerung und Erosion von Buntsandstein. Die Formation gliedert sich in drei Stockwerke:

Oben thront ein massiver Sandsteindeckel, darunter verläuft eine fast senkrechte Felswand mit einer markanten Kerbe, an der Stelle einer Quelle fließt unsichtbar Wasser durch Spalten und stürzt als Wasserfall in die Tiefe.

Die Geräuschkulisse des rauschenden Wassers und die schroffen Felsen gaben dem Ort seinen Namen, der bei der einheimischen Bevölkerung als dämonisch galt.

Wanderung & Erlebnis: Teufelspfad

Der rund 4 - 6,2 Kilometer lange Premiumwanderweg Teufelspfad führt direkt durch das Felsensemble. Start und Ziel ist das Naturfreundehaus Niedersimten im Gersbachtal. Die Tour dauert etwa 1,5 - 2 Stunden. Die Wegmarkierung zeigt eine blaue Teufelsfigur auf weißem Grund.

Der Pfad erschließt die drei Ebenen des Teufelsfelsens über Brücken und Steige. Wanderer können unter dem Sandsteindeckel entlanggehen, die Höhle am Wasserfall betreten und die markante Kerbe sowie die Quellen erkunden. Die abwechslungsreiche Flora mit Moosen, Farnen und seltenen Pflanzen macht den Abschnitt zusätzlich reizvoll. Der Teufelsfels liegt im FFH-Schutzgebiet Gersbachtal und ist als Naturdenkmal ausgewiesen.

Anreise & Zugang

Mit dem Auto fährt man über die B10 nach Pirmasens und weiter Richtung Niedersimten/Gersbachtal. Parkplätze befinden sich am Naturfreundehaus Niedersimten oder am Waldparkplatz K4, etwa 600 Meter vor dem Haus – beide sind offizielle Einstiegspunkte für den Teufelspfad.

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahn bis Pirmasens Hauptbahnhof, anschließend Buslinie 255 oder 210 bis Niedersimten (Haltestelle Denkmal oder Almstraße). Von dort sind es circa 1 Kilometer Fußweg auf der Gersbachtalstraße zum Naturfreundehaus.

Kurzinfos zum Teufelsfels

  • Höhe: ca. 50 Meter, dreistufige Felsformation
  • Wanderweg: Teufelspfad Premiumweg, ca. 6,2 km
  • Höhenmeter: ca. 118 – 163 m
  • Besonderheiten: Höhle, Wasserfall, seltene Flora
  • Naturschutz: Naturdenkmal, FFH-Gebiet Gersbachtal
  • Anreise Auto: Parkplätze am NFH Niedersimten / K4
  • Anreise ÖPNV: Bahn + Bus bis Niedersimten

Fazit: Teufelsfels 

Der Teufelsfels ist ein wildromantisches Naturwunder im Gersbachtal und ein Highlight auf dem Teufelspfad. Die Kombination aus imposanter Geologie, naturschutzfachlicher Bedeutung und familienfreundlicher Wanderroute macht ihn zu einem lohnenswerten Ziel für Natur- und Wanderfreunde.

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Haspelfels Obersimten: Buntsandstein & Natur im Gersbachtal

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Der Haspelfels bei Obersimten ist eine markante Buntsandstein-Felsformation im Naherholungsgebiet Gersbachtal, die mit ihren imposanten Überhängen und charakteristischen Kiesel-Einschlüssen beeindruckt.

Lage & Zugang zum Haspelfels bei Obersimten

Der Felsen liegt auf etwa 322 Metern über Normalnull nahe Obersimten im Landkreis Südwestpfalz, unweit des Teufelsbrunnens und des Teufelsfelsens. Er bildet zusammen mit dem Teufelsfelsen ein eindrucksvolles landschaftliches Ensemble im Übergangsbereich zwischen Pfälzerwald und Zweibrücker Hügelland. Der Haspelfels ist frei zugänglich und Teil des geschützten Landschaftsschutzgebiets Gersbachtal.

