Wo ein Fluss seine Seele findet – die Wehraquelle im Südschwarzwald
Es gibt Orte, die man nicht sucht – man findet sie einfach. Die Wehraquelle ist so ein Ort. Auf rund 1.050 m ü. NHN, eingebettet in ein stilles Hochmoorbecken zwischen Todtmoos und Bernau im Schwarzwald, sprudelt hier das Wasser aus einer gefassten Steinbeckenfassung ins Freie. Unspektakulär auf den ersten Blick – und doch der Beginn von etwas Großem.
Ein stiller Kraftort im Hochmoor
Die Quelle der Wehra liegt in einer sanften, oft feuchten Wiesenmulde. Das Gelände ringsherum ist moorig, der Boden federt unter den Füßen, die Luft riecht nach Erde und Kiefer. Wer hier ankommt, hält unwillkürlich inne. Es ist ein fast mystischer Ort – einer dieser raren Plätze, an denen die Natur im Schwarzwald noch vollständig bei sich ist.
An der gefassten Quelle kann man sich an heißen Wandertagen im Schwarzwald das Gesicht kühlen. Eine Bank lädt zur kurzen Rast ein. Bitte: unbedingt auf dem Pfad bleiben, das Moor drumherum ist empfindlich.
Wanderknoten und Schluchtensteig-Highlight
Die Wehraquelle ist kein Geheimtipp mehr – sie ist ein zentraler Wegpunkt, an dem wichtige Fernwanderwege aufeinandertreffen. Vor allem der Schluchtensteig Baden führt hier entlang: Auf der finalen 6. Etappe des Schluchtensteigs von Todtmoos nach Wehr passiert man die Quelle als eines der eindrucksvollsten Highlights der gesamten Route.
Von Todtmoos-Zentrum aus erreicht man die Quelle nach einem moderaten Aufstieg in etwa 45 bis 60 Minuten. Danach folgt der Weg dem noch jungen Bachlauf hinunter Richtung Todtmoos-Au – bevor die eigentliche Wehratalschlucht beginnt und der Fluss sein wahres Gesicht zeigt. Auch der Albsteig verläuft in der Nähe und verbindet das Wehratal mit dem Albtal.
Die Wehra – „wilder Bruder" der Alb
Aus dem stillen Hochmoor wird binnen Kilometern ein anderer Fluss. Die Wehra im Südschwarzwald legt auf 26 km einen wilden Weg zurück: Sie gräbt sich tief in das Urgestein des Hotzenwaldes, bricht durch Granit und Buntsandstein, stürzt über riesige Gesteinsblöcke in unzähligen kleinen Kaskaden – und gilt dabei als eine der ursprünglichsten Schluchten Deutschlands.
Die Wehratalschlucht ist das Herzstück dieser Reise. Felswände ragen bis zu 200 Meter steil auf. Der Weg führt auf schmalen, in den Fels gehauenen Pfaden mit spektakulären Tiefblicken auf das rauschende Wasser. An der Hirschsprung-Engstelle rücken die Felsen so nah zusammen, dass man meint, die Schlucht halte die Luft an.
Große Teile des Tals stehen als Bannwald Schwarzwald unter strengem Naturschutz: kein Eingriff, kein Aufräumen – umgestürzte Bäume, wilder Bewuchs, echtes Urwaldfeeling mitten in Baden-Württemberg.
Sunhikes-Check: Das sollte man wissen
Wer die 6. Etappe Schluchtensteig mit Sunhikes plant, bekommt hier vorab den ehrlichen Check: Die rund 22 km von Todtmoos nach Wehr (Baden) sind anspruchsvoll. Die Felsenpfade am Wehratal verlangen trittsichere Schuhe und volle Aufmerksamkeit. Dafür liefert die Tour ein Panorama, das lange im Gedächtnis bleibt.
Kurz vor dem Ziel in Wehr am Rhein wird der Fluss von der Wehratalsperre aufgestaut – der Stausee speist das Kavernenkraftwerk Wehr, eine beeindruckende Ingenieursleistung direkt am Wanderweg. Dann mündet die Wehra in den Rhein, und die Etappe endet so dramatisch, wie sie begonnen hat.
Fazit: Ein Ursprung, der nicht loslässt
Die Wehraquelle ist mehr als ein Wegpunkt auf einer Wanderkarte. Sie ist der Ursprung eines Flusses, der sich durch Jahrhunderte Gestein gefressen hat – still, beharrlich, unaufhaltsam. Wer hier steht, begreift: Wandern im Schwarzwald ist kein Sport. Es ist ein Gespräch mit der Landschaft.
