der Eppenbrunner Teufelstisch | © Sunhikes Naturdenkmal Altschlossfelsen im Pfälzerwald | © Sunhikes die Burganlage der Wegelnburg im Pfälzerwald | © Sunhikes

Die besten Highlights im Wasgau - Seite 3

Imposante Sandsteinfelsen, Bäche, idyllische Wiesen und Felder prägen die Mittelgebirgslandschaft des Wasgau. Wie mächtige Türme ragen die Buntsandsteinriffe aus den malerischen Mischwäldern empor. Ein echtes Naturschauspiel ist die ausgedehnte Felsgruppe der Altschlossfelsen bei Eppenbrunn.  Im Dahner Felsenland sind viele Felsformationen wie Büttelfelsen, Schwalbenfelsen und Schillerfelsen leicht zu erreichen.

Im Wasgau gibt es auch zahlreiche Burgen zu besichtigen. Spektakuläre Burgruinen wie die Wegelnburg, die Burg Drachenfels oder die Burg Lindelbrunn bieten atemberaubende Ausblicke über die Hügellandschaft des Pfälzerwaldes.

Der Wasgau bietet traumhafte Ausflugsziele. Bei Spaziergängen, Wanderungen und Exkursionen in die Natur gibt es viel zu entdecken.

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Wolfsfelsen „Ebenfällter" bei Hauenstein im Pfälzerwald

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Oberhalb des Stephanstals, links der Queichquelle, erhebt sich der Wolfsfelsen – ein Buntsandsteinriff, das seit Jahrtausenden aus dem Wald ragt – still, wuchtig, unbeeindruckt von der Zeit.

Ein Massiv in drei Akten

Der Wolfsfels gehört zum Wolfsfelsenmassiv, das sich auf einer Länge von 300 Metern in drei Abschnitten erstreckt – bis hin zum schlanken Felsturm „Ebenfällter" am Burghalderweg. Ursprünglich war das Massiv ein zusammenhängendes, mächtiges Buntsandsteinriff. Jahrtausende Erosion und Abbrüche haben den mittleren Teil herausgebrochen – was blieb, sind drei eigenständige Charaktere aus Sandstein.

Der Name und seine Geschichte

Die Namensgebung des Wolfsfelsens reicht zurück in eine Zeit, als Wölfe im Pfälzerwald noch heimisch waren. Der Fels trug ihren Namen, ehe der letzte Wolf längst verschwunden war.

Auf der dem Berg zugewandten Nordseite trägt der Wolfsfels einen zweiten Namen: „Ebenfällter". Dahinter steckt eine Legende mit Augenzwinkern. Zwei Hauensteiner Wanderer sollen nach einer ausgiebigen Einkehr auf dem Bärenbrunnerhof auf dem Heimweg am Felsen vorbeigekommen sein. In ihrer vom Alkohol benebelten Wahrnehmung sahen sie in der schroffen Felswand plötzlich Gefahr – und riefen sich gegenseitig zu: „Schnell weg do, äwe fällt er." So wurde aus dem Fels der Eben-fällt-er.

Aussicht zwischen den Felsen

Ein schmaler Pfad führt vom Wanderweg entlang der Felsgruppe Wolfsfelsen zu einer natürlichen Aussicht zwischen den Felsen. Der Blick öffnet sich auf die Stephanstürme – Sandstein vor Wald, Tiefe vor Stille.

Wer den südlichen Weg um die Queichquelle wählt, hat sowohl den Vorturm des Wolfsfelsens als auch den Stephansturm – im Volksmund „Kamel" genannt – in freier Sicht. Zwei Felsgestalten, die einander seit Jahrtausenden gegenüberstehen.

Wie kommt man zum Wolfsfelsen?

Der Wolfsfels bei Hauenstein ist ausschließlich zu Fuß erreichbar. Er liegt direkt am Burghalder Weg.

Vom Paddelweiher: Der steilste, aber auch direkteste Aufstieg. Man folgt der Markierung des Burghalder-Wegs. Distanz: ca. 1,5 km, Dauer: ca. 20 bis 30 Minuten.

Wolfsfelsen auf der Wanderroute

Der Wolfsfelsen liegt auf der Rundwanderung Hauenstein: Backelstein, Hühnerstein, Wolfsfelsen & Lanzenfahrter Felsen – neun Kilometer durch fünf markante Felsformationen, mit Aussicht, Geschichte und pfälzischer Einkehr.

Sandstein, Sage und Stille – der Wolfsfels bei Hauenstein ist einer jener Orte im Pfälzerwald, die man einmal gesehen haben sollte.

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Der Hühnerstein bei Hauenstein im Pfälzerwald

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Wer den Hühnerstein besucht, entdeckt zweierlei: einen 455 Meter hohen Berg im südlichen Pfälzerwald – und auf seinem Kamm einen zwölf Meter hohen Sandsteinfels mit Aussichtsplattform, markant, unübersehbar, wie aus dem Berg gewachsen.

Der Gipfel – Leiter, Plattform, Panorama

Über eine gesicherte Metallleiter mit 40 Sprossen steigt man steil hinauf zur Aussichtsplattform des Hühnersteins. Oben wartet ein 360-Grad-Panoramablick über Hauenstein und die Berge und Täler der Südwestpfalz – weit, offen, in alle Himmelsrichtungen.

