Wandern am Montaña Colorada auf Lanzarote | © Sunhikes Wandern im Teide Nationalpark auf Teneriffa | © Sunhikes Wanderungen auf Fuerteventura | © Sunhikes

Die besten Wanderrouten in Spanien und den Kanarischen Inseln - Seite 20

Bereit, die besten Wanderrouten in Spanien zu entdecken? Sunhikes bietet Wander- und Trekkingrouten mit Beschreibungen und ausgewählten Karten. 

Wenn nichts Passendes dabei ist, dann benutze unseren Routenplaner und erstelle Deine eigene Route. Mit unserem Routenplaner kannst Du individuell planen. Du kannst sehen, ob offizielle Wanderwege Teil Deiner Route sind oder in der Nähe liegen.

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Rundwanderung um das Barranco de Afur: Über den Mirador Pico del Inglés Im Anaga-Gebirge

Landschaftspark Anaga
,
Teneriffa
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Man befindet sich in Afur, dort, wo sich das Tal eng zwischen Felsen und steilen Hängen öffnet. Feuchte Luft liegt über dem Dorf, und die Entscheidung ist klar: Heute führt die Afur Wanderung nicht hinab durch die bekannte Schlucht zur Playa de Tamadite, sondern hinauf in die Höhen des Naturparks Anaga. Dieses Gebiet zählt zu den artenreichsten Europas und wurde nicht ohne Grund zum Biosphärenreservat erklärt.

Aufstieg zum Mirador Pico del Inglés

Der Weg steigt stetig an. Schmale, wenig begangene Pfade winden sich durch üppige Vegetation. Das Gefälle ist anspruchsvoll, der Untergrund stellenweise rutschig. Gras und Brombeersträucher überwuchern den Pfad, während sich immer wieder neue Blicke in das zerklüftete Afur-Tal öffnen. Mit zunehmender Höhe wird es stiller. Am Mirador Pico del Inglés, einem der höchsten Punkte im Anaga-Gebirge, entfaltet sich schließlich die Geschichte der Insel: alte Reitwege, einstige Handelsrouten und verstreute Weiler mit traditioneller kanarischer Architektur.

Anspruchsvolle Wege und alpine Passagen

Nun beginnt der technisch schwierigste Teil dieser anspruchsvollen Wanderung auf Teneriffa. Die Route ist nicht markiert, das Gelände wird steiler. Dichte Vegetation, schmale Passagen und enge Schluchten erfordern Konzentration und Orientierungssinn. Besonders im Bereich des Roque del Agua ist Vorsicht geboten, da Steinschlag möglich ist. Ein kurzer Abschnitt verläuft über eine Straße, bevor der Weg wieder in die Wildnis eintaucht. Diese Höhenwanderung auf Teneriffa ist nicht für den Winter geeignet und richtet sich an erfahrene Wanderer.

Landschaftliche Vielfalt im Afur-Tal

Am Ende führt der Weg zurück nach Afur. Zurück bleiben Bilder von Felsen, Schluchten, Bergen und dichter Vegetation. Diese Wanderung im Anaga-Gebirge wirkt nach – ruhig, intensiv und tief verbunden mit der wilden Landschaft des Nordostens von Teneriffa.

schwer
832 hm
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11,7 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Rundtour
832 hm
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11,7 km
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Vom „Matterhorn Teneriffas“ zur einsamen Playa de Tamadite - Wandern im Anaga-Gebirge

Landschaftspark Anaga
,
Teneriffa
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Hoch oben im kleinen Bergdorf Taborno beginnt diese eindrucksvolle Wanderung auf Teneriffa. Über allem thront der Roque Taborno, das sogenannte Matterhorn von Teneriffa, markant und still. Mit jedem Schritt hinaus aus dem kleinen Gebirgsdorf öffnet sich der Blick, und man spürt, dass diese Wanderung auf Teneriffa mehr ist als ein Weg von A nach B.

Rundwanderung mit Tiefblicken und Gratpfaden

Man folgt dem Pfad in weitem Bogen über den Grat. Der Wind trägt den Duft der Macchia, unter den Füßen wechselt der Untergrund von festem Fels zu losem Geröll. Über den Weiler El Frontón steigt man stetig hinab nach Afur. Die Schlucht wirkt wie ein Tor zu einer anderen Welt – abgeschieden, rau, zeitlos.

Abstieg zur Playa de Tamadite

Hinter Afur führt der Weg weiter abwärts, bis man schließlich die Playa de Tamadite erreicht. Der Naturstrand liegt einsam zwischen hohen Felswänden. Man hört nur das Meer, sieht dunklen Sand und spürt das Salz auf der Haut. Hier wird klar, warum diese Rundwanderung Playa de Tamadite so besonders ist.

Der spektakuläre Rückweg nach Taborno

Der Rückweg verlangt alles. Hoch über dem Barranco de Tamadite steigt man auf schmalen Pfaden die Steilwände hinauf. Absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gute Kondition sind Pflicht. Der felsige, extrem steile Pfad ist ausgesetzt, stellenweise fast leichte Kletterei (I). Man geht langsam, konzentriert, und wird belohnt: mit grandiosen Ausblicken und dem Gefühl echter Freiheit.

Ein Weg für Abenteurer

Diese anspruchsvolle Wanderung auf Teneriffa ist kein Spaziergang. Sie ist ein Erlebnis für Abenteurer, die Nähe zum Fels lieben. Wer sich vorbereiten will, nutzt den Sunhikes 3D Routenplaner, um die Strecke vorab zu erleben – und kehrt später mit Bildern im Kopf zurück, die bleiben.

schwer
699 hm
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9,4 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Rundtour
699 hm
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9,4 km
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Rundwanderung ab dem Mirador de Tasartico: Wildes Gran Canaria - Montana del Viso bei La Aldea de San Nicolás

Tasarte
,
Gran Canaria
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Diese mittelschwere Rundwanderung auf Gran Canaria erstreckt sich über etwa 16,5 Kilometer und beginnt an der Kreuzung Degollada de la Aldea beim Mirador de Tasartico. Der Weg führt entlang des Barranco de Tocodomán hinauf zum Kamm der Montaña del Viso.

Für die rund 900 Höhenmeter im Auf- und Abstieg ist eine gute Grundkondition empfehlenswert. Einige Passagen im Aufstieg verlangen zudem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, da der Pfad teilweise schmal und exponiert ist.

