Ausblick aufs kleine Wiesental vom Belchen | © Sunhikes Holzbrücke bei Forbach | © Sunhikes Wutachschlucht bei Bonndorf | © Sunhikes

Die besten Wanderrouten im Schwarzwald - Seite 10

Auf den Panoramawegen wandert man zu den schönsten Aussichtspunkten des Schwarzwaldes. Weitblicke bis zu den Alpen sowie über die Rheinebene bis zu den Vogesen sind möglich. Mit einer Länge von 160 km und einer Breite von bis zu 60 km ist der Schwarzwald ein Paradies für Wanderer. Mit einer Fläche von 11.100 km² ist der Schwarzwald das größte Mittelgebirge Deutschlands. Mit einer Höhe von 1.493 m ist der Feldberg die höchste Erhebung des Schwarzwaldes und bietet grandiose Aussichten. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, im Schwarzwald kann man das ganze Jahr über wandern.

Über 24.000 Kilometer markierte Wanderwege machen den Schwarzwald zu einem der schönsten Wandergebiete mit guten Wegen, Premiumwegen, Steigen und Mehrtagestouren. Zur Auswahl stehen Gipfeltouren, Wanderungen durch Schluchten, und zu beeindruckenden Wasserfällen oder gemütliche Spaziergänge um Seen. Wildsee, Mummelsee, Schluchsee und Titisee sind beliebte Seen und die Hochmoore beherbergen eine einzigartige Flora und Fauna. Wandern im Schwarzwald - das sind unzählige Möglichkeiten zum Erleben der beeindruckenden Natur und Landschaft der Region.

Der nördliche Schwarzwald beeindruckt mit moosigen Nadelwäldern, Seen, Kletterfelsen und wilden Wasserfällen. Im Mittleren Schwarzwald gibt es noch den ursprünglichen Schwarzwald, typische Schwarzwaldhöfe und Aussichtspunkte mit Panoramablick über die Rheinebene bis zu den Vogesen. Unzählige Wege und Pfade führen im Südlichen Schwarzwald durch verwunschene Wälder, romantische Schluchten, vorbei an klaren Bächen, Wasserfällen und Seen.  Also: Eintauchen in die faszinierende Welt des Schwarzwalds - hier gibt es viel zu entdecken!

Gebiete Schwarzwald

Startpunkte Schwarzwald

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Kniebis im Schwarzwald: Sankenbachwasserfälle und Stöckerkopf erkunden

Nördlicher Schwarzwald
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Schwarzwald
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Auf dem Kniebis, dem bis zu 971 Meter hohen Bergrücken im Schwarzwald, breitet sich der Blick über dichte Wälder und weite Wiesen aus. Das Dorf auf dem Berg liegt eingebettet zwischen Natur und Ruhe. Der Start der Wanderung zieht sofort in die frische Schwarzwaldluft hinein und weckt Vorfreude auf die kommenden Naturschönheiten.

Sankenbachwasserfälle: Naturgewalt in Stufen

Südwestlich von Baiersbronn stürzt der Sankenbach in mehreren Kaskaden mehr als 40 Meter in den Sankenbachkessel. Das Wasser spritzt über steile Felsen und erzeugt ein erfrischendes Nass, das im Sommer besonders verlockend wirkt. Der Hauptfall, gebildet vom Eck’schen Horizont des Unteren Buntsandsteins, bildet ein beeindruckendes Fotomotiv. Kinderfreundliche Wanderwege führen direkt an den Wasserfällen vorbei, sodass die ganze Familie die Kraft des Wassers erleben kann.

Sankenbachsee: Baden und Natur genießen

Unterhalb der Wasserfälle liegt der Sankenbachsee, ein ehemaliger Karsee, der vor rund 3.000 Jahren verlandet ist. Künstlich angestaut, kann das Wasser im vorderen Teil zum Baden genutzt werden, während der hintere Bereich unter Naturschutz steht. Das Plätschern des Wassers und die Ruhe des Sees laden zu Momenten der Entspannung ein.