Beschreibung & Geschichte

Die markante Felsgruppe zeichnet sich durch deutliche Überhänge und eine Kieselsandstruktur aus, die im Laufe von Jahrmillionen durch Erosion von Niederschlags- und Grundwasser entstanden ist. Schon früh wurde der Haspelfels als geologisch wertvoll erkannt und ist heute ein beliebtes Ziel für Natur- und Geologieinteressierte.

Wanderung & Erlebnisse am Haspelfels 

Der Haspelfels ist eine Station des Premiumwanderwegs Teufelspfad rund um Pirmasens. Die Rundwanderung ab dem Naturfreundehaus Niedersimten ist etwa 3,3 Kilometer lang und umfasst circa 80 Höhenmeter. Der Weg führt entlang des Gersbachs zu mehreren Weihern und weiter über schattige Pfade zum Haspelfels. Von dort gelangt man zum Hühnerfelsen und Teufelsfelsen, wobei kleine Wasserfälle und idyllische Waldabschnitte die Tour bereichern.

Das Ambiente am Haspelfels wird von Wanderern als wild-romantisch beschrieben, mit Höhlen, Lianen und einem »Urwaldgefühl« – besonders nach Regenfällen. Direkt unterhalb der Felsen verläuft der Wanderweg oft begleitet von plätscherndem Wasser. Die Überhänge laden zu einer Rast ein und bieten spannende Einblicke in die Buntsandsteinformationen.

Anreise & Startpunkt

Mit dem Auto erreicht man Obersimten im Landkreis Südwestpfalz und fährt weiter zum Naturfreundehaus Niedersimten oder zum nahegelegenen Wanderparkplatz etwa 600 Meter vorher.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt man per Bahn nach Pirmasens und nutzt anschließend eine Busverbindung nach Niedersimten. Von dort sind es nur wenige Gehminuten zum Startpunkt des Teufelspfads.

Fazit

Der Haspelfels bei Obersimten ist ein lohnender Zwischenstopp auf der Teufelspfad-Route. Die naturbelassene Sandsteinformation mit ihrer urwaldartigen Atmosphäre bietet ein spannendes Naturerlebnis inmitten des Gersbachtals. Ideal erreichbar und perfekt für eine kurze, abwechslungsreiche Wanderung.

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Burgruine Ramburg: Wandern und Geschichte im Pfälzerwald

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Die Ramburg befindet sich auf einem bewaldeten Schlossberg auf 444 m Höhe, etwa 1,5 Kilometer nordwestlich von Ramberg im Landkreis Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz. Sie liegt im UNESCO-Biosphärenreservat Pfälzerwald–Nordvogesen und bietet einen beeindruckenden Ausblick auf weitere Burgruinen wie Meistersel (Modeneck), Frankenfelsen und Neuscharfeneck.

Natur, Umgebung, Geschichte und Architektur der Ramburg

Der Pfälzerwald als Teil des Biosphärenreservats zeichnet sich durch ruhige, abwechslungsreiche Wälder aus. Im Herbst laden die Esskastanien auf dem Keschdeweg zum Sammeln ein. Von der Ramburg aus bietet sich der bekannte »Fünf-Burgen-Blick« auf Trifels, Scharfeneck, Anebos, Meistersel und die Ramburg selbst.

Der Ort Ramberg ergänzt das Naturerlebnis kulturell mit dem Bürstenbindermuseum, regionaler Gastronomie und Veranstaltungen wie der Bürstenbinder-Kerwe im Juli. Diese Kombination aus Geschichte, Natur und Wandergenuss macht die Ramburg zu einem besonderen Ziel für Wanderer und Kulturinteressierte gleichermaßen.

Die Höhenburg wurde im 12. Jahrhundert im Auftrag der Staufer errichtet, um die Reichsburg Trifels zu sichern. Erste Nachweise von Ministerialen stammen aus dem Jahr 1163. Im Jahr 1519 wurde die Burg von Hans von Ramburg an die Familie Dalberg verkauft, jedoch wurde sie 1525 im Bauernkrieg niedergebrannt und kurz darauf wiederhergestellt. Ein schwerer Blitzeinschlag im Jahr 1560 führte zu einem vollständigen Brand, nach dem die Burg mit den heute noch sichtbaren großen Fenstern neu gestaltet wurde. Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Burg geplündert, blieb aber bis etwa 1638 bewohnbar. Danach verfiel sie und diente im 18. Jahrhundert als Steinbruch.