Der Pfälzerwald-Verein Hauenstein errichtete die erste Leiter bereits 1970. 1997 kam eine Windrose auf der Plattform hinzu. Die heutige, mit Absturzsicherung ausgestattete Leiter wurde 2007 erneuert – steil, direkt, nichts für schwache Nerven.

Grenzstein zwischen Kurpfalz und Speyer

Der Hühnerstein trug einst eine politische Rolle: Er markierte die Grenze zwischen der Kurpfalz im Westen und dem Fürstbistum Speyer im Osten. Noch heute verläuft hier die Gemarkungsgrenze zwischen Hauenstein und Schwanheim.

Sein Name trägt ebenfalls Geschichte in sich: „Hühnerstein" leitet sich vermutlich von „Hunnenstein" oder „Hünenstein" ab – Echos längst vergangener Zeiten.

Wanderwege zum Hühnerstein

Der Hühnerstein liegt am Hauensteiner Schusterpfad und auf der Route des Rimbach-Steigs – zwei der bekanntesten Wanderwege in der Region. In der Nähe laden die bewirtschaftete Wasgauhütte des Pfälzerwald-Vereins und das Wanderheim Dicke Eiche zur Einkehr ein.

Von Schwanheim: Der kürzeste Aufstieg beträgt rund 1,2 Kilometer.

Hühnerstein auf der Wanderroute

Der Aussichtsfels Hühnerstein liegt auf der Rundwanderung Wanderung Hauenstein: Backelstein, Hühnerstein, Wolfsfelsen & Lanzenfahrter Felsen – neun Kilometer durch fünf markante Felsformationen, mit Aussicht, Geschichte und pfälzischer Einkehr.

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Lanzenfahrter Fels Hauenstein – Wilder Sandstein, weite Aussicht

Wasgau
, Pfälzerwald , Deutschland
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Lanzenfahrter Fels bei Hauenstein: Ein Fels, der fordert

Wer im Pfälzerwald auf der Suche nach einem Felsen ist, der mehr bietet als schöne Aussicht, findet am Lanzenfahrter Fels bei Hauenstein genau das Richtige. Rauer Buntsandstein, eine enge Metallleiter, der Duft von Harz und Erde – hier wartet ein eindrucksvoller Aussichtsfelsen im Wasgau.

Buntsandstein aus der Tiefe der Zeit

Der Lanzenfahrterfels besteht wie fast alle Felsen dieser Region aus Buntsandstein der Trifels-Schichten – vor etwa 250 Millionen Jahren abgelagert, heute durch Wind, Wasser und Zeit in bizarre Formen geformt. Man steht vor diesen Wänden und spürt das Gewicht dieser Zahl.

Der Name selbst trägt Geschichte in sich: Wahrscheinlich beschreibt er einen schmalen Passweg am Fels – so eng wie eine Lanze, oder einst genutzt zum Transport langen Holzes. Historisch nicht durch eine einzelne Urkunde gesichert, aber im Volksmund lebendig.

Der Aufstieg: Steil, eng, unvergesslich

Das Herzstück des Lanzenfahrter Felsens ist eine steile Metallleiter, die durch eine schmale Sicherung auf das Gipfelplateau führt. Nichts für Menschen mit ausgeprägter Höhenangst – wohl aber für alle, die ein bisschen Adrenalin mit ihrer Wanderung im Pfälzerwald verbinden wollen.

Praktischer Tipp: Die Sicherung ist schmal. Den Rucksack besser unten lassen oder vor der Brust tragen, sonst bleibt man an den Metallgittern hängen.

Sicherheitshinweis: Bei Nässe und im Winter werden die Metallstufen und Felsplatten schnell glatt. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind hier kein Luxus – sie sind Pflicht.

Oben angekommen: Blick über den Wasgau

Vom Gipfelplateau des Lanzenfahrterfelsens öffnet sich der Blick weit: Hauenstein zu Füßen, der Backelstein gegenüber, und dahinter die sanften Wellen des Pfälzerwaldes bis zum Horizont. Für diesen Moment lohnt sich der Aufstieg.

Wanderwege: Lanzenfahrter Fels am Burghalder Weg

Der Felsen liegt direkt am Burghalder Weg und ist Bestandteil der beliebten Rundwanderung Hauenstein: Backelstein, Hühnerstein, Wolfsfelsen & Lanzenfahrter Felsen – eine Tour, die das Beste des Wasgau auf engem Raum vereint.

Anreise und Ausgangspunkt

Mit dem Auto: Hauenstein liegt an der B10 zwischen Landau und Pirmasens. Der Parkplatz am Wasgaufreibad Hauenstein ist der ideale Ausgangspunkt – von hier erreicht man den Lanzenfahrter Fels in etwa 15 bis 20 Minuten über einen steilen Pfad (Markierung: Burghalder Weg).

Mit der Bahn: Hauenstein ist über den gleichnamigen Bahnhof erreichbar. Vom Bahnhof sind es nur wenige Gehminuten bis zum Startpunkt der Wanderung.

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Sattelfelsen & Hasenteller Hauenstein – Naturdenkmal im Pfälzerwald

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Wer im Pfälzerwald unterwegs ist und wissen möchte, was Jahrmillionen aus Buntsandstein machen können, findet beim Sattelfelsen bei Hauenstein eine Antwort – und beim Hasenteller gleich nebenan noch eine zweite, rätselhaftere dazu.