Aufstieg zum Stöckerkopf mit Panoramablick

Die Wanderung führt weiter entlang des Sankenbachs, vorbei an einem Tiergehege mit Rotwild, bevor der Weg sanft aufwärts zum Stöckerkopf zieht. Von dort eröffnet sich ein weiter Blick ins Murgtal. Auf dem Rückweg über die Wasenhütte eröffnet sich ein herrliches Panorama über Freudenstadt. Der letzte Abschnitt ins Dorf verläuft fast eben und rundet die Wanderung perfekt ab.

moderat
458 hm
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17,0 km
Schwierigkeit
Routentyp
moderat
Rundtour
458 hm
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17,0 km
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Auf aussichtsreichen Pfaden über den Feldberg – Wanderung auf dem höchsten Berg des Schwarzwalds

Südlicher Schwarzwald
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Schwarzwald
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Der Feldberg ist mit 1.493 m über Normalnull der höchste Berg in Baden-Württemberg und ein faszinierendes Ziel für Wanderer, Naturliebhaber und Geologieinteressierte. Die Wege führen über aussichtsreiche Pfade, die Panoramen über den Hochschwarzwald eröffnen und gleichzeitig die einzigartige Natur- und Landschaftsgeschichte erlebbar machen.

Naturschutzgebiet Feldberg – Subalpine Flora

Ein Großteil des Feldberggebietes ist aufgrund seiner subalpinen Vegetation als Naturschutzgebiet ausgewiesen – das älteste und größte in Baden-Württemberg. Seit 1989 sorgt ein hauptamtlicher Naturschutzwart, der Feldberg-Ranger, für die Betreuung. Seit 2001 ist das Naturschutzzentrum Südschwarzwald im Haus der Natur für die Schutzgebietsbetreuung zuständig. Hier kann eine interaktive Dauerausstellung zur Natur- und Landschaftsgeschichte des Feldbergs besucht werden.

Geologie & Erdgeschichte

Das Grundgebirge des Feldbergs besteht aus Gneis, einem rund eine Milliarde Jahre alten Gestein. Im Laufe der Erdgeschichte wurde der Feldberg viermal gehoben und dreimal wieder abgetragen – das heutige Erscheinungsbild gilt als der „dritte Feldberg“.

Während der Würm-Eiszeit bedeckte ein etwa 1.000 km² großer Gletscher den Schwarzwald. Die glaziale Landschaft prägte den Feldberg nachhaltig:

Die Entstehung des Feldsees erfolgte durch die Ausbreitung des Feldberggletschers.

Anschließend bildete sich das Feldseemoor.

Der Gletscher schob eine Endmoräne bei Waldhof auf.

Danach zog sich der Gletscher zurück und hinterließ die charakteristische Gletscherlandschaft, die das heutige Bild des Feldbergs prägt.

Umfassendes Panorama – Blick vom Feldberg

Der Feldberg bietet eines der umfassendsten Panoramen in Deutschland, besonders im Winter bei Inversionswetterlage.

Westen: Blick über den Oberrheingraben bis zu den Vogesen – vom Elsässer Belchen/Ballon d’Alsace bis zum Donon und Odilienberg, gelegentlich bis zum südlichen Pfälzerwald („Vosges du Nord“).

Norden: Sicht auf die Hornisgrinde und die gesamte Kette der Schwäbischen Alb, insbesondere den Lemberg, rechts davon die Hegauvulkane.

Süden: Die Alpen entfalten sich majestätisch – von der Alpspitze und Zugspitze über die Allgäuer Alpen, das Lechquellengebirge, die Verwallgruppe und Silvretta, bis in die Westalpen mit Alpstein/Säntis, den Bergen um den Walensee, Glarner Alpen, Urner Alpen, Berner Alpen, Grand Combin, Mont Blanc und bis zu den Freiburger Voralpen. Vor den Westalpen erstreckt sich der Schweizer Jura, mit dem Chasseral als höchstem Punkt.

Dieses Panorama reicht somit von Italien bis nach Südwestdeutschland und von Österreich bis nach Frankreich, ein einzigartiger Rundblick, der den Feldberg zu einem Höhepunkt jeder Schwarzwaldwanderung macht.

Fazit

Eine Wanderung auf dem Feldberg verbindet Panorama, Naturerlebnis und geologische Geschichte. Die Aussicht vom höchsten Punkt des Schwarzwalds, die subalpine Flora und die Spuren der Eiszeit machen jeden Schritt zu einem Erlebnis voller Landschaftsgeschichten und Naturwunder.

schwer
666 hm
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18,1 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Rundtour
666 hm
666 hm
18,1 km
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Schluchtensteig Schwarzwald – wandern auf 119 km Natur pur

Südlicher Schwarzwald
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Schwarzwald
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Der Schluchtensteig Schwarzwald führt auf 119 Kilometern quer durch den Naturpark Südschwarzwald. Die Route verläuft vorbei an tosenden Wasserfällen, auf Aussichtskanzeln, durch dramatische Schluchten und imposante Tallandschaften.