Atemberaubende Ausblicke & Naturerlebnis

Die Mühe wird mit spektakulären Panoramen belohnt. Immer wieder öffnen sich atemberaubende Ausblicke auf die Landschaft Gran Canarias, die zum Innehalten einladen. Besonders der Abschnitt über den Barranco del Pino Gordo bietet fantastische Weitblicke über unberührte Barrancos, grüne Täler und die Küste.

Es empfiehlt sich, ausreichend Zeit für Pausen einzuplanen, um diese herrlichen Panoramablicke bewusst zu genießen. So wird die Wanderung nicht nur zu einer körperlichen Herausforderung, sondern auch zu einem intensiven Naturerlebnis.

schwer
899 hm
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16,5 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Rundtour
899 hm
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16,5 km
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GR TF 131.1 - Degollada de Guajara – Parador de Las Cañadas del Teide

Teide Nationalpark
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Teneriffa
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Der GR 131.1, Nebenstrecke des Fernwanderwegs, beginnt an der La Degollada de Guajara und führt durch einzigartige Vulkanlandschaften bis zum Parador de las Cañadas del Teide. Auf der Höhe der Etappen 3 und 4 weicht der Weg vom Hauptweg ab und öffnet ein Panorama voller Kontraste: dunkle Lavafelder, hell leuchtende Felsen und seltene Vegetation wechseln sich ab. Jeder Schritt lässt die Magie der Landschaft spürbar werden, während man sich langsam dem imposanten Parador de las Cañadas nähert. Diese Route verbindet die Ruhe der Berge mit dem spektakulären Blick auf Teneriffas Herzstück – den Teide – und ist ein Muss für alle Wanderer, die Natur, Vulkanlandschaften und eindrucksvolle Panoramen lieben.

leicht
21 hm
65 hm
3,6 km
Schwierigkeit
Routentyp
leicht
Strecke
21 hm
65 hm
3,6 km
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Mit der Teide-Seilbahn zum Pico Viejo: Wanderung von La Rambleta zu Kraterrand

Teide Nationalpark
,
Teneriffa
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Der Weg zum Pico Viejo ist anspruchsvoll: steile Lavafelder, lose Felsen und rutschige Abstiege fordern Trittsicherheit und Kondition. Jeder Schritt über die groben Lavapassagen wird jedoch belohnt. Vom Mirador de Pico Viejo und entlang des Kraterpfads eröffnen sich spektakuläre Ausblicke auf den Teide, den gewaltigen Krater des Pico Viejo und – bei klarer Sicht – auf die Schwesterinseln La Gomera und La Palma. Der Aufstieg mag mühsam sein, doch die surrealen Landschaften, die schillernden Kraterfarben und die Weite der Teide-Caldera entschädigen für jede Anstrengung und machen diese Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis im Herzen Teneriffas.

moderat
518 hm
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6,2 km
Schwierigkeit
Routentyp
moderat
Hin- und Zurück
518 hm
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6,2 km
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Leichte Wanderung durch den gomerischen Lorbeerwald mit Blick auf den Roque de Agando

Nationalpark Garajonay
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La Gomera
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Der gomerische Lorbeerwald umgibt den Weg mit gedämpftem Licht und kühler Feuchtigkeit. Blätter filtern die Sonne, der Boden wirkt weich unter den Schritten. Diese Wanderung auf La Gomera führt durch uralte Waldlandschaften und öffnet sich immer wieder zu eindrucksvollen Ausblicken in tiefe Schluchten, auf den markanten Roque de Agando und – bei klarer Sicht – bis nach Teneriffa mit dem hoch aufragenden Teide.

Die 5,3 Kilometer lange Wanderstrecke verläuft abwechslungsreich und bleibt dennoch angenehm zu gehen. Insgesamt werden etwa 315 Höhenmeter überwunden, verteilt auf sanfte An- und Abstiege, die sich mehrfach abwechseln. Der Weg fordert Aufmerksamkeit, aber keine besondere Kondition. Mit einer Gehzeit von rund eineinhalb Stunden entsteht ein ruhiger Rhythmus, der Raum für Beobachtung und kurze Pausen lässt.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz Pajaritos. Dank der nahezu flächendeckenden Beschilderung ist die Orientierung einfach. Die Route eignet sich ideal als leichte Wanderung auf La Gomera und ist auch für Familien mit Kindern gut geeignet – eine stille Verbindung aus Wald, Weite und Bewegung.

leicht
141 hm
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5,4 km
Schwierigkeit
Routentyp
leicht
Rundtour
141 hm
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5,4 km
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Wanderung über El Cedro nach Hermigua: Naturpfade & Ausblicke auf La Gomera

Nationalpark Garajonay
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La Gomera
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Vom Parkplatz Alto del Contadero aus gelangt man direkt in den tiefgrünen Urwald La Gomeras, der von urigen Gagelbäumen, Lorbeer und hoher Baumheide gesäumt ist. Das leise Plätschern kleiner Bäche begleitet dabei jeden einzelnen Schritt, während goldene Lichtkegel sanft durch das dichte Blätterdach tanzen.

Steiler Abstieg und El Chorro

Hinter dem Weiler El Cedro verwandelt sich der Weg in einen steilen Abstieg. Zahlreiche Trittstufen geben Halt, und der Blick fällt auf El Chorro, den höchsten Wasserfall der Insel, der je nach Füllstand mal rauschend, mal nur als schmale Linie erscheint.

Embalse de los Tiles und Roques de San Pedro

Der Pfad wechselt hinter der Staumauer des Embalse de los Tiles mehrmals die Uferseite, überquert Brücken und führt an den markanten Roques de San Pedro vorbei. Bei einer scharfen Rechtskurve verlässt der PR LG 3 die Straße und erreicht das Convento de Santo Domingo de Guzmán, ein spirituelles Ziel.