Der Sattelfelsen: Ein geschütztes Naturdenkmal

Der Sattelfelsen Hauenstein ist offiziell als Naturdenkmal ausgewiesen – und das aus gutem Grund. Seine Silhouette erinnert unmittelbar an einen riesigen Reitsattel: zwei widerstandsfähige Felstürme, die „Sattelhörner", flankieren eine tiefe Einbuchtung. Weichere Gesteinsschichten wurden über Jahrtausende abgetragen, die härteren blieben. So einfach, so beeindruckend.

Wabenverwitterung: Der Fels als versteinerter Bienenstock

An den Flanken des Sattelfelsens zeigt der Buntsandstein eines seiner faszinierendsten Gesichter: die sogenannte Wabenverwitterung. Salze treten durch Feuchtigkeit an die Oberfläche, kristallisieren, sprengen den Stein von innen – zurück bleibt ein Muster wie aus einem Bienenstock.

Dunkle, fast schwarze Linien durchziehen das Gestein zusätzlich: Limonit- und Eisenkiesel-Einlagerungen, deutlich härter als der umliegende Sandstein. Sie wirken wie ein inneres Korsett – und haben dem Fels seine markante Form über die Jahrtausende bewahrt.

Rastplatz mit Aussicht ins Stephanstal

Wer rastet, rastet hier gut. Die natürliche Mulde des Sattels lädt zum Verweilen ein, die umliegenden Baumwipfel rahmen reizvolle Blicke auf das Stephanstal und die gegenüberliegenden Stephanstürme. Kein 360-Grad-Panorama – aber stille, grüne Tiefe.

Der Hasenteller: Eine Schale, viele Theorien

Unweit des Sattelfelsens liegt der Hasenteller – eine fast perfekt kreisrunde, flache Vertiefung in einer waagerecht liegenden Felsplatte. Die Wissenschaft nennt es nüchtern „Auskolkung": Regenwasser höhlt den Stein durch chemische und physikalische Verwitterung gleichmäßig aus.

Doch der Volksmund denkt weiter: Hasen des Waldes sollen hier gefressen haben, Heimatforscher spekulieren über historische Grenzmarkierungen oder gar prähistorische Kultstätten im Wasgau. Die Form lässt Raum für beides.

Geologischer Höhepunkt im Wasgau – für Naturfreunde und Fotografen

Die Kombination aus der bizarren Architektur des Sattelfelsens und der feinen, fast künstlich wirkenden Struktur des Hasentellers macht diesen Abschnitt zu einem der geologischen Höhepunkte im Pfälzerwald – für Wanderer, Naturfreunde und Fotografen gleichermaßen.

In unmittelbarer Nähe liegt zudem der Wolfsfelsen, auch „Eben-fällt-er" genannt – der nächste Grund, weiterzugehen.

Wanderwege

Der Sattelfelsen liegt versteckt im Wald nordwestlich von Hauenstein und ist Bestandteil folgender Routen:

Burghalder Weg – eine der bekanntesten Touren der Region, auf der der Sattelfelsen zu den geologischen Highlights zählt.

Sunhikes Wanderung: Hauenstein – Backelstein, Hühnerstein, Wolfsfelsen & Lanzenfahrter Felsen – auf dieser abwechslungsreichen Runde passiert man den Sattelfelsen und den Hasenteller.

Kürzester Zugang: Vom Paddelweiher

Vom Paddelweiher Hauenstein aus hat man einen der kürzesten und schönsten Zugänge zu Sattelfelsen und Hasenteller – je nach Gehtempo in etwa 20 bis 25 Minuten.

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Hohe Loog & Hohe-Loog-Haus – Gipfel, Hütte und Panorama im Pfälzerwald

Wasgau
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618 Meter. Weiter Blick. Gute Hütte. Die Hohe Loog gehört zu den lohnendsten Zielen der Haardt – und wer einmal oben war, kommt wieder. Die Hohe Loog ist kein Gipfel für Rekorde. Sie ist einer für Augenblicke.

Die Hohe Loog – Eckpfeiler der Haardt

Mit 618,7 Metern gehört die Hohe Loog zu den bedeutendsten Erhebungen der Haardt, dem östlichen Steilabfall des Pfälzerwalds. Geographisch thront sie als markanter Eckpfeiler über den Weinorten Hambach und Diedesfeld – und wer von unten hochschaut, ahnt schon, was oben wartet.

Der Name ist alt. Er leitet sich vom althochdeutschen „Loog" ab – Grenze, Grenzzeichen. Ein Hinweis auf die historische Rolle des Berges als Trennlinie zwischen verschiedenen Wald- und Gemarkungsgebieten. Die Grenze ist längst Geschichte. Der Blick geblieben.

Geologie: Buntsandstein, Felsenmeer und Krüppelkiefern

Geologisch trägt die Hohe Loog den Stempel des Buntsandsteins der Karlstal-Schichten – massiv, geschichtet, uralt. Am benachbarten Zwergberg zeigt sich das besonders eindrucksvoll: Ein weitläufiges Felsenmeer, entstanden durch eiszeitliche Frostsprengung, zieht sich den Hang hinab. Kantige Blöcke. Bizarres Gestein. Dazwischen windgepeitschte Krüppelkiefern, die dem Ort etwas Ursprüngliches geben.