Die Wanderung ist ein Abenteuer für trittsichere Genießer. Über Felswege, gesicherte Steige, urwaldähnliche Schluchtwälder und Höhen mit Alpenblick wechseln sich naturnahe Pfade, stille Forstwege und aussichtsreiche Wiesen ab. Über 6000 Höhenmeter in sechs Etappen fordern Ausdauer, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Hauptroute

Die Route verbindet die schönsten Schluchten im Südschwarzwald und bietet immer wieder neue Überraschungen: dramatische Wasserfälle, idyllische Wiesen, Hochmoore, dichte Wälder und Panoramen mit Fernblick. Die abwechslungsreiche Mischung aus spannenden Kletterpassagen und ruhigen Höhenwanderungen macht den Schluchtensteig einzigartig.

Der Schluchtensteig Schwarzwald ist ein 119 km langer Fernwanderweg durch den Naturpark Südschwarzwald. Die Route verbindet spektakuläre Schluchten, tosende Wasserfälle, urwaldähnliche Schluchtwälder und eindrucksvolle Tallandschaften. Über 6000 Höhenmeter in sechs Etappen fordern Kondition und Trittsicherheit. Die Wanderung bietet spannende Kletterpassagen, stille Forstwege und aussichtsreiche Wiesen mit Alpenblick. 

Zu den Highlights zählen die Wutachflühen, die Wutschschlucht, die Schleifenbachschlucht, die Lotenbachklamm, der Schluchsee, der Dom von St. Blasien sowie die romantische Hohwehraschlucht. Der Steig verläuft von Stühlingen über Blumberg, Schluchsee, St. Blasien und Todtmoos bis nach Wehr. Unterwegs wechseln sich schmale Felssteige mit ruhigen Höhenwegen ab. Die Tour ist ein echtes Abenteuer für erfahrene Wanderer und Genießer, die den Schwarzwald in seiner wildesten und ursprünglichsten Form erleben möchten.

Etappenübersicht

Etappe 1: Stühlingen – Blumberg

Schwierigkeit: Schwer

Distanz: 18,89 km

Dauer: 5:30 h
Ein kleiner Wasserfall mitten im grünen Wald begleitet den Bach im Vordergrund.

→ Hier gehts zur ersten Etappe

Etappe 2: Blumberg – Schattenmühle

Schwierigkeit: Mittel

Distanz: 20,34 km

Dauer: 6:30 h
Der Weg führt durch abwechslungsreiche Wälder und Wiesenpfade, immer wieder mit Blicken auf die umliegenden Schluchten.

→ Hier gehts zur zweiten Etappe

Etappe 3: Schattenmühle – Schluchsee-Fischbach

Schwierigkeit: Schwer

Distanz: 18,24 km

Dauer: 6:00 h
Blicke auf den Schluchsee und dichte Waldlandschaften begleiten die Wanderung.

→ Hier gehts zur dritten Etappe

Etappe 4: Schluchsee-Fischbach – St. Blasien

Schwierigkeit: Mittel

Distanz: 19,96 km

Dauer: 6:30 h
Lichtungen mit Bänken laden zu Pausen ein, während die bewaldete Landschaft unter dem weiten Himmel Ruhe schenkt.

→ Hier gehts zur vierten Etappe

Etappe 5: St. Blasien – Todtmoos

Schwierigkeit: Schwer

Distanz: 19,23 km

Dauer: 6:00 h
Traditionelle Schwarzwaldhäuser und grüne Landschaften prägen die Strecke.

→ Hier gehts zur fünften Etappe

Etappe 6: Todtmoos – Wehr

Schwierigkeit: Schwer

Distanz: 23,17 km

Dauer: 8:00 h
Die längste Etappe fordert Ausdauer und belohnt mit spektakulären Fernblicken und Schluchtenpanoramen.

→ Hier gehts zur letzten Etappe

schwer
3.468 hm
3.570 hm
119,4 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Strecke
3.468 hm
3.570 hm
119,4 km
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Mark-Twain-Allerheiligen-Rundweg mit Sagenpfad - Ottenhöfen im Schwarzwald

Nördlicher Schwarzwald
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Schwarzwald
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Auf dem Mark-Twain-Allerheiligen-Rundweg wandert man auf den Spuren des berühmten amerikanischen Schriftstellers Mark Twain, dem Verfasser der Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Im Sommer 1878 bereiste Twain Europa und legte dabei auch den Weg von Ottenhöfen nach Allerheiligen zurück – heute ein faszinierender Wanderpfad durch den Schwarzwald.

Höhepunkte des Rundwegs

Klosterruine Allerheiligen: Historische Gemäuer voller Geschichten und mystischer Atmosphäre.