Heute sind noch die mächtige Schildmauer (bis zu 20 Meter hoch), Palasreste, Teile der Ringmauer, der Halsgraben sowie Anlagen der Vorburg erhalten. Besonders sehenswert ist der vollständig in den Felsen gehauene Keller mit Zisterne und Brunnenkammer. 

Wanderungen rund um die Ramburg

Die Region bietet zahlreiche markierte Wanderwege:

  • Ramburgweg: Ein etwa 8 Kilometer langer Rundkurs mit der Silhouette der Burg als Markierung, der direkt zur Ramburg und zur Ramburgschänke führt.
  • Drei Burgen Weg: Ein rund 17 Kilometer langer Rundweg, der Ramburg mit Neuscharfeneck und Meistersel verbindet. Er bietet herrliche Aussichtspunkte und Einkehrmöglichkeiten wie die Landauer Hütte und die Ramburgschänke.
  • Kürzere Varianten (3,5 bis 8,6 km) sind naturbelassen, wenig frequentiert und bieten schöne Panoramen auf Trifels, Scharfeneck und Meistersel.
  • Weitere Wanderungen wie der Bürstenbinderweg, Museumsweg oder der Pfälzer Keschdeweg starten ebenfalls in der Umgebung. 

Anreise und Zugang

Mit dem Auto ist Ramberg über die B10 (Landau–Pirmasens), Abfahrt Ramberg, erreichbar. Parkplätze befinden sich am Wanderparkplatz Waltharistraße oder am Bürstenbindermuseum im Ortszentrum.

Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 521 von Landau nach Ramberg (Haltestelle Konrad-Adenauer-Platz). Von dort sind etwa 1,6 Kilometer zu Fuß über einen beschilderten Pfad zur Burg zurückzulegen.Die Ruine ist jederzeit frei zugänglich, der Eintritt ist kostenfrei.

Kurzüberblick Burgruine Ramburg bei Ramberg

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Burg Meistersel im Pfälzerwald: Geheimtipp mit Panoramablick

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Die Burg Meistersel, auch bekannt als Modeneck oder Meistereck, ist eine eindrucksvolle Felsenburg im Herzen des Pfälzerwalds in Rheinland-Pfalz. Auf einem etwa 490 Meter hohen Sandsteinfelsen gelegen, bietet die Ruine nicht nur einen faszinierenden Einblick in die Geschichte des Mittelalters, sondern auch eine reizvolle Naturlandschaft, die Wanderer und Burgenliebhaber gleichermaßen begeistert.

Burg Meistersel – Lage, Erreichbarkeit und historischer Überblick

Die Burg befindet sich südlich von Ramberg, eingebettet in dichten Wald auf einem Bergsporn. Sie ist ausschließlich zu Fuß über gut ausgeschilderte Wanderwege erreichbar, was den Besuch besonders naturnah und abenteuerlich macht. Die nächstgelegenen Orte sind Ramberg, Dernbach und Albersweiler. Parkmöglichkeiten finden sich am Wanderparkplatz Ramberg, Wanderparkplatz Drei Buchen oder Dernbach.

Die Burg Meistersel zählt zu den ältesten und geschichtsträchtigsten Burgen der Pfalz. Ihre Wurzeln reichen bis in die Bronzezeit zurück, wie archäologische Funde belegen. Die erste schriftliche Erwähnung stammt vom 6. Januar 1100, als Bischof Johann I. von Speyer »castrum nostrum Meistersele« an das Hochstift Speyer übertrug. Die Gründung der Burg wird auf das 11. Jahrhundert datiert, vermutlich in die Salierzeit.

Ende des 12. Jahrhunderts erhielt Meistersel den Status einer Reichsburg und diente wahrscheinlich als Schutz für die nahegelegene Burg Trifels. Das Ministerialengeschlecht »von Meistersel« hatte hier seinen Sitz und die Vogtei inne. Nach dem Aussterben der Familie Meistersel 1277 fiel die Burg an das Reich zurück. Um 1300 verlieh König Rudolf von Habsburg das Lehen an die Herren von Ochsenstein, die umfangreiche Baumaßnahmen durchführten – der Kern der heute sichtbaren Bauten stammt aus dieser Zeit.