Das Hohe-Loog-Haus – Hütte mit Geschichte und Panorama

Etwa 20 Höhenmeter unterhalb des Gipfels, auf einer großzügigen Lichtung, liegt das Hohe-Loog-Haus. Es ist das kulturelle und kulinarische Herz des Berges – betrieben von der Ortsgruppe Hambach des Pfälzerwald-Vereins (PWV) und fester Bestandteil der Pfälzer Hüttenkultur, die als Immaterielles Kulturerbe anerkannt ist.

Das Herzstück: die weitläufige Panoramaterrasse. Der Blick schweift über das Rebenmeer der Weinstraße hinweg, weit hinaus in die Oberrheinische Tiefebene. An klaren Tagen reicht er bis zum Schwarzwald.

Rund ums Hohe-Loog-Haus: Bürgermeisterstein, Kühungerquelle und Bildbaum

In unmittelbarer Nähe vervollständigen weitere Wegmarken das Bild dieser Sandsteinlandschaft: der Bürgermeisterstein, ein geschichtlich bedeutsamer Fels im Wald, die Kühungerquelle und der Bildbaum – stille Wegmarken, die zeigen, wie reich dieser Wald an Geschichte ist.

Wanderweg zur Hohen Loog – der Erlebnispfad über den Zwergberg

Die landschaftlich reizvollste Route startet am Wanderknotenpunkt Hahnenschritt und folgt der Markierung Roter Punkt. Der Pfad steigt direkt auf den Kamm des Zwergbergs – und wer hier läuft, hat das Beste vor sich.

Der Weg windet sich durch das Felsenmeer: massive Buntsandsteinblöcke, knorrige Kiefern, wurzelige Pfade.

Gehzeit: ca. 30–40 Minuten vom Hahnenschritt.

Ankunft auf der Lichtung – der Moment, auf den man gewartet hat

Beide Wege führen schließlich auf die große Lichtung des Hohe-Loog-Hauses. Erst hier öffnet sich der dichte Wald der Haardt. Die Terrasse. Das Panorama. Die Rheinebene. Weit. Still. Groß.

Der eigentliche Gipfelpunkt der Hohen Loog liegt nur wenige Gehminuten hinter der Hütte – ein sanfter Anstieg über einen Felsenpfad oder breiten Forstweg

Lage & Anreise – Hohe Loog im Pfälzerwald

Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Hahnenschritt, Kalmitstraße (K 13), ab St. Martin Richtung Kalmit – Parkplatz ca. 1,5 km vor dem Gipfel, rechte Seite. An Wochenenden früh starten – der Parkplatz ist gut besucht.

Mit dem Wanderbus: Palatina-Buslinie 506 von Neustadt an der Weinstraße oder Maikammer, Haltestelle Hahnenschritt. In der Saison (Mai–Oktober) stündlich bis zweistündlich an Wochenenden und Feiertagen.

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Felsenmeer Zwergberg & Hohe Loog – Sandstein, Moos und Pfälzerwald-Magie

Wasgau
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Wer den Pfälzerwald kennt, weiß: Manchmal sind es nicht die großen Gipfel, die bleiben – sondern die stillen Orte dazwischen. Das Felsenmeer am Zwergberg bei der Hohen Loog ist so ein Ort. Das Felsenmeer am Zwergberg ist kein Ausflugsziel für Rekorde. Es ist eines für Momente.

Was ist das Felsenmeer am Zwergberg?

Am Nordosthang des Zwergbergs (592 m), nur wenige Minuten vom Wanderknotenpunkt Hahnenschritt entfernt, liegen sie: hunderte von Buntsandsteinblöcken, wie von Riesenhand hingeworfen. Kantig. Bemoost. Stumm. Man geht direkt durch sie hindurch, auf dem Wanderweg zur Hohen Loog.

Im ersten Abschnitt quert der Pfad wild verstreute Felswürfel. Etwas weiter oben auf dem Bergrücken öffnen sich flächige Felsplattformen, durchzogen von tiefen Spalten.

Buntsandstein in seiner wildesten Form

Der Pfälzer Buntsandstein zeigt sich hier ungezähmt: rau, bemoost, gezeichnet von Jahrtausenden. Zwischen den Blöcken wachsen verkrüppelte Kiefern – Natur-Bonsais, geformt von nährstoffarmem Boden und dem stetigen Wind auf dem Kamm. 

Wer genau hinschaut, entdeckt auf manchen Felsblöcken kleine, runde Vertiefungen: sogenannte Auskohlungen. Einst hielt man sie für keltische Opferschalen – heute weiß man, dass die Natur hier selbst am Werk war. Natürliche Verwitterungsformen, entstanden über Jahrtausende.

Wie entstand das Felsenmeer? – Geologie am Zwergberg

Die Antwort liegt in der Kälte längst vergangener Zeiten. In den letzten Kaltzeiten drang Wasser in die Klüfte des Sandsteins, gefror, dehnte sich aus – und sprengte die Felsplatten auseinander. Das Auftauen des Bodens ließ die Blöcke langsam den Hang hinabgleiten: Solifluktion, so nennt die Geologie diesen Prozess. In der Karlstal-Schicht ist die Schichtung des Sandsteins besonders deutlich ablesbar. Manche Blöcke sehen aus wie versteinerte Blätterteigstücke – geschichtet, blättrig, uralt.