Abstieg nach Hermigua

Die Route endet in Hermigua. Auf 9,5 Kilometern Abstieg werden über 1.100 Höhenmeter überwunden. Trotz der Richtung bergab empfiehlt sich ausreichend Flüssigkeit und ein kleiner Snack. Die reine Laufzeit beträgt rund vier Stunden, doch Natur, Wasserfälle und Ausblicke machen jede Minute lohnenswert.

moderat
16 hm
1.138 hm
9,2 km
Schwierigkeit
Routentyp
moderat
Strecke
16 hm
1.138 hm
9,2 km
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Strandwanderung von Bolonia zu den Baños de Claudia – Naturparadies Costa de la Luz

Parque Natural del Estrecho
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Andalusien
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Kurz, abwechslungsreich, eindrucksvoll

Eine kurze, aber abwechslungsreiche Wanderung entlang der andalusischen Costa de la Luz. Startpunkt ist in der Bucht von Bolonia bei El Lentiscal im Naturpark del Estrecho. Die Route führt direkt an der Küste entlang zu den faszinierenden natürlichen Meerwasserpools, den Baños de Claudia (Piscinas Naturales de Bolonia). Der Weg ist leicht begehbar, ideal für alle, die Natur, Küstenlandschaften und versteckte Strände entdecken möchten. Unterwegs eröffnen sich atemberaubende Ausblicke auf die Düne von Bolonia, historische Bunker, dichte Pinienwälder und bizarr geformte Felsen, die von Wind und Brandung modelliert wurden.

leicht
21 hm
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7,2 km
Schwierigkeit
Routentyp
leicht
Hin- und Zurück
21 hm
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7,2 km
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Große Rundwanderung Narices del Teide im Teide-Nationalpark

Teide Nationalpark
,
Teneriffa
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Der Weg führt durch die Lavafelder der Vulkanausbrüche von 1798, eine Landschaft, die bis heute von dieser gewaltigen Naturgewalt geprägt ist. Über drei Monate hinweg dauerten die Vulkanausbrüche, in deren Verlauf die Krater der Montaña Chahorra entstanden – besser bekannt als die Narices del Teide.

Der Ausbruch der Montaña Chahorra, auch als Pico Viejo bezeichnet, markiert den letzten Ausbruch des Teide. Während der monatelangen Eruptionen ergossen sich zahlreiche Lavaströme in die umliegende Ebene und formten jene raue Vulkanlandschaft, die den Weg heute begleitet.

Unterwegs werden die mächtigen Krater der Narices del Teide passiert – die charakteristischen „Nasenlöcher des Teide“, dunkel, weit geöffnet und von vulkanischer Geschichte durchzogen. Teile der Route verlaufen durch ausgedehnte Lapillifelder, deren loser, rutschiger Untergrund das Vorankommen erschwert und volle Aufmerksamkeit erfordert.

Gerade diese Passagen verleihen der Wanderung ihren ursprünglichen Charakter und machen die Kraft des Vulkanismus unmittelbar spürbar.

schwer
717 hm
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17,0 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Rundtour
717 hm
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17,0 km
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Carrizal Alto bis Aussicht auf Los Gigantes: Teno Wanderung Abache Steig

Teno-Gebirge
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Teneriffa
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Die Wanderung vom Abache Steig bis zur Aussicht auf Los Gigantes ist ein unvergessliches Erlebnis. Die schwere Strecke mit rund 650 Höhenmetern erfordert Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, doch die spektakuläre Landschaft belohnt jede Anstrengung.

Naturpark Teno: Vulkanische Schluchten

Die Route führt durch den Naturpark Teno im Nordwesten Teneriffas, Gemeinde Buenavista del Norte, nahe Los Carrizales. Das alte Vulkanmassiv ist geprägt von tiefen V-förmigen Schluchten, steilen Klippen wie Los Gigantes und markanten Felsen wie Roque Blanco oder Roques de Los Carrizales.

Kontraste der Landschaft

Zwischen Basaltdämmen, Pyroklasten und alten Lavaströmen wechseln scharfe Grate und Pitons mit grünen Tälern wie El Palmar oder Erjos. Die höchsten Punkte der Region sind La Cruz de Gala (1.300 m) und Pico de Baracán (1.002 m).

Endemische Flora

Der Pfad führt durch Buschwerk mit Aeonium, Tabaiba majorera, Cañahija, Cardones, Piteras, Disteln oder Lechuguilla de Teno. In feuchteren Felsen wachsen Guanche-Trauben (Monantes laxiflora), begleitet von Moosen und Flechten wie Orchilla.

Abgeschiedene Pfade

Die Wanderung verläuft auf nicht ausgeschilderten Wegen, alten Pfaden und überwucherten Abschnitten. Sie erfordert Aufmerksamkeit, bietet aber ein intensives Gefühl von Wildnis und Abgeschiedenheit. Die Strecke beträgt 3,1 km mit 571 m Auf- und Abstieg. Wer frühzeitig umkehrt, kann die Wanderung auch leichter genießen.

schwer
644 hm
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6,3 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Hin- und Zurück
644 hm
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6,3 km
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Naturpfad El Bastón – GR 131: Wandern über das Rückgrat La Palmas

GR 131 El Bastón
,
La Palma
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Man steht am Meer in Puerto de Tazacorte, spürt die salzige Luft und ahnt noch nicht, dass dieser Weg einen vom Ozean bis in den Himmel führen wird. Der Naturpfad El Bastón, auch bekannt als GR 131 auf La Palma, zählt zu den anspruchsvollsten und zugleich eindrucksvollsten Wanderwegen der Kanarischen Inseln

Vom Atlantik in die Höhe der Caldera 

Schritt für Schritt steigt man auf, verlässt die Küste und taucht ein in die wilde Seele der Insel. Der Pfad verbindet Vulkanroute und Kammroute, durchquert den Nationalpark Caldera de Taburiente und erreicht mit dem Roque de los Muchachos (2.426 m) den höchsten Punkt La Palmas. Oben öffnet sich der Blick weit über das Aridane-Tal bis nach Santa Cruz de La Palma – ein Moment stiller Ehrfurcht. 

Zwischen Kiefern, Kratern und Wolken 

Der Weg folgt dem Rand der Caldera, senkt sich zur Berghütte El Pilar und führt durch wechselnde Ökosysteme: karges Buschland, duftende Kiefernwälder, schroffe Bergrücken. Entlang der Ruta de los Volcanes passiert man Krater wie Hoyo Negro, Duraznero und Montaña de Fuego. Man umrundet den Vulkan San Antonio, spürt die rohe Kraft der Erde unter den Füßen. 