Im 14. und 15. Jahrhundert entwickelte sich Burg Meistersel zur Ganerbenburg, in der bis zu acht Adelsfamilien gleichzeitig Rechte besaßen. Diese komplexe Eigentumsverflechtung führte zu häufigen Verpfändungen und Erbteilungen. Im Deutschen Bauernkrieg 1525 wurde die Burg teilweise niedergebrannt, jedoch später wieder instand gesetzt. Die endgültige Zerstörung erfolgte im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648), danach verfiel die Burg zur Ruine.

Im 20. Jahrhundert wechselte die Burg mehrfach den Besitzer. 1935 ging sie in Privatbesitz über und wurde bis etwa 1995 von einer Erbengemeinschaft verwaltet. 2006 versuchte ein privater Käufer die Burg zu ersteigern, doch die Landesregierung Rheinland-Pfalz machte von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch. Bis 2010 wurde die Burg in den Besitz des Landes überführt. Ab 2011 begannen umfangreiche Sicherungs- und Restaurierungsmaßnahmen, in die rund 3 Millionen Euro investiert wurden. Nach Abschluss der Sanierung im Oktober 2020 ist Burg Meistersel wieder kostenfrei und ganzjährig für Besucher geöffnet.

Architektur & Besonderheiten

Die Burg gliedert sich in Vorburg, Unterburg und Oberburg auf einem etwa 15 Meter hohen Felsen. Die Unterburg beherbergt Felsenkammern, einen tonnengewölbten Keller, das sogenannte „Steinerne Haus“, sowie einen Brunnenschacht mit Zugang zur Oberburg. Die Oberburg besteht aus einer schmalen Felsplattform mit Resten von Palas und Bergfried. Besonders bemerkenswert ist ein gotisches Fenster mit vier gleich hohen Spitzbögen – ein Unikat in der Pfalz. Eine moderne Stahlbrücke führt über den Halsgraben zum wiedererrichteten Rundbogentor, dessen Torbogen auf originalen Fragmenten basiert.

Burgenvielfalt in der Umgebung von Ramberg und Annweiler

Die Region ist reich an Burgruinen, die sich hervorragend zu Rundwanderungen verbinden lassen. Neben der Burg Meistersel liegen die Ramburg, Neuscharfeneck, Trifels mit den Nachbarburgen Anebos und Münz (Scharfenberg) sowie die Burg Landeck in erreichbarer Nähe. Diese Burgen bieten abwechslungsreiche Einblicke in die Geschichte und laden zu Entdeckungstouren ein.

Wanderungen rund um Burg Meistersel

Die Ramberger Burgenrunde ist eine besonders empfehlenswerte Wanderung: Sie startet und endet in Ramberg, umfasst etwa 11 Kilometer. Doch auch der rund 17 Kilometer lange Drei-Burgen-Weg hat einiges zu bieten. Seine Markierung zeigt die Silhouetten der drei Burgen Ramburg, Meistersel und Neuscharfeneck.  

Die schnellste Route für die etwa 1,3 Kilometer lange Hin- und Rückwanderung zur Burg Meistersel startet am Parkplatz »Drei Buchen«. Von dort aus folgt man dem als »Drei-Burgen-Weg« markierten Weg zur Ruine.

Fazit

Burg Meistersel beeindruckt durch ihre lange Geschichte, ihre komplexe Besitzstruktur im Mittelalter sowie ihre einzigartige Architektur. Die Kombination aus historischer Tiefe, malerischer Lage und naturnaher Umgebung macht sie zu einem besonderen Ausflugsziel für Wanderer, Burgenfreunde und Naturliebhaber im Pfälzerwald. Die umfassende Restaurierung und die Wiedereröffnung 2020 sichern den Erhalt dieses bedeutenden Kulturerbes für kommende Generationen.