Allerheiligen Wasserfälle: Tobende Kaskaden inmitten der Schwarzwaldnatur.

Aussichtspunkte Knappeneck, Sohlberg und Simmersbacher Kopf: Weite Panoramen über das Achertal, Renchtal und die Höhenzüge des Nordschwarzwalds.

Der Rundweg verbindet das idyllische Mühlendorf Ottenhöfen mit der Klosterruine, führt durch stille Täler, über sonnige Höhen und schattige Waldpfade und bietet dabei ein einmaliges Zusammenspiel aus Natur, Geschichte und literarischem Erbe. Wanderer erleben so die Schwarzwaldwanderung Mark-Twain-Allerheiligen als lebendige Verbindung von Kultur, Legende und Natur.

schwer
748 hm
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19,2 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Rundtour
748 hm
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19,2 km
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Rundwanderung von Kniebis zum Ellbachsee

Nördlicher Schwarzwald
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Schwarzwald
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Ab dem Parkplatz Kohlwald startet eine kleine, aber aussichtsreiche Rundwanderung zum Ellbachseeblick. Auf bequemen Waldwegen führt der Weg hinunter zum Ellbachsee und auf einem schmalen Pfad zurück zum Ausgangspunkt.

Der Kniebis und seine Umgebung

Der Kniebis ist ein bis zu 971 Meter hoher, langgezogener Bergrücken im Schwarzwald. Im südlichen Teil liegt das gleichnamige Dorf, Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen und Naturerlebnisse. Der Ellbachsee, ein klarer Karsee im nördlichen Schwarzwald, liegt rund 1,3 km nördlich von Kniebis und etwa 5,5 km südwestlich von Mitteltal.

Panoramablick vom Ellbachseeblick

Vom Aussichtspunkt eröffnet sich ein herrlicher Panoramablick hinunter zum malerischen Ellbachsee, nach Baiersbronn-Mitteltal und zur Hornisgrinde, dem mit 1.164 m ü. NN höchsten Berg im Nordschwarzwald. Die neue, barrierefreie Aussichtsplattform lädt zum Verweilen ein und ist ideal für Kinderwagen oder Rollstuhl. Daneben führen schmalere Fußwege für alle, die lieber etwas abseits unterwegs sein möchten.

Wegbeschreibung und Zugänglichkeit

Vom Besucherzentrum Kniebis sind es nur rund 1,5 km bis zum Ellbachseeblick. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert, teils bequem auf breiten Waldwegen, teils auf kleinen Pfaden für Wanderer, die Natur pur erleben möchten. Die Runde ist somit perfekt für eine kurze, entspannte Wanderung mit beeindruckenden Ausblicken.

leicht
168 hm
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4,5 km
Schwierigkeit
Routentyp
leicht
Rundtour
168 hm
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4,5 km
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Felsenweg Ottenhöfen – Wanderung durch Felsen, Aussichten und Schwarzwaldpanoramen

Nördlicher Schwarzwald
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Schwarzwald
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Der Felsenweg Ottenhöfen verbindet als abwechslungsreicher Rundwanderweg zahlreiche, geologisch interessante Felsgruppen und Schrofen im Westen von Ottenhöfen im Schwarzwald. Die Tour verläuft grenzüberschreitend durch die Gemarkungen von Ottenhöfen, Furschenbach, Waldulm und Kappelrodeck. Startpunkt ist idyllisch im Kurgarten von Ottenhöfen; der Weg ist mit grauen Schildern sowie gelber und blauer Raute markiert. Empfehlenswert ist der Einstieg Richtung Süden über den Blustenweg am Blustenhof mit erstem Getränkebrunnen. Nach dem Aufstieg zum berühmten Sesselfelsen eröffnet sich ein weiter Panoramablick über das Achertal bis hin zu Hornisgrinde und Schliffkopf

Die Route führt weiter zu Breitfelsen, Spitzfelsen, Rappenschrofen und dem Simmersbacher Kreuz – Höhepunkte für Naturfreunde. Über Pfennigfelsen, den mystischen Hexentanzplatz und Palmfelsen mit Blick bis zu den Vogesen gelangt man zu weiteren Aussichten im Waldulmer Tal und bei Kappelrodeck. Sitzgruppen an den schönsten Punkten laden zur Pause ein. Nach 4–5 Stunden endet die Tour zurück im Kurgarten – eine besondere Wanderung voller Schwarzwald-Atmosphäre, Panorama und Abenteuer.

schwer
592 hm
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15,4 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Rundtour
592 hm
592 hm
15,4 km