Ankunft am Licht der Küste 

Am Leuchtturm Faro de Fuencaliente verändert sich alles. Schwarze Lava trifft auf Salinen, Strände und das offene Meer. Bei klarem Wetter zeichnen sich Teneriffa und El Hierro am Horizont ab – ferne Versprechen im Dunst. 

Wandern mit Geschichte und Tiefe 

Der Naturpfad El Bastón folgt alten Wegen der Inselbewohner, einst genutzt, um Gemeinden zu verbinden. Heute ist er eine epische Wanderung auf La Palma, ein Übergang von Küste zu Gipfel, von Geschichte zu Gegenwart. Man geht nicht nur durch Landschaften – man geht durch Zeit.

schwer
3.819 hm
3.835 hm
65,8 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Strecke
3.819 hm
3.835 hm
65,8 km
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El Bastón GR 131 – Etappe 1: Vom Meer zu den Gipfeln von La Palma

GR 131 El Bastón
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La Palma
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In Puerto de Tazacorte, wo die Brandung an schwarze Felsen schlägt, beginnt der GR 131 – Naturpfad El Bastón, der vom Atlantik hinauf zum Roque de los Muchachos (2.426 m) im Nationalpark Caldera de Taburiente führt. Der Weg schlängelt sich durch landwirtschaftliche Terrassen, Bananen-, Wein- und Avocadofelder, vorbei an Aussichtspunkten wie La Punta und Mirador del Mite, mit spektakulären Blicken auf das Aridane-Tal, die Lavaströme des Tajogaite und die Küstenklippen.

Mit zunehmender Höhe geht die Landschaft in Kiefernwald über, Basaltblöcke prägen den Pfad, die Luft wird trockener und die Sonne intensiver. Ab 1.800 m tauchen Pflanzen der Hochgebirgsvegetation wie Tajinaste oder Bencomia exstipulata auf. Bei den Pinos Gachos auf 2.100 m liegt die Insel zu Füßen: Caldera, Roque Idafe, Pico Bejenado und frische Lavaströme entfalten ihre ganze geologische Vielfalt.

Die Route führt weiter entlang der Ruta de los Volcanes, um Krater wie Hoyo Negro oder San Antonio, und endet am Leuchtturm Faro de Fuencaliente, wo schwarze Lava auf Meer und Salinen trifft. Der GR 131 verbindet Küste, Gipfel, Geschichte und Natur – eine epische Wanderung über La Palmas Rückgrat.

schwer
2.732 hm
345 hm
16,9 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Strecke
2.732 hm
345 hm
16,9 km
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El Bastón GR 131 – Etappe 2: Ruta de la Crestería: Roque de Los Muchachos – Refugio El Pilar

GR 131 El Bastón
,
La Palma
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Der Fernwanderweg GR-131 auf La Palma führt entlang der Ruta de la Crestería und der Kammroute der Caldera de Taburiente – ein spektakuläres Erlebnis über Gipfel, Schluchten und Vulkanlandschaften. Die Wanderung beginnt am Roque de los Muchachos (2.426 m), dem höchsten Punkt der Insel, wo sich ein grandioses Panorama auf den Nationalpark und die steilen Caldera-Abbruchkanten eröffnet. Über schmale Pfade und steile Anstiege führt der Weg vorbei an den Observatorien, die wie Wächter des Himmels wirken, und entlang des Kammrückens mit Blick auf die geologische Vielfalt der Insel.

Bald erreicht man die Fuente Nueva (2.366 m) mit trigonometrischer Station und beeindruckendem Blick in den gewaltigen Kessel der Caldera, seit 1954 Nationalpark und Biosphärenreservat. Die Vegetation ist hier widerstandsfähig, geprägt von der farbigen Tajinaste (Echium wildpretii) und niedrigen Sträuchern. Weiter entlang des Kammwegs eröffnen sich Ausblicke auf die Schluchten Barranco de Gallegos und Barranco del Diablo. Am Pico de la Cruz (2.351 m) und am astronomischen Aussichtspunkt Pico Cruz Sur wandert man oft über einem Wolkenmeer, während im Osten bei klarer Sicht der Teide auf Teneriffa sichtbar wird.

Die klassische Route endet bei der Ermita Virgen del Pino nahe El Paso, kann aber über die Cumbre Nueva auf die Vulkanroute verlängert werden. Aus der Verbindung von Gebirgskamm- und Vulkanroute entsteht der El Bastón genannte GR-131, benannt nach der Form eines Wanderstocks auf der Karte. Die Route lässt sich in mehreren Etappen zurücklegen, wobei jede Passage sowohl körperlich herausfordernd als auch landschaftlich unvergesslich ist – von schroffen Felsen über imposante Kiefernwälder bis hin zu den schillernden Farben der Hochgebirgsvegetation.

schwer
707 hm
1.655 hm
26,1 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Strecke
707 hm
1.655 hm
26,1 km
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El Bastón GR 131 – Etappe 3: Die Route der Vulkane vom Refugio El Pilar zum Leuchtturm von Fuencaliente

GR 131 El Bastón
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La Palma
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Die Cumbre Vieja im Süden von La Palma bildet den geologisch jüngsten Teil der Insel und ist geprägt von einer Kette zahlreicher Vulkankegel, Krater und Lavafelder. Als Fortsetzung der älteren Cumbre Nueva teilt sie La Palma in zwei klimatisch gegensätzliche Regionen: Während der Westen mit Orten wie Los Llanos und El Paso überwiegend trocken und sonnig ist, sorgt auf der Ostseite um Santa Cruz der Passatwind für ein feuchteres Klima. Die eindrucksvolle Vulkanlandschaft aus Schlackenkegeln, Lapilli-Feldern und Pinienwäldern steht als Naturpark Cumbre Vieja unter Schutz.

Besonders bekannt ist die Ruta de los Volcanes, die mit weiten Panoramablicken über junge und historische Vulkane zu den spektakulärsten Wanderwegen der Kanaren zählt. Markante Vulkane wie Hoyo Negro, Nambroque, Duraznero, die Deseadas, der rötlich schimmernde Vulkan Martín sowie der jüngste Vulkan Tajogaite zeugen von der bis heute spürbaren vulkanischen Kraft der Insel. Ausgangspunkte für Wanderungen sind unter anderem Refugio El Pilar, Fuente de los Roques und Fuencaliente.