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Königssee: Wandern & Natur im Nationalpark Berchtesgaden

Berchtesgadener Alpen
, Ostalpen , Deutschland
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Der Königssee liegt malerisch im Südosten Bayerns im Nationalpark Berchtesgaden, nahe der Grenze zu Österreich. Eingebettet zwischen steilen Felswänden des Watzmannmassivs, gilt er als einer der saubersten und schönsten Alpenseen Deutschlands. Mit seiner fjordähnlichen Form und dem smaragdgrünen Wasser ist der Königssee ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber, Wanderer und Ruhesuchende.

Die Bergwelt rund um den Königssee beeindruckt mit einer dramatischen und vielfältigen Landschaft, die zu den schönsten der bayerischen Alpen zählt. Steile Felswände, markante Gipfel und weitläufige Hochplateaus prägen das Bild und laden zu Entdeckungen ein.

Der Watzmann (2.713 m)

Der mächtige Watzmann ist das Wahrzeichen der Region und der höchste Berg, der vollständig auf deutschem Boden liegt. Seine markante Silhouette mit Hauptgipfel, Watzmannkindern und Watzmannfrau ist von Mythen umgeben. Die imposante Watzmann-Ostwand stürzt über 1.800 Höhenmeter direkt zum Königssee ab und zählt zu den größten und anspruchsvollsten Steilwänden der Ostalpen.

Das Steinerne Meer

Südlich des Königssees erstreckt sich das Steinerne Meer, eine beeindruckende Karsthochfläche auf über 2.000 Metern Höhe. Die karge Mondlandschaft aus blankem Fels, Dolinen und schroffen Graten bildet die Grenze zu Österreich. Wanderer erreichen das Gebiet über den Funtensee oder von Salet aus, oft mit Übernachtung im Kärlingerhaus oder Riemannhaus.

Das Hagengebirge

Westlich des Sees erhebt sich das wilde und wenig erschlossene Hagengebirge mit schroffen Kämmen, Latschenfeldern und versteckten Almen. Es bildet die natürliche Grenze zwischen Königssee und Salzachtal. Das Ingolstädter Haus (2.119 m) dient als Stützpunkt für zahlreiche Gipfelbesteigungen, etwa zur Hocheisspitze oder ins Steinerne Meer.

Der Jenner (1.874 m)

Der Jenner ist ein beliebter Aussichtsberg mit einem der schönsten Panoramablicke auf den Königssee und das Watzmannmassiv. Die moderne Jennerbahn bringt Besucher bequem nach oben, von wo aus zahlreiche Wanderungen starten – zum Beispiel zur Königsbachalm oder Gotzenalm.

Weitere markante Gipfel

Rund um den Königssee ragen viele weitere Gipfel auf, darunter Gotzenberg, Hohes Brett (2.340 m) und Kahlersberg (2.350 m). Sie bieten erfahrenen Bergsteigern anspruchsvolle Touren abseits der Hauptwege, stets mit spektakulärer Aussicht auf das smaragdgrüne Wasser des Königssees tief unten im Tal.

Diese eindrucksvolle Berglandschaft, geprägt von Eis, Wasser und Stein, macht den Königssee zu einem Ort, an dem wilde Natur und majestätische Alpenpracht auf engstem Raum zusammenkommen und zum Erkunden einladen.

Wanderungen rund um den Königssee

Die Region rund um den Königssee ist ein wahres Wanderparadies und bietet Routen für jeden Geschmack und jedes Können – von entspannten Spaziergängen bis zu alpinen Abenteuern.

Ein besonders beliebter Einstieg ist der Malerwinkel-Rundweg, ein kurzer und leichter Spaziergang, der sich ideal für Familien eignet. Auf dem gut ausgebauten Weg eröffnen sich eindrucksvolle Ausblicke auf den smaragdgrünen See und die majestätische Bergkulisse des Nationalparks Berchtesgaden.

Für geübtere Wanderer empfiehlt sich die Tour zur Eiskapelle. Sie beginnt an der Wallfahrtskirche St. Bartholomä, die per Boot erreichbar ist, und führt durch zunehmend alpines Gelände zur faszinierenden Schneehöhle unterhalb der imposanten Watzmann-Ostwand. Auch im Hochsommer liegt hier meist noch Schnee – ein echtes Naturphänomen.