Felsenmeer Zwergberg vs. Felsenmeer Hüttenberg – ein Vergleich

Das Felsenmeer am Hüttenberg ist spektakulärer: ein rund 400 Meter langes Sandsteinriff mit markanten Abbruchkanten links und rechts des Kamms. Am Zwergberg bei der Hohen Loog liegen die Blöcke weicher in der Landschaft – hingewürfelt am Hang, mal Einzelstein, mal Platte – weniger dramatisch aber greifbarer.

Wer beides erleben will: Der 9 km lange Rundwanderweg Hüttenhohl – Kalmit – Hohe Loog vereint beide Felsenmeere in einer Tour.

Was man am Felsenmeer Zwergberg machen kann

Durchwandern – Ein schmaler, wurzeliger Pfad führt mitten durch die Felsblöcke. Einer der urigsten Wege in der gesamten Region.

Kraxeln – Kinder (und alle, die es geblieben sind) finden hier einen natürlichen Abenteuerspielplatz. Die Blöcke lassen sich mühelos erklimmen, Die Spalten können begangen Werden.

Fotografieren – Rotes Gestein. Grünes Moos. Schief gewachsene Kiefern. Die Kombination ist ein klassisches Fotomotiv im Pfälzerwald – zu jeder Jahreszeit.

Sicherheitshinweis

Bei Nässe sind die Felsen extrem rutschig. Das Moos auf dem glatten Sandstein bietet kaum Halt – festes Schuhwerk und Vorsicht sind bei feuchtem Wetter Pflicht.

Lage, Anreise & Parken – Felsenmeer Zwergberg bei der Hohen Loog

Das Felsenmeer am Zwergberg liegt am Nordosthang, nahe dem Wanderknotenpunkt Hahnenschritt im Pfälzerwald.

Wegmarkierung: Grüner Baum (Pfälzerwald-Rundweg) oder Hüttenwanderweg-Logo Gehzeit vom Hahnenschritt: ca. 5–10 Minuten

Mit dem Auto – Wanderparkplatz Hahnenschritt

Der Wanderparkplatz Hahnenschritt liegt direkt an der Kalmitstraße (K 13), die von St. Martin serpentinenartig zum Kalmit-Gipfel hinaufführt. Von der A65 Ausfahrt Kirrweiler/Maikammer nehmen, durch Maikammer Richtung St. Martin fahren, dort der Beschilderung Richtung Kalmit folgen. Der Parkplatz liegt etwa 1,5 km vor dem Gipfel, in einer markanten Kurve auf der rechten Seite. 

Hinweis: Als zentraler Ausgangspunkt für Kalmit, Hohe Loog und Felsenmeer ist der Parkplatz an sonnigen Wochenenden oft bereits ab 10:00 Uhr voll belegt – früh starten lohnt sich.

Mit dem Wanderbus (ÖPNV)

Die entspanntere Variante – besonders für Streckenwanderungen. Die Palatina-Buslinie 506 fährt von Neustadt an der Weinstraße oder Maikammer direkt zur Haltestelle Hahnenschritt. In der Saison (Mai bis Oktober) verkehrt der Bus an Wochenenden und Feiertagen meist im Stunden- oder Zweistundentakt.

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Dicke Eiche Pfälzerwald: Naturdenkmal & stilles Mahnmal

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Drei Jahrhunderte, eine Eiche: Tief im Pfälzerwald, auf dem Sorgenberg zwischen Hauenstein, Erfweiler und Schwanheim, stand sie: die Dicke Eiche – eine rund 300 Jahre alte Traubeneiche von enormem Stammdurchmesser, über Generationen hinweg Wahrzeichen der Region. Ein Baum, der Kriege überdauert hatte, Holzfäller und Forstarbeiter, Kinder und Enkel – bis in der Nacht zum 25. März 1994 unbekannte Täter mit einer Motorsäge in den Wald kamen.  

Die Chronik eines Umweltverbrechens 

Ein Ringelschnitt – und ein langsamer Tod: Was die Täter taten, nennt sich Ringelschnitt: Sie sägten den Baum tief und vollständig ringsherum ein und trennten dabei Rinde und Kambium – die lebenswichtige Leitungsbahn des Baumes – vollständig durch. Kein Nährstofftransport mehr möglich. Ein todesurteil, still und unsichtbar. 

Die Bestürzung in der Bevölkerung war groß. Baumspezialisten versuchten zu retten, was zu retten war: Schnittstellen mit Spezialharz versiegelt, künstliche Rindenbrücken eingesetzt. Doch der Anschlag war zu schwer. Die Eiche starb langsam ab. 

Jahrelang stand sie als totes Skelett im Wald. 2011 musste der Baum aus Sicherheitsgründen gefällt werden – das Holz war zu morsch geworden.  

Der liegende Riese – ein Mahnmal im Pfälzerwald 

Was geblieben ist: Wer das Naturdenkmal Dicke Eiche heute besucht, steht vor einem stillen, eindringlichen Ort. Die mächtigen Überreste des Stammes wurden bewusst liegen gelassen – als Mahnmal gegen blinde Zerstörungswut. Direkt daneben wächst eine junge Nachfolge-Eiche. Bis sie die Ausmaße ihres Vorgängers erreicht, werden Jahrhunderte vergehen. 

