Lehenkopfturm am Schluchtensteig – ein Balkon über dem Schwarzwald
Man verlässt St. Blasien, den Rücken zur mächtigen Domkuppel, und der Wald schließt sich sofort um einen. Schritt für Schritt, 270 Höhenmeter bergauf, durch das ruhige Grün des Hotzenwalds. Wer die Schluchtensteig Etappe 5 läuft, hat hier sein erstes großes Ziel klar vor Augen – den Lehenkopfturm auf 1.039 Metern.
Ein Turm mit Geschichte – seit 1886
Schon Ende des 19. Jahrhunderts erkannte der Schwarzwaldverein (Ortsgruppe St. Blasien), was dieser Gipfel zu bieten hat: eine der schönsten Aussichten im südlichen Schwarzwald. 1886 wurde der erste Aussichtsturm auf dem Lehenkopf errichtet – einer der frühen Zeugen des aufkeimenden Schwarzwald-Tourismus.
Der heutige Holzturm auf massivem Steinfundament, mit seinem unverwechselbaren Pyramidendach, ist das Ergebnis mehrerer Renovierungen und Wiederaufbauten nach Sturmschäden. Gedrungen, robust, ehrlich – wie der Schwarzwald selbst.
Der Lehenkopf war einst auch eine wichtige Landmarke der Klosterwirtschaft St. Blasiens. Man erzählt sich, dass Waldarbeiter früher vom Turm aus die Glocken des Doms so klar hörten, dass sie damit die Vesperzeit einläuteten.
Blitzschlag 2023 – und die Rückkehr
Im August 2023 traf ein Blitzeinschlag den Turm und hinterließ erhebliche Schäden an Holzkonstruktion und Elektrik. Für fast ein Jahr war der Lehenkopfturm gesperrt. Seit Sommer 2024 ist er wieder vollständig begehbar – und empfängt Wandernde auf dem Fernwanderweg Schluchtensteig wie eh und je.
Das Panorama, das einen sprachlos macht
Wer die Stufen erklimmt – bei feuchtem Wetter bitte mit Bedacht, die Holzstufen können rutschig sein – wird belohnt. Im Norden schaut man zurück auf die Kuppel des Doms von St. Blasien und, bei guter Sicht, bis zum Feldberg. Im Süden, bei Föhn oder Inversion, zieht sich eine Alpenkette fast über den gesamten Horizont – ein Anblick, der selbst erfahrene Schwarzwaldwanderer immer wieder verblüfft.
Direkt am Turmfuß lädt ein klassischer Rastplatz zur Rast ein: Holzbänke, Tische, eine offene Schutzhütte und sogar eine Himmelsliege – ideal, um nach dem Aufstieg die Beine hochzulegen und das Alpenpanorama Schwarzwald auf sich wirken zu lassen.
Weiter auf dem Schluchtensteig
Nach der Rast führt der Fernwanderweg Schluchtensteig weiter – bergab zum Albstausee und nach Häusern, dem nächsten Etappenziel Richtung Todtmoos. Auch der Albsteig kreuzt hier den Lehenkopf, was den Turm zu einem echten Knotenpunkt der Schwarzwald-Fernwanderwege macht.
Sunhikes-Tipp: Wer nicht die komplette Etappe gehen will, startet eine Rundwanderung ab dem Dom St. Blasien – rund 7 km, die sich mehr als lohnen. Der Lehenkopfturm ist dabei das emotionale Herzstück der Tour.
Praktische Infos auf einen Blick
Aufstieg: ca. 45–60 Min. ab St. Blasien | ca. 3 km | 270 Höhenmeter Nächster Stopp: Albstausee (ca. 45 Min. vom Turm) Tipp: Oben kann es deutlich windiger und kühler sein – eine Windjacke gehört in den Rucksack.
Wanderungen und interessante Ziele in der Umgebung
Man verlässt St. Blasien, den Rücken zur mächtigen Domkuppel, und der Wald schließt sich sofort um einen. Schritt für Schritt, 270 Höhenmeter bergauf, durch das ruhige Grün des Hotzenwalds. Wer die Schluchtensteig Etappe 5 läuft, hat hier sein erstes großes Ziel klar vor Augen – den Lehenkopfturm auf 1.039 Metern.
Ein Turm mit Geschichte – seit 1886
Schon Ende des 19. Jahrhunderts erkannte der Schwarzwaldverein (Ortsgruppe St. Blasien), was dieser Gipfel zu bieten hat: eine der schönsten Aussichten im südlichen Schwarzwald. 1886 wurde der erste Aussichtsturm auf dem Lehenkopf errichtet – einer der frühen Zeugen des aufkeimenden Schwarzwald-Tourismus.
Der heutige Holzturm auf massivem Steinfundament, mit seinem unverwechselbaren Pyramidendach, ist das Ergebnis mehrerer Renovierungen und Wiederaufbauten nach Sturmschäden. Gedrungen, robust, ehrlich – wie der Schwarzwald selbst.
Der Lehenkopf war einst auch eine wichtige Landmarke der Klosterwirtschaft St. Blasiens. Man erzählt sich, dass Waldarbeiter früher vom Turm aus die Glocken des Doms so klar hörten, dass sie damit die Vesperzeit einläuteten.
Blitzschlag 2023 – und die Rückkehr
Im August 2023 traf ein Blitzeinschlag den Turm und hinterließ erhebliche Schäden an Holzkonstruktion und Elektrik. Für fast ein Jahr war der Lehenkopfturm gesperrt. Seit Sommer 2024 ist er wieder vollständig begehbar – und empfängt Wandernde auf dem Fernwanderweg Schluchtensteig wie eh und je.
Das Panorama, das einen sprachlos macht
Wer die Stufen erklimmt – bei feuchtem Wetter bitte mit Bedacht, die Holzstufen können rutschig sein – wird belohnt. Im Norden schaut man zurück auf die Kuppel des Doms von St. Blasien und, bei guter Sicht, bis zum Feldberg. Im Süden, bei Föhn oder Inversion, zieht sich eine Alpenkette fast über den gesamten Horizont – ein Anblick, der selbst erfahrene Schwarzwaldwanderer immer wieder verblüfft.
Direkt am Turmfuß lädt ein klassischer Rastplatz zur Rast ein: Holzbänke, Tische, eine offene Schutzhütte und sogar eine Himmelsliege – ideal, um nach dem Aufstieg die Beine hochzulegen und das Alpenpanorama Schwarzwald auf sich wirken zu lassen.
Weiter auf dem Schluchtensteig
Nach der Rast führt der Fernwanderweg Schluchtensteig weiter – bergab zum Albstausee und nach Häusern, dem nächsten Etappenziel Richtung Todtmoos. Auch der Albsteig kreuzt hier den Lehenkopf, was den Turm zu einem echten Knotenpunkt der Schwarzwald-Fernwanderwege macht.
Sunhikes-Tipp: Wer nicht die komplette Etappe gehen will, startet eine Rundwanderung ab dem Dom St. Blasien – rund 7 km, die sich mehr als lohnen. Der Lehenkopfturm ist dabei das emotionale Herzstück der Tour.
Praktische Infos auf einen Blick
Aufstieg: ca. 45–60 Min. ab St. Blasien | ca. 3 km | 270 Höhenmeter Nächster Stopp: Albstausee (ca. 45 Min. vom Turm) Tipp: Oben kann es deutlich windiger und kühler sein – eine Windjacke gehört in den Rucksack.