Ein weiteres Highlight ist die Rundwanderung zum Obersee und Röthbachfall, die an der Schiffsanlegestelle Salet beginnt. Sie führt durch eine nahezu unberührte Landschaft, vorbei an spiegelglatten Bergseen, bis zum höchsten Wasserfall Deutschlands – dem 470 Meter hohen Röthbachfall.

Ob gemütlich oder fordernd – jede dieser Touren eröffnet einzigartige Perspektiven auf die spektakuläre Bergwelt rund um den Königssee und verspricht unvergessliche Naturerlebnisse.

Alpine Klassiker für Bergsteiger:

  • Watzmann-Überschreitung: Eine der bekanntesten Hochgebirgstouren der Ostalpen – anspruchsvoll, ausgesetzt, aber mit spektakulärer Aussicht. Start z. B. von der Watzmann-Wiese mit Übernachtung in der Watzmannhütte.
  • Steinernes Meer & Kärlingerhaus: Vom Königssee über Salet, vorbei am Obersee und Funtensee ins gewaltige Steinerne Meer – eine faszinierende Hochkarstlandschaft.
  • Ingolstädter Haus: Hochalpine Tour ab St. Bartholomä über die Saugasse und das Kärlingerhaus ins Hagengebirge. Das Ingolstädter Haus (2.119 m) ist ein idealer Stützpunkt für weitere Gipfelziele wie den Hochkönig oder das Riemannhaus.

Geschichte

Der Königssee ist nicht nur ein Naturschatz, sondern auch ein geschichtsträchtiger Ort. Bereits im Mittelalter war er eine wichtige Verkehrs- und Handelsroute. Mit der Zeit wurde die Gegend zum königlichen Jagdrevier der Wittelsbacher. An seinem Westufer befindet sich die sehenswerte barocke Wallfahrtskirche St. Bartholomä. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist nur per Boot erreichbar. Das macht jeden Besuch am Königssee zu einem unvergesslichen Erlebnis. Heute zählt die Kirche zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Bayerns und lädt zum Entdecken und Verweilen ein.  

Ausstattung und Aktivitäten

  • Elektroboote: Umweltschonende Schifffahrten führen zu den Stationen St. Bartholomä und Salet. Unterwegs erklingt traditionell das berühmte Echo vom Königssee.
  • Besucherzentrum am Jennerbahn-Parkplatz: Mit Informationen zum Nationalpark, Gastronomie und Parkplätzen.
  • Jennerbahn: Die Seilbahn bringt Besucher auf den 1.874 m hohen Jenner mit beeindruckendem Panoramablick.
  • Gastronomie & Unterkünfte: In Schönau am Königssee und Berchtesgaden finden Besucher eine breite Auswahl an Hotels, Pensionen und Hütten.

Der Königssee ist ein Naturerlebnis für alle Sinne – mit einer einzigartigen Verbindung aus alpiner Landschaft, Ruhe und kultureller Geschichte.

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Berchtesgadener Alpen: Watzmann, Königssee & Natur pur

Berchtesgadener Alpen
, Ostalpen , Deutschland
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Die Berchtesgadener Alpen zählen zu den beeindruckendsten Gebirgsgruppen Deutschlands und erstrecken sich im äußersten Südosten Bayerns sowie im angrenzenden Salzburger Land in Österreich. Sie umschließen die Region rund um Berchtesgaden und den malerischen Königssee und gelten als eine der vielfältigsten und spektakulärsten Alpenlandschaften Deutschlands.

Geographie und Lage

Die Berchtesgadener Alpen liegen überwiegend im deutschen Landkreis Berchtesgadener Land, wobei ein kleiner Teil auf österreichischem Staatsgebiet liegt. Im Zentrum der Gebirgsgruppe befindet sich der Nationalpark Berchtesgaden, der mit seinen über 200 Quadratkilometern die einzige unberührte Hochgebirgslandschaft Deutschlands in den Alpen schützt. Der Watzmann, mit 2.713 Metern der höchste Gipfel der Gruppe, prägt die Region ebenso wie der fjordartige Königssee, der eingebettet zwischen steil aufragenden Felswänden liegt.