Schautafeln dokumentieren die Geschichte des Baumes und des Verbrechens. Eine Bank lädt zur Rast ein. Stille, Wald, ein liegender Riese.  

Wanderheim Dicke Eiche – Einkehr mit Weitblick 

Ganz in der Nähe liegt das Wanderheim Dicke Eiche (405 m), auch als Hauensteiner Hütte bekannt. Die ehrenamtlich betriebene PWV-Hütte liegt hoch über dem Stephanstal, wo die Queich entspringt, und bietet schön gelegene Freisitzplätze mit Blick auf die Felsbastion des Stephansturms und des Wolfsfelsens. Gutbürgerliche Pfälzer Küche – ein wohlverdienter Halt auf jeder Wanderung in der Umgebung. 

So erreicht man die Dicke Eiche 

Das Naturdenkmal Dicke Eiche liegt an mehreren Wanderwegen im südlichen Pfälzerwald: 

Am Wanderheim Dicke Eiche laufen alle drei Routen zusammen. 

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Queichquelle Hauenstein: Ursprung im Stephanstal

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Wo die Queich beginnt: Am Ende des Stephanstals, südlich von Hauenstein, liegt einer der stillen Höhepunkte des südlichen Pfälzerwalds: die Queichquelle. Hier tritt Wasser aus dem Buntsandstein – kühl, klar, unbeirrt – und beginnt seinen 52 Kilometer langen Weg durch Pfälzerwald und Südpfalz, bis die Queich bei Germersheim in den Rhein mündet. 

Über dem Talschluss ragen die Stephanstürme auf, zwei markante Buntsandsteinfelsen am Nordhang. Ein Ort, den man einmal gesehen hat und nicht vergisst.  

Die Quellfassung – Sandstein, Ritterstein, Quellwasser 

Der Ursprung der Queich wurde liebevoll mit rotem Pfälzer Sandstein eingefasst. Ein offizieller Ritterstein (Nr. 214) des Pfälzerwald-Vereins trägt die schlichte Inschrift: „Queich-Ursprung"

Unmittelbar an der Quelle befindet sich eine Kneipp-Wassertretanlage – dauerhaft gespeist mit eiskaltem Quellwasser und im Sommer ausgiebig genutzt. Ein Holzpavillon und mehrere Picknickbänke laden im schattigen Talschluss zur Rast ein. 

Familienspaziergang zur Queichquelle – barrierefrei und kinderwagengerecht 

Der kürzeste Weg ins Quelltal 

Startpunkt ist der Wanderparkplatz Farrenwiese am Ende der Dahner Straße in Hauenstein. Von dort führt der Weg flach und kinderwagengerecht am Paddelweiher vorbei, tiefer hinein ins idyllische Wiesental des Stephanstals. Nach rund 2,5 Kilometern – etwa 45 Minuten Gehzeit – erreicht man die Quelle am Talende. 

Rundweg Queichquellenweg 

Über die gegenüberliegende Talseite führt der ebene Queichquellenweg (Markierung „9") zurück zum Parkplatz. Die Gesamtlänge der Runde beträgt rund 5 Kilometer – ideal für Familien mit Kindern oder als entspannter Nachmittagsspaziergang. 

Weiterführende Wanderungen über die Queichquelle 

Wer mehr Höhe sucht, findet sie direkt an der Quelle: Steiler bergauf führt der Pfad zum Wanderheim Dicke Eiche (405 m) – mit Pfälzer Küche und Aussicht auf Stephansturm und Wolfsfelsen. Ein weiterer Abzweig leitet zu den Aussichtspunkten rund um das Felsmassiv der Stephanstürme

Weitere Touren ab Hauenstein: 

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Winterkirchel Hauenstein: Waldkapelle im Pfälzerwald

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Waldkapelle Maria Himmelspforte – Stille auf dem Winterberg: Auf einem Bergsattel zwischen Erfweiler und Hauenstein, tief im Pfälzerwald, steht das Winterkirchel – offiziell: Waldkapelle Maria Himmelspforte. Eine unter Denkmalschutz stehende Wallfahrtskapelle, die mehr ist als ein Wegpunkt. Wer hier ankommt, spürt es sofort: Stille, Wald, Geschichte. 

Die Kapelle gilt als eines der emotionalsten Kulturdenkmäler der Region – weil ihre Entstehung eng mit der Not zweier Weltkriege und dem harten Alltag der pfälzischen Schuharbeiter verknüpft ist.  

1748 bis 1789 – die erste Kapelle auf dem Winterberg 

Bereits 1748 wurde an dieser Stelle eine erste Marienwallfahrtskapelle urkundlich erwähnt. Ihr Ende kam 1789 – nicht durch französische Revolutionstruppen, wie alte Mythen behaupten, sondern durch akute Einsturzgefahr. Der Bergsattel blieb danach über 150 Jahre lang leer

Das Gelöbnis – ein Versprechen aus dem Krieg 

Soldaten schwören, Arbeiter schleppen Steine: Die Existenz des heutigen Winterkirchels ist das Ergebnis eines feierlichen Versprechens: Soldaten aus Erfweiler schworen während der Weltkriege, die Kapelle als Dank für eine gesunde Heimkehr wiederaufzubauen. 