Auf der letzten Etappe des El Bastón GR 131 durchquert man diese Landschaft wie ein lebendiges Geschichtsbuch aus Lava und Asche. Vom Start am Refugio El Pilar führt der Weg durch Kiefernwald, vorbei am Hoyo Negro, über Lavafelder und Kraterlandschaften bis zu den Gipfeln der Deseadas. Der Abstieg leitet schließlich von den Vulkanen zur Küste, vorbei an San Antonio und Teneguía, bis zum Leuchtturm von Fuencaliente – ein eindrucksvoller Übergang vom Feuer der Erde zurück zum Atlantik.

schwer
648 hm
2.073 hm
22,8 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Strecke
648 hm
2.073 hm
22,8 km
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Monte El Canal & Los Tilos – zum Mirador Espigón Atravesado

Naturpark Las Nieves
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La Palma
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Die Wanderung von Monte El Canal durch Los Tilos zum Mirador Espigón Atravesado zählt zu den schönsten leichten Touren im Nordosten von La Palma. Der Weg beginnt auf einer gesperrten Forststraße, führt durch einen Tunnel direkt in den dichten Lorbeerwald und verläuft meist schattig sanft bergauf. Nach etwa 2,5 Kilometern erreicht man den Aussichtspunkt auf rund 600 Metern Höhe mit eindrucksvollem Blick in den Barranco del Agua. Optional lohnt ein Abstecher zum Wasserfall bei Los Tilos.

leicht
279 hm
279 hm
5,1 km
Schwierigkeit
Routentyp
leicht
Hin- und Zurück
279 hm
279 hm
5,1 km
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Wanderung Camino de Gordian: Von der Ermita de la Virgen del Pino zur Cumbrecita

Nationalpark Caldera de Taburiente
,
La Palma
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Die Wanderung von der Ermita de la Virgen del Pino zur Cumbrecita – auch bekannt als Camino de Gordian – führt durch abwechslungsreiche Landschaften am Rand des Riachuelo-Tals und vorbei am Pico Corralejo. Der Weg beginnt im lichten Kiefernwald auf dem PR LP 1 und verläuft zunächst sanft bergauf, später in stetigem Auf und Ab entlang des Berghangs. Unterwegs passiert man mehrere in den Fels geschlagene Galerías, darunter die Galería Unica, sowie markante Barrancos wie den Barranco de Juan Caitana. 

Schmale, teils steile Pfade wechseln sich mit breiteren Forstwegen ab. Serpentinen führen schließlich hinauf zu aussichtsreichen Punkten mit Blick auf die Cumbre Nueva, das Riachuelo-Tal und später auf Cumbrecita, Pico Bejenado und die Caldera de Taburiente. Am Ziel angekommen, bietet sich ein eindrucksvolles Panorama; der Rückweg erfolgt zu Fuß oder bequem per Taxi.

moderat
568 hm
177 hm
7,0 km
Schwierigkeit
Routentyp
moderat
Strecke
568 hm
177 hm
7,0 km
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Wanderung auf den Gipfel des Montaña de la Muda

Montaña de la Muda
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Fuerteventura
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Zu den Fuentes de El Chupadero führt eine kurze Wanderung. Der Aufstieg zu den Aussichtspunkten wird aber recht anstrengend. Am Startpunkt befindet sich eine Informationstafel und ein gut markierter Weg. Diese Wanderung beginnt auf dem gleichen Weg wie der markierte Weg nach Fuentes de El Chupadero. Nach den Quellen erfolgt ein ordentlicher Aufstieg zu den Aussichtspunkten. Der Weg auf den Kamm ist ein Bergwanderweg. Die Strecke auf den Gipfel verläuft auf alpinem Terrain.  Für diesen Aufstieg muss man trittsicher und schwindelfrei sein.

Die Pfade, die zu den Quellen und Aussichtspunkten führen, sind gut gepflegt. Die Wanderung verläuft über eine Strecke von 4,2 Kilometern mit etwa 272 Höhenmetern im Auf- und Abstieg.

schwer
311 hm
311 hm
5,7 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Hin- und Zurück
311 hm
311 hm
5,7 km
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Wandern durch die Caldera de Gairía – Naturdenkmal Fuerteventura

Tuineje
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Fuerteventura
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In Tiscamanita beginnt eine Landschaft, in der das Inselinnere still und weit wird. Die Wanderung zur Caldera de Gairía ist eine moderate Tour durch eine faszinierende Vulkanlandschaft auf Fuerteventura, geprägt von offenen Horizonten und weiten Ausblicken über das Zentrum der Insel. Schritt für Schritt wächst das Gefühl, sich einem besonderen Ort zu nähern.

Nahe des Schießplatzes beginnt der Weg. Man betritt eine Landschaft, die sofort innehalten lässt. Der gut ausgebaute Pfad führt durch das Innere und entlang des Randes der Caldera de Gairía, einem eindrucksvollen Naturdenkmal auf Fuerteventura. Schritt für Schritt öffnet sich der Blick in eine Welt aus Lava, Licht und Weite. Am Rand ist Vorsicht geboten – doch genau dort entfalten sich die schönsten Ausblicke.

Am Rand der Caldera

Nahe des Schießplatzes beginnt die spektakuläre Passage. Der Weg führt durch das Innere und entlang des Randes der Caldera de Gairía. Man geht vorsichtig, denn der Abgrund ist nah, doch die Ausblicke sind es wert. Das Naturdenkmal Caldera de Gairía ist Teil des geschlossenen Wassereinzugsgebiets Agua de Bueyes. Auf einer Fläche von 240,9 Hektar liegt es zwischen den Gemeinden Antigua und Tuineje, östlich von Tiscamanita. Man spürt sofort: Dieser Ort ist gut erhalten, rau und ursprünglich – landschaftlich, geologisch und geomorphologisch von besonderem Wert.