Die Berchtesgadener Alpen gliedern sich in mehrere markante Untergruppen:

  • Watzmannmassiv: Bekannt für seinen markanten Hauptgipfel und die charakteristische Silhouette.
  • Hagengebirge: Liegt südlich des Königssees und erstreckt sich teilweise auf österreichischem Gebiet.
  • Steinernes Meer: Eine weitläufige, hochalpine Karstfläche mit karger Vegetation und faszinierenden Felsformationen.
  • Hoher Göll: Eine markante Berggestalt an der Grenze zu Salzburg.
  • Untersberg: Ein sagenumwobener Tafelberg nahe der Stadt Salzburg, der mit zahlreichen Mythen verbunden ist.

Landschaft und Natur

Die Landschaft der Berchtesgadener Alpen beeindruckt mit dramatischen Felsformationen, tief eingeschnittenen Tälern und klaren Bergseen. Die alpine Flora und Fauna ist vielfältig und wird im Nationalpark Berchtesgaden geschützt. Hier finden Wanderer und Naturliebhaber eine nahezu unberührte Naturkulisse, die zum Entdecken und Erholen einlädt.

Tourismus und Bedeutung

Die Region ist ein beliebtes Ziel für Wanderer, Bergsteiger und Naturliebhaber. Zu den Highlights zählen die Eiskapelle, das Kehlsteinhaus, die berühmte Ramsauer Kirche sowie zahlreiche Höhenwege, die spektakuläre Ausblicke bieten. Der Königssee mit der Wallfahrtskirche St. Bartholomä gehört zu den meistfotografierten Motiven Deutschlands und zieht Besucher aus aller Welt an. Die Region ist sehr lohnenswert und bietet unter anderem einen anspruchsvollen Aufstieg zum Ingolstädter Haus.

Fazit

Die Berchtesgadener Alpen verbinden majestätische Berglandschaften mit reicher kultureller Bedeutung. Sie bieten ein einzigartiges Naturerlebnis in den Nördlichen Ostalpen, sind Schutzraum für seltene Tier- und Pflanzenarten und zugleich ein beliebtes Erholungsgebiet mit langer alpiner Tradition. Wer die Schönheit der Berge sucht, findet hier eine unvergleichliche Vielfalt und beeindruckende Naturkulisse.

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Wandern bei Gersfeld im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön

Hohe Rhön
, UNESCO-Biosphärenreservat Rhön , Deutschland
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Die Stadt liegt im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön am Fuße der Wasserkuppe. Sie hat etwa 6.200 Einwohner und liegt zwischen 450 und 950 Metern Höhe. Gersfeld ist zentral in Hessen, Bayern und Thüringen gelegen und somit gut erreichbar.

Die erstmals im Jahr 944 erwähnte Stadt wurde von den Herren von Schneeberg gegründet und stand ab dem 14. Jahrhundert unter dem Einfluss von Fulda und Würzburg. Im Jahr 1359 erhielt Gersfeld Markt- und Stadtrechte, blieb jedoch unbefestigt. Seit den 1950er-Jahren ist Gersfeld Kneippkurort und seit 2015 heilklimatischer Kurort. Heilklimatische Therapien begleiten das Klima-Wandern.

Wanderungen, Natur & Sehenswürdigkeiten  

Zu den Höhepunkten zählen der Schlosspark mit barockem Schloss und altem Baumbestand, der historische Marktplatz mit Fachwerkhäusern sowie die evangelische Barockkirche. Der Wildpark Gersfeld ist ein ideales Ausflugsziel für Familien. Die Berge in der Umgebung bieten herrliche Aussichtspunkte. Gersfeld verfügt über fünf Heilklima-Wanderwege, darunter die 13,2 Kilometer lange Extratour „Gersfeld”.

Beliebte Routen:

  • Rundweg um Gersfeld (ca. 6 km)
  • Rundweg Gersfeld – Rotes Moor (ca. 13 km)
  • Extratour "Gersfeld" (~13 km): Anspruchsvolle Tour mit Naturerlebnissen
  • Bohlenwegen der Hochmoore Rotes und Schwarzes Moor