1948 begann der Bau – unter Leitung des Erfweilerer Pfarrers Eugen Barudio und mit der handwerklichen Hilfe des Hauensteiner Steinmetzes Hermann Seibel. Das Baumaterial schleppten die Arbeiter selbst den Berg hinauf: Täglich rund 250 Frauen und Männer, die ohnehin auf dem Weg von Erfweiler zu den Schuhfabriken in Hauenstein am Winterberg vorbeikamen, trugen Stein um Stein bergauf. 

Ein stiller Kraftakt, der sich in jeder Mauer zeigt. 

Am 14. August 1949 weihte der Speyerer Bischof Dr. Josef Wendel die Kapelle im Beisein von rund 5.000 Pilgern ein. Den Engel auf der Dachspitze fertigte Pfarrer Barudio eigenhändig aus Stahlblech. 

Das Winterkirchel heute – Gnadenort und Rastplatz 

Kerze, Glocke, Waldluft: Auch heute ist das Winterkirchel ein aktiver Gnaden- und Wallfahrtsort. Traditionelle Waldgottesdienste finden jährlich am 1. Mai und am 15. August (Mariä Himmelfahrt) statt. 

Wer möchte, zündet im Inneren eine Kerze an – gegen eine kleine Spende – und läutet die Kapellenglocke von Hand. Ihr Klang trägt weit durch den Wald. 

Wie erreicht man das Winterkirchel – Wanderwege im Pfälzerwald 

Das Winterkirchel liegt direkt am Hauensteiner Schusterpfad (Premiumwanderweg) und ist ein beliebter Rastplatz auf mehreren Wanderrouten im südlichen Pfälzerwald: 

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Paddelweiher Hauenstein: Ausflug im Pfälzerwald

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Tor zum Stephanstal – der Paddelweiher in Hauenstein: Wasser, Wald, Pfälzer Gastlichkeit. Der Paddelweiher liegt idyllisch im Queichtal am südlichen Ortsrand von Hauenstein – rund 250 Meter lang, bis zu 50 Meter breit, künstlich angelegt und längst eines der beliebtesten Ausflugsziele der Südpfalz. Er bildet das Tor zum Stephanstal und ist gleichzeitig Startpunkt für Spaziergänge und Wanderungen tief in den Pfälzerwald. 

Paddelweiher-Hütte – Biergarten mit Weitblick 

Direkt am Ufer liegt die Paddelweiher-Hütte – eine urige Waldgaststätte mit einem der schönsten Biergärten der Südpfalz. Wurstsalat, Flammkuchen, Forelle, hausgemachter Kuchen. Selbstbedienung an der Theke, Schatten über den Bänken, das Wasser gleich nebenan. 

Hinweis: Nur Barzahlung, keine Kartenzahlung möglich. 

Öffnungszeiten: 1. März bis 1. November, täglich ab 11:00 Uhr (außer montags, sofern kein Feiertag). 

Weitere Infos und aktuelle Öffnungszeiten: paddelweiher.de 

Bootsverleih, Spielplatz, Angeln – Freizeit am Weiher 

Tretboot, Ruderboot, Kanu – von April bis Oktober können Boote direkt an der Hütte gemietet werden. Ein Tretboot kostet 7,50 € für eine halbe Stunde (max. 4 Personen). Wer lieber an Land bleibt: Der weitläufige, komplett umzäunte Holzspielplatz direkt neben dem Biergarten ist sicher und gut einsehbar. Und wer Angel und Schein dabei hat, findet nach Absprache auch Angelmöglichkeiten am bewirtschafteten Weiher. 

Spaziergang und Anreise – familienfreundlich und kinderwagengerecht 

Ein flacher Rundweg führt in rund 20 Minuten einmal um den Paddelweiher – kinderwagengerecht, barrierefrei, ohne Höhenmeter. 

Der Weiher liegt nur 300 Meter vom kostenfreien Wanderparkplatz Farrenwiese (Dahner Straße, 76846 Hauenstein) entfernt und ist idealer Ausgangspunkt für den Spaziergang zur Queichquelle im Stephanstal. 

Weitere Wanderungen ab Paddelweiher: 

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Wanderheim Dicke Eiche: Hütte im Pfälzerwald

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Wanderheim Dicke Eiche – Hütte mit Geschichte im Wasgau: Wer im Pfälzerwald wandert und einen Ort sucht, an dem Rast mehr ist als Pause, findet im Wanderheim Dicke Eiche genau das Richtige. Die Hauensteiner Hütte, wie sie im Volksmund heißt, ist eine der bekanntesten und größten bewirtschafteten Schutzhütten des Pfälzerwald-Vereins (PWV) – auf 405 Metern Höhe tief im Wasgau gelegen, mit Blick auf Stephansturm und Wolfsfelsen. 

Die Hüttenkultur des Pfälzerwaldes, zu der das Wanderheim gehört, wurde von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet. Holz, Waldluft, Pfälzer Stille. 