Kargheit mit Geschichte

Die Öffnung nach Südosten und eine Bruchstelle an der Westflanke zeugen vom Abbau von Picón. Landwirtschaft fand hier kaum statt – die Böden sind steinig, karg und wenig fruchtbar. Doch als Weidegebiet war und ist die Caldera bis heute Teil des stillen Lebens dieser Landschaft.

schwer
243 hm
254 hm
8,9 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Rundtour
243 hm
254 hm
8,9 km
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GR 130 La Palma - Etappe 1: Santa Cruz de La Palma – San Juan de Puntallana

GR 130 La Palma - Camino Real de la Costa y Medianías
,
La Palma
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Der GR 130 – Camino Real de la Costa y Medianías umrundet La Palma auf rund 159 Kilometern in acht Etappen. Der historische Fernwanderweg beginnt in Santa Cruz de La Palma und verläuft gegen den Uhrzeigersinn über alte Königswege, die einst die wichtigsten Dörfer der Insel verbanden. Der Name verweist auf die Medianías, die Höhenzone zwischen 600 und 1.500 Metern, die den Charakter dieser Route prägt. Die Etappen sind so angelegt, dass sie meist in einem halben Wandertag bewältigt werden können. Wer höher hinaus möchte, findet mit dem GR 131 eine alternative Route.

Die erste Etappe führt von Santa Cruz de La Palma nach San Juan de Puntallana. Sie verbindet historische Stadtlandschaft mit eindrucksvoller Natur. Ausgangspunkt ist die Plaza de España mit Kirche, Rathaus und kolonialem Stadtbild. Über bedeutende Straßen und kulturelle Stationen wie das Museo Naval verlässt der Weg die Stadt und taucht über Schluchten, Feldwege und Bananenplantagen in die Landschaft der Ostküste ein. Höhepunkte sind der Barranco Seco, der wissenschaftlich geschützte Barranco del Agua sowie die Kapelle Santa Lucía aus dem 16. Jahrhundert. Nach rund 11 Kilometern endet die Etappe an der Kirche San Juan Bautista in Puntallana.

moderat
615 hm
221 hm
11,4 km
Schwierigkeit
Routentyp
moderat
Strecke
615 hm
221 hm
11,4 km
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GR 130 La Palma Etappe 2: Puntallana – Barlovento erleben

GR 130 La Palma - Camino Real de la Costa y Medianías
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La Palma
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Die zweite Etappe des GR 130 La Palma führt von San Juan de Puntallana nach Barlovento und zählt zu den anspruchsvolleren Abschnitten des Camino Real de la Costa y Medianías. Über rund 1.100 Meter kumuliertes Gefälle durchquert der Weg fünf tiefe Schluchten und verläuft durch einige der fruchtbarsten landwirtschaftlichen Regionen der Insel. Bananenplantagen, Weinberge und traditionelle Felder prägen das Landschaftsbild.

Ausgangspunkt ist die Kirche von Puntallana, von wo aus der Weg steil bergab durch das Ortsgebiet und vorbei an historischen Stätten in die Natur führt. Ein Höhepunkt ist das imposante Barranco Hondo de Nogales mit seinem markanten Ab- und Aufstieg sowie der Legende des Salto del Enamorado. Weitere kulturelle Stationen sind San Andrés mit seinem historischen Ortskern, die Küstenlandschaft bei La Galga sowie Aussichtspunkte oberhalb von Los Sauces. Nach dem Durchqueren der letzten Schlucht erreicht die Route schließlich Barlovento, wo diese abwechslungsreiche und fordernde Etappe endet.

moderat
1.089 hm
913 hm
20,4 km
Schwierigkeit
Routentyp
moderat
Strecke
1.089 hm
913 hm
20,4 km
Image
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GR 130 La Palma Etappe 3: Barlovento – Santo Domingo de Garafía

GR 130 La Palma - Camino Real de la Costa y Medianías
,
La Palma
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Die dritte Etappe des GR 130 La Palma führt auf knapp 30 Kilometern von Barlovento nach Santo Domingo de Garafía durch den zerklüfteten Norden der Insel. Tiefe Schluchten, schmale Pfade und ausgedehnte Naturschutzgebiete prägen diesen anspruchsvollen Abschnitt. Der Weg verläuft durch den Monteverde de Gallegos-Franceses und das Naturschutzgebiet Guelguén, wo Lorbeerwälder, Heidekraut, Herkuleskeulen und zahlreiche Drachenbäume (Dracaena draco) das Landschaftsbild bestimmen.

Ausgangspunkt ist der Ortskern von Barlovento, von wo die Route über alte Handels- und Verbindungswege in abgelegene Schluchten wie den Barranco de Topaciegas, den Barranco de Gallegos und den Barranco de Franceses führt. Mehrere steile Ab- und Aufstiege erfordern Kondition, werden jedoch durch eindrucksvolle Ausblicke auf Küste und Atlantik belohnt, etwa am Aussichtspunkt hinter Franceses. Historische Spuren wie die Reste des alten Hafens von Gallegos zeugen von früheren Transportwegen. Nach weiteren Schluchten und sanfter werdendem Gelände endet die Etappe in Santo Domingo de Garafía, neben der Kirche Nuestra Señora de la Luz.

schwer
1.416 hm
1.639 hm
28,1 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Strecke
1.416 hm
1.639 hm
28,1 km
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GR 130 La Palma Etappe 4: Santo Domingo de Garafía – Puntagorda – Tijarafe

GR 130 La Palma - Camino Real de la Costa y Medianías
,
La Palma
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Die vierte Etappe des GR 130 La Palma führt auf knapp 25 Kilometern von Santo Domingo de Garafía über Puntagorda nach Tijarafe durch den zerklüfteten Nordwesten der Insel. Ein kontinuierlicher, aber angenehmer Aufstieg prägt diesen Abschnitt, der durch ländliche Landschaften, tiefe Schluchten und ausgedehnte Pinienwälder verläuft. Entlang der Route prägen Drachenbäume (Dracaena draco), traditionelle Ackerflächen und zahlreiche ethnografische Zeugnisse wie alte Mühlen, Wasserzisternen und Dreschplätze das Bild.