Wanderungen und interessante Ziele in der Umgebung
Es gibt Orte, die man nicht sucht – man findet sie einfach. Die Wehraquelle ist so ein Ort. Auf rund 1.050 m ü. NHN, eingebettet in ein stilles Hochmoorbecken zwischen Todtmoos und Bernau im Schwarzwald, sprudelt hier das Wasser aus einer gefassten Steinbeckenfassung ins Freie. Unspektakulär auf den ersten Blick – und doch der Beginn von etwas Großem.
Ein stiller Kraftort im Hochmoor
Die Quelle der Wehra liegt in einer sanften, oft feuchten Wiesenmulde. Das Gelände ringsherum ist moorig, der Boden federt unter den Füßen, die Luft riecht nach Erde und Kiefer. Wer hier ankommt, hält unwillkürlich inne. Es ist ein fast mystischer Ort – einer dieser raren Plätze, an denen die Natur im Schwarzwald noch vollständig bei sich ist.
An der gefassten Quelle kann man sich an heißen Wandertagen im Schwarzwald das Gesicht kühlen. Eine Bank lädt zur kurzen Rast ein. Bitte: unbedingt auf dem Pfad bleiben, das Moor drumherum ist empfindlich.
Wanderknoten und Schluchtensteig-Highlight
Die Wehraquelle ist kein Geheimtipp mehr – sie ist ein zentraler Wegpunkt, an dem wichtige Fernwanderwege aufeinandertreffen. Vor allem der Schluchtensteig Baden führt hier entlang: Auf der finalen 6. Etappe des Schluchtensteigs von Todtmoos nach Wehr passiert man die Quelle als eines der eindrucksvollsten Highlights der gesamten Route.
Von Todtmoos-Zentrum aus erreicht man die Quelle nach einem moderaten Aufstieg in etwa 45 bis 60 Minuten. Danach folgt der Weg dem noch jungen Bachlauf hinunter Richtung Todtmoos-Au – bevor die eigentliche Wehratalschlucht beginnt und der Fluss sein wahres Gesicht zeigt. Auch der Albsteig verläuft in der Nähe und verbindet das Wehratal mit dem Albtal.
Die Wehra – „wilder Bruder" der Alb
Aus dem stillen Hochmoor wird binnen Kilometern ein anderer Fluss. Die Wehra im Südschwarzwald legt auf 26 km einen wilden Weg zurück: Sie gräbt sich tief in das Urgestein des Hotzenwaldes, bricht durch Granit und Buntsandstein, stürzt über riesige Gesteinsblöcke in unzähligen kleinen Kaskaden – und gilt dabei als eine der ursprünglichsten Schluchten Deutschlands.
Die Wehratalschlucht ist das Herzstück dieser Reise. Felswände ragen bis zu 200 Meter steil auf. Der Weg führt auf schmalen, in den Fels gehauenen Pfaden mit spektakulären Tiefblicken auf das rauschende Wasser. An der Hirschsprung-Engstelle rücken die Felsen so nah zusammen, dass man meint, die Schlucht halte die Luft an.
Große Teile des Tals stehen als Bannwald Schwarzwald unter strengem Naturschutz: kein Eingriff, kein Aufräumen – umgestürzte Bäume, wilder Bewuchs, echtes Urwaldfeeling mitten in Baden-Württemberg.
Sunhikes-Check: Das sollte man wissen
Wer die 6. Etappe Schluchtensteig mit Sunhikes plant, bekommt hier vorab den ehrlichen Check: Die rund 22 km von Todtmoos nach Wehr (Baden) sind anspruchsvoll. Die Felsenpfade am Wehratal verlangen trittsichere Schuhe und volle Aufmerksamkeit. Dafür liefert die Tour ein Panorama, das lange im Gedächtnis bleibt.
Kurz vor dem Ziel in Wehr am Rhein wird der Fluss von der Wehratalsperre aufgestaut – der Stausee speist das Kavernenkraftwerk Wehr, eine beeindruckende Ingenieursleistung direkt am Wanderweg. Dann mündet die Wehra in den Rhein, und die Etappe endet so dramatisch, wie sie begonnen hat.
Fazit: Ein Ursprung, der nicht loslässt
Die Wehraquelle ist mehr als ein Wegpunkt auf einer Wanderkarte. Sie ist der Ursprung eines Flusses, der sich durch Jahrhunderte Gestein gefressen hat – still, beharrlich, unaufhaltsam. Wer hier steht, begreift: Wandern im Schwarzwald ist kein Sport. Es ist ein Gespräch mit der Landschaft.