Pfälzer Küche, hausgemachter Kuchen, regionaler Wein 

Auf Basis ehrenamtlicher Arbeit bietet die Hütte typische pfälzische Spezialitäten, hausgemachten Kuchen sowie regionale Weine und Schorle. Im Gastraum wie im großzügigen Biergarten gilt Selbstbedienung. 

Hinweis: Hunde sind im gesamten Wanderheim – Gastraum und Übernachtungsbereich – nicht erlaubt. 

Öffnungszeiten (jeweils 10:00–18:00 Uhr): 

  • Ganzjährig: jeden Samstag, Sonntag und an gesetzlichen Feiertagen 

  • Mai bis Oktober: zusätzlich jeden Mittwoch 

  • Zwischen den Jahren: täglich geöffnet (Heiligabend und Silvester bis 16:00 Uhr) 

Übernachten im Pfälzerwald – Wanderheim für Gruppen und Familien 

Das Wanderheim Dicke Eiche eignet sich hervorragend für Mehrtagestouren und Gruppenaufenthalte. 34 Betten in sieben rustikalen Mehrbettzimmern, Zentralheizung, moderne Waschräume mit Etagenduschen und WC, ein Aufenthaltsraum mit 50 Sitzplätzen sowie ein Wickel- und Stillraum. 

Direkt am Haus: ein eigener Waldspielplatz für Kinder.  

Nur zu Fuß erreichbar – Wanderwege zur Hauensteiner Hütte 

Eine direkte Autozufahrt ist nicht möglich – das Wanderheim kann ausschließlich erwandert werden. Es liegt an mehreren markierten Wegen des Pfälzerwald-Vereins: 

Vom Wanderparkplatz Farrenwiese in Hauenstein beträgt die Gehzeit rund eine Stunde. 

Alle Infos, Öffnungszeiten und Speisekarte: pwv-hauenstein.de/wanderheim 

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Stephanstürme Hauenstein: Klettern im Pfälzerwald

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Zwei Türme, ein Tal: Im hinteren Queichtal südlich von Hauenstein ragen sie auf: die Stephanstürme – zwei freistehende Buntsandsteinfelsen, die das Tal dominieren wie sonst kaum eine Formation im Wasgau. Kletterer kennen sie, Wanderer fotografieren sie, und wer einmal am Fuß der Südwand auf der Bank gesessen hat, kommt wieder. 

Geologie: 250 Millionen Jahre in Stein 

Der rötliche Pfälzer Buntsandstein der Stephanstürme entstand vor rund 250 Millionen Jahren durch Sedimentablagerungen in einer Wüstenlandschaft. Was heute als steile, freistehende Türme aus dem Wald ragt, sind die härtesten Kerne des Gesteins – Wind und Wasser haben die weicheren Schichten Jahrtausende lang abgetragen und die widerstandsfähigen Felskerne freigelegt. 

Die Formation liegt am Südwestkamm des Hohen Kopf (442,6 m ü. NHN) und teilt sich in den Großen Stephansturm mit markanter Talseite und den Kleinen Stephansturm. Die Felswände ragen bis zu 40 Meter steil empor; am Hauptgipfel des Großen Turms sind nach DAV-Angaben punktuell bis zu 54 Meter vertikale Felsstruktur möglich. 

Klettern an den Stephanstürmen – klassischer Sandsteinfels 

Die Stephanstürme gehören zum Klettergebiet Südpfalz (Bereich Hauenstein) und bieten klassischen Sandsteinfels mit Rissen, Kanten und Reibungsplatten.

Klassiker am Großen Stephansturm: 

  • Beide Normalwege – solide Einstiege für den Berg 

  • Westkante – ausgesetzt, lohnend 

  • Nordseite – schattig, mittlerer Schwierigkeitsgrad 

Im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen gilt das Prinzip des sanften, naturschonenden Kletterns. Im Frühjahr sind zeitweise Sperrungen wegen Vogelschutz (Wanderfalkenbrut) möglich – Hinweisschilder unbedingt beachten. 

Wandern & Aussicht an den Stephanstürmen 

Auch ohne Seil lohnt sich der Weg. Die Stephanstürme sind ein hervorragendes Fotomotiv und ein ruhiger Rastplatz mitten im Wald. Am Fuß der Südwand lädt eine Wanderbank zu einer Pause mit Blick über das bewaldete Queichtal ein. 

Die Felsen liegen direkt an mehreren Wanderwegen: 

  • Felsensteig Hauenstein – sportlich, nah an den Felsen 

  • Queichtal-Rundweg – flach, familienfreundlich 

  • Pfälzer Waldpfad – verläuft in unmittelbarer Nähe 

  • Burghalderweg Hauenstein – Felsentour mit Aussichten und Felsformationen 

  • Wandern in Hauenstein: Paddelweiher, Winterkirchel, Dicke Eiche und Queichquelle 

Eine beliebte Halbtagestour startet in Hauenstein, führt an den Stephanstürmen vorbei und bergauf zum Wanderheim Dicke Eiche (Hauensteiner Hütte, 405 m) – mit Pfälzer Küche und Aussicht auf Wolfsfelsen und Stephansturm. 

Anreise & Startpunkt 

Die Stephanstürme liegen südlich von Hauenstein im Wasgau. Touren beginnen direkt in Hauenstein, etwa am Talwanderweg oder am Wanderparkplatz Farrenwiese (Dahner Straße, 76846 Hauenstein).