Ausgangspunkt ist die Plaza Baltasar Martín neben der Kirche Nuestra Señora de la Luz in Garafía. Der Weg folgt zunächst dem historischen Camino Real, überquert mehrere Schluchten und führt durch Gebiete wie Buracas, wo ein kurzer Abstecher zu alten Drachenbäumen möglich ist. Bei Las Tricias liegt das Gofio-Interpretationsmuseum MIGO, ein kultureller Höhepunkt der Etappe. In der Nähe von Puntagorda lädt das Erholungsgebiet El Fayal mit kanarischen Kiefern und Baumheiden zum Verweilen ein. Über weitere Schluchten und aussichtsreiche Passagen endet die Etappe im Pueblo de Tijarafe, neben der Kirche Nuestra Señora de la Candelaria.

schwer
1.075 hm
784 hm
24,8 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Strecke
1.075 hm
784 hm
24,8 km
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Wandern über dem Barranco de Mal Nombre zum Morro del Jorao

Naturpark Jandía
,
Fuerteventura
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Man beginnt die Wanderung an der Tankstelle und folgt dem Barranco de los Canarios, bis der Weg sanft ansteigt und zur Montaña del Moro führt. Schwarze Flächen eines alten Steinbruchs und verlassene Stallanlagen erzählen von vergangener Arbeit in dieser kargen Landschaft Fuerteventuras. Parallel zum Barranco de Mal Nombre zieht sich die Piste durch weite, stille Täler, bevor man sie verlässt und an der Bergflanke aufsteigt. Über schmale Schluchten erreicht man parallel zur Degollada del Moro den felsigen Grat mit kurzen Kletterpassagen. Die Aussichtsfelsen laden zur Pause ein, mit Blick auf den Morro del Jorao und die raue Westküste. Am Ende endet das Barranco de Mal Nombre am Grat der Degollada de Mal Nombre – ein stiller Abschluss dieser eindrucksvollen Wanderung.

schwer
349 hm
349 hm
10,3 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Hin- und Zurück
349 hm
349 hm
10,3 km
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Wanderung von Aguas Verdes zur Playa del Junquillo auf Fuerteventura

Westküste
,
Fuerteventura
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Oberhalb von Aguas Verdes, das im wilden Zentrum des Westens von Fuerteventura über dem Barranco del Valle thront, beginnt die Wanderung entlang der Steilküste. Der Pfad nach Süden eröffnet atemberaubende Ausblicke auf die tosende Brandung, die jeden Schritt begleitet. Die Einsamkeit der Westküste lässt sich hautnah erleben, während bizarre Felsformationen, tiefe Schluchten und natürliche Gezeitenbecken die Landschaft prägen. Über La Lajita führt der Weg zum natürlichen Pool Peña de Agua Salada, dessen Abstieg nur bei Ebbe und ruhiger See sicher ist. Der Küstenpfad wird zunehmend schmaler und anspruchsvoller, hoch über dem Abgrund, und verlangt Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit. Gedenkkreuze erinnern an die Gefahren des Weges. Vorbei an Höhlen, rutschigen Hängen und vulkanischen Gesteinsschichten erreicht die Route die Playa del Junquillo, einen geschützten Kiesstrand mit natürlichen Schwimmbecken und einem leicht salzigen Brunnen. Auf knapp 12 Kilometern und 3,5 bis 4,5 Stunden Gehzeit werden rund 181 Höhenmeter überwunden. In den Höhlen lassen sich mit etwas Glück die endemische Atlantische Eidechse (Gallotia atlantica) und faszinierende Gesteinsschichten entdecken – ein intensives Naturerlebnis für erfahrene Wanderer.

schwer
181 hm
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11,8 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Hin- und Zurück
181 hm
181 hm
11,8 km
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Strandwanderung auf La Graciosa: Traumhafte Strände und Vulkanpfade

La Graciosa
,
Lanzarote
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Vom Hafen in Caleta de Sebo starte ich eine familienfreundliche, einfache Wanderung auf La Graciosa entlang der Küste. Vorwiegend auf sandigem Untergrund führt die Route ohne merkliche Höhenunterschiede vorbei an traumhaften Stränden wie Playa el Salado mit seiner geheimnisvollen Lagune und Playa Francesa, unterteilt durch schwarze Basaltfelsen, mit kristallklarem Wasser und Blick auf das imposante Famara-Massiv auf Lanzarote. Am Fuße des Vulkans Montaña Amarilla liegt die kleine, geschützte Bucht Playa de la Cocina, umrahmt von Lavafelsen – perfekt für Kinder zum Baden und Planschen. Die 9 km lange Rundwanderung endet zurück in Caleta de Sebo und bietet ein unvergessliches Naturerlebnis.

Der Chinijo-Archipel, zu dem La Graciosa gehört, ist ein unberührtes Naturparadies und Teil des UNESCO-Biosphärenreservats. Schutzmaßnahmen bewahren die einzigartige Flora und Fauna, während Wanderer die stille Kraft von Wind, Wasser und vulkanischer Erde spüren – eine perfekte Kombination aus Natur, Strand und familienfreundlicher Wanderung.

leicht
58 hm
58 hm
9,2 km
Schwierigkeit
Routentyp
leicht
Hin- und Zurück
58 hm
58 hm
9,2 km
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GR 130 La Palma Etappe 5: Tijarafe – Los Llanos de Aridane

GR 130 La Palma - Camino Real de la Costa y Medianías
,
La Palma
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Die fünfte Etappe des GR 130 La Palma führt auf etwas mehr als 13 Kilometern von Tijarafe nach Los Llanos de Aridane und zählt trotz ihrer Kürze zu den anspruchsvollsten Abschnitten der Route. Der Weg verläuft durch tief eingeschnittene Schluchten und bietet spektakuläre Ausblicke auf das Valle de Aridane sowie dramatische Landschaftswechsel. Gleich zu Beginn führt die Route hinter der Kirche Nuestra Señora de la Candelaria über Feldwege hinab zur LP-1 und weiter in den geschützten Barranco del Jurado.

Über alte Wege, durch landwirtschaftlich geprägte Zonen, Bananenplantagen und kleine Ortsteile wie Arecida und La Punta nähert sich der Weg der Gemeindegrenze von Los Llanos. Ein markanter Punkt ist die erste Kreuzung mit dem GR 131. Der folgende Abstieg über die Vueltas de Amagar ist technisch fordernd: In bis zu 73 engen Kehren geht es über mehr als 500 Höhenmeter hinunter in den Barranco de las Angustias. Am Schluchtgrund liegt die Wallfahrtskirche Virgen de las Angustias. Nach dem anschließenden Gegenanstieg endet die Etappe im Zentrum von Los Llanos de Aridane an der Plaza de España.

moderat
487 hm
791 hm
13,4 km
Schwierigkeit
Routentyp
moderat
Strecke
487 hm
791 hm
13,4 km
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Wanderung Naturpark Tamadaba - San Pedro: Camino de los Romeros entdecken

Parque Natural de Tamadaba
,
Gran Canaria
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Die Wanderung durch den Naturpark Tamadaba startet am Waldgebiet des Campingplatzes Llanos de la Mimbre. Der Weg schlängelt sich durch dichten Kiefernwald entlang des Wanderwegs S-90 und vorbei an den oft ausgetrockneten Stauseen Presa de los Rajones und Presa de la Laguna, gesäumt von leuchtenden Zistrosen. Kurz darauf taucht die imposante Staumauer des Presa de la Hoya auf. Hinter der Baumgrenze öffnet sich das Bergmassiv des Tamadaba. Auf dem gepflasterten Camino de los Romeros führen Serpentinen durch die Steilhänge, vorbei an der Vuelta del Palomar mit traumhaften Aussichten bis zum Meer. 

Die markante Montaña Bibique zieht alle Blicke auf sich. Der Abstieg über den Wanderweg SL2 führt durch spektakuläre Schluchten wie den Barranco del Chorro del Ingenio und Barranco de Agaete. Vorbei an Los Berrazales endet die 10,7 km lange Route in San Pedro, eine unvergessliche Wanderung zwischen Kiefernwald, Bergmassiv und Küste.

moderat
47 hm
1.015 hm
6,9 km
Schwierigkeit
Routentyp
moderat
Strecke
47 hm
1.015 hm
6,9 km
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GR 130 La Palma - Etappe 6: Los Llanos – Los Canarios

GR 130 La Palma - Camino Real de la Costa y Medianías
,
La Palma
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Die sechste Etappe des GR 130 La Palma führt auf knapp 22 Kilometern von Los Llanos de Aridane nach Los Canarios im Süden der Insel. Sie verbindet städtische Räume, landwirtschaftliche Flächen und eindrucksvolle vulkanische Landschaften und zeigt die landschaftliche Vielfalt La Palmas besonders deutlich. Ausgangspunkt ist die Plaza de España in Los Llanos, von wo der Weg zunächst durch bewohnte Gebiete und vorbei am Archäologischen Museum Benahorita führt.

Nach dem urbanen Abschnitt leitet der Camino über historische Wege in die Lavafelder des jüngsten Vulkanausbruchs. Der Ausbruch des Tajogaite (2021) hat Teile der Route verändert; nach einer Umgehung wird der Weg bei Las Manchas wieder aufgenommen. Von hier eröffnen sich eindrucksvolle Blicke auf die erstarrten Lavaströme und die neu geformte Landschaft. Anschließend führt der Weg durch fruchtbare Vulkanböden und steigt kontinuierlich bis auf rund 800 Meter an, bevor er in die Pinienwälder der Cumbre Vieja eintaucht.

Ein landschaftlicher Höhepunkt ist der Pino de Santo Domingo auf etwa 920 Metern Höhe, nahe Los Canarios. Von dort endet die Etappe mit Blick auf Ost- und Westküste sowie auf die Insel El Hierro vor der Küste Fuencalientes.

schwer
916 hm
426 hm
23,8 km
Schwierigkeit
Routentyp
schwer
Strecke
916 hm
426 hm
23,8 km
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GR 130 La Palma - Etappe 7: Von Fuencaliente nach Villa de Mazo

GR 130 La Palma - Camino Real de la Costa y Medianías
,
La Palma
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Die 7. Etappe des GR 130 La Palma, auch Camino Real de la Costa y Medianías, beginnt in Los Canarios (Fuencaliente) auf 820 Metern Höhe. Zunächst führen Feldwege durch Kanarische Kiefern (Pinus canariensis) und über alten Vulkanboden, bevor sich die Landschaft zu landwirtschaftlichen Terrassen und Weinbergen öffnet. 

Der Weg umrundet den Naturpark Cumbre Vieja und erreicht die Plaza del Pino de la Virgen, einen spirituellen Ort mit Wallfahrtsritualen. Die Route quert die historischen Lavaströme des Vulkans Martín de Tigalate (1646), wo Flechten, Bejeque, Farne und Tabaibal-Cardonal die karge Vulkanlandschaft beleben. Danach wechseln Weinberge, kleine Felder und Kiefernwälder die Szenerie, bevor der Weg durch Tigalate, über den Camino Viejo und die Schlucht San Simón verläuft. Montaña de las Toscas markiert den ruhigen Abschluss der etwa 15 km langen Etappe, nur wenige Kilometer von Villa de Mazo entfernt.

moderat
255 hm
612 hm
15,3 km
Schwierigkeit
Routentyp
moderat
Strecke
255 hm
612 hm
15,3 km
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GR 130 Etappe 8: Von Villa de Mazo nach Santa Cruz de La Palma

GR 130 La Palma - Camino Real de la Costa y Medianías
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La Palma
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Etappe 8: Villa de Mazo – Santa Cruz de La Palma
Die letzte Etappe des GR 130 La Palma beginnt im Erholungsgebiet Montaña de la Tosca, umgeben von Kiefernwäldern (Pinus halepensis, Pinus radiata). Auf asphaltierten und gepflasterten Wegen führt die Route vorbei an Bauernhöfen, Wegkreuzen, Grotten und charakteristischen Pflanzen wie Visnea mocanera, Kanarischem Wacholder und Schwanenhalsagaven (Agave attenuata)

Der Weg steigt zum Berg Breña, einem grünen Rückzugsort mitten in urbanisierter Umgebung, und passiert mehrere Schluchten wie Barranco de Amargavino und Barranco Loja del Llanito. Durch San Pedro und Breña Alta bieten sich Abstecher zum Risco de la Concepción und zur Wallfahrtskirche Nuestra Señora de la Concepción. Über La Cuesta gelangt man schließlich ins Stadtzentrum von Santa Cruz de La Palma, vorbei an der Kapelle San Sebastián, der Königlichen Kosmologischen Gesellschaft und endet auf der Plaza de España gegenüber der Kirche Matriz de El Salvador – Abschluss der fast 150 km langen Rundwanderung.

leicht
160 hm
693 hm
12,0 km
Schwierigkeit
Routentyp
leicht
Strecke
160 hm
693 hm
12,0 km